Baader Bank

Robert Halver (Baader Bank): “Keine Analyse-Methode ist das Gelbe vom Ei”

Wie analysiert man Aktien, die Börsen, wirtschaftliche Situationen am besten, um Anlage-Chancen zu nutzen? Zwei Methoden werden oft verwendet: die Chartanalyse und die Fundamentalanalyse. „Vor Ihnen steht ein Fundi – vom Scheitel bis zur Sohle. Man sagt klassischer Weise die Fundamentalanalyse ist die längerfristige Sichtweise und die Charttechnik die kurzfristige. Aber keine Analyse-Methode ist das Gelbe vom Ei”, sagt Robert Halver von der Baader Bank. Alle Details der beiden Methoden im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse.

Robert Halver (Baader Bank): “Wir sprechen nicht von einem Wirtschafts-Wunderjahr”

Die Bundesregierung erwartet für dieses Jahr ein Wirtschaftswachstum von 0,2 Prozent. Ziemlich mau oder doch ein Hoffnungsschimmer? “Die Erwartungshaltung war ja minimal klein. Der Winter war mild, der Staat hat viel Geld ausgegeben, China macht wieder auf, große Zinsangst hat auch keiner mehr. Ich könnte mir sogar 0,5 Prozent Wachstum oder einen Schnaps mehr vorstellen”, so Robert Halver. Der Experte von Baader Bank weiter: “Wir sprechen nicht von einem Wirtschafts-Wunderjahr – überhaupt nicht. Aber wir sprechen über ein Jahr, das langsam die Schatten der Vergangenheit hinter sich lässt. Am Aktienmarkt werden wir aber höhere Renditen sehen können.” Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://inside-wirtschaft.de

Robert Halver (Baader Bank): “In der zweiten Jahreshälfte kommt nach der Frustphase die Lustphase”

Der Dax hat eine regelrechte Auftaktrally und den besten Jahresstart seit 2003 hingelegt. Am Donnerstag ist der Dax über die Marke von 15.000 Punkten geklettert. Sollten Anleger sich aber nicht zu früh freuen? “Die Erwartungshaltung für dieses Jahr war minimal. Die Vorhersagen waren dunkel-schwarz. Wir werden auch im ersten Halbjahr Frustphasen haben. In der zweiten Jahreshälfte kommt nach der Frustphase die Lustphase und dann geht es richtig nach oben”, so Robert Halver (Baader Bank). Schaut man auf die Top100 Unternehmen weltweit, wenn es um den Börsenwert geht, ist Deutschland nur mit einem Unternehmen auf Platz 1. Warum ist Deutschland so abgehängt? Das bespricht Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und dem Experten. Alle Infos im Interview und auf https://inside-wirtschaft.de

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): “Ich wünsche mir für 2023 die Aktienrente – aber mit mehr Volumen”

„Ich wünsche mir für 2023 die Aktienrente, aber mit deutlich mehr Volumen als geplant. Auch die private Altersvorsorge braucht dringend mehr Anreize”, sagt Manuel Koch. Der Chefredakteur von Inside Wirtschaft checkt außerdem das Zins-Angebot vom Broker Trade Republic: “Wer sein Geld kurzfristig parken will, kann das tun. Es ist natürlich ein Lockangebot, um neue Kunden zu gewinnen. Ich würde mein Geld eher aktiv anlegen.” Am Donnerstag ist der Dax zudem über die Marke von 15.000 Punkten geklettert. Sollten sich Anleger aber nicht zu früh freuen? “In der zweiten Jahreshälfte kommt nach der Frustphase die Lustphase und dann geht es richtig nach oben”, so Robert Halver (Baader Bank). Alle Details im Video aus dem Berliner Inside Wirtschaft-Studio und auf https://inside-wirtschaft.de

Robert Halver (Baader Bank): “Eine Inflation an Problemen, das hab ich so noch nicht erlebt”

Corona-Krise und Ukraine-Krieg 2022 im Nacken – schwarze Schwäne auch 2023 über der Börse? „Alles Negative kam auf einen Schlag zusammen. Eine Inflation an Problemen, das hab ich so noch nicht erlebt”, sagt Robert Halver von der Baader Bank. Trotzdem Optimismus für 2023? “Ich bin geläutert optimistisch. Wir haben höhere Schwankungen, aber die sollte man auch nutzen, um einzusteigen. Eine Konjunktur, die sich dann doch besser darbietet. Es gibt die Mega-Themen. Die düsteren apokalyptischen Illusionen für 2023 werden sich so nicht bewahrheiten.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse.

