Aktien

Dr. Rolf Müller (fintegra): „Wie ein Turbo für den Vermögensaufbau”

Steuerliche Prozesse rund um das Vermögen nicht mehr kompliziert manuell organisieren, sondern zeitgemäß durch eine systematische digitale Infrastruktur. Wie das funktioniert? „Die vermögensverwaltende GmbH ist in den letzten Jahren unheimlich prominent geworden. Sie kann richtig strukturiert und angewendet wie ein Turbo für den Vermögensaufbau wirken. Steuern sind der größte Kostenfaktor beim Vermögensaufbau und die kann man deutlich reduzieren”, so Dr. Rolf Müller. Der Rechtsanwalt, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Gründer von fintegra weiter: „Man braucht einen gewissen Mindestanlagebetrag so ab 250.000 Euro, mit dem Sie dauerhaft arbeiten können. Bei richtiger Anlage sind Gewinne nahezu vollständig steuerfrei wie Gewinne aus Aktien. Alles kann automatisiert auf Knopfdruck abgebildet werden.” Alle Details vom TaxTech-Unternehmen aus Nürnberg im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://fintegra.de

BörsenXperts: Wer überwacht die Märkte – und wie viel Macht haben diese Behörden wirklich?

In der letzten Folge haben wir darüber gesprochen, warum es Regeln an der Börse überhaupt braucht. Heute schauen wir uns an, wer eigentlich dafür sorgt, dass diese Regeln auch eingehalten werden. Denn ohne Kontrolle wären selbst die besten Regeln am Ende wirkungslos. Die zentrale Frage ist dabei: Wer kontrolliert eigentlich die Börse – und wie viel Macht haben diese Behörden wirklich? Henning Hünerbein von den BörsenXperts erklärt euch alle Details. Mehr Infos, Videos und den Podcast findet ihr auch auf der Webseite: https://boersenplatz.berlin, YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@BörsenXperts/

Jessica Schwarzer: „Es gibt keine sicheren Häfen”

Das Börsenjahr 2026 ist nichts für schwache Nerven. Anleger wünschen sich mehr Sicherheit und steuern vermeintlich sichere Häfen an. Aber gibt es wirklich sichere Häfen? „Es ist immer dieser Trugschluss, dass manche Anlageklassen immer funktionieren und immer als sicherer Hafen. Das gibt es nicht! Wenn ich Bundesanleihen oder US-Anleihen kaufe und halte, kann ich davon ausgehen, dass ich mein Geld bekomme. Aber auch die schwanken, wenn ich sie zum Beispiel früher verkaufe. Es gab Zeiten, da sind auch Anleihen unter die Räder gekommen. Der sichere Hafen Fest- oder Tagesgeld funktioniert auch nur bedingt, vor allem mit Blick auf Vermögensaufbau. Auch die Witwen- und Waisenpapiere sind nicht immer sicher. Teilweise sichere Dividendenzahler, aber auch sie schwanken. Da passiert oft auch eine Branchenrotation“, so Jessica Schwarzer. „Gold ist auch kein sicherer Hafen. Ganz häufig, wenn es an der Börse zur Sache geht, fällt der Goldpreis erst einmal, weil dann viele Liquidität brauchen. Dann erwischt es auch Gold. Lösung: Risikostreuung und dann der Strategie treu bleiben.” Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Roger Peeters (pfp Advisory): „Der Deutsche ist per se vorsichtig. Die Sparquote ist hoch”

Die Inflation bleibt ein zentrales Thema für Sparer und Anleger. Viele fragen sich, wie sie ihr Geld in unsicheren Zeiten sinnvoll schützen können. „Der Deutsche ist per se vorsichtig. Die Sparquote ist hier traditionell eher höher bei etwa zehn Prozent. Die Unsicherheit ist da. Die Leute sind unsicher und konsumieren weniger”, sagt der Fondsberater Roger Peeters (pfp Advisory). Wo könnte man sein Geld dann sinnvoll parken oder investieren? Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Andere sind auf der Überholspur und wir tuckern mit 50″

