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Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Warum Russen plötzlich Milliarden an Bargeld abheben“

Immer mehr Russen ziehen ihr Geld von den Banken ab. Allein von Januar bis Juli 2026 waren es 2,8 Billionen Rubel – umgerechnet rund 29 Milliarden Euro. Internetabschaltungen, höhere Steuern und wachsendes Misstrauen gegenüber dem Bankensystem spielen dabei eine Rolle. Besonders auffällig: Vor allem sehr vermögende Russen sollen ihr Geld lieber in bar halten. Gleichzeitig steigen das russische Haushaltsdefizit und der Druck auf die Banken. Was hinter der Bargeldflucht steckt und wie gefährlich die Entwicklung für Russlands Wirtschaft ist? Alle Details im Video von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://inside-wirtschaft.de

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Deutsche Unternehmen – es sieht nicht so gut aus“

Die Zahl der Gewinnwarnungen deutscher Unternehmen ist deutlich gestiegen. Besonders auffällig ist, dass inzwischen auch Branchen betroffen sind, die lange als besonders stabil galten. Was hinter dieser Entwicklung steckt und was Anleger jetzt wissen sollten? „Die reine Zahl der Gewinnwarnungen ist bereits hoch. Noch wichtiger ist aber, dass sie sich inzwischen durch viele Branchen der deutschen Wirtschaft ziehen. Dass Unternehmen schon zur Jahresmitte ihre Prognosen senken müssen, ist außergewöhnlich und zeigt, wie groß der wirtschaftliche Druck geworden ist“, sagt Manuel Koch. Der Chefredakteur von Inside Wirtschaft weiter: „Hohe Inflation, eine schwache Konjunktur, geopolitische Unsicherheiten und steigende Energie- und Rohstoffkosten belasten viele Unternehmen gleichzeitig. Kurzfristig dürfte die Volatilität an den Börsen hoch bleiben. Langfristig stehen viele Geschäftsmodelle aber weiterhin auf soliden Beinen – wenn Innovationen und Investitionen wieder stärker werden.“ Alle Details im Interview von Buchautorin & Finanzjournalistin Jessica Schwarzer an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Jessica Schwarzer: „Die Erholung der Schwellenländer wird weiterlaufen“

Nach ein paar vergleichsweise schwachen Jahren holen die Schwellenländer auf. Der MSCI Emerging Markets hat den Weltaktienindex MSCI World deutlich abgehängt. Was sind die Gründe dafür? Was spricht für, was gegen Schwellenländer-Investments? „Der große Treiber ist auch hier die Künstliche Intelligenz. Vor allem China, Taiwan und Südkorea profitieren vom Boom rund um Halbleiter und KI. Die Unternehmen verdienen viel Geld und das hat die Kurse deutlich beflügelt“, so Jessica Schwarzer. Die Buchautorin und Finanzjournalistin weiter: „Ich finde, Schwellenländer gehören in jedes Depot. Sie bieten langfristig hohe Wachstumschancen – durch eine wachsende Mittelschicht, steigenden Wohlstand und starke Volkswirtschaften wie Indien oder China. Gleichzeitig sollten Anleger die politischen und geopolitischen Risiken im Blick behalten und auf eine breite Streuung achten.“ Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Deutsche Bank – starkes Signal an die Aktionäre“

Die Deutsche Bank hat mit ihren Quartalszahlen positiv überrascht und die Erwartungen der Analysten klar übertroffen. Rekordgewinn, Aktienrückkäufe und ein optimistischer Ausblick sorgen für Rückenwind. Was hinter den starken Zahlen steckt und welche Perspektiven das Geldhaus jetzt hat? „Die Zahlen waren beeindruckend. Entscheidend ist aber vor allem, dass die Deutsche Bank die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen hat – und genau das kommt an der Börse gut an“, sagt Manuel Koch. Der Chefredakteur von Inside Wirtschaft weiter: „Der wichtigste Treiber war das Investmentbanking. Vor allem der Handel mit Anleihen, Währungen und Kapitalmarkttransaktionen lief außergewöhnlich gut. Gleichzeitig setzt die Bank ihre Kostendisziplin fort und sendet mit dem angekündigten Aktienrückkaufprogramm ein starkes Signal an die Aktionäre.“ Alle Details im Interview von Buchautorin & Finanzjournalistin Jessica Schwarzer an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk: „Wir sind bei Rohstoffen sogar noch mehr unter Druck“

