Edelmetalle

Alexander Köhne (pro aurum): „90 Prozent der Kunden kaufen Gold auch bei Rekordkursen”

In den letzten Wochen waren die Schwankungen bei Gold und Silber eines der Themen an den Märkten. Wie ist aktuell die Stimmung bei den Anlegern? „Über den gesamten Zeitraum hatten wir aber interessanterweise trotz der hohen Kurse hauptsächlich Käufer. Insbesondere nach dem Rücksetzer Ende Januar hatten wir wirklich 90 Prozent Käufer, weil die Leute gesehen haben, dass Gold etwas Dauerhaftes ist und haben den Rücksetzer sofort zum Nachkaufen genutzt”, so Alexander Köhne. Der Experte von pro aurum weiter: „Gold und Silber haben endlich eine ganz andere Aufmerksamkeit wie noch vor fünf oder zehn Jahren. So können sich Kunden auch viel besser darüber informieren. Und Anleger schichten um, z.B. von Staatsanleihen in Gold.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch aus dem Münchner Goldhaus und auf https://www.proaurum.de

Tresor Talk mit Tino Leukhardt/ Rolf B. Pieper: „EU verhindert Wegzug von Vermögenswerten”

Krieg im Nahen Osten – die Märkte stürzen ab und hinterlassen verunsicherte Anleger. Hitziger Start vom ersten Tresor Talk aus dem Metallorum-Goldhaus bei Würzburg. „Die Frage ist, was ist ein Verschwörungstheoretiker? Schön ist es, wenn der Prophet mal recht bekommt. Jeder braucht einen Plan B. Frau von der Leyen hat es klar und eindeutig gesagt „wir werden den Wegzug von Vermögenswerten aus der EU verhindern.” Jede Unze Gold ist 131x verkauft und jede Unze Silber 390x”, sagt Rolf B. Pieper (CEO TRI Concept AG aus Liechtenstein). CEO Tino Leukhardt von der Metallorum GmbH ergänzt: „Sobald die Comex irgendwann mal sagt „haben wir nicht, was du da willst”, dann passiert hier das totale Chaos. Silber ist knapper als Gold, auch wenn es mehr davon auf der Welt gibt. Wenn da nicht alles geliefert wird, was nachgefragt wird, bricht der Laden zusammen.” Im Interview erklären die beiden Experten, welche Sachwert-Strategie Anleger jetzt fahren sollten. Alle Details im Interview mit Chefredakteur Manuel Koch und auf http://rolf-pieper.com und https://metallorum.de

Das Interview wurde am 26.2.2026 geführt. Also noch vor dem Kriegsbeginn im Nahen Osten.

Rolf B. Pieper (TRI Concept): „Heidi Reichinnek wird die Königsmacherin – ein grausames Szenario”

„Die politische Landschaft wird sich in Deutschland verändern. Wir haben zurzeit als stabilste Partei in den Vorhersagen die AfD. Dieses Brandmauer-Geschwätz geht mir sowieso auf den Zeiger. Man setzt sich mit dem politischen Gegner auseinander. Auf der anderen Seite, wenn es dann die Brandmauer weitergibt, müssen alle anderen Parteien für die Mehrheitsbildung inklusive Heidi Reichinnek zusammenarbeiten. Frau Reichinnek wird die Königsmacherin. Wir werden ein grausames Szenario erleben. Wer also permanent Kompromisse macht, wird selbst zum Kompromiss”, so Rolf B. Pieper mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen. Der CEO der TRI Concept AG aus Liechtenstein weiter: „Anleger brauchen jetzt einen Plan B. Länder-Diversifikation ist ein wichtiger Punkt (also Zugriffsschutz) und auch bewusster Konsumverzicht. Bei mir fliegen Brieftauben durch die Gegend. Ich bin komplett auf dem Weg der Vermeidung von digitalen Spuren.” Alle Infos – auch zu den neuesten Investments in Thailand und warum man sein Gold nicht in einem Bank-Schließfach lagern sollte – im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf http://rolf-pieper.com

Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk: „Gold – viele Optionen sind da in Schieflage geraten – Investment-Case da”

Bundeskanzler Merz reist vom 24. bis 27. Februar nach China. Mit dabei eine große Wirtschaftsdelegation mit vielen wichtigen CEOs von Adidas, Bayer, Henkel, BMW, Mercedes, Volkswagen, der Commerzbank und vielen anderen Konzernen. Dahinter stecken natürlich viele Interessen – auch Rohstoffe spielen eine große Rolle. „Tendenziell bin ich ein Freund davon, dass man miteinander spricht statt beleidigte Leberwurst zu spielen. Gerade das Thema Rohstoffe ist ein enorm wichtiges Thema. Da hat China im letzten Jahr schon mal die Daumenschrauben gezeigt. Wir sind – das kann man nicht leugnen – in einem recht hohen Maße abhängig davon, dass wir aus China Rohstoffe wie seltene Erden importieren können. Deswegen ist diese Reise enorm wichtig”, erklärt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Der Rohstoffanalyst der Deutschen Bank über den Gold- und Silberpreis nach dem großen Knall: „Wir hatten eine Beschleunigung Ende Januar gesehen, die völlig überzeichnet gewesen ist. Auch in Silber irrsinnig der Preis. Dann kam diese Korrektur. Die Problematik war gewesen, dass viele Händler nicht mit diesen hohen Preisen gerechnet hatten. Viele Optionen sind da in Schieflage geraten. Mittel- bis langfristig sehe ich für Gold Potenzial. Alles spricht weiterhin für den Goldpreis. Auf kurze Sicht könnten wir immer mal Rückschläge sehen. Wir haben unsere Prognose auf 6.000 Dollar je Unze bis Jahresende angehoben. Der Investment-Case für Gold ist da.” Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.xetra-gold.com

Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk: „Bullisch für Gold, bärisch für Hüftgold”

Dieses Jahr lief fantastisch für einige Rohstoffe – vor allem für das Edelmetall Gold. „Mit den über 4.300 Dollar hätte ich nie gerechnet. Da ist viel in Bewegung gekommen und Gold wurde zur Diversifikation genutzt. Anleger haben einen Teil des Portfolios in Gold-ETCs investiert und Notenbanken sind auch weiter Käufer. Wir prognostizieren für nächstes Jahr einen moderaten Anstieg, aber es ist nicht unwahrscheinlich, dass wir durchaus die 5.000 Dollar pro Unze sehen. Wir werden auch im nächsten Jahr Freude an Gold haben”, erklärt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Der Rohstoffanalyst der Deutschen Bank weiter: „Silber und Platin sind noch stärker als Gold gestiegen. Da hätte vor Jahresbeginn niemand einen Cent drauf gewettet.” Und wie ist es bei Erdgas, Öl, Kupfer oder Kakao? Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.xetra-gold.com

Rolf B. Pieper (TRI Concept): „Die deutsche Politik scheint ja im Heilen nicht so gut zu sein”

