Börse

Robert Halver (Baader Bank): „Die Rente ist zwar sicher, aber nicht die Höhe”

Die Debatte um ein höheres Renteneintrittsalter sorgt aktuell für Zündstoff in der Bundesregierung – und für Verunsicherung bei Bürgern und Anlegern. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) fordert: Länger arbeiten sei unvermeidbar, um das Rentensystem zu stabilisieren. Doch was bedeutet das für den Arbeitsmarkt, für die Wirtschaft und für die Börse? „Wir haben ein Problem. Die Rentenversicherung ist seit Jahren nicht saniert worden. Der Staat zahlt immer mehr Geld ein, das fehlt für Investitionen. Man kann das Renteneintrittsalter natürlich verlängern oder die Prämien erhöhen. Das ist auch nicht attraktiv, weil dann die Arbeitskosten höher werden. Die Börse – die wirtschaftsorientiert ist – fände längere Arbeitszeiten grundsätzlich richtig”, so Robert Halver. Der Experte von der Baader Bank weiter: „Die Jugend muss viel stärker auf private Vorsorge getrimmt werden, indem man ihnen das mit Steuererleichterungen schmackhaft macht. Die Rente ist zwar sicher, aber nicht in Form der Höhe. Es wird immer eine geben, aber sie reicht ja nicht aus.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Chris Pampel (Deutsches Edelstein Kontor): „Das 1×1 der Edelstein-Investments”

Edelstein-Investments können neben Aktien eine gute Sachwert-Ergänzung für Anleger sein, allerdings haben nur zwei bis drei Prozent der Edelsteine eine Investment-Qualität: „Edelsteine und Farbedelsteine sind geeignet in einem gut strukturierten, diversifizierten Sachwert-Portfolio. Die Qualität des Edelsteins ist der entscheidende Faktor beim Investment. Es kommt auf die vier Cs an: Color (Farbe), Clearity (Reinheit), Cut (Schliff), Carat (Karat). Zudem müssen zwei Gutachten dabei sein – ein wissenschaftlicher Befundbericht und ein kaufmännisches Gutachten”, so Chris Pampel. Der Edelsteinexperte vom Deutschen Edelstein Kontor über die Preisentwicklung bei Rubinen, Saphiren und Smaragden: „Wir sehen die Entwicklung der hohen Qualitäten, die langfristig besser performen. Wichtig nur auch hier: die Gutachten!” Alle Infos im Interview und auf https://www.deutsches-edelstein-kontor.de

Das neue Buch von Chris Pampel „Das 1×1 der Edelstein-Investments” kommt am 1. Juli 2025 heraus und ist bereits bei Amazon bestellbar: https://www.amazon.de/Das-1×1-Edelstein-Investments-Pflichtlektüre-erfolgreich/dp/3690660602/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&crid=HIDUUYNHCDRT&dib=eyJ2IjoiMSJ9.6wGuM_o9CcPHbo7WHPvardtQpZtTc5U7TlCK2hJ5KuP9XnCyEsajAKpQGQ0vZEmsWlgNJA7kngHSu8rb0cAPO6jeM3kn5WmGI5VBFvsMG42CWbzEhamjCYecWK94M1j7FiWGPf0O0y_CVOMjp8v4BQFYjeBA2sIMcDshISnutyPVeQkoc73WyYBkT5rqr6WHZIdeLVxi6FxVJPRZMRon4cz0FZeAtqKQZTs5TgAMQQk.YUVHhQguMm_kKdFWSokS5WAbdvR-M9BRdRsuQfw4N1I&dib_tag=se&keywords=chris+pampel&qid=1750184958&sprefix=chris+pampel+%2Caps%2C135&sr=8-1

Robert Halver (Baader Bank): „Würde der Ölpreis so steigen, wäre die Rezession nicht aufzuhalten“