Die ersten sieben Monate des Jahres hatten es an den Rohstoffmärkten in sich: Gold auf Rekordniveau, geopolitische Krisen, Diskussionen über Seltene Erden, Helium für KI-Chips, steigende Energiepreise und die Frage, wie abhängig Europa eigentlich von Rohstoffimporten ist. Zeit also für eine leicht verspätete Halbjahresbilanz. Welche Entwicklungen haben überrascht? Welche Trends bleiben bestehen? Und worauf sollten Anleger im weiteren Jahresverlauf achten? „Die größte Überraschung war die enorme Volatilität an den Rohstoffmärkten. Gerade bei Gold, Öl und Erdgas waren starke Kursschwankungen zeitweise fast schon Alltag“, erklärt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Der Rohstoffanalyst der Deutschen Bank weiter: „Ich sehe gute Chancen für Gold und Industriemetalle im weiteren Jahresverlauf. Entscheidend werden die Entwicklung der Energiepreise und die Geldpolitik der Notenbanken sein. Bleiben die Ölpreise unter Kontrolle, spricht vieles für steigende Edelmetallpreise.“ Außerdem erklärt der Experte, warum Europa bei wichtigen Rohstoffen weiterhin unter Druck steht und weshalb China seine strategische Position weiter ausbaut. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.xetra-gold.com

Robert Halver (Baader Bank): „Vorsprung durch Technik – da müssen wir wieder hinkommen“

Die Krise erreicht jetzt auch die deutschen Premium-Autohersteller. Porsche und BMW reagieren mit massiven Sparprogrammen und tausenden Stellenstreichungen. Was steckt dahinter und welche Folgen hat das für die Branche und für Aktionäre? „Premium kostet eben auch mehr. Gleichzeitig ist das Auto nicht mehr das Statussymbol wie früher und wir konkurrieren mit deutlich günstigeren Produktionsstandorten weltweit. Deshalb müssen die Unternehmen ihre Kosten konsequent in den Griff bekommen“, so Robert Halver. Der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank weiter: „Die deutschen Autobauer bauen nach wie vor fantastische Autos. Aber Innovationen müssen wieder stärker in den Mittelpunkt rücken. ‘Vorsprung durch Technik’ war einmal das Markenzeichen der Branche. Genau dort müssen wir wieder hin. Erst wenn sich fundamental etwas verbessert, wird sich das auch nachhaltig in den Aktienkursen widerspiegeln.“ Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Jessica Schwarzer: „Luxus-Aktien stimmen noch – aber sie glänzen nicht mehr so wie früher“

Luxus geht immer! Das war einmal. Die Branche schwächelt, vor allem an der Börse. Die Konzerne verdienen zwar noch immer viel Geld, aber die glänzende Story hat Kratzer bekommen, was bei Anlegern nicht gut ankommt. „Der große Wachstumsmotor China stottert. Die Nachfrage aus Asien ist längst nicht mehr so stark wie früher und das belastet die gesamte Luxusbranche“, so Jessica Schwarzer. Die Buchautorin und Finanzjournalistin weiter: „Die Unternehmen verdienen zwar nach wie vor sehr gut, aber es ist eben nicht mehr diese extreme Wachstumsgeschichte. Die Geschichte stimmt noch – aber sie glänzt nicht mehr so wie früher. Wer investiert ist, braucht jetzt vor allem Geduld.“ Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

