ETFs

Robert Halver (Baader Bank): „Deutschland braucht starke Banken – sonst sind wir fremdbestimmt“

Die mögliche Übernahme der Commerzbank durch UniCredit sorgt weiter für Streit. Für Robert Halver geht es dabei um mehr als einen Bankendeal: „Das ist eine Frage der finanziellen Souveränität.“ Der Kapitalmarktanalyst der Baader Bank kritisiert vor allem die deutsche Politik: „Die letzte große Reform in Deutschland war unter Schröder.“ Gleichzeitig hätten die deutschen Banken ihre Hausaufgaben gemacht und seien heute deutlich stabiler. Doch Deutschland müsse wieder attraktiver für Investoren werden. Denn: „Das Kapital geht dahin, wo die Rendite ist.“ Wenn Unternehmen und Anleger in die USA, nach Asien oder Osteuropa ausweichen, gefährde das langfristig Wachstum und Arbeitsplätze. Seine klare Forderung: Deutschland müsse erst wieder für Investitionen sorgen, „bevor wir verteilen können“. Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Nvidia oder nie wieder?“

Nvidia übertrifft erneut die Erwartungen der Wall Street: 96 Milliarden Dollar Umsatz und eine Prognose von 108 Milliarden Dollar für das nächste Quartal. Der KI-Boom läuft weiter – doch wie lange kann Nvidia dieses Tempo halten? „Die Erwartungen sind extrem hoch“, sagt Manuel Koch. Gleichzeitig sei Nvidia „auf der Überholspur“. Der Konzern profitiert vom massiven Ausbau der KI-Infrastruktur, doch Risiken bleiben: China, geopolitische Konflikte, Lieferengpässe und zunehmende Konkurrenz. Für den Inside Wirtschaft-Chefredakteur ist die entscheidende Frage: „Sind wir noch am Anfang – oder schon am Ende?“ Sein Fazit: „Nvidia oder nie wieder?“ Alle Details im Interview von David Döbele an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Jessica Schwarzer: „Die Erholung der Schwellenländer wird weiterlaufen“

Nach ein paar vergleichsweise schwachen Jahren holen die Schwellenländer auf. Der MSCI Emerging Markets hat den Weltaktienindex MSCI World deutlich abgehängt. Was sind die Gründe dafür? Was spricht für, was gegen Schwellenländer-Investments? „Der große Treiber ist auch hier die Künstliche Intelligenz. Vor allem China, Taiwan und Südkorea profitieren vom Boom rund um Halbleiter und KI. Die Unternehmen verdienen viel Geld und das hat die Kurse deutlich beflügelt“, so Jessica Schwarzer. Die Buchautorin und Finanzjournalistin weiter: „Ich finde, Schwellenländer gehören in jedes Depot. Sie bieten langfristig hohe Wachstumschancen – durch eine wachsende Mittelschicht, steigenden Wohlstand und starke Volkswirtschaften wie Indien oder China. Gleichzeitig sollten Anleger die politischen und geopolitischen Risiken im Blick behalten und auf eine breite Streuung achten.“ Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Robert Halver (Baader Bank): „Vorsprung durch Technik – da müssen wir wieder hinkommen“

Die Krise erreicht jetzt auch die deutschen Premium-Autohersteller. Porsche und BMW reagieren mit massiven Sparprogrammen und tausenden Stellenstreichungen. Was steckt dahinter und welche Folgen hat das für die Branche und für Aktionäre? „Premium kostet eben auch mehr. Gleichzeitig ist das Auto nicht mehr das Statussymbol wie früher und wir konkurrieren mit deutlich günstigeren Produktionsstandorten weltweit. Deshalb müssen die Unternehmen ihre Kosten konsequent in den Griff bekommen“, so Robert Halver. Der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank weiter: „Die deutschen Autobauer bauen nach wie vor fantastische Autos. Aber Innovationen müssen wieder stärker in den Mittelpunkt rücken. ‘Vorsprung durch Technik’ war einmal das Markenzeichen der Branche. Genau dort müssen wir wieder hin. Erst wenn sich fundamental etwas verbessert, wird sich das auch nachhaltig in den Aktienkursen widerspiegeln.“ Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

BörsenXperts: Wie vermeide ich Panik-Reaktionen an der Börse?

Ein Börsencrash löst oft starke Reaktionen aus – viele wollen dann schnell raus aus ihren Investments. Aber wie vermeide ich Panik-Reaktionen an der Börse? Henning Hünerbein erklärt euch alle Details. Mehr Börsenwissen für Einsteiger und Fortgeschrittene, weitere Videos und Podcasts findet ihr nur einen Klick entfernt auf unserer Webseite: https://boersenplatz.berlin. Wenn du kein Video mehr verpassen willst, abonniere unbedingt den YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@BörsenXperts/. Dort findest du alle Videos nach Staffeln gebündelt.

