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David Döbele: „Was haben Zinsen eigentlich mit deiner Karriere zu tun?“
Was haben Zinsen mit deiner Karriere zu tun? Mehr als man denkt! Denn steigende oder fallende Zinsen beeinflussen Investitionen, Unternehmensbewertungen und damit auch Jobs. BWL-Influencer David Döbele erklärt: „Bei niedrigen Zinsen wird mehr investiert.“ Besonders betroffen sind kapitalintensive Branchen, Immobilien, Start-ups und Private Equity. Auch im Investment Banking verändern sich die Chancen: „Bei niedrigen Zinsen haben wir einen M&A-Boom.“ Steigen die Zinsen, gewinnen dagegen Restrukturierung und Krisenberatung an Bedeutung. Der Rat des Mitgründers von pumpkincareers an Studierende: Nicht versuchen, den Zinszyklus vorherzusagen, sondern verstehen, „wie deine Branche auf Zinsen reagiert“. Entscheidend seien am Ende die eigenen Fähigkeiten, Interessen und eine zukunftsfähige Branche. Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Nvidia oder nie wieder?“
Nvidia übertrifft erneut die Erwartungen der Wall Street: 96 Milliarden Dollar Umsatz und eine Prognose von 108 Milliarden Dollar für das nächste Quartal. Der KI-Boom läuft weiter – doch wie lange kann Nvidia dieses Tempo halten? „Die Erwartungen sind extrem hoch“, sagt Manuel Koch. Gleichzeitig sei Nvidia „auf der Überholspur“. Der Konzern profitiert vom massiven Ausbau der KI-Infrastruktur, doch Risiken bleiben: China, geopolitische Konflikte, Lieferengpässe und zunehmende Konkurrenz. Für den Inside Wirtschaft-Chefredakteur ist die entscheidende Frage: „Sind wir noch am Anfang – oder schon am Ende?“ Sein Fazit: „Nvidia oder nie wieder?“ Alle Details im Interview von David Döbele an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
Robert Halver (Baader Bank): „Der September ist kein Grund für große Börsenangst“
Der DAX startet schwächer in den September, gleichzeitig steigen Ölpreis und Anleiherenditen. Doch Robert Halver von der Baader Bank hält wenig davon, die Börsenschwäche einfach mit dem September zu erklären: „Das ist ein Ammenmärchen.“ Die eigentlichen Risiken sieht Halver bei Inflation, Ölpreis und vor allem der weltweiten Verschuldung. Seine drastische Einschätzung: „Die Verschuldung galoppiert, pervers galoppiert.“ Auch steigende Zinsen könnten für die Märkte zum Problem werden. Halver erwartet allerdings keinen neuen Crash wie 2008. Anleger sollten stattdessen auf Unternehmen mit „stabilen Cashflows“, starken Bilanzen und guten Zukunftsperspektiven setzen. Auch bei KI und Halbleitern sieht er weiterhin Chancen. Doch wie gefährlich werden steigende Renditen? Was passiert bei fünf Prozent für zehnjährige US-Staatsanleihen? Und bleibt die Börse trotz geopolitischer Risiken und hoher Schulden stabil? Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Bist du reich? So viel Vermögen brauchst du wirklich“
Wie reich bist du im Vergleich zu anderen Deutschen? Neue Daten der Bundesbank zeigen: Das Vermögen der Deutschen ist trotz Inflation deutlich gewachsen. Um in die Top-10-Prozent zu kommen, braucht es inzwischen knapp 800.000 Euro Nettovermögen. Doch zwischen den Vermögensgruppen gibt es enorme Unterschiede. Warum Aktien und Immobilien die Vermögen wachsen ließen, warum die reichsten zwei Prozent besonders stark profitieren und wie du herausfinden kannst, wo du persönlich stehst? Alle Details im Video von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://inside-wirtschaft.de
Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Warum Russen plötzlich Milliarden an Bargeld abheben“
