Baader Bank

Robert Halver: “Historie zeigt, dass etwa 6 Monate nach jedem Krieg Aktien wieder höher stehen”

Warren Buffett hatte in einem Interview 2014 gesagt: „Ich würde selbst im Krieg Aktien kaufen. In Kriegszeiten verliert Geld immer an Wert. Sie möchten vielleicht ein Eigenheim oder Aktien haben, aber sicher kein Bargeld…“ Gilt das jetzt auch für Ihr Geld? “Ich sag mal so: Die Inflation wird ja zunehmen, weil alleine die Energiepreise noch steigen werden. Also Bargeld oder Staatsanleihen sind dann nicht interessant. Sachwerte wie Immobilien oder Aktien sind näherliegend”, sagt Robert Halver. An eine dauerhafte Krise glaubt der Kapitalmarktexperte der Baader Bank nicht. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.

Inside Markets: Wie Anleger ihr Depot jetzt krisen- und kriegssicher aufstellen

“Kaufen, wenn die Kanonen donnern”, sagt ein Börsensprichwort. “Das ist Unsinn. Niemand weiß wie es weitergeht. Wir haben Krieg in Europa. Die Kriegsangst ist ein beherrschendes Thema an den Börsen. Man kann charttechnisch argumentieren, dass bei 13.500 Punkten vermutlich Schluss ist, aber es ist zu früh zu mutmaßen. Die sicheren Häfen sind jetzt gefragt. Da ist Gold eher gefragt als Krypto-Assets”, so Robert Halver. Was könnte für Anleger interessant sein und wie sollten Sie Ihr Depot krisen- und kriegssicher aufstellen.“Man kann short gehen, aber den Bestand würde ich jetzt nicht mehr verkaufen. Ich bin überzeugt, dass wir auch diese Krise überstehen werden”, so der Kapitalmarktstratege von der Baader Bank. Unsere Themen bei Inside Markets mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch aus Berlin.

Robert Halver (Baader Bank): “Aufholjagd der Wirtschaft klappt nicht – Germany jetzt first”

Nachdem Corona-Lockdown haben viele auf eine schnelle Aufholjagd der deutschen Wirtschaft gehofft. Doch Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck musste wegen der anhaltenden Pandemie die Wachstums-Prognose für dieses Jahr von 4,1 auf 3,6 Prozent senken. Sehen wir jetzt dauerhafte Schäden in der deutschen Wirtschaft? Und was bedeutet das für ihr Geld 2022? “Wir haben strukturelle Probleme in Deutschland. Wir leben von der Substanz. Wie wollen wir denn in Zukunft Geld verdienen?”, sagt Robert Halver (Baader Bank). Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.

Robert Halver (Baader Bank): “Auf dem Kapitalmarkt ist China eine Wundertüte. Was ist drin?”

China ist im vergangenen Jahr um 8,1 Prozent gewachsen – das ist ordentlich. Doch der Schwung ließ vor allem im vierten Quartal nach. Deutsche Unternehmen beklagen zudem eine zunehmende Abschottung und fehlende Gleichbehandlung. Wohin steuert das große Reich und was bedeutet das für unsere Märkte? “Ich glaube China wird in Zukunft immer noch gut wachsen, aber relativ gesehen weniger. 1. Die strikte Null-Covid-Strategie hält einiges zurück, 2. China überaltert, 3. die Immobilienkrise ist stark und 4. die “chinesische Mauer” hält Wachstum auf”, sagt Robert Halver. Wie sieht es für deutsche Anleger aus – gibt es Chancen? “Auf dem Kapitalmarkt ist China wie eine Wundertüte. Man weiß nicht, was drin ist. Ich denke China wird dieses Jahr nicht der große Brüller werden”, so der Experte von der Baader Bank. Alle Details im Interviews von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse.

Inside Markets: “Neues Kapitel des Kalten Krieges – die Börsen mögen keine Unsicherheit”

Der Ukraine-Konflikt spitzt sich immer weiter zu. Könnte es zu einem Börsencrash kommen, wenn es zu einer militärischen Auseinandersetzung mit Russland käme? “Die Börsen haben gerne Klarheit und hier haben wir die nicht. Es ist ein neues Kapitel des Kalten Krieges. Leben und leben lassen. Man darf den Russen nicht die Westgrenze mit NATO-Staaten zupflastern”, so Robert Halver. Der Experte von der Baader Bank schaut zudem auf den Dax, ETFs, Gold und Bitcoin. Unsere Themen bei Inside Markets mit Manuel Koch von der Frankfurter Börse.