BörsenXperts: Angst, Gier, Herdentrieb – die Psychologie im Börsencrash

Warum verkaufen Anglerinnen und Anleger immer dann, wenn sie es nicht sollten? Also zum Beispiel wenn die Kurse schon stark gefallen sind. Wir schauen auf Angst, Gier, Herdentrieb – die Psychologie im Börsencrash. Henning Hünerbein erklärt euch alle Details. Mehr Börsenwissen für Einsteiger und Fortgeschrittene, weitere Videos und Podcasts findet ihr nur einen Klick entfernt auf unserer Webseite: https://boersenplatz.berlin. Wenn du kein Video mehr verpassen willst, abonniere unbedingt den YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@BörsenXperts/. Dort findest du alle Videos nach Staffeln gebündelt.

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Vor allem der Staat investiert – Privatwirtschaft zurückhaltend”

Deutschland steckt in einer Investitionskrise. Neue Prognosen zeigen, dass Unternehmen deutlich weniger investieren als notwendig wäre. Was das für Wachstum, Arbeitsplätze und den Standort Deutschland bedeutet? „Investitionen in Maschinen, Anlagen und Fahrzeuge gelten als Grundlage für zukünftiges Wachstum. Genau diese Ausgaben entwickeln sich in Deutschland seit Jahren schwach. Viele Unternehmen halten sich mit größeren Investitionen zurück. Das erschwert die Modernisierung der Wirtschaft und bremst die Wettbewerbsfähigkeit. Für Anleger wird deshalb immer wichtiger, genau darauf zu achten, welche Unternehmen trotz schwieriger Rahmenbedingungen weiter in ihre Zukunft investieren”, so Manuel Koch. Der Inside Wirtschaft-Chefredakteur weiter: „Vor allem der Staat investiert stärker. Zusätzliche Ausgaben für Verteidigung sorgen für Impulse bei der Industrie. Auch im Bausektor gibt es kurzfristig eine Erholung. Allerdings stammen viele dieser Investitionen aus öffentlichen Mitteln. Der private Sektor bleibt weiterhin sehr zurückhaltend.” Alle Details im Video von der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

BörsenXperts: Börsencrashs und ihre Muster

Wie entsteht ein Börsencrash? Und folgen sie einem bestimmten Muster? Henning Hünerbein erklärt euch alle Details. Mehr Börsenwissen für Einsteiger und Fortgeschrittene, weitere Videos und Podcasts findet ihr nur einen Klick entfernt auf unserer Webseite: https://boersenplatz.berlin. Wenn du kein Video mehr verpassen willst, abonniere unbedingt den YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@BörsenXperts/. Dort findest du alle Videos nach Staffeln gebündelt.

Patrick Antoniou (ICF Bank): „Wir haben noch einen Turbo umgelegt”

Institutionelle Investoren gelten als besonders smart an den Finanzmärkten. Doch wie positionieren sich die großen Fondsmanager aktuell angesichts steigender Energiepreise, Inflationssorgen und neuer geopolitischer Risiken? „Wir sind nicht nur stark im Markt geblieben, sondern haben auch noch einen Turbo umgelegt. In den letzten Jahren waren wir ja eher defensiv unterwegs. Jetzt hat man eine erhöhte Bereitschaft in Aktien zu gehen. Aber nicht in irgendwelche Aktien”, sagt Patrick Antoniou. Der Börsenhändler von der ICF Bank weiter: „Wir sehen eine Sektor-Rotation. Viele Tech-Kandidaten werden zum Teil verkauft und umgeschichtet in andere Werte. Es ist auch ein Risikomanagement.” Welche Strategien sollten Anleger jetzt verfolgen? Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch von der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Jessica Schwarzer: „Aktive ETFs sind gekommen, um zu bleiben”

ETFs sind passiv und bilden stur einen Index ab? Das war einmal! Längst gibt es auch aktive ETFs. Was dahinter steckt? „Eigentlich kennen wir sie als Index-Verfolger, aber es gibt auch aktiv gemanagte ETFs. Das eine bildet also nur stur den Index ab, beim anderen gibt es eine Strategie, die aktiv von einem Fondsmanagement umgesetzt wird. Das ganze passiert im Mantel eines ETFs – ist also börsentäglich, transparent und kostengünstiger handelbar“, so Jessica Schwarzer. „Aktive ETFs sind gekommen, um zu bleiben! Wir sehen einen starken Trend. Es kommen immer mehr davon auf den Markt. Aber es macht ja auch Sinn, diesen ETF-Mantel zu nutzen. Viele aktive ETFs gibt es aber noch nicht so lange, um ihre Performance fair beurteilen zu können. Die aktiven ETFs sind auf jeden Fall ein bisschen teurer.” Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

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