„Im Rahmen meines Fluchtplans und des Plan Bs suche ich nach Länder-Diversifikation. Deshalb ist Thailand bei mir in den letzten Monaten sehr stark in den Fokus gerückt. Bekanntlich beschäftige ich mich hier mit den nachwachsenden Rohstoffen als Rendite-Faktor und die Anleger haben den Wunsch gehabt, eine Investoren-Reise zu machen. Wir sind hier über die Plantagen gefahren und alle konnten sich von dem Investment überzeugen. Dazukommt noch mein neues Projekt: das Ressort hier in Thailand. Investoren können hier ein Hotelzimmer kaufen. Hinzukommt, dass wir noch ein sogenanntes Rentner-Visum 50+ anbieten, so dass man auch dauerhaft in Thailand bleiben kann, wenn man will. Ansonsten wird mit dem Zimmer Rendite gemacht”, sagt Rolf B. Pieper. Der CEO der TRI Concept AG mit Blick auf die deutsche Politik weiter: „Dieses Rentensystem ist nicht mehr bezahlbar, weil wir ein Umlagesystem haben. Wir brauchen eine dreigeteilte Rente, wo auch die kapitalgedeckte und betriebliche Rente mit rein kommt. Jetzt machen wir Schadensbegrenzung, aber es heilt das System nicht. Die deutsche Politik scheint ja im Heilen nicht so gut zu sein.” Rolf Pieper plant auch wieder einige Events: Am 31.1. in Würzburg, im Februar gibt es wieder eine Investoren-Reise nach Thailand, im Juni eine zweitätige Messe und jetzt am Montag (8.12.) findet ein Webinar aus Thailand statt. Am besten in den Newsletter eintragen. Zudem schauen Rolf Pieper und Manuel Koch am 16. Dezember auf das Jahr 2025 zurück und wagen einen Ausblick für 2026. Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://rolf-pieper.com

Rohstoff-Talk mit Michael Blumenroth: „Die Firmen sind gezwungen, die Hosen runterzulassen”

Der Zugang zu Rohstoffen ist wirtschaftlich und politisch von enormer Bedeutung. Vize-Kanzler Lars Klingbeil (SPD) war diese Woche in China und hat Zusagen für weitere Lieferungen von kritischen Rohstoffen bekommen, aber dafür zahlen deutsche Unternehmen einen hohen Preis. „Die Lage ist relativ ernst. Die Firmen sind gezwungen, die Hosen runterzulassen. Man muss sagen wie der Produktionsprozess überhaupt läuft, wie die Lieferketten aufgestellt sind und teilweise sollen sogar Fotos von Anlagen gemacht werden. Das ist aus Wettbewerbsgründen ein schwieriges Thema. Die seltenen Erden gibt es nicht nur in China, aber China hat die Produktion praktisch monopolisiert. Und die Produktion ist ein sehr schmutziges Geschäft”, sagt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Gold hat nach den Rekorden der Vorwochen etwas durchgeatmet. Wie könnte es da weitergehen? „Das Durchatmen ist definitiv gut. Es ist noch keinem Markt gut bekommen, ohne Korrekturen nach oben zu gehen. Deswegen denke ich, dass es recht gesund ist. Es spricht weiterhin einiges dafür, dass der Goldpreis Potential hat. Also 5.000 Dollar je Unze würde ich aber trotzdem nicht für alle Zeiten abschreiben mit einem Zeithorizont von ein bis zwei Jahren”, so der Experte der Deutschen Bank bei Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch im Interview. Alle Infos im Interview und auf https://www.xetra-gold.com

Alexander Köhne (pro aurum): „Jeden Rückgang bei Gold sofort nutzen, um mit dabei zu sein”

Gold ist auch auf dem Börsentag Hamburg am Wochenende eines der Themen gewesen. Anfang Oktober hat das Edelmetall gerade erst die Marke von 4.000 Dollar je Unze durchbrochen und stieg dann weiter von Rekord zu Rekord. In der vergangenen Woche gab es jedoch einen Rücksitzer. Ist das jetzt sogar eine gute Kaufgelegenheit? „Gold hat einen Lauf, weil die Nachfrage einfach überall hoch ist – bei den Zentralbanken, institutionellen Investoren und auf privater Seite. Bei uns sind die Filialen voll. Grundsätzlich ist alles da. Gold wird auch nicht morgen ausverkauft sein. Bei den Spitzen aktuell wird es hier und da mal etwas knapper. Letztes Jahr haben viele auch mal Kasse gemacht. Aktuell sind 75-80 Prozent der Kunden aber auf der Käuferseite. ich würde jeden Rückgang sofort nutzen, um mit dabei zu sein. Ich sehe das als durchaus realistisch, dass wir die 5.000 Dollar kurzfristiger sehen als gedacht”, so Alexander Köhne vom Goldhändler pro aurum. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch auf dem Börsentag Hamburg und auf https://inside-wirtschaft.de und https://www.proaurum.de

Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk: „Die Argumente für Gold halten weiter an – bald bei 5.000 Dollar”?

Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten – eine gute Nachricht. Was könnte das für die Rohstoffmärkte bedeuten? „Wirklich schön, dass es mal gute Nachrichten aus dem Nahen Osten gibt. Was bedeutet das für die Rohstoffmärkte? In erster Linie betrifft das Öl natürlich. Es war immer eine gewisse Risikoprämie in den Ölpreis in den letzten Monaten und Jahren eingepreist. Jetzt haben wir eine starke Reaktion der Ölpreise gesehen: Sie sind tatsächlich auf ein Fünf-Monats-Tief zurückgefallen”, erklärt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Der Rohstoffanalyst der Deutschen Bank weiter: „Hätte ich vor Jahresbeginn auch nicht erwartet – also nicht in dem Ausmaß. Es spielen drei, vier Faktoren eine große Rolle. Vielleicht die Größte: Wir haben Unsicherheiten in der Politik. Der US-Dollar war auf Talfahrt – zum Euro hat er jetzt seit Jahresbeginn ungefähr 13 Prozent verloren. Das bedeutet, dass Gold in der Eurozone vom Währungseffekt etwas günstiger geworden ist. Wir haben die Staatsverschuldung der großen Industrieländer. Deutschland gönnt sich jetzt auch einen kräftigen Schluck aus der Pulle. Und die Fed will die Zinsen senken, das wird sehr positiv aufgenommen. Wer kauft das meiste? Notenbanken kaufen weiterhin. Gerade China. Privatanleger sind auch dabei. Gerade bei den ETF-Käufen in den USA. Da haben wir gerade die stärkste Nachfrage seit Einführung solcher Produkte gesehen. Man kann es nicht ausschließen, dass wir die Marke von 5.000 Dollar innerhalb der nächsten Monate schnell sehen werden. Die Argumente für Gold halten weiter an. Ich würde immer in ETFs/ETCs investieren. Man muss sich um nichts kümmern. Wir empfehlen immer 5-10 Prozent.” Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.xetra-gold.com

Tino Leukhardt (Metallorum): „Goldpreis ist ein Indiz dafür, wie schlecht es dem Geldsystem geht”

Der Goldpreis springt voN Rekord zu Rekord. „Als Edelmetallhändler sehe ich das mit einem lachenden und weinenden Auge. Das Lachende ist, dass mir jede Menge Zuspruch von den Menschen entgegenkommt. Das Weinende ist, dass das auch einen Grund hat. Der Grund ist die aktuelle Situation, die nachdenklich macht. Unabhängig von der Situation gehört Gold schon immer in jedes Portfolio. Der Preis ist nur der Ausdruck, wie schlimm es gerade ist, aber für einen Einstieg ist es nie zu spät”, sagt Tino Leukhardt von der Metallorum GmbH. Im Interview erklärt der Edelmetallexperte weiter: „Gold ist ein Wertspeicher, der seinen Wert behält, aber seinen Preis verändert. Und der Preis ist das Indiz dafür, wie schlecht es dem Geldsystem geht. Und da der Preis noch nie so hoch war, wissen wir, dass das Geldsystem an allen Ecken und Enden krankt. Ich halte mich bei Prognosen immer eher zurück, aber bei 4.000 Dollar pro Unze stimmte ich zu. Selbst bei 5.000 Dollar. Die letzten Wochen haben gezeigt, dass das nicht unrealistisch bis Ende des Jahres ist, diese Marke zu erreichen. Dass dann eventuell ein paar Rücksetzer kommen, ist durchaus realistisch. Und bei Silber ist eigentlich noch mehr Potenzial als bei Gold. Da empfehle ich eine Einlagerung im Zollfreilager wegen der Kosten. Auch da sehe ich die 50 Dollar pro Unze bald fallen.” Alle Informationen und Termine im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://metallorum.de

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