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Salah Bouhmidi (Onlinebroker IG): “Neus DAX-Kursziel von 17.000 Punkten im Blick”

“Wir haben am Freitag ein neues Allzeithoch erreicht. Charttechnisch können wir festhalten, dass der Aufwärtstrends weiter fortgesetzt wurde und die Rally intakt ist. Mittelfristig haben wir ein neues DAX-Kursziel von fast 17.000 Punkten. Kurzfristig gehe ich aber von einer leichten Korrektur aus”, sagt Salah Bouhmidi. Der Head of Markets analysiert im IG Trading Talk auch den Bitcoin: “Tech- und Wachstums-Werte haben sich trotz der gestiegenen Zinsen durchgeboxt. Dem Bitcoin scheinen die Zinsen aber nicht zu schmecken. Er hat fast 46 Prozent verloren. Der Bitcoin ist allerdings auch noch in den Kinderschuhen.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.ig.com

Max Wienke (XTB): “Weitere Rekordstände beim Dax sind das wahrscheinliche Szenario”

Die US-Notenbank hat eine Zinspause verkündet – zumindest vorerst. Was bedeutet das jetzt für Anleger? “Die Zinsprognosen deuten daraufhin, dass noch zwei Zinsanhebungen kommen könnten. Die Fed-Mitglieder sehen ein Zinsniveau von 5,6 Prozent bis Ende des Jahres. Die nächste Anhebung könnte schon im Juli anstehen”, sagt Max Wienke. Der XTB-Marktanalyst weiter: “Weitere Rekordstände beim Dax sind das wahrscheinliche Szenario.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse.

Salah Bouhmidi (Onlinebroker IG): “Es werden jetzt größere Schwankungen kommen”

Der Dax hat zwar gerade vor kurzem erst ein neues Allzeithoch erreicht, doch seit Wochen bewegt sich der wichtigste deutsche Börsenindex seitwärts. Viele Experten rechnen mit einer Sommer-Korrektur. Was sagt die Charttechnik dazu? “Wir sind in einer Seiwärtsphase zwischen 15.800 und 16.200 Punkten. Der Dax müsste einen Ausbruch nach oben oder unten vollziehen. Es könnte in den kommenden Wochen zu größeren Schwankungen kommen”, sagt Salah Bouhmidi im IG Trading Talk. Der Head of Markets vom Onlinebroker IG weiter: “Geht es nach oben, könnten wir durchaus neue Allzeithochs sehen. Aber brechen wir nach unten aus, könnten wir eine Korrektur antizipieren. Gerade im Juni können wir mit Schwäche rechnen. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch.” Was sollten Anleger jetzt tun? Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.ig.com

Robert Halver (Baader Bank): “Man darf nicht deutsche Wirtschaftspolitik mit deutschen Unternehmen gleichsetzen”

Die Deutsche Börse wird ihre Börsenindizes zum 19. Juni neu zusammensetzen. Die Lufthansa hat den Sprung in den großen Dax40 bisher nicht geschafft, Bewegung gibt es aber vor allem im MDax. “Lufthansa war ein heißer Kandidat und hat einen wunderbaren Turnaround hinter sich. Sie musste wegen Corona vom Staat gerettet werden und jetzt ist alles wunderbar. Jetzt hat es nicht gereicht, aber der September-Termin naht. Lufthansa gehört einfach in den Dax”, so Robert Halver. Der Experte von der Baader Bank weiter: “Die Marktkapitalisierung ist das Kriterium. Unser Industrieherz schlägt im MDax, TecDax und SDax. Da haben wir unsere mittelständische Wirtschaft, die weiterhin hervorragend aufgestellt ist. Man darf aber nicht den Fehler machen, deutsche Wirtschaftspolitik mit deutschen Unternehmen gleichzusetzen.” Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://inside-wirtschaft.de

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): “Die Sparquote der Deutschen wird wegen der Inflation weiter sinken”

Die Sparquote ist mit 10,6 Prozent in diesem Jahr laut Bankenverband trotz der Inflation recht hoch. “Von 100 Euro verfügbarem Einkommen werden 10,60 Euro beiseitegelegt. Das ist aber weniger als in den Spar-Rekordjahren 2020 mit 16,4 Prozent und 2021 mit 15,1 Prozent. Da konnten wir wegen Corona nicht verreisen, nicht ausgehen und haben mehr zur Seite gelegt. Die Sparquote wird tendenziell weiter sinken, weil viele das Geld wegen der Inflation eher für Lebensmittel oder Energie ausgeben müssen. Wir reden aber gerade über das Sparen. Eigentlich müssten wir hier an der Börse über das Investieren sprechen. Ein ETF-Sparplan ist das Sparbuch des 21. Jahrhunderts.” Alle Details im Interview von David Döbele (BWL-Influencer und Mit-Gründer von pumpkincareers) an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Robert Halver (Baader Bank): “Auch im kommenden Jahr müssen wir keine Baumrinde essen”

