Coronakrise

Robert Halver (Baader Bank): Diesen Unternehmen wachsen nach Corona wieder Flügel

Der Dax kämpft zurzeit in seiner Seitwärtsphase auf hohem Niveau. Kommt jetzt eine saisonale Schwächephase in den tendenziell nicht so starken Sommermonaten? “Viele Anleger haben ja durchaus Gewinne in ihren Depots. Von der Zukunft ist jetzt vielleicht schon sehr viel eingepreist. Da kann man sich vielleicht eher mal etwas zurücklehnen und die Urlaubszeit genießen. Aber kommt der Markt stärker zurück, werden sofort die Schnäppchenjäger kommen”, sagt Robert Halver. Und welche Schnäppchen gibt es so? “Flughafenbetreiber, Fluglinien und Touristikunternehmen – denen wachsen dann wieder Flügel. Die kommen von null auf 100”, so der Kapitalmarktstratege der Baader Bank. Und sollte Gold zur Beimischung ins Depot? Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.

Markus Rolle (Telefonica) über Q1-Zahlen: “Unsere Investitionen in Service und Netz zahlen sich aus”

Telefónica Deutschland hat am Morgen seine Zahlen für Q1 veröffentlicht. Im Corona-Umfeld wurde der Umsatz leicht um 0,2 Prozent gesteigert. Ohne Covid wären es 1,5 Prozent gewesen, so der Münchner Mobilfunkanbieter. Eine hohe Nachfrage gab es nach hochwertigen Smartphones und im Festnetzbereich. “Wir haben über 262.000 Neukunden hinzugewinnen können. Das sind mehr Kunden wie im Vergleichsquartal im letzten Jahr, wo wir nur zwei Wochen im Lockdown waren. Unsere Investitionen in Service und Netz zahlen sich aus”, so Markus Rolle. Die Prognose fürs Gesamtjahr 2021 steht. “Wir müssen das Covid-Umfeld weiterhin sehr genau beobachten. Wie sich die Restriktionen auf unser Geschäft auswirken. Getrieben durch die gute Q1-Entwicklung sehen wir unsere Prognose als bestätigt an. Die Investitionsquote werden wir steigern auf 17 bis 18 Prozent des Umsatzes”, so der CFO von Telefónica Deutschland bei Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch im Interview.

DIW-Präsident Marcel Fratzscher: “2021 wird das wichtigste Jahr für die wirtschaftliche Weichenstellung”

Lockdown und Pandemie lähmen die deutsche Wirtschaft. So sank das BIP im ersten Quartal erneut um 1,7 Prozent. Die Exportwirtschaft läuft, aber die Dienstleistung und andere Branchen leiden immer stärker. Ein Vorkrisenniveau rückt in weitere Ferne. “Unsere Prognosen sagen, Anfang 2022 könnte die deutsche Wirtschaft wieder auf Vorkrisenniveau sein. Aber das heißt ja nicht, dass man alles wieder aufgeholt hat. Diese Pandemie hat einen nachhaltigen wirtschaftlichen Schaden angerichtet. Es wird Unternehmen in die Pleite treiben, Menschen in die Arbeitslosigkeit treiben. Viele Menschen haben enorm gelitten. Den Schaden wird man nicht in ein oder zwei Jahren aufholen können”, so Prof. Marcel Fratzscher. Welche Rolle spielt da die Politik in einem Wahljahr? “Wahrscheinlich ist dieses Jahr 2021 das wichtigste Jahr für den wirtschaftlichen Ausblick für die nächsten zehn bis 20 Jahre. Denn jetzt werden die Weichen gestellt”, so der DIW-Präsident. Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch bespricht mit dem Top-Ökonomen ausführlich die Themen Schulden, Inflation, Insolvenzen, Hilfsprogramme, Digitalisierung und die Verhältnismäßigkeit der politischen Maßnahmen.

