DAX

Jessica Schwarzer: „2.400 ETFs an der Frankfurter Börse – warum einfache Produkte oft besser abschneiden”

ETFs sind aus den Depots deutscher Privatanlager und auch institutioneller Investoren nicht mehr wegzudenken. Was vor 25 Jahren mit zwei Aktien-ETFs begann, wurde zu einer großen Erfolgsgeschichte. „Es ist die Transparenz und Einfachheit. Es ist ja ein recht einfaches Finanzprodukt und gut zu verstehen. Die niedrigen Kosten sprechen auch für ETFs. ETFs schneiden an der Börse oft auch sehr viel besser ab, als die aktiv gemanagten Fonds“, so Jessica Schwarzer. „2.400 ETFs sind hier an der Börse Frankfurt gelistet. Da muss ich schauen, welcher am besten abschneidet. Es sind aber auch wilde ETFs auf den Markt gekommen – wie z.B. für Tierfutter. Der MCSI World ist und bleibt ein gutes Basis-Investment. Ich kann die Kritik aber auch verstehen!” Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Robert Halver (Baader Bank): “Viele Esel im Bundestag – Kanzler Merz vor Herkules-Aufgabe”

Habemus Kanzler. Friedrich Merz ist neuer Bundeskanzler und die neue Regierung ist an die Arbeit gegangen. Bessere Stimmung und bessere Zahlen wären wünschenswert, doch welche neuen Impulse können jetzt wirklich kommen? “Nachdem ersten Wahlgang haben wir gesehen, dass der Dax nachgegeben hat. Definitiv! Aber es war vergessen, als der zweite Wahlgang erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Ich denke da waren viele Esel unterwegs. Diese Herrschaften sollten sich jetzt schämen und überlegen, ob sie in den Bundestag gehören. Der Fehlstart ist nicht schön, aber man muss es auch nicht kaputt reden”, so Robert Halver. Der Experte von der Baader Bank weiter: “Es geht jetzt darum, dass man was draus macht. Das ist eine Herkules-Aufgabe, wofür man Herrn Merz nicht beneiden muss. Die Industrielandschaft baut Arbeitsplätze ab und zieht weg. Sollen wir das zulassen? Selbst die SPD muss feststellen, dass ihre Stammwählerschaft rechts gewählt hat. Es gibt in Deutschland so wenig Kapitalismus wie ich Idealgewicht habe.” Warum Halver in Donald Trump einen Schlagerstar der 1970iger Jahre sieht? Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Jessica Schwarzer: “Börsen-Crash oder Chance? So überstehst du die nächste Krise”

Die Börsen haben in den vergangenen Wochen und Monaten kräftig geschwankt. Die Volatilität war so hoch, wie in den schlimmsten Krisen. Und die Angst vor einem Crash noch höher. Wie umgehen mit solchen Turbulenzen? “Eine Strategie bewährt sich gerade in stürmischen Zeiten. Man kann sagen man kauft nach oder man sitzt es aus oder man passt ETF- und Fonds-Sparpläne an oder nimmt Gewinne mit. Über all das sollte man sich Gedanken machen, wenn es nicht so stürmisch ist“, so Jessica Schwarzer. “Wer sehr kurzfristig unterwegs ist, braucht verdammt starke Nerven. Chancen und Risiken liegen nah beieinander an der Börse. Ich würde das mit kleinen Summen machen. Denn es wird sicherlich weiterhin Schwankungen geben und die Weltwirtschaft könnte Schrammen bekommen. Deswegen auf Sicht fahren.” Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Jens Chrzanowski (XTB): “Broker-Ausfälle im Börsencrash: Was Anleger jetzt wissen müssen!”