Das Konzept für eine große Steuerreform nimmt Formen an: Der Spitzensteuersatz soll später greifen, der Soli könnte wegfallen und die Reichensteuer steigen. Ist das der richtige Weg? „Wir sind jetzt bei einem Spitzensteuersatz von 42 Prozent und der greift bei 70.000 Euro Jahresgehalt. Da sind die Überlegungen, dass er erst später bei 85.000 Euro greifen könnte. Die Inflation und Gehälter sind gestiegen, aber man kann sich davon nichts mehr leisten. Also das ist gut. Aber wenn man hört, dass die SPD den Spitzensteuersatz gerne von 42 auf 47 Prozent steigen lassen möchte, platzt mir die Hutschnur. Das ist an der Realität der Menschen vorbei und das ist bei der SPD noch nicht angekommen. Beim Soli gibt es Überlegungen, den endlich mal ganz abzuschaffen. Das wird auch Zeit. Denn der wurde mal 1991 für die Deutsche Einheit eingeführt”, sagt Manuel Koch. Der Chefredakteur von Inside Wirtschaft weiter: „Wer mehr als 277.000 Euro verdient, zahlt aktuell den Reichensteuersatz, der bei 45 Prozent liegt. Jetzt gibt es Überlegungen diesen Satz auf 47,5 Prozent zu erhöhen, der dan eventuell auch schon bei 210.000 Euro greifen könnte. Immer nur rumdoktern ist nicht der große Wurf.” Alle Details im Interview von Buchautorin & Finanzjournalistin Jessica Schwarzer an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

BörsenXperts: Wenn Märkte effizient sind – warum brauchen wir dann Regeln?

Viele sagen: Der Markt regelt das schon. Angebot und Nachfrage sorgen für faire Preise, alles läuft von selbst. Und tatsächlich funktioniert das an vielen Stellen auch erstaunlich gut. Aber wenn das wirklich so einfach wäre – warum gibt es dann überhaupt Regeln an der Börse? Henning Hünerbein von den BörsenXperts erklärt euch alle Details. Mehr Infos, Videos und den Podcast findet ihr auch auf der Webseite: https://boersenplatz.berlin, YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@BörsenXperts/

Jessica Schwarzer: „Frauen gehen mal nicht shoppen – sie gehen auf die Finanzmesse“

Was hat die Anglerinnen und Anleger auf der Invest in Stuttgart 2026 bewegt? „Es war an beiden Tagen extrem voll. Ich habe ganz viele Edelmetall-Stände gesehen. Auch teilweise von Minen-Unternehmen, in die man investieren könnte.Ganz groß auch Xetra-Gold und die Börse Stuttgart. Dann gibt es viele Bühnen, auf denen tolle Themen diskutiert werden. Da ist das Programm dann breiter. Und natürlich sind Kryptos immer noch ein ganz großes Thema“, so Jessica Schwarzer. Auch Female Finance war erneut ein wichtiges Thema: „Es waren deutlich mehr Frauen als in den letzten Jahren da. Es gibt eine Area, wo man netzwerken kann und unheimlich viele Frauen sind auch auf den Bühnen. Und bei den Zuschauern sieht man ganze Gruppen von Frauen, die nicht shoppen gehen, sondern auf die Finanzmesse. Wir brauchen zwar keine rosa Fonds, aber es ist eine andere Ansprache.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch vom Finanzevent Invest aus Stuttgart und auf https://inside-wirtschaft.de

Das neue Buch von Jessica Schwarzer: „Über die Psychologie der Börse: 20 zeitlose Lektionen über Börsenpsychologie – So wirst Du ein besserer (und entspannterer) Anleger” jetzt auf Amazon: https://www.amazon.de/Über-Psychologie-Börse-Börsenpsychologie-entspannterer/dp/3690661188/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&dib=eyJ2IjoiMSJ9.4oWZG3i-EV137moZW066rx7m0kxtJ5IHY4zmEARuoVtUt72qaF95aZFnCeBEe2mnSHxAmTlgc8S4otbBlojfsRmCCQKN1N0JVo40g_Xpc-A4-3pM8BLh-rBFtlEDXOgjzeDi3xr3g3eublUqfcLsECINHvovrcuNWZg59vQsgDVhe-KIGHT3XC21J1rXbBzuhH214lsI8FTKrF5MpAgGxH37JusjSdoTFdv2oMSE-x8.hMlIa1wR39AWnmQlE-HzQTEpKtL90KiErOUqmAlNp8w&dib_tag=se&keywords=jessica+schwarzer&qid=1776538429&sr=8-1

