*Nachrichten

Meilenstein: Dow Jones überschreitet 20.000-Punkte-Marke

Historischer Tag an der Wall Street: Zum ersten Mal in seiner Geschichte ist der Dow Jones über die magische Marke von 20.000 Punkten gegangen. Eine Einschätzung von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.

Omid Nouripour: „Es ist höchste Zeit, dass wir als Europäer an einem Strang ziehen“

Der Grünen-Politiker Nouripour fordert eine selbstbewusstere und stärkere EU. Warum er allerdings nicht der Meinung ist, dass die aktuelle Krise neu ist und wie er zum Brexit und zu Trump steht, erläutert er im Gespräch mit Inside Wirtschaft-Reporter Stefan Gäbler.

Deutsche Wirtschaft: Nicht einmal Brexit und Trump können Wachstum bremsen

Das Jahr 2016 war für viele Überraschungen gut – meist allerdings im negativen Sinne. Nun hat das deutsche Wirtschaftswachstum positiv überrascht und alle Erwartungen übertroffen. Das BIP stieg um 1,9 Prozent an. Die Ausgaben privater Haushalte, aber auch des Staates sind der Grund dafür. Die Inflation ist zurzeit niedrig und die Situation am Arbeitsmarkt historisch gut.

Zudem kann der Staat in 2016 erneut einen Finanzüberschuss verbuchen. Es wurden immerhin 19,2 Milliarden Euro mehr eingenommen als ausgegeben wurden – und das, obwohl der Bund durch die Flüchtlinge einen erheblichen Kostenaufwand hatte.

Die Prognosen für das angelaufene Jahr sehen dagegen weniger rosig aus. Sämtliche Beobachter sind sich darüber einig, dass das Wachstum sich verlangsamen wird. Nur über die genaue Zahl ist man sich nicht einig. Die Werte bewegen sich alle um 1,5 Prozent.

 

 

Foto: Inside Wirtschaft

Tschechiens wichtigster Handelspartner ist Deutschland

Tschechien ist auf einem guten Weg und entwickelt sich immer weiter. Die wirtschaftliche Situation könnte kaum besser sein – „die Arbeitslosigkeit ist auf einem historischen Tiefstand“, so Tschechiens Botschafter Tomas Podivinsky. Welchen Beitrag Deutschland hierzu leistet und welche besonderen Beziehungen Tschechien zu einzelnen Bundesländern unterhält, erklärt der Diplomat im Gespräch mit Inside Wirtschaft-Reporter Stefan Gäbler.

Französische Wirtschaft: Start-ups sehr erfolgreich

Die Reformen in Frankreich sind in der Bevölkerung wenig beliebt. Doch die Regierung muss etwas tun, um die hohe Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. Immerhin wuchs die Wirtschaft zuletzt wieder leicht. Philippe Etienne, der franzsösiche Botschafter in Berlin, sieht positive Trends bei Start-ups: „Wir sind sehr erfolgreich bei Cyber-Security, Medizin, Internet der Dinge oder künstlicher Intelligenz.“ Mehr Details verrät er bei Inside Wirtschaft-Reporter Stefan Gäbler im Interview.

Mutmaßlicher Berlin-Attentäter Anis Amri in Mailand erschossen

Er ist tot: Anis Amri wurde in Mailand von Polizisten erschossen, das bestätigte der italienische Innenminister Minniti. Der mutmaßliche Berlin-Attentäter könnte der Fahrer des Lkw gewesen sein, der am Montag in den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz fuhr. Dabei starben zwölf Menschen und fast 50 Personen wurden verletzt. 

Amri sei um drei Uhr morgens bei einer normalen Polizei-Kontrolle im Norden von Mailand aufgefallen. Polizisten hatten ihn aufgefordert, den Ausweis zu zeigen. Daraufhin soll der 24-Jährige Tunesier sofort auf die zwei Beamten geschossen haben. Er soll „Allahu Akbar“ gerufen haben. Die Polizisten erwiderten das Feuer und trafen Amri tödlich.