David Döbele: „Das Investmentbanking profitiert sogar von Krisenzeiten“

Warum streichen DAX-Konzerne Tausende Jobs, während Investmentbanken Rekordgewinne schreiben? BMW baut 8.000 Stellen ab. Porsche streicht weitere 5.000 Jobs. Viele große Industrieunternehmen sparen, bauen Kapazitäten ab. Gleichzeitig meldet die Deutsche Bank überraschend starke Quartalszahlen und ihre Investmentbank erzielt ein Rekordergebnis. Wie kann es sein, dass Teile der Wirtschaft sparen müssen, während andere gerade besonders gut laufen? Und was bedeutet das für junge Menschen, die heute ihre Karriere planen? „Die Automobilindustrie steht gleich vor mehreren Transformationen: Elektromobilität, Digitalisierung, sinkende Nachfrage aus China sowie hohe Energie- und Personalkosten. Das setzt die Branche massiv unter Druck“, sagt der BWL-Influencer und Mitgründer von pumpkincareers David Döbele. Weiter erklärt er: „Im Investmentbanking und in der Unternehmensberatung gibt’s eigentlich immer etwas zu tun. Läuft die Wirtschaft gut, geht es um Wachstum und Strategie. Läuft sie schlechter, stehen Restrukturierungen, Refinanzierungen oder Verkäufe von Unternehmen im Mittelpunkt. Das macht diese Bereiche deutlich anpassungsfähiger.“ Alle Details im Interview mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Robert Halver (Baader Bank): „Es gibt keine Alternative zur Aktie“

Der DAX hat gerade erst ein neues Rekordhoch erreicht – über der Marke von 26.000 Punkten. Aber wie nachhaltig sind diese Höchststände wirklich und was verraten die aktuellen Quartalszahlen der großen Konzerne wirklich über die Lage der Wirtschaft? „Wir werden Volatilität, also Kursschwankungen sehen, aber keinen Crash. Was muss denn noch passieren, dass die Aktienmärkte mal richtig nach unten durchsausen? Die Argumente dafür gibt es derzeit nicht“, so Robert Halver. Der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank weiter: „Es gibt keine Alternative zur Aktie. Was wollen Sie denn machen? Die Unternehmen haben ihre Kostenstrukturen besser im Griff und die Berichtssaison zeigt insgesamt ordentliche Ergebnisse. Selbst wenn die Märkte mal zwei, drei oder fünf Prozent korrigieren, ist das kein Weltuntergang, sondern für viele Anleger eher wieder eine Kaufchance.“ Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Hitzewellen kosten Deutschland Milliarden, aber diese Branchen profitieren“

Hitze wird für Deutschland zu einem immer größeren wirtschaftlichen Risiko. Eine Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass allein die Hitzewelle Ende Juni rund 6,3 Milliarden Euro gekostet und die deutsche Wirtschaft belastet hat. „Bei Temperaturen über 35 Grad kann man Pi mal Daumen mit einer Belastung von etwa einer Milliarde Euro pro Tag rechnen”, erklärt Manuel Koch. Besonders betroffen sind das verarbeitende Gewerbe, das Gesundheitswesen, der Handel, das Baugewerbe, die Logistik und die Energiebranche. Die Folgen: sinkende Produktivität, höhere Kühl- und Energiekosten sowie Probleme bei Transporten und Lieferketten. Für das Gesamtjahr könnten sich die Schäden laut der im Interview besprochenen Analyse auf bis zu 20 Milliarden Euro summieren. „Die Mitarbeiter sind einfach nicht so aufnahmefähig, nicht so produktiv. Bei hohen Temperaturen arbeiten die Menschen einfach langsamer, unkonzentrierter und brauchen häufiger Pausen.” Welche Folgen der Klimawandel langfristig für den Wirtschaftsstandort Deutschland haben könnte und welche Unternehmen von notwendigen Investitionen in Kühlung, Klimaanlagen, Gebäudetechnik, Energieeffizienz und widerstandsfähige Infrastruktur profitieren könnten, erklärt Manuel Koch im Video von der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Nicolas Saurenz (Feingold Research): „Rüstungsaktien waren ein Stück weit zur Perfektion gepreist“

