Aktienrente

Reinhard Panse (Finvia): “Der Fonds ist generell das weit überlegende Instrument”

“Der Fonds ist generell das weit überlegende Instrument. Man ist unabhängig vom Risiko einzelner Staaten und schon gar nicht abhängig vom Risiko einzelner Firmen. Das ist ein enormer Vorteil. Einzelne aktive Aktienfonds können besser performen als der Index. Die Gesamtheit schafft den Index aber nicht. ETFs aber liegen – umso mehr Jahre man sich anschaut – im Ranking ziemlich weit oben”, sagt Reinhard Panse. Der Chefanlagestratege vom Family Office Finvia warnt vor zu hohen Erwartungen gerade von jungen Anlegern: “Die Anleger müssen die Neobroker mit ihrer sehr günstigen Kostenstruktur und einfacher Bedienbarkeit auch richtig nutzen. Wenn sie auf schnelle Trends setzen und spekulieren, wird das auf Dauer schiefgehen. Statistiken zeigen, dass zwei Drittel der Daytrader ihr ganzes Kapital verlieren. Wenn man aber einen günstigen Fonds-Sparplan installiert, ist der Neobroker ganz prima.” Alle Details – auch zur Aktienrente – im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.finvia.fo

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): “Ich wünsche mir für 2023 die Aktienrente – aber mit mehr Volumen”

„Ich wünsche mir für 2023 die Aktienrente, aber mit deutlich mehr Volumen als geplant. Auch die private Altersvorsorge braucht dringend mehr Anreize”, sagt Manuel Koch. Der Chefredakteur von Inside Wirtschaft checkt außerdem das Zins-Angebot vom Broker Trade Republic: “Wer sein Geld kurzfristig parken will, kann das tun. Es ist natürlich ein Lockangebot, um neue Kunden zu gewinnen. Ich würde mein Geld eher aktiv anlegen.” Am Donnerstag ist der Dax zudem über die Marke von 15.000 Punkten geklettert. Sollten sich Anleger aber nicht zu früh freuen? “In der zweiten Jahreshälfte kommt nach der Frustphase die Lustphase und dann geht es richtig nach oben”, so Robert Halver (Baader Bank). Alle Details im Video aus dem Berliner Inside Wirtschaft-Studio und auf https://inside-wirtschaft.de

Robert Halver: Eins ist NICHT sicher – die Rente! Zusatz-Altersvorsorge aufbauen

“Denn eins ist sicher: die Rente”, so hieß der berühmte Satz von Sozialminister Robert Blüm. 35 Jahre später ist eines klar: Die Rente ist nicht sicher. Die neue Bundesregierung wird dringend Weichen für die Zukunft stellen müssen. “Das ist kaum noch zu finanzieren. Man muss es klar formulieren: Die heutige Rente wird immer mehr zu einem Zubrot werden. Man muss definitiv eine Zusatz-Altersvorsorge aufbauen und das so schnell wie möglich. Anders geht es leider nicht mehr”, sagt Robert Halver. Sollten in Zukunft auch Beamte ins System einzahlen? Zuletzt brachte die FDP nach schwedischem Modell eine “Aktienrente” ins Spiel. “Natürlich schwanken Aktien. Wenn man aber regelmäßig und langfristig anspart, kann man das Problem lösen”, so der Kapitalmarktstratege der Baader Bank. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.

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