Der Krieg in Nahost zwischen Israel und dem Iran hat vor allem Öl teurer gemacht. Experten warnen vor einer Rezession. Was bedeutet diese Eskalation jetzt für die Märkte und könnten schlimmere Folgen für Anleger und die Wirtschaft noch bevorstehen? „Aus meiner Sicht nein. Von den beiden, die sich da streiten, hat keiner großartig Lust auf diesen Konflikt. Auch die Saudis nicht. Die wissen ganz genau: Sollte der Ölpreis durch die Decke gehen, würde Amerika wieder Fracking betreiben. Nach dem Motto: Fracken bis zum Verrecken. Wenn der Ölpreis wirklich so ansteigen würde, einige Analysten sprechen ja sogar von 200 Dollar, dann wäre die Rezession nicht mehr aufzuhalten“, so Robert Halver. Der Experte von der Baader Bank über weitere Börsenthemen: „Der Ukraine-Krieg spielt nicht die große Rolle. Wenn da irgendwann mal Frieden kommt, sehr schön. Das Hauptthema ist nach wie vor die Zollpolitik. Das ist dann auch eher der Grund, warum die Märkte mal nervös werden.“ Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Patrick Antoniou (ICF Bank): “Es lohnt sich immer zu schauen, was Profi-Anleger machen”

Cathie Wood, die wohl bekannteste Tech-Investorin der Welt, hat mit ihrem ARK Innovation ETF im Mai fast 11 % Plus gemacht. Sie setzt auf gefallene KI-Stars wie Nvidia, reduziert aber bei Tesla. Gleichzeitig baut sie massiv ihre Wette auf Biotech-Unternehmen aus. Ist das mutig oder riskant? „Kann man von ihr lernen? Also in welche Werte geht sie rein? Aber man kann sich auch immer inspirieren lassen. Man muss das nur selbst dann bewerten. Das Umschichten kann man vielleicht sehr gut von ihr lernen, um sich neuen Dingen zu öffnen”, sagt Börsenhändler Patrick Antoniou (ICF Bank). Welche Strategien sollten Anleger jetzt verfolgen? Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch von der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Börse Berlin 4U: Investmententscheidungen trotz Risiken

Bei Börse Berlin 4U schauen wir in dieser Folge auf Investmententscheidungen trotz der Risiken, die wir in den vergangenen Episoden behandelt haben. Ist ein Investment an der Börse gefährlich? Henning Hünerbein erklärt euch alle Details. Mehr Infos, Videos und den Podcast findet ihr auch auf der Webseite der Börse Berlin: https://www.boerse-berlin-4u.de/, YouTube-Kanal der Börse Berlin: https://www.youtube.com/@BoerseBerlin4U/

Themen Sparplan und Streuung: https://podcasts.apple.com/us/podcast/thomas-timmermann-im-b%C3%B6rse-berlin-4u-podcast-%C3%BCber-etfs/id1656231023?i=100061985386

Thema Gold: https://podcasts.apple.com/us/podcast/b%C3%B6rse-berlin-4u-mit-christian-rauch-von-degussa-wenn/id1656231023?i=1000642903961

Renditedreieck des Deutschen Aktieninsituts: https://www.dai.de/fileadmin/user_upload/241231_MSCI_World-Rendite-Dreick_50_Jahre_Sparplan_Web.pdf

Jessica Schwarzer: „Noch ist es kein richtiges Comeback der Nebenwerte – es hängt an der Politik”

An der Deutschen Börse fallen die Rekorde. Der Dax hat vor kurzem erst die Marke von 24.000 Punkten erreicht. Auch die Nebenwerte im MDax und SDax legen endlich wieder zu. Woran liegt das? “Die letzten beiden Jahre waren wirklich grauenvoll für deutsche Nebenwerte. Während der Dax zweistellige Renditen geliefert hat, ist der MDax überhaupt nicht vom Fleck gekommen. Geschuldet der Rezession in Deutschland. Es läuft wirtschaftlich nicht und die sind viel abhängiger als große Dax-Konzerne“, so Jessica Schwarzer. „Noch ist es kein richtiges Comeback der Nebenwerte. Aber immerhin läuft es wieder. Ich könnte mir aber in den nächsten ein bis zwei Jahren schon ein Comeback vorstellen. Das hängt auch davon ab, wie die ganzen Investitionspakete geschnürt werden.” Und welche Branchen sind besonders interessant? Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Robert Halver (Baader Bank): “Trump kneift immer. Er ist nicht allmächtig, er ist auch ohnmächtig”