Die Rüstungsaktien in Europa sind stark gefallen. Rheinmetall, Renk und Hensoldt mussten zuletzt deutliche Kursverluste hinnehmen. Ist das nur eine gesunde Korrektur nach dem großen Boom oder steckt mehr dahinter? „Die Titel waren ein Stück weit auch zur Perfektion gepreist”, sagt Nicolas Saurenz. Der Marktanalyst von Feingold Research weiter: „Man muss zwischen kurzfristigen Übertreibungen schauen, auf der Ober- wie auf der Unterseite. Und momentan ist die Stimmung eher im Keller. Also so gesehen kann man das auch durchaus als Chance betrachten.” Im Interview geht es um die hohen Bewertungen der Rüstungskonzerne, die Auswirkungen der modernen Kriegsführung und die Frage, ob Drohnen, Luftabwehr und Raketen die Branche nachhaltig verändern. „Das verschiebt den Fokus natürlich weg von einer traditionellen Firma wie Rheinmetall hin zu Drohnenplayern.” Gleichzeitig sind die Auftragsbücher vieler Rüstungskonzerne weiterhin gut gefüllt und Europa rüstet weiter auf. Welche Unternehmen im Bereich Drohnen, Radar und Abwehrsysteme für Anleger interessant sein könnten, warum Hensoldt besser abgeschnitten hat als Rheinmetall und ob der Kursrutsch bei Rheinmetall eine langfristige Einstiegschance bietet, erklärt der Experte im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Jens Chrzanowski (XTB): „Das Altersvorsorgedepot wird der Big Bang für die Börse“

Das Altersvorsorgedepot soll ab 2027 kommen – und könnte nach Ansicht von Jens Chrzanowski die größte Reform für private Geldanlage seit Jahrzehnten werden. „Das ist dann, glaube ich, der Big Bang. Wir haben alle zwanzig, dreißig Jahre gewartet, dass die Politik den Kapitalmarkt stärker in die Altersvorsorge bringt“, sagt Jens Chrzanowski. Der XTB-Deutschlandchef weiter: „Mit Zuschüssen, Steuervorteilen und ohne Garantievorgaben haben Anleger die Chance auf deutlich bessere Renditen. Das wird noch einmal einen großen Schub geben, dass sich mehr Menschen mit der Börse beschäftigen.“ Außerdem spricht er über Payment for Order Flow, KI an den Börsen, spannende Aktien wie Hochtief sowie die Rolle von Finfluencern. Alle Details im Sommerinterview aus dem Berliner Regierungsviertel mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.xtb.com

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Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Warum Russen plötzlich Milliarden an Bargeld abheben“

Immer mehr Russen ziehen ihr Geld von den Banken ab. Allein von Januar bis Juli 2026 waren es 2,8 Billionen Rubel – umgerechnet rund 29 Milliarden Euro. Internetabschaltungen, höhere Steuern und wachsendes Misstrauen gegenüber dem Bankensystem spielen dabei eine Rolle. Besonders auffällig: Vor allem sehr vermögende Russen sollen ihr Geld lieber in bar halten. Gleichzeitig steigen das russische Haushaltsdefizit und der Druck auf die Banken. Was hinter der Bargeldflucht steckt und wie gefährlich die Entwicklung für Russlands Wirtschaft ist? Alle Details im Video von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://inside-wirtschaft.de

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Deutsche Unternehmen – es sieht nicht so gut aus“

Die Zahl der Gewinnwarnungen deutscher Unternehmen ist deutlich gestiegen. Besonders auffällig ist, dass inzwischen auch Branchen betroffen sind, die lange als besonders stabil galten. Was hinter dieser Entwicklung steckt und was Anleger jetzt wissen sollten? „Die reine Zahl der Gewinnwarnungen ist bereits hoch. Noch wichtiger ist aber, dass sie sich inzwischen durch viele Branchen der deutschen Wirtschaft ziehen. Dass Unternehmen schon zur Jahresmitte ihre Prognosen senken müssen, ist außergewöhnlich und zeigt, wie groß der wirtschaftliche Druck geworden ist“, sagt Manuel Koch. Der Chefredakteur von Inside Wirtschaft weiter: „Hohe Inflation, eine schwache Konjunktur, geopolitische Unsicherheiten und steigende Energie- und Rohstoffkosten belasten viele Unternehmen gleichzeitig. Kurzfristig dürfte die Volatilität an den Börsen hoch bleiben. Langfristig stehen viele Geschäftsmodelle aber weiterhin auf soliden Beinen – wenn Innovationen und Investitionen wieder stärker werden.“ Alle Details im Interview von Buchautorin & Finanzjournalistin Jessica Schwarzer an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Jessica Schwarzer: „Die Erholung der Schwellenländer wird weiterlaufen“

