Börsencrash

Robert Halver (Baader Bank): “Wir dürfen nicht zu einer Toilettenpapier-Ökonomie werden – Jahresendrally?”

Die Märkte haben zuletzt nervöser auf Corona-Nachrichten reagiert. Kann da noch eine Jahresendrally kommen? “Wenn man davon ausgeht, dass kein Lockdown kommt, dann wird es zwar vielleicht keine Höchststände geben, aber wir kriegen vielleicht sowas wie eine Jahresendrally”, sagt Robert Halver. Sind schlechte Corona-News also an den Börsen eingepreist? “Der Markt geht davon aus, dass es nicht mehr zu einem generellen Lockdown kommt. Eine flächendeckende Schließung würde für die Wirtschaft fatale Auswirkungen haben, wenn wir zu einer Toilettenpapier-Ökonomie werden. Wir brauchen bundeseinheitliche Regeln”, so der Experte der Baader Bank. Wie sollten sich Anleger durch diese Zeit manövrieren? “Dabei bleiben! Regelmäßige Aktien-Sparpläne lohnen sich, denn die Kurse sind nicht mehr so hoch. Und ich sehe nach wie vor keine Panik. Sollte es noch einmal Rücksetzer geben, kann man sich schon eimal seine Lieblinge aussuchen. Es gibt keine Alternative zum Aktienmarkt.”

Arthur Brunner (ICF Bank): “Kein Corona-Einbruch der Märkte, aber auch keine Rekorde mehr 2020”

Wie schauen die Finanzmärkte auf die aufgeflammte Coronakrise? „Corona ist das Top-Thema. Verunsicherungen mögen Anleger gar nicht. Einen Einbruch erwarte ich aber trotzdem nicht. Man hat seitens der Politik aus den Fehlern gelernt. Es wird einen Lockdown in dieser harten Form nicht mehr geben. Deshalb rechne ich mit Kurs-Rückgängen, aber nicht mehr mit solchen Einbrüchen wie im März”, sagt Arthur Brunner. Der Experte von der ICF Bank weiter: “Deutsche Bankanalysten sehen den Dax zum Jahresende zwischen 11.500 und 14.000 Punkten. Ich denke wir haben die Höchststände an der Börse in diesem Jahr schon gesehen.”

Börse Berlin 4U: Ist Börse wie Glücksspiel? (Folge 05)

Viele Menschen vergleichen das Investieren in Aktien mit Gambling. Statt an die Börse kann man doch gleich ins Casino gehen, sagen sie. In Börse Berlin 4U klärt Daniel Jach, ob da tatsächlich etwas dran ist. Mehr Infos findet ihr auch auf der Webseite der Börse Berlin: http://www.boerse-berlin.de

Inside MarketsX: Impfstoff-Wettrennen – neues Dax-Mitglied – VW-Toter – Empfehlung: Daimler, Silber

Jetzt geht es doch schneller: Delivery Hero steigt in den Dax30 auf und löst schon Ende August das Skandal-Unternehmen Wirecard ab. Wir schauen auf das Berliner Liefer-Start-up, das noch immer rote Zahlen schreibt. Die weiteren Themen bei Inside MarketsX: der russische Corona-Impfstoff, die Märkte und einen Todesfall in der VW-Spitzelaffäre. Manuel Koch schaut zudem wieder auf zwei Top-Empfehlungen der trading-house Börsenakademie: Daimler und Silber. Mehr Infos auf https://www.trading-house.de

Waldemar Meyer (Bar9): “Silber zu Gold historisch extrem günstig – mit Silber-Strategie Aktien kaufen”

Auch der Silberpreis ist zuletzt gestiegen. Ist das Investment in das Edelmetall interessant? “Die letzten fünf Jahre war der Silberpreis immer in so einer Range zwischen 14 und 20 Dollar. Was wir jetzt sehen ist etwas, das nur dreimal in den letzten 100 Jahren vorgekommen ist: Wir schauen auf die Kennzahl Gold-Silber-Ratio. Das heißt wie viele Unzen Silber muss ich bezahlen, um eine Unze Gold kaufen zu können. Dieses Preisverhältnis war im Schnitt immer so bei 50. Also 50 Unzen Silber für eine Unze Gold. Und jetzt ist das Preisverhältnis bei ca. 100. Silber ist also extrem günstig”, sagt Waldemar Meyer. Der Experte leitet den Handel beim Berliner Edelmetallhändler Bar9. Er empfiehlt für die Altersvorsorge mal outside of the Box zu denken: “Wenn Sie jetzt sagen ich bin jetzt 35/40 und muss noch 25 Jahre Altersvorsorge betreiben. Wenn Sie jetzt davon einen Teil in physisches Silber packen – zum Beispiel 100 Euro im Monat. Mit diesem Edelmetall-Bestand warten Sie dann auf den nächsten Aktiencrash. Vielleicht gibt es dann die Möglichkeit, Aktien mit guter Dividende zu kaufen.” Alle Details über Silber, die aktuelle Lage und wo man am besten kauf, im Interview und auf https://bar9.com