Der DAX klettert weiter von Rekord- zu Rekordhoch. Und das, obwohl die Weltwirtschaft mit Unsicherheiten kämpft. Viele Anleger zweifeln an einer nachhaltigen Börsenrally. Was steckt hinter der scheinbaren Gelassenheit an den Märkten? “Trump kneift immer. Er ist nicht allmächtig, er ist auch oftmals ohnmächtig. Der Markt sagt: Wir nehmen ihn so nicht mehr ernst”, so Robert Halver. Der Experte von der Baader Bank weiter: “Trump hat nicht vor, Amerika an die Klippe zu führen. Aber wenn er es versuchen würde, würde er politisch an die Klippe geführt werden. Das hält kein US-Präsident aus.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): “Gold versus Silber – die unbequeme Wahrheit über Silber”

Gold knackt einen Rekord nach dem anderen – fast 30 Mal allein in diesem Jahr. Silber hingegen hinkt deutlich hinterher: Der Preis liegt noch immer rund 30 % unter dem Allzeithoch. Doch warum bleibt der große Sprung bisher aus? “Gold ist weiterhin der sichere Hafen gerade in unsicheren Zeiten wie aktuell. Silber wird hingegen mehr als Industriemetall wahrgenommen und leidet unter der schwächelnden Wirtschaft. Außerdem bekommt Silber auch viel weniger mediale Aufmerksamkeit als Gold. Und Silber hat noch einen Nachteil: Es ist mehrwertsteuerpflichtig, was es auch noch etwas uninteressanter für Privatanleger macht”, so Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch. Warum ist es dann aber trotzdem interessant? Alle Details im Video von der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Jessica Schwarzer: „10 Euro? Reicht das für die Rente unserer Kinder?”

Zehn Euro pro Monat ab dem sechsten Lebensjahr: Vom kommenden Jahr an will die Koalition aus Union und SPD die Frühstart-Rente einführen. Was genau steckt dahinter? „Jedes Kind im Alter von sechs bis achtzehn Jahren, das eine deutsche Schule besucht, soll zehn Euro im Monat bekommen. Dieses Geld soll investiert werden, individuell, kapitalgedeckt in einem Altersvorsorgedepot. Das sind die Rahmenbedingungen, die wir bisher wissen. Ich hab die Hoffnung es sind Aktien“, so Jessica Schwarzer. „Zehn Euro vom sechsten bis achtzehnten Lebensjahr – das sind dann insgesamt 1.440 Euro, die der Staat jedem Kind zum Investieren überweist. Wenn man durchschnittlich von sechs Prozent Rendite im Jahr ausgeht, wären wir nach zwölf Jahren immerhin bei 2.100 Euro. Das ist nicht viel, aber dieses Geld muss ja investiert bleiben bis zur Rente. Und ich könnte vermutlich ja selbst zuzahlen.” Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Robert Halver (Baader Bank): “In Deutschland gehen mehr Türen zu als auf”

Still und leise – warum sterben so viele Firmen in Deutschland? Die wenigsten Unternehmen schließen aufgrund einer Insolvenz – neun von zehn Unternehmen beenden ihr Geschäft, ohne pleite zu sein. Über 196.000 Unternehmen haben 2024 für immer geschlossen – 16 Prozent mehr als im Vorjahr. “Wir haben nach wie vor das Problem, dass der Industrie-Standort unattraktiv wird, auch wenn die Auftragsbücher besser werden. Trotzdem nutzt es nichts, weil die Hemmnisse von der Politik da sind. Das halten die kleineren Betriebe nicht aus. Die Produktionskosten sind einfach zu hoch, wir schaffen das nicht mehr”, so Robert Halver. Der Experte von der Baader Bank weiter: “Wir werden dieses Jahr drei Millionen Arbeitsloses haben – das hatten wir schon lange nicht mehr. Das sorgt für ein schlechtes Klima. Das ist wie eine Party, wo man nicht hingehen möchte. Wir haben aber leider zwei Parteien, die Angst haben aufgefressen zu werden. Bei uns gehen mehr Türen zu als aufgehen.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

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