Immer mehr Russen ziehen ihr Geld von den Banken ab. Allein von Januar bis Juli 2026 waren es 2,8 Billionen Rubel – umgerechnet rund 29 Milliarden Euro. Internetabschaltungen, höhere Steuern und wachsendes Misstrauen gegenüber dem Bankensystem spielen dabei eine Rolle. Besonders auffällig: Vor allem sehr vermögende Russen sollen ihr Geld lieber in bar halten. Gleichzeitig steigen das russische Haushaltsdefizit und der Druck auf die Banken. Was hinter der Bargeldflucht steckt und wie gefährlich die Entwicklung für Russlands Wirtschaft ist? Alle Details im Video von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://inside-wirtschaft.de
Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Deutsche Unternehmen – es sieht nicht so gut aus“
Die Zahl der Gewinnwarnungen deutscher Unternehmen ist deutlich gestiegen. Besonders auffällig ist, dass inzwischen auch Branchen betroffen sind, die lange als besonders stabil galten. Was hinter dieser Entwicklung steckt und was Anleger jetzt wissen sollten? „Die reine Zahl der Gewinnwarnungen ist bereits hoch. Noch wichtiger ist aber, dass sie sich inzwischen durch viele Branchen der deutschen Wirtschaft ziehen. Dass Unternehmen schon zur Jahresmitte ihre Prognosen senken müssen, ist außergewöhnlich und zeigt, wie groß der wirtschaftliche Druck geworden ist“, sagt Manuel Koch. Der Chefredakteur von Inside Wirtschaft weiter: „Hohe Inflation, eine schwache Konjunktur, geopolitische Unsicherheiten und steigende Energie- und Rohstoffkosten belasten viele Unternehmen gleichzeitig. Kurzfristig dürfte die Volatilität an den Börsen hoch bleiben. Langfristig stehen viele Geschäftsmodelle aber weiterhin auf soliden Beinen – wenn Innovationen und Investitionen wieder stärker werden.“ Alle Details im Interview von Buchautorin & Finanzjournalistin Jessica Schwarzer an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
Jessica Schwarzer: „Die Erholung der Schwellenländer wird weiterlaufen“
Nach ein paar vergleichsweise schwachen Jahren holen die Schwellenländer auf. Der MSCI Emerging Markets hat den Weltaktienindex MSCI World deutlich abgehängt. Was sind die Gründe dafür? Was spricht für, was gegen Schwellenländer-Investments? „Der große Treiber ist auch hier die Künstliche Intelligenz. Vor allem China, Taiwan und Südkorea profitieren vom Boom rund um Halbleiter und KI. Die Unternehmen verdienen viel Geld und das hat die Kurse deutlich beflügelt“, so Jessica Schwarzer. Die Buchautorin und Finanzjournalistin weiter: „Ich finde, Schwellenländer gehören in jedes Depot. Sie bieten langfristig hohe Wachstumschancen – durch eine wachsende Mittelschicht, steigenden Wohlstand und starke Volkswirtschaften wie Indien oder China. Gleichzeitig sollten Anleger die politischen und geopolitischen Risiken im Blick behalten und auf eine breite Streuung achten.“ Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Deutsche Bank – starkes Signal an die Aktionäre“
Die Deutsche Bank hat mit ihren Quartalszahlen positiv überrascht und die Erwartungen der Analysten klar übertroffen. Rekordgewinn, Aktienrückkäufe und ein optimistischer Ausblick sorgen für Rückenwind. Was hinter den starken Zahlen steckt und welche Perspektiven das Geldhaus jetzt hat? „Die Zahlen waren beeindruckend. Entscheidend ist aber vor allem, dass die Deutsche Bank die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen hat – und genau das kommt an der Börse gut an“, sagt Manuel Koch. Der Chefredakteur von Inside Wirtschaft weiter: „Der wichtigste Treiber war das Investmentbanking. Vor allem der Handel mit Anleihen, Währungen und Kapitalmarkttransaktionen lief außergewöhnlich gut. Gleichzeitig setzt die Bank ihre Kostendisziplin fort und sendet mit dem angekündigten Aktienrückkaufprogramm ein starkes Signal an die Aktionäre.“ Alle Details im Interview von Buchautorin & Finanzjournalistin Jessica Schwarzer an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk: „Wir sind bei Rohstoffen sogar noch mehr unter Druck“