Börsencrash und Panikverkäufe von Anlegern in den letzten Wochen. Einige große Online-Broker hatten sogar technische Schwierigkeiten, die vielen Orders der Kunden auszuführen. Müssen Anleger Sorgen haben, dass sie vielleicht nicht immer an ihr Geld kommen? “Die zurückliegende Handelswoche war so extrem. Ganz viele Anleger und Investoren waren aktiv an den Märkten – das bedeutet ein enormes Handelsaufkommen. Und wenn die Technik von einigen Brokern da nicht mitspielt, nicht ausgelegt ist für mehr Kapazitäten, kann es leider sein, dass man bei Broker X oder Y einfach mal nicht handeln kann. Und weil Börse ein schnelles Geschäft ist, ist es wichtig, dass man jederzeit reagieren kann. Deswegen Augen auf bei einer Brokerauswahl. Es gibt einige Broker, die haben keinen telefonischen Kunden-Support. Nicht nur die günstigsten Order-Gebühren sollten eine Rolle spielen, sondern auch dass die Technik mitspielt. Unsere Kunden bei XTB konnten jederzeit kaufen oder verkaufen”, sagt Jens Chrzanowski. Der XTB-Deutschlandchef weiter: “Wir als Broker XTB sind berühmt dafür, für die aktiven Trader gute Möglichkeiten zu haben. CFD-Trading ist dann gerade interessant, wenn die Märkte mal runtergehen. Wem Börse Spaß macht, hat jetzt eine gute Zeit zu zeigen, was in ihm steckt. Wir sind ja noch auf einem hohen Niveau. Auf ein bis drei Jahre bin ich weiterhin sehr positiv für die Märkte, aber Politik ist immer unkalkulierbar. Seien Sie vorbereitet!” Alle Details im Gespräch mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.xtb.com

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „In die Aktien investieren die Börsen-Stars…”

In der Welt der großen Investoren gibt es die berühmten Namen wie Warren Buffett oder Bill Ackman. Sie ziehen großes Interesse auf sich, wenn sie ihre Portfolios öffentlich machen. Die US-Börsenaufsicht SEC fordert von ihnen, alle drei Monate ihre Positionen zu melden. Die 1.000 wichtigsten Fonds und deren Investments wurden jetzt analysiert – das Ergebnis? “Es sind natürlich die großen Tech-Werte dabei. In 43 Prozent der Portfolios war z.B. Microsoft drin. Aber es gibt noch einige andere Sektoren mit Visa, United Health oder Broadcom – die sind auch sehr gefragt”, sagt Manuel Koch. Der Chefredakteur von Inside Wirtschaft weiter: “Apple ist dabei das ganz große Schwergewicht. Es fällt aber auch auf, dass Tesla in ganz vielen Portfolios nicht so präsent ist. Die Aktie scheint nicht so viel Vertrauen mehr zu genießen.” Alle Details im Interview von Buchautorin und Finanzjournalistin Jessica Schwarzer an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Jessica Schwarzer: “Wir sind noch nicht mal ein Volk von halbwegs gut gelaunten Aktionären”

Aktien sind ein wichtiger Baustein für unseren langfristigen Vermögensaufbau. Wie Anlegerinnen und Anleger mit Aktien für das Alter vorsorgen und was die Politik tun sollten? „Wir sind leider kein Volk von leidenschaftlichen Aktionären. Wir sind noch nicht mal ein Volk von halbwegs gut gelaunten Aktionären. Viele meiden die Börse und haben Vorurteile“, so Jessica Schwarzer. “Die Renditen sind wirklich gut. Ich würde nicht auf Einzelaktien setzen, sondern auf ETFs oder aktive Aktienfonds. Wenn man diese Risikostreuung beachtet und sehr langfristig investiert, dann ist das eine super Anlageklassen mit Renditen von sechs bis acht Prozent pro Jahr im Schnitt.” Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Robert Linnemann (AXA): “Nur die Versicherung sichert das Langlebigkeitsrisiko ab”

