Corona

Netzwerk DAVE stellt Immobilienbericht 2021 für Deutschland vor: Wie steht es um den Markt?

Die Coronakrise hat 2021 nahezu allen Branchen ihren Stempel aufgedrückt. Wie lief es da für die Immobilienbranche bei Eigentumswohnungen oder Büro-Immobilienmarkt? Das Immobilienberater-Netzwerk DAVE ist ein Zusammenschluss von elf Unternehmen, die in Deutschland mit 400 Mitarbeitern an 25 Standorten tätig sind. Ihr Einblick in die Branche ist einzigartig. Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch schaut mit den Experten im großen Immobilienbericht auf die einzelnen Regionen: Von Nord nach Süd und Ost nach West. Alle Details im Video und mehr Informationen auch auf https://www.dave-immobilienverbund.de

Robert Halver (Baader Bank): “Lufthansa-Aktie ist was für Anleger mit Geduld und Risikofreude”

Die Corona-Pandemie hat sie zum Absturz gebracht: die Lufthansa-Aktie. Auch zuletzt verlor sie kräftig. Aber: Die Kapitalerhöhung ist durch, die Staatshilfe bald getilgt und die Passagierzahlen steigen. Wie stehen die Chancen für eine Erholung bei der Airline? “Die Lufthansa-Aktie ist auf einem sehr tiefen Niveau. In der Politik hat aber niemand Interesse daran, dass der Vogel nachhaltig beschädigt wird. Die Aktie ist was für Anleger mit Geduld und Risikofreude”, sagt Robert Halver (Baader Bank). Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.

Robert Halver (Baader Bank): “Die Daten sind wow – Biontech ist nicht dramatisch teuer”

An der Goldgrube – so lautet die Mainzer Adresse vom Pharmaunternehmen Biontech. Die aktuellen Quartalszahlen mit einem Gewinn von 2,8 Milliarden Euro zeigen, dass man die Goldgrube auch wörtlich nehmen kann. “Wenn man auf die Daten schaut, kann man nur wow sagen. Eine Umsatzrendite von 80 Prozent, Amazon hat knapp sieben Prozent. Da ist noch viel mehr drin, weil Afrika und Asien geimpft werden müssen”, sagt Robert Halver. Doch wie viel Potenzial besteht wirklich noch beim Impfstoffhersteller, der schon jetzt mit 100 Milliarden Dollar doppelt so hoch bewertet wird wie der Konzern Bayer? “Mit einem KGV von etwa 27 ist man jetzt nicht dramatisch teuer. Das Geschäftsmodell muss jetzt weiter tragen”, so der Experte von der Baader Bank bei Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch im Interview.

Inside MarketsX: Delta-Gefahr? – “Die Museumsreife der deutschen Industrie könnte weitergehen”

In einigen Ländern wird schon von der vierten Corona-Welle gesprochen. Auch in Deutschland steigen die Zahlen wieder. Wird die wirtschaftliche Erholung dadurch schon wieder abgewürgt? “In Großbritannien gehen die Neuinfektionen dramatisch nach oben, aber die tödlichen Fälle sind dann doch verschwindet gering. Und es wird bei uns vermutlich keinen Lockdown mehr wie in der Vergangenheit geben.” Könnte die Wirtschaft trotzdem getroffen werden? “Die Nachholeffekte werden wohl zum Jahresende nachgeben. Wir müssen unser Wirtschaftspotential abrufen. Andere Länder investieren da viel mehr. Wir sind langsam und behäbig. Die Museumsreife der deutschen Industrie könnte weitergehen.” Und in welche Anlageklassen sollten Anleger jetzt investieren? Unsere Expertenthemen bei Inside MarketsX mit Manuel Koch. Außerdem gibt es neue Bildungsangebote für Anleger. Mehr Infos auf https://www.financeschool.de

Burkhard Allgeier (Hauck & Aufhäuser): Was ist im zweiten Halbjahr an den Märkten drin?

Das erste Halbjahr 2021 ist an den Finanzmärkten trotz und wegen Corona gut gelaufen. Kann das in der zweiten Hälfte so weitergehen? “Die Konjunktur läuft, wir sehen kräftige Unternehmensgewinne und größere Margen. Der nächste Test für die Aktienmärkte wird die anstehende Berichtssaison sein”, so Burkhard Allgeier. Der Investmentchef von Hauck & Aufhäuser sieht auch keine Gefahr durch steigende Leitzinsen der Notenbanken. “Wenn die Zinsen steigen, weil es die Konjunktur hergibt, ist es ein gutes Signal.” Außerdem spricht Allgeier über die Auswahl von Qualitäts-Aktien und Gold. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.hauck-aufhaeuser.com

Rolf Pieper (IEM): “Kein Wahlprogramm bringt uns auf Pole Position – systemische Risiken – Sachwerte”

Was bedeutet die Bundestagswahl für unser Geld? Was können die Kanzlerkandidaten der Parteien ausrichten? “Wenn ich mir die drei angucke, ist es so die Wahl zwischen Pest, Cholera und Ebola – am Ende ist alles tödlich. Wenn Sie sich die Programme anschauen, wird es einige Angriffe auf uns geben. Ich erkenne kein Konzept, Deutschland wieder auf Pole Position zu bringen”, warnt Rolf B. Pieper. Auch die Renten-Diskussion, die wachsende Verschuldung und die Gefahr der Inflation werden im Interview ausführlich besprochen. Was können Anleger tun? “Geld muss von den Banken runter – da sind enorme systemische Risiken. Das muss auf den Prüfstand. Sachwerte sind entscheidend und dabei die Triversifikation beachten”, so der Experte der Internationalen Expertenmanufaktur (IEM). Wie das funktioniert? Alle Infos im Interview und auf https://iem-experten.de