Robert Halver (Baader Bank): „Ich bin mir sicher: Das Schlimmste der Krise haben wir gesehen”

Auf der Stuttgarter Invest informierten sich am Freitag und Samstag wieder weit über 10.000 Anlegerinnen und Anleger über die aktuellen Trends an den Finanzmärkten. „Der Iran-Konflikt und welche Auswirkungen das auf Zinsen, Inflation und Konjunktur hat. Was heißt das dann auch für die Aktienmärkte. Das waren die bestimmenden Themen. Ich bin mir sicher: Das Schlimmste der Krise haben wir gesehen. Niemand hat Interesse an einem langen Konflikt. Keine Krise hat überlebt. Anleger sollten nicht den Fehler machen, jetzt auf Zinspapiere zu setzen”, so Robert Halver. Der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank weiter: „Gold ist die letzte Sicherheit, die man haben kann. Gold wird nie schlecht. Die Inflation ist gekommen, um zu bleiben. Also neben Aktien sind Edelmetalle der Favorit.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch vom Finanzevent Invest aus Stuttgart und auf https://inside-wirtschaft.de

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Crash nein, Krise ja – eine Dauerkrise”

Die Börsen haben zuletzt mal wieder diverse Unsicherheiten verarbeitet. Der Dax schwankte alleine in diesem Jahr um 3.000 Punkte. Was sollten Anleger jetzt beachten? „3.000 Punkte in einem Quartal sind auch nicht normal. Ende Februar war das Hoch bei knapp 25.300 Punkten, Ende März das Tief bei 22.300 Punkten. Der Iran-Krieg hat für enorme Verwerfungen gesorgt. Anleger sollten da antizyklisch denken und das als Chance sehen”, so Manuel Koch. Der Inside Wirtschaft-Chefredakteur weiter: „Auf jeden Fall weiter in die Aktien-Anlagen investieren. Auch Gold gehört in jedes Depot rein. Beim Bitcoin sehe ich mehr Chancen als Risiken.” Alle Details im Video von der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Nicolas Saurenz (Feingold Research): „Passives Einkommen ist sehr schwierig”

Heute geht es um passives Einkommen und die große Frage, ob Geld wirklich ohne Arbeit fließen kann? Wir schauen auf Chancen, Risiken und verbreitete Illusionen. Wie realistisch ist ein Geldstrom ohne Arbeit überhaupt? Muss man da Millionär oder Milliardär sein? „Es ist möglich, aber es ist schwieriger, als man vielleicht denken würde. Milliardär muss man nicht sein, aber Millionär wäre nicht schlecht. Wenn ich eine Million Kapital habe, das für mich arbeiten soll und ich rechne mit einer Rendite von vier Prozent, erwirtschaftet mir das einen jährlichen Betrag von 40.000 Euro. Davon gehen 25 Prozent ab. Also 30.000 Euro. Jetzt kann sich jeder fragen, wie weit er mit 30.000 Euro kommt”, sagt Nicolas Saurenz. Der Marktanalyst von Feingold Research weiter: „Das was zum Beispiel auf Social Media vorgelebt wird, ist natürlich ganz anders. Da sieht man Menschen in Dubai oder auf Bali, die nahezu mühelos einen Cashflow generiert haben. Das hing in der Vergangenheit auch an Kryptos. Auch bei anderen Themen wie Immobilien haben sich die Bedingungen beim Kauf komplett verändert. Das nächste Problem: Wir werden immer älter. Wenn ich also mit 50 aufhören will zu arbeiten, hab ich noch sehr viel vor mir. Das ist ja auch ein Problem des Rentensystems. Die laufenden Kosten muss man natürlich einplanen. Ebenso die Inflation.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

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