Investor Jim Rogers: “Debt – Bitcoin will disappear – USD will come to an end – more Silver than Gold”

Salah Bouhmidi (Head of Markets IG) and Manuel Koch (Inside Wirtschaft) talk with the legendary investor Jim Rogers (78), who lives in Singapore today. On IG Trading Talk Rogers said:

Covid19 consequences: “We have never in world history had so much money printed, borrowed and spent as we’re having now. Somebody has to pay the price for this. Politicians worry about the next election, they’re not worried about my kids. Of course there is an alternative. I would not do it the easy way.”

Currencies: “I can see down the road that the US Dollar is gonna come to an end. It will still be there but not what it is now. The Euro is good but will it survive? I don’t know.”

Gold: “I own Gold, but I am not buying it now and I haven’t bought it for a while. The way things are now I would buy more Silver than Gold.”

Bitcoin: “My view is if Bitcoin becomes successful as a currency – and that’s what the supporters say – governments will say no, you must use our money as currency. Governments work on their own computer money now, they don’t want competition.”

Interesting stocks: “I tell you one I just bought. It’s called Lufthansa.”

President Biden: “Mr. Biden’s friends will now make money and Mr. Trump’s friends won’t make money. That’s what happens.”

More information on https://www.ig.com

Robert Halver (Baader Bank): “Um den deutschen Aktienmarkt muss man sich keine Sorgen machen”

Wie nehmen die Börsen den JoJo-Lockdown auf? “Wir kennen das jetzt seit vielen Monaten. Die Weltkonjunktur läuft ja trotzdem – in Asien und Amerika. Der deutsche Aktienmarkt ist sehr industriell orientiert und das hilft jetzt. Um den deutschen Aktienmarkt muss man sich keine Sorgen machen”, sagt Robert Halver. Und was sollten Anleger jetzt tun? “Dabei bleiben und zukaufen. Geht es runter, geht man rein. In der Zwischenzeit die regelmäßigen Aktiensparpläne, um nichts zu verpassen”, so der Experte von der Baader Bank. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.

Max Wienke (XTB): Von Lockdown zu Lockdown – welchen Preis zahlt die deutsche Wirtschaft?

“Der Lockdown könnte uns ca. 2,5 Milliarden Euro pro Woche kosten. Für das erste Quartal 2021 wurde ein Schaden von 50 Milliarden Euro berechnet. Beim Gesamtschaden für die deutsche Wirtschaft liegen wir bei etwa 250 Milliarden Euro. Wir müssen auch die Daten des Finanzministeriums erwähnen. Hier haben sich die Corona-Schulden um 35 Prozent auf 1,32 Billionen Euro erhöht”, sagt Max Wienke. Welche Strategie sollten Anleger wählen? “Wer in diesem Jahr Rendite erzielen will, sollte sich auf die Dynamik und das Momentum konzentrieren. Also ruhig mal in eine Aktie investieren, die vielleicht schon etwas besser gelaufen ist und sich eine Watchlist aufbauen”, so der XTB-Marktanalyst. Alle Details im Interview von Manuel Koch im XTB Market Talk und auf https://www.xtb.com

Marc Friedrich: Sein Neustart – Versagen der politischen Elite – EU gescheitert – Schuldenbombe

2020 war für Marc Friedrich auch das Jahr für einen beruflichen Neustart – wo sieht er sich selbst dabei? “Ein Neustart ist immer inspirierend. Ich bin immer noch am Anfang und habe viele Pläne”, sagt er bescheiden. Denn hinter dem Bestseller-Buchautor steckt mittlerweile ein ganzes Team von Mitarbeitern. Angesprochen auf die Coronakrise und deren Folge sagt er kritisch: “Wir sind immer noch ganz am Anfang. Wir sehen ja das Versagen an oberster Stelle. Es ist ein Desaster. Wir haben Inkompetenz in unserer politischen Elite. Wir haben den politischen Crash. Und mit der Wahl von Frau von der Leyen hat die EU bewiesen, dass sie nichts anderes als eine Fassaden-Demokratie ist.” Zudem komme das enorme Schuldenproblem, das durch Notenbanken und Staaten seit Jahren verursacht werde. Sachwerte sind für Marc Friedrich für die Vermögenssicherung oberstes Gebot. Was genau und in welchem Mix? Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.friedrich-partner.de und https://www.marc-friedrich.de

