ETFs

Prof. Max Otte: „Merz hat meine niedrigen Erwartungen grandios unterboten“

Deutschland steckt laut Prof. Max Otte mitten in der von ihm bereits 2023 prognostizierten wirtschaftlichen Abwärtsentwicklung. „Die Industriekerne brechen weg“, sagt der Ökonom, Buchautor und Fondsmanager. Besonders deutlich wird Otte bei Bundeskanzler Friedrich Merz: „Ich kenne Merz schon sehr lange. Ich hab nicht viel von ihm erwartet. Ich hatte sehr niedrige Erwartungen, aber er hat sie grandios unterboten.“ Otte spricht zudem über die wirtschaftliche Lage Deutschlands und die zunehmende politische Unzufriedenheit und die Frage, ob Deutschland in eine neue wirtschaftliche Phase eintritt. Außerdem geht es um den KI-Boom und die Börse: „Der KI-Trend ist real, aber wir sehen da mittlerweile auch eine Überbewertung.“ Otte erklärt auch, warum er derzeit weniger auf Big Tech und stärker auf Value-Aktien, Energie und andere günstig bewertete Bereiche setzt. Auch Gold spielt für ihn eine Rolle: „Ich würde keinem jetzt raten, da Vollgas reinzugehen. Wer’s hat, freut sich drüber.“ Im Gespräch geht es außerdem um Bargeld (sein aktuelles Buch: „Rettet unser Bargeld”), den digitalen Euro, ein mögliches Vermögensregister, Altersvorsorge und Ottes Einschätzung zum neuen Altersvorsorgedepot. Alle Details im Interview mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://inside-wirtschaft.de

Robert Halver (Baader Bank): „Unser Staat ist verfressen wie mein Köter“

Der DAX bewegt sich trotz Inflation, steigender Anleiherenditen und hoher Ölpreise weiter seitwärts. Für Robert Halver ist das kein Grund zur Panik: „Das ist jetzt keine Situation, wo man sagt, jetzt kriegen wir eine Schuldenkrise, das ist ganz schlimm.“ Der Kapitalmarktanalyst der Baader Bank sieht weiterhin Chancen an den Aktienmärkten – unter anderem bei Hightech, Infrastruktur, Energie und Minenwerten. Bei den hohen Anleiherenditen müsse man zudem die Inflation berücksichtigen: „Die wird weggefressen.“ Mit Blick auf den deutschen Staat findet Halver deutliche Worte: „Unser Staat ist verfressen wie mein Köter.“ Gemeint ist damit sein Hund Betty, wie er direkt hinterherschiebt. Auch die KI-Rally und den Wettlauf zwischen USA und China nimmt Halver unter die Lupe. Für Anleger hat er eine klare Empfehlung: „Bleiben Sie dem Aktienmarkt treu, mindestens regelmäßig mit Ansparplänen.“ Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „MSCI World – die gefährliche Wahrheit hinter dem ETF-Klassiker”

Der MSCI World gehört zu den beliebtesten ETFs bei deutschen Anlegern. Und das aus gutem Grund: Der Index hat in den vergangenen zwölf Monaten rund 20 Prozent zugelegt. Doch hinter dieser starken Entwicklung steckt ein Risiko, das viele Anleger möglicherweise unterschätzen. Denn wie breit gestreut ist der MSCI World wirklich? Und was passiert, wenn der Boom um die Künstliche Intelligenz plötzlich endet? Alle Details im Video von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://inside-wirtschaft.de

Info: Dieses Video wurde mit AI erstellt.

Jessica Schwarzer: „Anleihen sind noch Ruhekissen im Depot, aber keine Schlaftabletten“

Der Anleihemarkt hat Investoren zuletzt mit deutlichen Kursverlusten und stark steigenden Renditen überrascht. Vor allem die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen sind kräftig gestiegen. Erinnerungen an die Finanzkrise werden wach. Doch wie groß ist die Gefahr tatsächlich und was bedeuten die Entwicklungen für Anleger? „Gleich an die Finanzkrise zu denken, finde ich ein bisschen übertrieben“, sagt Jessica Schwarzer. Die Buchautorin und Finanzjournalistin sieht vielmehr eine Normalisierung nach den Jahren der Null- und Niedrigzinsen: „Was wir in den vergangenen Jahren erlebt haben, war eher das Anormale.“ Für Anleger kommt es laut Schwarzer vor allem auf die eigene Strategie an. Wer einzelne Anleihen bis zur Endfälligkeit hält, muss zwischenzeitliche Kursverluste nicht zwangsläufig realisieren: „Anleihen werden am Stichtag zu hundert Prozent zurückgezahlt.“ Gleichzeitig warnt sie bei US-Anleihen vor dem Währungsrisiko. Auch Unternehmensanleihen können interessant sein, weil sie teilweise höhere Renditen bieten. Am Ende seien Anleihen mit guter Bonität weiterhin eine Art Ruhekissen im Depot – aber: „Sie sind halt auch irgendwie keine kompletten Schlaftabletten.“ Alle Details verrät Jessica Schwarzer im Interview mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://inside-wirtschaft.de

BörsenXperts: Warum wir auf Betrüger reinfallen?