DIW-Präsident Marcel Fratzscher: “2021 wird das wichtigste Jahr für die wirtschaftliche Weichenstellung”

Lockdown und Pandemie lähmen die deutsche Wirtschaft. So sank das BIP im ersten Quartal erneut um 1,7 Prozent. Die Exportwirtschaft läuft, aber die Dienstleistung und andere Branchen leiden immer stärker. Ein Vorkrisenniveau rückt in weitere Ferne. “Unsere Prognosen sagen, Anfang 2022 könnte die deutsche Wirtschaft wieder auf Vorkrisenniveau sein. Aber das heißt ja nicht, dass man alles wieder aufgeholt hat. Diese Pandemie hat einen nachhaltigen wirtschaftlichen Schaden angerichtet. Es wird Unternehmen in die Pleite treiben, Menschen in die Arbeitslosigkeit treiben. Viele Menschen haben enorm gelitten. Den Schaden wird man nicht in ein oder zwei Jahren aufholen können”, so Prof. Marcel Fratzscher. Welche Rolle spielt da die Politik in einem Wahljahr? “Wahrscheinlich ist dieses Jahr 2021 das wichtigste Jahr für den wirtschaftlichen Ausblick für die nächsten zehn bis 20 Jahre. Denn jetzt werden die Weichen gestellt”, so der DIW-Präsident. Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch bespricht mit dem Top-Ökonomen ausführlich die Themen Schulden, Inflation, Insolvenzen, Hilfsprogramme, Digitalisierung und die Verhältnismäßigkeit der politischen Maßnahmen.

Stefan Riße (ACATIS): Ukraine- und China/USA-Konflikt könnten Dax stärker als Lockdown belasten

Steht der Dax vor einer Richtungsentscheidung und könnten härtere Lockdown-Maßnahmen der Börse und Wirtschaft schaden? “Die Börse nimmt ja immer vorweg und auch zwei weitere Monate Lockdown kann sie überspringen. Andere Dinge machen mir eher Sorgen: Sollte es Versuche geben, weitere Teile der Ukraine zu annektieren, hätte das herbe Auswirkungen auf die Börse. Aber auch der Konflikt zwischen den USA und China könnte Deutschland besonders hart treffen”, sagt Stefan Riße. Und was würde eine grüne Kanzlerin Baerbock für die deutsche Wirtschaft bedeuten? “Ich fänd es ganz gut, wenn die Union mal in die Opposition ginge. Diese Partei ist absolut reformmüde. Mit einer grünen Partei würde bei grünen Finanzprodukten sicherlich noch mehr Förderung reinkommen. Da ist es spannend sich einige Werte anzuschauen. Allerdings sind da schon viele furchtbar teuer”, so der Kapitalmarktstratege von ACATIS bei Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch im Interview.

Max Wienke (XTB) über Asien vor neuer Corona-Welle: “Bei Rücksetzern und Korrekturen einsteigen”

In Asien gibt es bereits wieder über 1,7 Millionen Corona-Neuinfektionen. Droht da eine neue Welle und auch neuer Ärger für Anleger? “Es ist klar, dass das ein gewisser Dämpfer ist. Was wir aber auch wissen ist, dass Anleger deutlich gelassener reagieren werden”, sagt Max Wienke. “Man setzt jetzt vor allem auf die Aussichten nach der Krise und wenn die Wirtschaft wieder eröffnet wird. An den Plänen bei Rücksetzern und Korrekturen noch einmal einzusteigen, dürften die meisten Anleger weiter festhalten”, so der XTB-Marktanalyst. Alle Details und Tipps im Interview von Manuel Koch im XTB Market Talk und auf https://www.xtb.com

Jens Rabe (Rabe Academy): “Große Teile der Welt schon am Ende der Pandemie – ich erwarte deutlich höhere Kurse”

Zu Jahresbeginn haben die Dax-Prognosen bei 15.000 Punkten gelegen. Jetzt Zu Jahresbeginn haben die Dax-Prognosen bei 15.000 Punkten gelegen. Jetzt ist das erste Quartal noch nicht einmal vorbei und der deutsche Leitindex kratzt an dieser Marke – und das inmitten der Corona-Pandemie. “Wir sind noch inmitten der Pandemie. Ja, wir in Deutschland schon. Aber wenn man in die Welt schaut, ist ein großer Teil hinter oder am Ende der Pandemie. Gerade die großen Industrienationen Amerika und Asien. Und die Börsen schauen eh immer in die Zukunft”, sagt Buchautor Jens Rabe. Der Finanzexperte der Rabe Academy würde zurzeit eher in Volkswagen als in Tesla investieren. Geld hat er selbst auch in den Bitcoin gesteckt und ist kein großer Freund von Gold. Mittelfristig ist er sehr optimistisch für die Aktienmärkte und erwartet deutlich höhere Kurse. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und mehr Infos auch auf https://jensrabe.de

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