Rolf Pieper (IEM): “Eine böse Nachricht könnte alles zu Fall bringen – mehr Experimente als Experten”

Die Aktienmärkte sind weltweit auf Rekordniveaus – ist das nachhaltig? “Eine böse Nachricht könnte alles zu Fall bringen. Wir haben eine sehr hohe Fallhöhe. Sachwerte und Metalle mit einem guten Konzept werden immer wichtiger”, sagt Rolf Pieper. Kritisch sieht der Experte der Internationalen Expertenmanufaktur (IEM) zudem die Corona-Maßnahmen und die Kommunikation der Politik. “Frau Merkel hat ja mal einige Dinge zur Mutti-Sache erklärt. Gerade Digitalisierung zeigt wie viele Fehler wir in der Vergangenheit gemacht haben. In dieser Politik sehe ich mehr Experimente als Experten.” Pieper setzt zur Vermögenssicherung auf ein ganzheitliches Konzept mit der Triversifikation. Am 27. Februar veranstaltet der Finanzexperte den DAF-Experten-Onlinekongress. Ab sofort können sich Interessierte kostenlos anmelden: https://iem-experten.de/event/

Max Otte: „Die Krise hält sich nicht an Regeln – der Mittelstand wird an die Wand gefahren“

„Die Krise hält sich nicht an Regeln“ – so lautet der Titel des neuen Buchs von Prof. Max Otte. Die einen sehen den Ökonomen und Fondsmanager als geschäftstüchtigen Crash-Propheten, die anderen schätzen seine direkten A„Die Krise hält sich nicht an Regeln“ – so lautet der Titel des neuen Buchs von Prof. Max Otte. Die einen sehen den Ökonomen und Fondsmanager als geschäftstüchtigen Crash-Propheten, die anderen schätzen seine direkten Analysen. Die politischen Maßnahmen auf die Corona-Pandemie beurteil Otte kritisch: “Man fährt den Mittelstand an die Wand. Natürlich ist diese politische Reaktion auf die Pandemie auch von Interessen getrieben. Es sind sicherlich die Interessen von Big-Tech wie Google und Amazon. Wir haben eine Beschleunigung der Transformationen von menschlicher, realer Wirtschaft zu Digitalwirtschaft.” Wie steht Otte zu Corona, Bitcoin, Gold, ETFs oder den Notenbanken? Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch fragt nach. Mehr Infos zu Max Otte auf https://www.privatinvestor.de

Das Buch auf Amazon erhältlich: https://www.amazon.de/Krise-hält-sich-nicht-Regeln/dp/3959724608/ref=sr_1_1?dchild=1&keywords=Max+Otte+die+krise&qid=1612176792&sr=8-1

Inside MarketsX: Deutsche Wirtschaft bricht um 5% ein – Rekord-Börsen vor Blase? Apple im Fokus

Die deutsche Wirtschaft ist im vergangenen Jahr um 5% eingebrochen, so das Statistische Bundesamt. Die Börsen sind aber weiter auf Rekordniveau. Befinden wir uns in einer Blase? “Nein”, sagt der Börsenexperte, der den Dax in diesem Jahr bei 14.600 Punkten sieht. Unser Expertenthema bei Inside MarketsX. Manuel Koch schaut zudem wieder auf zwei Top-Empfehlungen der trading-house Börsenakademie: Apple und Intel. Mehr Infos auf https://www.trading-house.de

Scroll to top