Italienischen Behörden zufolge soll der Terrorverdächtige mit dem Zug aus Frankreich nach Italien gekommen sein. Gegen ein Uhr in der Nacht zum Freitag sei er in Mailand angekommen. Seine Reise-Route wird nun rekonstruiert. 

Amri hatte in der Vergangenheit mehrere Jahre in Italien gelebt. 2011 war er von Tunesien nach Italien gelangt, vier Jahre später reiste er nach Deutschland ein. Er war mehrfach als Krimineller aufgefallen, saß im Gefängnis und hätte nach Tunesien abgeschoben werden sollen. 

 

 

 

Foto: BKA 

Schwerer Tag für Deutschland: Trauer und Suche nach dem Täter

In Berlin hat am Abend im Beisein von Bundespräsident Gauck und Bundeskanzlerin Merkel ein bewegender Gedenk-Gottesdienst in der Gedächtniskirche stattgefunden. In jener symbolträchtigen Kirche, die nur 20 Meter vom Anschlagsort entfernt liegt. Viele Berliner trauern. Medienvertreter aus der ganzen Welt berichten. Auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz war am Montagabend ein Lkw 50 bis 80 Meter lang durch die Menschenmenge gefahren. Zwölf Menschen kamen dabei ums Leben, 49 wurden zum Teil schwer verletzt. Generalbundesanwalt Peter Frank geht von einem terroristischen Hintergrund aus, das sagte er auf einer Pressekonferenz in Berlin.

Die Polizei hatte am Vorabend auch bereits einen 23-jährigen Tatverdächtigen festgenommen. Dienstagmittag kamen aber Zweifel auf, dass der Festgenommene der tatsächliche Täter ist, so Polizeipräsident Klaus Kandt. An ihm seien keine Schmauchspuren gefunden worden. In der Flüchtlingsunterkunft am früheren Berliner Flughafen Tempelhof hatte die Polizei in der Nacht bei einer Razzia ein Mobiltelefon beschlagnahmt. Die Auswertung des Telefons sei noch nicht abgeschlossen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz gemeinsam mit Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Bundesinnenminister Thomas de Maizière bereits am Nachmittag besucht und sich den Anschlag vor Ort erklären lassen. Auch der Berliner Regierende Bürgermeister Michael Müller besuchte den Anschlagsort.

Die Flaggen in Deutschland wehen auf Halbmast, alle Weihnachtsmärkte in Berlin schlossen aus Solidarität. Die deutschen Innenminister besprachen sich. Die Sicherheitslage wurde erhöht wurde neu eingeschätzt und erhöht. Am berühmten Dresdner Weihnachtsmarkt wurden zusätzliche Poller aufgestellt.

Jetzt laufen die Ermittlungen der Behörden auf Hochtouren. Die Frage bleibt: Wo ist der Täter?  

 

 

Foto: Inside Wirtschaft 

Abgeordneter Michael Fuchs (CDU): „Bevölkerung möchte Merkel“

„Die Bevölkerung möchte Merkel“, sagt der CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Fuchs angesprochen auf die negative Stimmung in Deutschland. Den Rechtsruck in Europa findet der Politiker nicht nachvollziehbar, weil sich die Menschen so Möglichkeiten der Globalisierung nehmen würden. Mehr verrät Fuchs bei Inside Wirtschaft-Reporter Stefan Gäbler im Interview.

Hankes Five: US-Notenbank erhöht Leitzinsen. Sind US-Aktien zu teuer?

Der US-Aktienmarkt eilt von Rekordhoch zu Rekordhoch. Sind die Aktien aus den USA jetzt zu teuer oder lohnt sich der Einstieg noch? Diese Frage beantwortet Börsenstratege Ulrich W. Hanke von www.boersianer.info in seiner Inside Wirtschaft-Kolumne „Hankes Five“.

Aust zur Lügenpresse-Debatte: „Journalismus darf nicht erziehen“

Zuletzt hat es vermehrt Kritik an den Medien gegeben und der Begriff „Lügenpresse“ entfachte eine ganze Debatte in der Gesellschaft. Wie soll es für den Journalismus nach den jüngsten Vorwurf weitergehen und was muss sich ändern? Ein Interview mit Stefan Aust, dem Herausgeber der „Welt“.
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