Die ersten sieben Monate des Jahres hatten es an den Rohstoffmärkten in sich: Gold auf Rekordniveau, geopolitische Krisen, Diskussionen über Seltene Erden, Helium für KI-Chips, steigende Energiepreise und die Frage, wie abhängig Europa eigentlich von Rohstoffimporten ist. Zeit also für eine leicht verspätete Halbjahresbilanz. Welche Entwicklungen haben überrascht? Welche Trends bleiben bestehen? Und worauf sollten Anleger im weiteren Jahresverlauf achten? „Die größte Überraschung war die enorme Volatilität an den Rohstoffmärkten. Gerade bei Gold, Öl und Erdgas waren starke Kursschwankungen zeitweise fast schon Alltag“, erklärt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Der Rohstoffanalyst der Deutschen Bank weiter: „Ich sehe gute Chancen für Gold und Industriemetalle im weiteren Jahresverlauf. Entscheidend werden die Entwicklung der Energiepreise und die Geldpolitik der Notenbanken sein. Bleiben die Ölpreise unter Kontrolle, spricht vieles für steigende Edelmetallpreise.“ Außerdem erklärt der Experte, warum Europa bei wichtigen Rohstoffen weiterhin unter Druck steht und weshalb China seine strategische Position weiter ausbaut. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.xetra-gold.com
Robert Halver (Baader Bank): „Vorsprung durch Technik – da müssen wir wieder hinkommen“
Die Krise erreicht jetzt auch die deutschen Premium-Autohersteller. Porsche und BMW reagieren mit massiven Sparprogrammen und tausenden Stellenstreichungen. Was steckt dahinter und welche Folgen hat das für die Branche und für Aktionäre? „Premium kostet eben auch mehr. Gleichzeitig ist das Auto nicht mehr das Statussymbol wie früher und wir konkurrieren mit deutlich günstigeren Produktionsstandorten weltweit. Deshalb müssen die Unternehmen ihre Kosten konsequent in den Griff bekommen“, so Robert Halver. Der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank weiter: „Die deutschen Autobauer bauen nach wie vor fantastische Autos. Aber Innovationen müssen wieder stärker in den Mittelpunkt rücken. ‘Vorsprung durch Technik’ war einmal das Markenzeichen der Branche. Genau dort müssen wir wieder hin. Erst wenn sich fundamental etwas verbessert, wird sich das auch nachhaltig in den Aktienkursen widerspiegeln.“ Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
Jessica Schwarzer: „Luxus-Aktien stimmen noch – aber sie glänzen nicht mehr so wie früher“
Luxus geht immer! Das war einmal. Die Branche schwächelt, vor allem an der Börse. Die Konzerne verdienen zwar noch immer viel Geld, aber die glänzende Story hat Kratzer bekommen, was bei Anlegern nicht gut ankommt. „Der große Wachstumsmotor China stottert. Die Nachfrage aus Asien ist längst nicht mehr so stark wie früher und das belastet die gesamte Luxusbranche“, so Jessica Schwarzer. Die Buchautorin und Finanzjournalistin weiter: „Die Unternehmen verdienen zwar nach wie vor sehr gut, aber es ist eben nicht mehr diese extreme Wachstumsgeschichte. Die Geschichte stimmt noch – aber sie glänzt nicht mehr so wie früher. Wer investiert ist, braucht jetzt vor allem Geduld.“ Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
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Robert Halver (Baader Bank): „Deutschland braucht starke Banken – sonst sind wir fremdbestimmt“