Nach ein paar vergleichsweise schwachen Jahren holen die Schwellenländer auf. Der MSCI Emerging Markets hat den Weltaktienindex MSCI World deutlich abgehängt. Was sind die Gründe dafür? Was spricht für, was gegen Schwellenländer-Investments? „Der große Treiber ist auch hier die Künstliche Intelligenz. Vor allem China, Taiwan und Südkorea profitieren vom Boom rund um Halbleiter und KI. Die Unternehmen verdienen viel Geld und das hat die Kurse deutlich beflügelt“, so Jessica Schwarzer. Die Buchautorin und Finanzjournalistin weiter: „Ich finde, Schwellenländer gehören in jedes Depot. Sie bieten langfristig hohe Wachstumschancen – durch eine wachsende Mittelschicht, steigenden Wohlstand und starke Volkswirtschaften wie Indien oder China. Gleichzeitig sollten Anleger die politischen und geopolitischen Risiken im Blick behalten und auf eine breite Streuung achten.“ Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Deutsche Bank – starkes Signal an die Aktionäre“

Die Deutsche Bank hat mit ihren Quartalszahlen positiv überrascht und die Erwartungen der Analysten klar übertroffen. Rekordgewinn, Aktienrückkäufe und ein optimistischer Ausblick sorgen für Rückenwind. Was hinter den starken Zahlen steckt und welche Perspektiven das Geldhaus jetzt hat? „Die Zahlen waren beeindruckend. Entscheidend ist aber vor allem, dass die Deutsche Bank die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen hat – und genau das kommt an der Börse gut an“, sagt Manuel Koch. Der Chefredakteur von Inside Wirtschaft weiter: „Der wichtigste Treiber war das Investmentbanking. Vor allem der Handel mit Anleihen, Währungen und Kapitalmarkttransaktionen lief außergewöhnlich gut. Gleichzeitig setzt die Bank ihre Kostendisziplin fort und sendet mit dem angekündigten Aktienrückkaufprogramm ein starkes Signal an die Aktionäre.“ Alle Details im Interview von Buchautorin & Finanzjournalistin Jessica Schwarzer an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk: „Wir sind bei Rohstoffen sogar noch mehr unter Druck“

Die ersten sieben Monate des Jahres hatten es an den Rohstoffmärkten in sich: Gold auf Rekordniveau, geopolitische Krisen, Diskussionen über Seltene Erden, Helium für KI-Chips, steigende Energiepreise und die Frage, wie abhängig Europa eigentlich von Rohstoffimporten ist. Zeit also für eine leicht verspätete Halbjahresbilanz. Welche Entwicklungen haben überrascht? Welche Trends bleiben bestehen? Und worauf sollten Anleger im weiteren Jahresverlauf achten? „Die größte Überraschung war die enorme Volatilität an den Rohstoffmärkten. Gerade bei Gold, Öl und Erdgas waren starke Kursschwankungen zeitweise fast schon Alltag“, erklärt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Der Rohstoffanalyst der Deutschen Bank weiter: „Ich sehe gute Chancen für Gold und Industriemetalle im weiteren Jahresverlauf. Entscheidend werden die Entwicklung der Energiepreise und die Geldpolitik der Notenbanken sein. Bleiben die Ölpreise unter Kontrolle, spricht vieles für steigende Edelmetallpreise.“ Außerdem erklärt der Experte, warum Europa bei wichtigen Rohstoffen weiterhin unter Druck steht und weshalb China seine strategische Position weiter ausbaut. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.xetra-gold.com

Robert Halver (Baader Bank): „Vorsprung durch Technik – da müssen wir wieder hinkommen“