Hauck & Aufhäuser: Konjunktur und Märkte in Zeiten der Pandemie – Kapitalmarktausblick 2020

„Konjunktur und Märkte in Zeiten der Pandemie“ heißt das Thema beim Kapitalmarktausblick 2020 von Hauck & Aufhäuser. Die Privatbank ist gut durch die Coronakrise gekommen. Investment-Chef Burkhard Allgeier geht im Live-Talk auf die Themen der Anleger und Kunden ein: Aktien, Anleihen, Bitcoin, Gold, Silber und gibt einen Konjunkturausblick. Wie die Bank die Krise erlebt hat und wie die Zukunft aussieht, erläutert Vorstand Dr. Holger Sepp im Gespräch mit Chefredakteur Manuel Koch. Mehr Infos auch auf https://www.hauck-aufhaeuser.com

Börse Berlin 4U: So findest du den richtigen Ein- und Ausstiegszeitpunkt an der Börse (Folge 04)

Wie man den richtigen Ein- und Ausstiegszeitpunkt an den Finanzmärkten findet? Das ist wohl eines der schwierigsten Themen, wenns ums Anlegen geht. In Börse Berlin 4U sagt euch Daniel Jach, welche Tipps ihr unbedingt beherzigen solltet. Die Börse Berlin hat übrigens auch viele kostenlose Infos für euch. Schaut mal auf der Webseite vorbei: www.boerse-berlin.de

Börse Berlin 4U: Warum schwanken die Börsen? (Folge 03)

Was ist Volatilität? Gemeint ist damit die Schwankung zum Beispiel des Kurses von Aktien, Rohstoffen oder Währungen. Grundsätzlich gilt: Je stärker ein Kurs schwankt, desto höher die Volatilität. In Börse Berlin 4U erklärt euch Daniel Jach, wie man damit am besten umgehen sollte. Die Börse Berlin hat übrigens auch viele kostenlose Infos für euch. Schaut mal auf der Webseite vorbei: www.boerse-berlin.de

Börse Berlin 4U: Warum entkoppeln sich Börsen und Wirtschaft? (Folge 02)

Der Wirtschaft geht es wegen der Coronakrise richtig schlecht. Doch wie kommt es, dass die Unternehmen leiden, sich die Börsianer aber schon wieder die Taschen voll machen? In Börse Berlin 4U erklärt euch Daniel Jach, was da los ist und ob das wirklich stimmt. Die Börse Berlin hat übrigens auch viele kostenlose Infos für euch. Schaut mal auf der Webseite vorbei: www.boerse-berlin.de

Marc Friedrich: “Der größte Wirtschafts-Crash kommt erst noch – Corona Katharsis – Vermögen sichern”

In Deutschland und in der Wirtschaft geht es aufwärts. Doch wie fragil ist dieser Aufschwung? “Jetzt hat man lediglich die Fallhöhe nach oben justiert, indem man noch mehr Geld reingepumpt hat. Die Maßnahmen sind ja historisch. All das wird nicht funktionieren. Wirtschaftshistorisch hat es noch nie geklappt, dass man eine Krise lösen kann durch Geld drucken. Wir erkaufen uns teuer kurzfristig Zeit. Es ist eine Schadens-Maximierung”, sagt Marc Friedrich. Der Bestseller-Autor und Querdenker rät zur Vermögenssicherung: “Geld auf dem Konto macht gar keinen Sinn. Ich erwarte eine Deflation und dann eine Hyperinflation. Von Gold und Silber bin ich ein großer Fan, Bitcoin und auch irgendwann wieder Aktien.” Wie Sie Ihr Geld jetzt am besten absichern, hat Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch mit dem Experten von Friedrich & Weik besprochen.

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