Der Aufschwung an den Märkten seit Jahresbeginn wird von Kritikern sehr skeptisch gesehen. Vor allem wenn es in Europa und den USA zu einer Rezession kommen würde. Kommt jetzt ein Kurs-Sturz? „Sollte es wirklich zu einer technischen Rezession kommen, ist das für die Börse kein großes Momentum. Dann könnte man auch argumentieren, dass es bald zu einer Zinssenkung kommen könnte”, sagt Robert Halver. Der Experte von der Baader Bank weiter: “Ich würde mir zyklische Werte im MDax anschauen. Schwellenländer zur Depot-Beimischung. Die Japaner scheinen der Geheimtipp zu sein. Ich hab nichts gegen Gold und würde vielleicht auch auf Silber setzen. Kryptos sind spekulative Anlage-Objekte.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Reinhard Panse (Finvia): “Lage mittelfristig beherrschbar, aber langfristig möglicherweise nicht”

Die Europäische Zentralbank hat selbst vier Risiken für das Finanzsystem identifiziert. Wir checken, wie groß das Risiko bei den Staatsschulden, ungeordneten Korrekturen der Finanzmärkte, Banken-Schwäche und Schwäche anderer Akteure ist. “Bei den Schulden muss man differenzieren. Die Lage ist mittelfristig beherrschbar, aber langfristig möglicherweise nicht, wenn nicht politische Maßnahmen erbracht werden. Es wird immer auf Italien rumgehackt, in Frankreich sieht es viel übler aus. Frankreich ist ein Kandidat, der bei steigenden Zinsen relativ bald in Schwierigkeiten gerät”, sagt Reinhard Panse. Der Chefanlagestratege vom Family Office Finvia weiter: “Kurzfristig sehe ich mehr Risiken. Auf mittlere Sicht sind die Chancen recht groß. Die Zentralbanken sehen schon, dass sie übertrieben haben.” Alle Details – auch zu einem möglichen Depot-Mix – im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.finvia.fo

Christian Henke (Onlinebroker IG): “Tech-Werte kurzfristig überkauft. Rücksetzer zum Kauf nutzen”

Die Zitterpartie in den USA hat ein Ende: Der Schuldenstreit ist gelöst. Dax, Dow und Nasdaq zeigten sich als Reaktion positiv gestimmt. Vor allem die Technologiebörse Nasdaq ist zuletzt schon kräftig gestiegen. “Wir sehen mit dem Blick auf die Kurstafel, dass es die Aktienmärkte anschiebt. Die Tech-Aktien sind schon gut gelaufen, aber die Party ist da noch nicht zu Ende. Alphabet, Apple und Microsoft sind kurzfristig überkauft. Kommt es dort zu Rücksetzern, sind das Kaufgelegenheiten”, sagt Christian Henke. Im IG Trading Talk analysiert der Senior Marktanalyst vom Onlinebroker IG weiter: “Am Anfang Juni gehen wir langsam in die Sommermonate und die Sommerflaute könnte kommen.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.ig.com

Orkan Kuyas im IG Trading Talk: “Jetzt kommen wieder mehr Chancen am Markt”

Was sollten Trader für einen erfolgreichen Handel an der Börse beachten? “Nicht zu große Positionsgrößen fahren und nicht in zu kurzen Zeiteinheiten unterwegs sein. Erst einmal vielleicht mit einem Tageschart anfangen. Ich trade technisch. Denn Nachrichten hemmen dich in deiner Entscheidung”, so Orkan Kuyas. Der Profi-Trader und Portfoliomanager weiter: “Jetzt kommen eher wieder die Chancen, weil wieder mehr Volatilität kommt und dann läuft auch der Markt.” Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch von der Invest-Messe und auf https://www.ig.com

Robert Halver (Baader Bank): “Warum gehen die Deutschen nicht mal für ihren Wohlstand auf die Straße?”

Der Standort Deutschland wird laut einer Analyse von EY für ausländische Firmen und Investoren immer unattraktiver. Bürokratie, hohe Energiekosten und eine schleppende Digitalisierung werden dabei oft kritisiert. Dabei will Bundeskanzler Olaf Scholz doch neue “Wirtschaftswunderjahre”. Was läuft falsch? “Wer will denn in einen Standort investieren, wo nicht klar ist, was gemacht wird. Es geht nicht nur um eine schöne heile Welt, sondern um die Umsetzung. Zwischen Anspruch und Wirklich klafft eine dramatische Diskrepanz. Ich kann mir auch wünschen wie Brad Pitt auszusehen, aber die Realität ist eben eine andere”, so Robert Halver. Der Experte von der Baader Bank weiter: “Bürokratie ist in Deutschland zu Hause – da hat doch keiner Bock drauf. Ich verstehe auch nicht, warum Deutsche nicht mal auf die Straße gehen und sagen wir wollen unsere alte Philosophie wieder haben, die uns einmal Wohlstand gebracht hat.” Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://inside-wirtschaft.de

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