Robert Halver (Baader Bank): “Vielleicht muss man über die heilige Kuh Atomstrom noch einmal nachdenken”

Klimaschutzminister Robert Habeck will bei der Energiewende Tempo machen und einen drastischen Ausbau erneuerbarer Energien wie Solar- oder Windenergie in den Mittelpunkt stellen. Die Aufgabe sei „gigantisch“. Im Frühjahr soll es ein erstes Gesetzespaket geben. Der Industrie sagt Habeck Hilfen zu. Was bedeutet das jetzt für die deutsche Wirtschaft? “Es wird schwer werden. Die Realität wird brutal werden. Vielleicht muss man über die heilige Kuh Atomstrom noch einmal nachdenken”, sagt Robert Halver (Baader Bank). Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.

Inside Markets: “Die EZB ist keine Stabilitätsadresse mehr – auch Nagel kann das nicht ändern”

Amtsübergabe bei der Bundesbank. “Willkommen daheim“, hieß es für den neuen Präsidenten Joachim Nagel. Der 55-Jährige war bereits 17 Jahre für die Bundesbank tätig. Sein Vorgänger Jens Weidmann war nicht immer so happy mit der Politik der Europäischen Zentralbank. Wird Nagel jetzt einen anderen Kurs einführen? “Die Bundesbank ist praktisch nur eine Filiale der EZB und hat nur eine Stimme unter vielen. Die EZB ist keine Stabilitätsadresse. Es geht darum, Europa zusammen zu halten und die Verschuldung in den Griff zu bekommen Daran wird auch Herr Nagel nicht viel ändern können”, so Robert Halver. Der Kapitalmarktstratege von der Baader Bank schaut zudem auf den Dax, Bitcoin und die Inflation. Unsere Themen bei Inside Markets mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch aus Berlin.

Robert Halver (Baader): “Markt standhaft trotz Inflations-, Zins-, Konjunktur- und Corona-Angst”

Unser Jahresrückblick mit Robert Halver. Was war ihr Highlight? “Mein Highlight war die Standhaftigkeit des Aktienmarkts. Wir haben ja die Inflations-, Zins-, Konjunktur- und Corona-Angst. Das macht mir klar, dass Aktien auch langfristig zur Altersvorsorge genutzt werden müssen”, sagt Robert Halver (Baader Bank). Weitere Themen: Aktien, Ausblick 2022, Bitcoin, China, Dax, Gold, Inflation, Kryptos, Wall Street. Alle Details im Interviews von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse.

Robert Halver (Baader Bank): “VW-Aktie langfristig attraktiv – Diess muss mehr Empathie zeigen”

Volkswagen diskutiert über einen Investitionsplan. Viele Milliarden sind im Gespräch, z.B. für neue Werke und Modelle in Deutschland. Ist es richtig, auf den Standort zu setzen, wo China und die USA doch so wichtige Märkte sind? “Man ist schon gut in China und den USA aufgestellt. Es ist gut, dass man in Deutschland investiert und die deutsche Auto-Kultur nach vorne bringt”, sagt Robert Halver. Überschattet wird das alles von den lauten Dissonanzen mit Konzernchef Herbert Diess. Die Führungsspitze stand vor einer enormen Zerreißprobe, nachdem Diess für den Standort Wolfsburg einen Stellenabbau von 35.000 Arbeitsplätzen durchrechnen ließ. “Jeder Vorstandschef bei VW muss sich mit dem Betriebsrat arrangieren. Man kann nicht einfach so auf die Trommel schlagen. Bei VW kann man mit den Mitarbeitern nicht einfach so umgehen wie man will. Man muss mehr Empathie auf die Waagschale werfen”, so der Experte der Baader Bank. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.

Inside Markets: “Die Ampel muss erst einmal liefern bevor sie an der Börse ein Thema ist”

Auch wenn wir abseits der Börse auf die neue Regierung um Bundeskanzler Scholz geschaut haben, ist auch in dieser Woche Corona weiterhin das Thema an den Märkten. Geht die Achterbahnfahrt weiter? “Die Börse ist mittlerweile schon sehr entspannt. Es scheint so, dass wir mit der Booster-Impfung durchkommen. Die Wirtschaftspolitik muss damit professioneller umgehen”, so Robert Halver. Die neue Ampel-Regierung wurde am Mittwoch vereidigt. Die Börsen hat das aber nicht bewegt? “Warum sollte sie ein Thema sein. Sie muss erst einmal liefern. Und viele Konzerne schauen ja nicht nur auf Deutschland, sondern hängen an der Weltkonjunktur”, so der Kapitalmarktstratege von der Baader Bank. Wie geht es jetzt für den Dax weiter und was ist bei VW und der Deutschen Post los? Unsere Themen bei Inside Markets mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch aus Berlin.

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