Auf Social Media schaust du ein Video und jemand will dir weiß machen, wie man schnell reich werden kann. Eigentlich quatsch, aber trotzdem ist da ein Kribbeln? Warum wir auf Betrüger reinfallen? Henning Hünerbein erklärt euch alle Details. Mehr Börsenwissen für Einsteiger und Fortgeschrittene, weitere Videos und Podcasts findet ihr nur einen Klick entfernt auf der Webseite: https://boersenplatz.berlin. Wenn du kein Video mehr verpassen willst, abonniere unbedingt den YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@BörsenXperts/. Dort findest du alle Videos nach Staffeln gebündelt.

Robert Halver (Baader Bank): „Deutschland braucht starke Banken – sonst sind wir fremdbestimmt“

Die mögliche Übernahme der Commerzbank durch UniCredit sorgt weiter für Streit. Für Robert Halver geht es dabei um mehr als einen Bankendeal: „Das ist eine Frage der finanziellen Souveränität.“ Der Kapitalmarktanalyst der Baader Bank kritisiert vor allem die deutsche Politik: „Die letzte große Reform in Deutschland war unter Schröder.“ Gleichzeitig hätten die deutschen Banken ihre Hausaufgaben gemacht und seien heute deutlich stabiler. Doch Deutschland müsse wieder attraktiver für Investoren werden. Denn: „Das Kapital geht dahin, wo die Rendite ist.“ Wenn Unternehmen und Anleger in die USA, nach Asien oder Osteuropa ausweichen, gefährde das langfristig Wachstum und Arbeitsplätze. Seine klare Forderung: Deutschland müsse erst wieder für Investitionen sorgen, „bevor wir verteilen können“. Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Nvidia oder nie wieder?“

Nvidia übertrifft erneut die Erwartungen der Wall Street: 96 Milliarden Dollar Umsatz und eine Prognose von 108 Milliarden Dollar für das nächste Quartal. Der KI-Boom läuft weiter – doch wie lange kann Nvidia dieses Tempo halten? „Die Erwartungen sind extrem hoch“, sagt Manuel Koch. Gleichzeitig sei Nvidia „auf der Überholspur“. Der Konzern profitiert vom massiven Ausbau der KI-Infrastruktur, doch Risiken bleiben: China, geopolitische Konflikte, Lieferengpässe und zunehmende Konkurrenz. Für den Inside Wirtschaft-Chefredakteur ist die entscheidende Frage: „Sind wir noch am Anfang – oder schon am Ende?“ Sein Fazit: „Nvidia oder nie wieder?“ Alle Details im Interview von David Döbele an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Jessica Schwarzer: „Die Erholung der Schwellenländer wird weiterlaufen“

Nach ein paar vergleichsweise schwachen Jahren holen die Schwellenländer auf. Der MSCI Emerging Markets hat den Weltaktienindex MSCI World deutlich abgehängt. Was sind die Gründe dafür? Was spricht für, was gegen Schwellenländer-Investments? „Der große Treiber ist auch hier die Künstliche Intelligenz. Vor allem China, Taiwan und Südkorea profitieren vom Boom rund um Halbleiter und KI. Die Unternehmen verdienen viel Geld und das hat die Kurse deutlich beflügelt“, so Jessica Schwarzer. Die Buchautorin und Finanzjournalistin weiter: „Ich finde, Schwellenländer gehören in jedes Depot. Sie bieten langfristig hohe Wachstumschancen – durch eine wachsende Mittelschicht, steigenden Wohlstand und starke Volkswirtschaften wie Indien oder China. Gleichzeitig sollten Anleger die politischen und geopolitischen Risiken im Blick behalten und auf eine breite Streuung achten.“ Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Robert Halver (Baader Bank): „Vorsprung durch Technik – da müssen wir wieder hinkommen“

Die Krise erreicht jetzt auch die deutschen Premium-Autohersteller. Porsche und BMW reagieren mit massiven Sparprogrammen und tausenden Stellenstreichungen. Was steckt dahinter und welche Folgen hat das für die Branche und für Aktionäre? „Premium kostet eben auch mehr. Gleichzeitig ist das Auto nicht mehr das Statussymbol wie früher und wir konkurrieren mit deutlich günstigeren Produktionsstandorten weltweit. Deshalb müssen die Unternehmen ihre Kosten konsequent in den Griff bekommen“, so Robert Halver. Der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank weiter: „Die deutschen Autobauer bauen nach wie vor fantastische Autos. Aber Innovationen müssen wieder stärker in den Mittelpunkt rücken. ‘Vorsprung durch Technik’ war einmal das Markenzeichen der Branche. Genau dort müssen wir wieder hin. Erst wenn sich fundamental etwas verbessert, wird sich das auch nachhaltig in den Aktienkursen widerspiegeln.“ Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

BörsenXperts: Wie vermeide ich Panik-Reaktionen an der Börse?

Ein Börsencrash löst oft starke Reaktionen aus – viele wollen dann schnell raus aus ihren Investments. Aber wie vermeide ich Panik-Reaktionen an der Börse? Henning Hünerbein erklärt euch alle Details. Mehr Börsenwissen für Einsteiger und Fortgeschrittene, weitere Videos und Podcasts findet ihr nur einen Klick entfernt auf unserer Webseite: https://boersenplatz.berlin. Wenn du kein Video mehr verpassen willst, abonniere unbedingt den YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@BörsenXperts/. Dort findest du alle Videos nach Staffeln gebündelt.

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