Die mögliche Übernahme der Commerzbank durch UniCredit sorgt weiter für Streit. Für Robert Halver geht es dabei um mehr als einen Bankendeal: „Das ist eine Frage der finanziellen Souveränität.“ Der Kapitalmarktanalyst der Baader Bank kritisiert vor allem die deutsche Politik: „Die letzte große Reform in Deutschland war unter Schröder.“ Gleichzeitig hätten die deutschen Banken ihre Hausaufgaben gemacht und seien heute deutlich stabiler. Doch Deutschland müsse wieder attraktiver für Investoren werden. Denn: „Das Kapital geht dahin, wo die Rendite ist.“ Wenn Unternehmen und Anleger in die USA, nach Asien oder Osteuropa ausweichen, gefährde das langfristig Wachstum und Arbeitsplätze. Seine klare Forderung: Deutschland müsse erst wieder für Investitionen sorgen, „bevor wir verteilen können“. Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
David Döbele: „Was haben Zinsen eigentlich mit deiner Karriere zu tun?“
Was haben Zinsen mit deiner Karriere zu tun? Mehr als man denkt! Denn steigende oder fallende Zinsen beeinflussen Investitionen, Unternehmensbewertungen und damit auch Jobs. BWL-Influencer David Döbele erklärt: „Bei niedrigen Zinsen wird mehr investiert.“ Besonders betroffen sind kapitalintensive Branchen, Immobilien, Start-ups und Private Equity. Auch im Investment Banking verändern sich die Chancen: „Bei niedrigen Zinsen haben wir einen M&A-Boom.“ Steigen die Zinsen, gewinnen dagegen Restrukturierung und Krisenberatung an Bedeutung. Der Rat des Mitgründers von pumpkincareers an Studierende: Nicht versuchen, den Zinszyklus vorherzusagen, sondern verstehen, „wie deine Branche auf Zinsen reagiert“. Entscheidend seien am Ende die eigenen Fähigkeiten, Interessen und eine zukunftsfähige Branche. Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Nvidia oder nie wieder?“
Nvidia übertrifft erneut die Erwartungen der Wall Street: 96 Milliarden Dollar Umsatz und eine Prognose von 108 Milliarden Dollar für das nächste Quartal. Der KI-Boom läuft weiter – doch wie lange kann Nvidia dieses Tempo halten? „Die Erwartungen sind extrem hoch“, sagt Manuel Koch. Gleichzeitig sei Nvidia „auf der Überholspur“. Der Konzern profitiert vom massiven Ausbau der KI-Infrastruktur, doch Risiken bleiben: China, geopolitische Konflikte, Lieferengpässe und zunehmende Konkurrenz. Für den Inside Wirtschaft-Chefredakteur ist die entscheidende Frage: „Sind wir noch am Anfang – oder schon am Ende?“ Sein Fazit: „Nvidia oder nie wieder?“ Alle Details im Interview von David Döbele an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
Robert Halver (Baader Bank): „Der September ist kein Grund für große Börsenangst“
Der DAX startet schwächer in den September, gleichzeitig steigen Ölpreis und Anleiherenditen. Doch Robert Halver von der Baader Bank hält wenig davon, die Börsenschwäche einfach mit dem September zu erklären: „Das ist ein Ammenmärchen.“ Die eigentlichen Risiken sieht Halver bei Inflation, Ölpreis und vor allem der weltweiten Verschuldung. Seine drastische Einschätzung: „Die Verschuldung galoppiert, pervers galoppiert.“ Auch steigende Zinsen könnten für die Märkte zum Problem werden. Halver erwartet allerdings keinen neuen Crash wie 2008. Anleger sollten stattdessen auf Unternehmen mit „stabilen Cashflows“, starken Bilanzen und guten Zukunftsperspektiven setzen. Auch bei KI und Halbleitern sieht er weiterhin Chancen. Doch wie gefährlich werden steigende Renditen? Was passiert bei fünf Prozent für zehnjährige US-Staatsanleihen? Und bleibt die Börse trotz geopolitischer Risiken und hoher Schulden stabil? Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Bist du reich? So viel Vermögen brauchst du wirklich“
Wie reich bist du im Vergleich zu anderen Deutschen? Neue Daten der Bundesbank zeigen: Das Vermögen der Deutschen ist trotz Inflation deutlich gewachsen. Um in die Top-10-Prozent zu kommen, braucht es inzwischen knapp 800.000 Euro Nettovermögen. Doch zwischen den Vermögensgruppen gibt es enorme Unterschiede. Warum Aktien und Immobilien die Vermögen wachsen ließen, warum die reichsten zwei Prozent besonders stark profitieren und wie du herausfinden kannst, wo du persönlich stehst? Alle Details im Video von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://inside-wirtschaft.de
Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Warum Russen plötzlich Milliarden an Bargeld abheben“
Immer mehr Russen ziehen ihr Geld von den Banken ab. Allein von Januar bis Juli 2026 waren es 2,8 Billionen Rubel – umgerechnet rund 29 Milliarden Euro. Internetabschaltungen, höhere Steuern und wachsendes Misstrauen gegenüber dem Bankensystem spielen dabei eine Rolle. Besonders auffällig: Vor allem sehr vermögende Russen sollen ihr Geld lieber in bar halten. Gleichzeitig steigen das russische Haushaltsdefizit und der Druck auf die Banken. Was hinter der Bargeldflucht steckt und wie gefährlich die Entwicklung für Russlands Wirtschaft ist? Alle Details im Video von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://inside-wirtschaft.de
Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Deutsche Unternehmen – es sieht nicht so gut aus“
Die Zahl der Gewinnwarnungen deutscher Unternehmen ist deutlich gestiegen. Besonders auffällig ist, dass inzwischen auch Branchen betroffen sind, die lange als besonders stabil galten. Was hinter dieser Entwicklung steckt und was Anleger jetzt wissen sollten? „Die reine Zahl der Gewinnwarnungen ist bereits hoch. Noch wichtiger ist aber, dass sie sich inzwischen durch viele Branchen der deutschen Wirtschaft ziehen. Dass Unternehmen schon zur Jahresmitte ihre Prognosen senken müssen, ist außergewöhnlich und zeigt, wie groß der wirtschaftliche Druck geworden ist“, sagt Manuel Koch. Der Chefredakteur von Inside Wirtschaft weiter: „Hohe Inflation, eine schwache Konjunktur, geopolitische Unsicherheiten und steigende Energie- und Rohstoffkosten belasten viele Unternehmen gleichzeitig. Kurzfristig dürfte die Volatilität an den Börsen hoch bleiben. Langfristig stehen viele Geschäftsmodelle aber weiterhin auf soliden Beinen – wenn Innovationen und Investitionen wieder stärker werden.“ Alle Details im Interview von Buchautorin & Finanzjournalistin Jessica Schwarzer an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
Jessica Schwarzer: „Die Erholung der Schwellenländer wird weiterlaufen“
Nach ein paar vergleichsweise schwachen Jahren holen die Schwellenländer auf. Der MSCI Emerging Markets hat den Weltaktienindex MSCI World deutlich abgehängt. Was sind die Gründe dafür? Was spricht für, was gegen Schwellenländer-Investments? „Der große Treiber ist auch hier die Künstliche Intelligenz. Vor allem China, Taiwan und Südkorea profitieren vom Boom rund um Halbleiter und KI. Die Unternehmen verdienen viel Geld und das hat die Kurse deutlich beflügelt“, so Jessica Schwarzer. Die Buchautorin und Finanzjournalistin weiter: „Ich finde, Schwellenländer gehören in jedes Depot. Sie bieten langfristig hohe Wachstumschancen – durch eine wachsende Mittelschicht, steigenden Wohlstand und starke Volkswirtschaften wie Indien oder China. Gleichzeitig sollten Anleger die politischen und geopolitischen Risiken im Blick behalten und auf eine breite Streuung achten.“ Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
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Robert Halver (Baader Bank): „Deutschland braucht starke Banken – sonst sind wir fremdbestimmt“