Robert Halver (Baader Bank): Vorsätze für 2023 – “man spielt sonst mit der eigenen Altersvorsorge”

Die guten Vorsätze fürs neue Jahr: Mehr Sport, mit dem Rauchen aufhören – aber an die eigenen Finanzen denken die wenigsten. Was kann denn jeder tun? „Sich informieren, eine Meinung haben und dafür interessieren. Der Durchschnittshaushalt hat viel zu viele Zinspapiere. Davon bleibt nach der Inflation aber nichts übrig. Man sollte Teile in den Aktienmarkt überführen. Man spielt sonst mit der Altersvorsorge”, sagt Robert Halver von der Baader Bank. xxxx “Durch die Neobroker wird es immer billiger in Wertpapiere zu investieren. Die Alibis nichts mit Aktien zu machen, werden immer kleiner.” Alle Details wie auch Anfänger starten können im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse.

Robert Halver (Baader Bank): “Der Zug für Aktien ist nach wie vor einsteigebereit – Vorfreude auf 2023”

“Vorfreude ist auch an der Börse die schönste Freude. Wenn wir davon ausgehen, dass im nächsten Jahr das Zinserhöhungsthema durch ist, die Inflation runterkommt und es vielleicht nur eine kleine technische Rezension gibt, dann sind das Entspannungseffekte. Der Zug für Aktien ist nach wie vor einsteigebereit”, sagt Robert Halver von der Baader Bank. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.

Robert Halver (Baader Bank): “Die Inflation wird auch 2023 ein fester Bestandteil unseres Lebens”

“Die Inflation wird auch im Jahr 2023 ein fester Bestandteil unseres Lebens werden. Ich gehe von fünf Prozent im Jahresmittel aus. Und ich denke auch, dass die EZB ihr Inflationsziel anpassen wird. Vielleicht verdoppeln auf vier Prozent, um mehr Manövriermasse zu haben”, sagt Robert Halver von der Baader Bank. “Gold und Silber lieb ich sehr. Bis zu zehn Prozent des liquiden Vermögens könnte man in Edelmetalle investieren. Es ist die letzte Absicherung gegen die Probleme der Welt. Ich erwarte da auch, dass es da nächstes Jahr mit dem Goldpreis nach oben geht.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.

Robert Halver (Baader Bank): Ist der Dax eine Mogelpackung?

Der Dax hat in den vergangenen neun Wochen wieder ordentlich zugelegt. Bis zum Rekordhoch sind es nur noch knapp 12 Prozent. Allerdings sind nur drei der 40 Dax-Titel weniger als zwölf Prozent von ihrem Hoch entfernt. Umgekehrt gesagt: Die 37 anderen DAX-Werte sind zum Teil mehr als 50 Prozent von alten Rekorden entfernt. Wie passt das also zusammen? „Es ist immer schön, wenn der Dax frisch ist und atmet”, sagt Robert Halver von der Baader Bank mit Blick auf beeinflussende Auf- und Absteiger im Index. Ein noch wichtigerer Punkt, warum der DAX besser als seine Einzeltitel läuft, sind die Dividenden. Sie werden dem Gesamtindex Jahr für Jahr zugeschlagen. Bei den Kursen der Einzelaktien bleiben sie hingegen außen vor. “Wir haben hier – was selten ist – einen Index, der Kurse und Dividende beinhaltet. Hier hat man ein Abbild, was Dividenden ausmachen. Die amerikanischen Indizes haben allein mit Kursen mehr Performance gemacht als der Dax. Da ist der Index nicht Schuld, sondern die Politik.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse.

Robert Halver (Baader): “Dax bei 16.000 Punkten möglich. Günstig einkaufen, langfristig dabei sein”

“Ich bin der Meinung, dass man nicht immer nur dunkel in die Zukunft schauen kann. An vielen Krisenfronten tut sich etwas. Aus Amerika ist zu hören, dass weitere dramatische Zinserhöhungen ausbleiben werden. Das ist recht positiv. Wir stellen auch fest, dass die Rohstoffpreise runtergekommen sind. Der ifo-Geschäftsklimaindex hat mittlerweile eine Bodenbildung gezeigt”, sagt Robert Halver von der Baader Bank. “Wir haben einen Joker. Seit Corona und der Ukraine ist der Prozess der Anlage-Investitionen liegen geblieben. Es hat keine Fondsprodukte gegeben. Das wird jetzt nachgeholt. Im nächsten Jahr ist ein Dax bei 16.000 Punkten wieder möglich. Günstig einkaufen, langfristig dabei sein – dann wird es für die Altersvorsorge kein schlechtes Jahr.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.

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