Welche Vorteile eine Versicherungspolice hat, wie Versicherer mit der Anlageklasse Aktie umgehen und worauf Verbraucher achten müssen? “Langfristig komme ich bei der Altersvorsorge nicht an Aktien vorbei. Fondsgebundene Versicherungspolicen bieten das Potential, höhere Renditen zu erwirtschaften. Nur die Versicherung kann das Langlebigkeitsrisiko absichern – das ist extrem wichtig, wenn wir über das Thema Altersvorsorge sprechen. Die Menschen unterschätzen ihre tatsächliche Lebenserwartung im Schnitt um sieben Jahre. Dazu kommen noch diverse Steuervorteile”, so Robert Linnemann. Der Experte von der AXA Versicherung weiter: “Langfristig gesehen sind Renditen von fünf bis neun Prozent möglich. In guten Jahren sogar bis 30 Prozent.” Gerade erst wurde die AXA von der Wirtschaftswoche für ihre Rendite-Prognose ausgezeichnet. Und die Kosten? Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.axa.de

Robert Halver (Baader Bank): “Frieden schaffen mit Waffen”

Die Politik treibt die Börsen: Ein mögliches Rohstoffabkommen zwischen der Ukraine und den USA, eine Rüstungs-Rally beflügelt und ein riesiges Billionen-Finanzpaket in Deutschland. Sind die Rekorde an der Börse nachhaltig? “Das Geschäftsmodell von Rheinmetall ist intakt. Frieden schaffen mit Waffen”, so Robert Halver. Der Experte von der Baader Bank weiter: “Der Bundesadler – die fette Henne – muss abspecken. Gelder dürfen nicht einfach irgendwohin fließen und der wichtigste Punkt: Reformen!” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Jessica Schwarzer: “Das Bewusstsein bei Frauen ist größer geworden”

Equal Pay Day und Weltfrauentag – wann, wenn nicht jetzt über Frauen und Finanzen sprechen? Warum müssen Frauen sich besonders dringend um ihren Vermögensaufbau und ihre Altersvorsorge kümmern? „Das Bewusstsein bei Frauen ist größer geworden, dass die Finanzen sie auch interessieren müssen. Das muss ein Frauenthema sein, weil wir weniger verdienen und weniger Vermögen fürs Alter aufbauen“, so Jessica Schwarzer. “Wir Frauen verdienen immer noch 18 Prozent weniger als Männer. Es wäre schön, wenn sich diese Gaps mal schließen würden. Ansonsten brauchen Frauen keine anderen Finanzprodukte. Sie wollen nur anders in ihrer Situation abgeholt werden. Sie sind risikobewusster und denken langfristiger.” Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Jens Klatt (XTB): “Bundestagswahl, Börse, USA: So wirkt sich die politische Lage auf die Märkte aus”

Politische Börsen haben ja bekanntlich kurze Beine – oder etwa doch nicht mehr? Nach der Bundestagswahl stellt sich die Frage, wie sich der Ausgang auf die Börse auswirkt und wie sich die Beziehungen zwischen den USA und Deutschland verändern könnten. „Die Aufschläge an den Märkten rund um die Wahl waren überraschend“, erklärt Jens Klatt. Der XTB-Marktanalyst weiter: „Die Unsicherheit hat sich gelegt, und es sieht so aus, als ob fiskal-politische Stimuli die Börse weiterhin positiv beeinflussen könnten, zumindest kurzfristig.“ Aber was bedeutet das für die DAX-Unternehmen? Klatt nennt besonders den Rüstungssektor mit Rheinmetall als potenziellen Gewinner. Auch Siemens könnte durch seine Verbindungen zum Rüstungsbereich profitieren, während VW vorerst eine Pause braucht, um sich zu erholen. In Bezug auf den internationalen Handel betont der Experte vom Online-Broker XTB die potenziellen Risiken durch Import-Zölle, die sich negativ auf die deutsche Wirtschaft auswirken könnten. „Die Beine der politischen Börsen sind längst nicht mehr so kurz wie früher“, sagt er und fügt hinzu, dass Anlegerinnen und Anleger den Fokus nicht nur auf Chancen, sondern auch auf diese Risiken richten sollten. Alle Details im Interview mit Finanzjournalistin Jessica Schwarzer an der Frankfurter Börse und auf https://www.xtb.com

Scroll to top