Die Krise erreicht jetzt auch die deutschen Premium-Autohersteller. Porsche und BMW reagieren mit massiven Sparprogrammen und tausenden Stellenstreichungen. Was steckt dahinter und welche Folgen hat das für die Branche und für Aktionäre? „Premium kostet eben auch mehr. Gleichzeitig ist das Auto nicht mehr das Statussymbol wie früher und wir konkurrieren mit deutlich günstigeren Produktionsstandorten weltweit. Deshalb müssen die Unternehmen ihre Kosten konsequent in den Griff bekommen“, so Robert Halver. Der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank weiter: „Die deutschen Autobauer bauen nach wie vor fantastische Autos. Aber Innovationen müssen wieder stärker in den Mittelpunkt rücken. ‘Vorsprung durch Technik’ war einmal das Markenzeichen der Branche. Genau dort müssen wir wieder hin. Erst wenn sich fundamental etwas verbessert, wird sich das auch nachhaltig in den Aktienkursen widerspiegeln.“ Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Jessica Schwarzer: „Luxus-Aktien stimmen noch – aber sie glänzen nicht mehr so wie früher“

Luxus geht immer! Das war einmal. Die Branche schwächelt, vor allem an der Börse. Die Konzerne verdienen zwar noch immer viel Geld, aber die glänzende Story hat Kratzer bekommen, was bei Anlegern nicht gut ankommt. „Der große Wachstumsmotor China stottert. Die Nachfrage aus Asien ist längst nicht mehr so stark wie früher und das belastet die gesamte Luxusbranche“, so Jessica Schwarzer. Die Buchautorin und Finanzjournalistin weiter: „Die Unternehmen verdienen zwar nach wie vor sehr gut, aber es ist eben nicht mehr diese extreme Wachstumsgeschichte. Die Geschichte stimmt noch – aber sie glänzt nicht mehr so wie früher. Wer investiert ist, braucht jetzt vor allem Geduld.“ Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

David Döbele: „Das Investmentbanking profitiert sogar von Krisenzeiten“

Warum streichen DAX-Konzerne Tausende Jobs, während Investmentbanken Rekordgewinne schreiben? BMW baut 8.000 Stellen ab. Porsche streicht weitere 5.000 Jobs. Viele große Industrieunternehmen sparen, bauen Kapazitäten ab. Gleichzeitig meldet die Deutsche Bank überraschend starke Quartalszahlen und ihre Investmentbank erzielt ein Rekordergebnis. Wie kann es sein, dass Teile der Wirtschaft sparen müssen, während andere gerade besonders gut laufen? Und was bedeutet das für junge Menschen, die heute ihre Karriere planen? „Die Automobilindustrie steht gleich vor mehreren Transformationen: Elektromobilität, Digitalisierung, sinkende Nachfrage aus China sowie hohe Energie- und Personalkosten. Das setzt die Branche massiv unter Druck“, sagt der BWL-Influencer und Mitgründer von pumpkincareers David Döbele. Weiter erklärt er: „Im Investmentbanking und in der Unternehmensberatung gibt’s eigentlich immer etwas zu tun. Läuft die Wirtschaft gut, geht es um Wachstum und Strategie. Läuft sie schlechter, stehen Restrukturierungen, Refinanzierungen oder Verkäufe von Unternehmen im Mittelpunkt. Das macht diese Bereiche deutlich anpassungsfähiger.“ Alle Details im Interview mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

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Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Warum Russen plötzlich Milliarden an Bargeld abheben“

Immer mehr Russen ziehen ihr Geld von den Banken ab. Allein von Januar bis Juli 2026 waren es 2,8 Billionen Rubel – umgerechnet rund 29 Milliarden Euro. Internetabschaltungen, höhere Steuern und wachsendes Misstrauen gegenüber dem Bankensystem spielen dabei eine Rolle. Besonders auffällig: Vor allem sehr vermögende Russen sollen ihr Geld lieber in bar halten. Gleichzeitig steigen das russische Haushaltsdefizit und der Druck auf die Banken. Was hinter der Bargeldflucht steckt und wie gefährlich die Entwicklung für Russlands Wirtschaft ist? Alle Details im Video von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://inside-wirtschaft.de

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Deutsche Unternehmen – es sieht nicht so gut aus“