Die mögliche Übernahme der Commerzbank durch UniCredit sorgt weiter für Streit. Für Robert Halver geht es dabei um mehr als einen Bankendeal: „Das ist eine Frage der finanziellen Souveränität.“ Der Kapitalmarktanalyst der Baader Bank kritisiert vor allem die deutsche Politik: „Die letzte große Reform in Deutschland war unter Schröder.“ Gleichzeitig hätten die deutschen Banken ihre Hausaufgaben gemacht und seien heute deutlich stabiler. Doch Deutschland müsse wieder attraktiver für Investoren werden. Denn: „Das Kapital geht dahin, wo die Rendite ist.“ Wenn Unternehmen und Anleger in die USA, nach Asien oder Osteuropa ausweichen, gefährde das langfristig Wachstum und Arbeitsplätze. Seine klare Forderung: Deutschland müsse erst wieder für Investitionen sorgen, „bevor wir verteilen können“. Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
David Döbele: „Was haben Zinsen eigentlich mit deiner Karriere zu tun?“
Was haben Zinsen mit deiner Karriere zu tun? Mehr als man denkt! Denn steigende oder fallende Zinsen beeinflussen Investitionen, Unternehmensbewertungen und damit auch Jobs. BWL-Influencer David Döbele erklärt: „Bei niedrigen Zinsen wird mehr investiert.“ Besonders betroffen sind kapitalintensive Branchen, Immobilien, Start-ups und Private Equity. Auch im Investment Banking verändern sich die Chancen: „Bei niedrigen Zinsen haben wir einen M&A-Boom.“ Steigen die Zinsen, gewinnen dagegen Restrukturierung und Krisenberatung an Bedeutung. Der Rat des Mitgründers von pumpkincareers an Studierende: Nicht versuchen, den Zinszyklus vorherzusagen, sondern verstehen, „wie deine Branche auf Zinsen reagiert“. Entscheidend seien am Ende die eigenen Fähigkeiten, Interessen und eine zukunftsfähige Branche. Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Nvidia oder nie wieder?“
Nvidia übertrifft erneut die Erwartungen der Wall Street: 96 Milliarden Dollar Umsatz und eine Prognose von 108 Milliarden Dollar für das nächste Quartal. Der KI-Boom läuft weiter – doch wie lange kann Nvidia dieses Tempo halten? „Die Erwartungen sind extrem hoch“, sagt Manuel Koch. Gleichzeitig sei Nvidia „auf der Überholspur“. Der Konzern profitiert vom massiven Ausbau der KI-Infrastruktur, doch Risiken bleiben: China, geopolitische Konflikte, Lieferengpässe und zunehmende Konkurrenz. Für den Inside Wirtschaft-Chefredakteur ist die entscheidende Frage: „Sind wir noch am Anfang – oder schon am Ende?“ Sein Fazit: „Nvidia oder nie wieder?“ Alle Details im Interview von David Döbele an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
Robert Halver (Baader Bank): „Der September ist kein Grund für große Börsenangst“
Der DAX startet schwächer in den September, gleichzeitig steigen Ölpreis und Anleiherenditen. Doch Robert Halver von der Baader Bank hält wenig davon, die Börsenschwäche einfach mit dem September zu erklären: „Das ist ein Ammenmärchen.“ Die eigentlichen Risiken sieht Halver bei Inflation, Ölpreis und vor allem der weltweiten Verschuldung. Seine drastische Einschätzung: „Die Verschuldung galoppiert, pervers galoppiert.“ Auch steigende Zinsen könnten für die Märkte zum Problem werden. Halver erwartet allerdings keinen neuen Crash wie 2008. Anleger sollten stattdessen auf Unternehmen mit „stabilen Cashflows“, starken Bilanzen und guten Zukunftsperspektiven setzen. Auch bei KI und Halbleitern sieht er weiterhin Chancen. Doch wie gefährlich werden steigende Renditen? Was passiert bei fünf Prozent für zehnjährige US-Staatsanleihen? Und bleibt die Börse trotz geopolitischer Risiken und hoher Schulden stabil? Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Bist du reich? So viel Vermögen brauchst du wirklich“
Wie reich bist du im Vergleich zu anderen Deutschen? Neue Daten der Bundesbank zeigen: Das Vermögen der Deutschen ist trotz Inflation deutlich gewachsen. Um in die Top-10-Prozent zu kommen, braucht es inzwischen knapp 800.000 Euro Nettovermögen. Doch zwischen den Vermögensgruppen gibt es enorme Unterschiede. Warum Aktien und Immobilien die Vermögen wachsen ließen, warum die reichsten zwei Prozent besonders stark profitieren und wie du herausfinden kannst, wo du persönlich stehst? Alle Details im Video von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://inside-wirtschaft.de
Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Warum Russen plötzlich Milliarden an Bargeld abheben“
Immer mehr Russen ziehen ihr Geld von den Banken ab. Allein von Januar bis Juli 2026 waren es 2,8 Billionen Rubel – umgerechnet rund 29 Milliarden Euro. Internetabschaltungen, höhere Steuern und wachsendes Misstrauen gegenüber dem Bankensystem spielen dabei eine Rolle. Besonders auffällig: Vor allem sehr vermögende Russen sollen ihr Geld lieber in bar halten. Gleichzeitig steigen das russische Haushaltsdefizit und der Druck auf die Banken. Was hinter der Bargeldflucht steckt und wie gefährlich die Entwicklung für Russlands Wirtschaft ist? Alle Details im Video von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://inside-wirtschaft.de
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Inside Wirtschaft
Inside Wirtschaft präsentiert mit seinen Köpfen und Korrespondenten aus Berlin, Frankfurt und New York die wichtigsten Themen rund um Börse, Politik, Wirtschaft und Wissen. Alle Videos sind kostenlos auf YouTube abrufbar. Die Reichweite erhöht sich enorm durch unsere Kooperationen mit den großen Branchen-Webseiten Ad Hoc News und Ariva und durch unseren Audio-Podcast, der auf Apple Podcast, Deezer, Google Podcast und Spotify abrufbar ist.
Manuel Koch ist der Gründer von Inside Wirtschaft. Als geschäftsführender Gesellschafter und Chefredakteur gestaltet er maßgeblich die Inhalte des Programms. Der Journalist und Fernsehmoderator berichtete bis Anfang 2014 als US-Chefkorrespondent von der weltberühmten New Yorker Wall Street u.a. für den Nachrichtensender N24 und das Handelsblatt. Er stand in über 3.000 Live-Schalten und 500 Talksendungen vor der Kamera. Er traf auf Wirtschaftsgrößen und Prominente aus der ganzen Welt, darunter waren u.a. Milliardär Warren Buffett, deutsche Dax-Vorstände, die Twitter-Gründer oder die ehemalige US-Außenministerin Hillary Clinton.
Manuel Koch wurde 1982 in Berlin geboren. Er studierte Germanistik, Politikwissenschaft und Öffentliches Recht und schloss mit einem Magister Artium an der Universität Mainz 2006 ab. Danach begann er seine Karriere mit einem Volontariat beim Nachrichtensender N24. Anschließend arbeitete er dort als Redakteur und Redakteur vom Dienst in der Nachrichten- und Wirtschaftsredaktion. In den Jahren 2010 und 2011 war er auch für die Nachrichtenagentur Thomson Reuters, den Nachrichtensender Euronews in Lyon und FocusTV tätig. Im September 2011 ging er als Korrespondent nach New York. Heute lebt er in Berlin und ist auf dem Börsenparkett in Frankfurt und New York zu Hause.
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Die mögliche Übernahme der Commerzbank durch UniCredit sorgt weiter für Streit. Für Robert Halver geht es dabei um mehr als einen Bankendeal: „Das ist eine Frage der finanziellen Souveränität.“ Der Kapitalmarktanalyst der Baader Bank kritisiert vor allem die deutsche Politik: „Die letzte große Reform in Deutschland war unter Schröder.“ Gleichzeitig hätten die deutschen Banken ihre Hausaufgaben gemacht und seien heute deutlich stabiler. Doch Deutschland müsse wieder attraktiver für Investoren werden. Denn: „Das Kapital geht dahin, wo die Rendite ist.“ Wenn Unternehmen und Anleger in die USA, nach Asien oder Osteuropa ausweichen, gefährde das langfristig Wachstum und Arbeitsplätze. Seine klare Forderung: Deutschland müsse erst wieder für Investitionen sorgen, „bevor wir verteilen können“. Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de