Die Zahl der Gewinnwarnungen deutscher Unternehmen ist deutlich gestiegen. Besonders auffällig ist, dass inzwischen auch Branchen betroffen sind, die lange als besonders stabil galten. Was hinter dieser Entwicklung steckt und was Anleger jetzt wissen sollten? „Die reine Zahl der Gewinnwarnungen ist bereits hoch. Noch wichtiger ist aber, dass sie sich inzwischen durch viele Branchen der deutschen Wirtschaft ziehen. Dass Unternehmen schon zur Jahresmitte ihre Prognosen senken müssen, ist außergewöhnlich und zeigt, wie groß der wirtschaftliche Druck geworden ist“, sagt Manuel Koch. Der Chefredakteur von Inside Wirtschaft weiter: „Hohe Inflation, eine schwache Konjunktur, geopolitische Unsicherheiten und steigende Energie- und Rohstoffkosten belasten viele Unternehmen gleichzeitig. Kurzfristig dürfte die Volatilität an den Börsen hoch bleiben. Langfristig stehen viele Geschäftsmodelle aber weiterhin auf soliden Beinen – wenn Innovationen und Investitionen wieder stärker werden.“ Alle Details im Interview von Buchautorin & Finanzjournalistin Jessica Schwarzer an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Jessica Schwarzer: „Die Erholung der Schwellenländer wird weiterlaufen“

Nach ein paar vergleichsweise schwachen Jahren holen die Schwellenländer auf. Der MSCI Emerging Markets hat den Weltaktienindex MSCI World deutlich abgehängt. Was sind die Gründe dafür? Was spricht für, was gegen Schwellenländer-Investments? „Der große Treiber ist auch hier die Künstliche Intelligenz. Vor allem China, Taiwan und Südkorea profitieren vom Boom rund um Halbleiter und KI. Die Unternehmen verdienen viel Geld und das hat die Kurse deutlich beflügelt“, so Jessica Schwarzer. Die Buchautorin und Finanzjournalistin weiter: „Ich finde, Schwellenländer gehören in jedes Depot. Sie bieten langfristig hohe Wachstumschancen – durch eine wachsende Mittelschicht, steigenden Wohlstand und starke Volkswirtschaften wie Indien oder China. Gleichzeitig sollten Anleger die politischen und geopolitischen Risiken im Blick behalten und auf eine breite Streuung achten.“ Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Deutsche Bank – starkes Signal an die Aktionäre“

Die Deutsche Bank hat mit ihren Quartalszahlen positiv überrascht und die Erwartungen der Analysten klar übertroffen. Rekordgewinn, Aktienrückkäufe und ein optimistischer Ausblick sorgen für Rückenwind. Was hinter den starken Zahlen steckt und welche Perspektiven das Geldhaus jetzt hat? „Die Zahlen waren beeindruckend. Entscheidend ist aber vor allem, dass die Deutsche Bank die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen hat – und genau das kommt an der Börse gut an“, sagt Manuel Koch. Der Chefredakteur von Inside Wirtschaft weiter: „Der wichtigste Treiber war das Investmentbanking. Vor allem der Handel mit Anleihen, Währungen und Kapitalmarkttransaktionen lief außergewöhnlich gut. Gleichzeitig setzt die Bank ihre Kostendisziplin fort und sendet mit dem angekündigten Aktienrückkaufprogramm ein starkes Signal an die Aktionäre.“ Alle Details im Interview von Buchautorin & Finanzjournalistin Jessica Schwarzer an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk: „Wir sind bei Rohstoffen sogar noch mehr unter Druck“

Die ersten sieben Monate des Jahres hatten es an den Rohstoffmärkten in sich: Gold auf Rekordniveau, geopolitische Krisen, Diskussionen über Seltene Erden, Helium für KI-Chips, steigende Energiepreise und die Frage, wie abhängig Europa eigentlich von Rohstoffimporten ist. Zeit also für eine leicht verspätete Halbjahresbilanz. Welche Entwicklungen haben überrascht? Welche Trends bleiben bestehen? Und worauf sollten Anleger im weiteren Jahresverlauf achten? „Die größte Überraschung war die enorme Volatilität an den Rohstoffmärkten. Gerade bei Gold, Öl und Erdgas waren starke Kursschwankungen zeitweise fast schon Alltag“, erklärt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Der Rohstoffanalyst der Deutschen Bank weiter: „Ich sehe gute Chancen für Gold und Industriemetalle im weiteren Jahresverlauf. Entscheidend werden die Entwicklung der Energiepreise und die Geldpolitik der Notenbanken sein. Bleiben die Ölpreise unter Kontrolle, spricht vieles für steigende Edelmetallpreise.“ Außerdem erklärt der Experte, warum Europa bei wichtigen Rohstoffen weiterhin unter Druck steht und weshalb China seine strategische Position weiter ausbaut. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.xetra-gold.com

Robert Halver (Baader Bank): „Vorsprung durch Technik – da müssen wir wieder hinkommen“

Die Krise erreicht jetzt auch die deutschen Premium-Autohersteller. Porsche und BMW reagieren mit massiven Sparprogrammen und tausenden Stellenstreichungen. Was steckt dahinter und welche Folgen hat das für die Branche und für Aktionäre? „Premium kostet eben auch mehr. Gleichzeitig ist das Auto nicht mehr das Statussymbol wie früher und wir konkurrieren mit deutlich günstigeren Produktionsstandorten weltweit. Deshalb müssen die Unternehmen ihre Kosten konsequent in den Griff bekommen“, so Robert Halver. Der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank weiter: „Die deutschen Autobauer bauen nach wie vor fantastische Autos. Aber Innovationen müssen wieder stärker in den Mittelpunkt rücken. ‘Vorsprung durch Technik’ war einmal das Markenzeichen der Branche. Genau dort müssen wir wieder hin. Erst wenn sich fundamental etwas verbessert, wird sich das auch nachhaltig in den Aktienkursen widerspiegeln.“ Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Wer wir sind

Manuel Koch

Manuel Koch

Geschäftsführer & Chefredakteur

Inside Wirtschaft

Inside Wirtschaft präsentiert mit seinen Köpfen und Korrespondenten aus Berlin, Frankfurt und New York die wichtigsten Themen rund um Börse, Politik, Wirtschaft und Wissen. Alle Videos sind kostenlos auf YouTube abrufbar. Die Reichweite erhöht sich enorm durch unsere Kooperationen mit den großen Branchen-Webseiten Ad Hoc News und Ariva und durch unseren Audio-Podcast, der auf Apple Podcast, Deezer, Google Podcast und Spotify abrufbar ist.

Manuel Koch ist der Gründer von Inside Wirtschaft. Als geschäftsführender Gesellschafter und Chefredakteur gestaltet er maßgeblich die Inhalte des Programms. Der Journalist und Fernsehmoderator berichtete bis Anfang 2014 als US-Chefkorrespondent von der weltberühmten New Yorker Wall Street u.a. für den Nachrichtensender N24 und das Handelsblatt. Er stand in über 3.000 Live-Schalten und 500 Talksendungen vor der Kamera. Er traf auf Wirtschaftsgrößen und Prominente aus der ganzen Welt, darunter waren u.a. Milliardär Warren Buffett, deutsche Dax-Vorstände, die Twitter-Gründer oder die ehemalige US-Außenministerin Hillary Clinton.

Manuel Koch wurde 1982 in Berlin geboren. Er studierte Germanistik, Politikwissenschaft und Öffentliches Recht und  schloss mit einem Magister Artium an der Universität Mainz 2006 ab. Danach begann er seine Karriere mit einem Volontariat beim Nachrichtensender N24. Anschließend arbeitete er dort als Redakteur und Redakteur vom Dienst in der Nachrichten- und Wirtschaftsredaktion. In den Jahren 2010 und 2011 war er auch für die Nachrichtenagentur Thomson Reuters, den Nachrichtensender Euronews in Lyon und FocusTV tätig. Im September 2011 ging er als Korrespondent nach New York. Heute lebt er in Berlin und ist auf dem Börsenparkett in Frankfurt und New York zu Hause. 

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