ETFs

Robert Halver (Baader): „KI ist nicht zu stoppen und es wird viel investiert”

Meta überrascht mit starken Quartalszahlen und massiven Investitionen in Künstliche Intelligenz. Mark Zuckerberg spricht sogar von einer bevorstehenden Superintelligenz. „In Amerika läuft es sowieso, was KI angeht. KI ist nicht zu stoppen und es wird viel investiert. Die ethischen Komponenten lassen wir mal außen vor”, so Robert Halver. Der Experte von der Baader Bank weiter: „Die eine Karte ist die Trumpfkarte. Man sagt, es gibt weltweit 1.000 talentierte Mitarbeiter, die will man natürlich haben. Da ist Amerika führend, da kommen wir in Europa und Deutschland nicht ran. Es wird immer klarer, dass man damit Geld verdient – und das noch in einer Sonderkonjunktur.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Jessica Schwarzer: „Die Institutionellen an der Wall Street haben Ether für sich entdeckt”

Die Krypto-Bewegung an der Wall Street wird immer größer. Nachdem institutionelle Investoren im vergangenen Jahr vor allem auf den Bitcoin setzten, investieren sie nun zunehmend in Ether. Sind die Kryptos jetzt wirklich eine etablierte Anlageklasse? „Ich bin ein bisschen skeptisch, aber man sieht schon, dass sie in immer mehr Portfolios drin sind. Dass Vermögensverwalter und die großen institutionellen Adressen, immer mehr auf Kryptos als Beimischung setzen. Je mehr Banken es z.B. ihren Kunden auch hier in Deutschland anbieten, desto eher entwickelt es sich auch zur Anlageklasse. Es ist nicht mehr nur die pure Zockerei“, so Jessica Schwarzer. „Bitcoin ist die älteste und bekannteste Krypto-Währung. Ether gibt es auch schon länger, aber ist nicht ganz so bekannt gewesen. Die Institutionellen an der Wall Street haben Ether für sich entdeckt. Das liegt auch an Donald Trump, der vom Krypto-Kritiker zum Fan geworden ist. Es wird zwar weiterhin starke Schwankungen geben, aber langfristig wird mehr Geld reinfließen. Die Rally könnte weitergehen.” Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Jessica Schwarzer: „Der größte Feind des Anlegers schaut ihm jeden Morgen aus dem Spiegel entgegen”

Auch wenn es hier auf dem Parkett der Frankfurter Börse oder auch an der New Yorker Wall Street längst nicht mehr so laut ist, wie noch vor einigen Jahren: An der Börse kochen die Emotionen regelmäßig hoch. Doch das ist gefährlich und kann vor allem Privatanlegern viel Geld kosten. „Der größte Feind des Anlegers schaut ihm jeden Morgen aus dem Spiegel entgegen”, die Börsenweisheit hat schon Benjamin Graham gesagt. Man sollte sich selbst überlegen, wie man in bestimmten Börsenphasen reagiert, weil wir schon alle sehr emotional unterwegs sind. Die Börse bestehe aus 90 Prozent aus Psychologie und nur 10 Prozent aus Fakten, sagte André Kostolany“, so Jessica Schwarzer. „Wir empfinden Gewinne 2,5 mal so stark wie Verluste. Man neigt zum Ignorieren von Verlusten. Keiner erzählt dir von seinen Verlusten, alle sprechen immer nur von den Gewinnern. Also man sollte auch mal die Verluste realisieren.” Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Jessica Schwarzer: „Es ist eine Geldanlage mit Ablaufdatum”

Die Investmentbranche ist ziemlich kreativ. Und eine ihrer jüngsten Erfindungen sind Lifecycle-ETFs. Bisher kannte man solche Produkte, die mit der Zeit automatisch das Risiko aus dem Portfolio nehmen, nur aus der Welt der aktiv gemanagten Investmentfonds. Jetzt gibt es auch entsprechende ETFs. Wie sie funktionieren und welche Vor- und Nachteile sie haben. „Es ist quasi eine Geldanlage mit Ablaufdatum. Also diese ETFs haben ein Datum im Namen, zum Beispiel 2030, 2033. Das ist das Zieldatum. Man fängt mit einer relativ hohen Aktienquote an, die sich dann immer weiter über die Jahre abbaut und am Ende sehr gering ist. Das spiegelt auch unseren Lebenszyklus wider. Man sagt ja häufig, dass man mit zunehmendem Alter aus dem Risiko rausgehen und die Aktienquote runterfahren sollte“, so Jessica Schwarzer. „Ob es schon das richtig gute Altersvorsorgeprodukt ist, würde ich noch bezweifeln. Aber ich gehe sehr davon aus, dass noch einiges kommen wird.” Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Unser Rentensystem ist langfristig nicht tragbar”

In Zeiten wachsender Unsicherheit rund um das Rentensystem ruft das Deutsche Aktieninstitut zu tiefgreifenden Reformen in der Altersvorsorge auf. Welche Lösungen es gibt und was Deutschland von anderen Ländern lernen kann… „Es ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Es löst das Problem nicht. Waren es vor sechzig Jahren sechs Beitragszahler, die für einen Rentner gezahlt haben, sind es jetzt nur noch zwei. Auch der Bundeshaushalt muss enorm viel reinbuttern in die Rente. Im letzten Jahr waren es 116 Milliarden Euro, die aus Steuermitteln zur Stabilisierung dazugezahlt werden mussten. Das ist langfristig nicht tragbar“, sagt Manuel Koch. Der Chefredakteur von Inside Wirtschaft weiter: „Wir brauchen ein Umdenken der Politik, ein Einsetzen des Kapitalmarktes und steuerliche Anreize. Da sind Aktien, Aktienfonds und ETFs eine ganz wichtige Maßnahme. Langfristig bringt das eine sehr solide durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent pro Jahr.” Alle Details im Interview mit BWL-Influencer David Döbele an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Nicolas Saurenz (Feingold Research): „Nvidia auf Rekordhoch! Wie sicher sind KI-Aktien & Bitcoin?”

An der Frankfurter Börse herrscht Zurückhaltung – der Dax kämpft mit der 24.000er-Marke, während aus den USA neue Impulse drohen. Wie reagieren die Märkte auf Zölle, Inflation und Tech-Rallys? „Das grundsätzliche Marktumfeld ist sehr positiv. Denn jeder Rücksetzer wird eigentlich gekauft. Wobei die Headlines eigentlich eher negativ sind. Anleger sehen die Risiken eher nicht und nehmen an, dass z. B. die Zölle nicht so schlimm kommen. Wir haben Kapitalmarktflüsse nach Europa und davon profitiert auch der Dax. Die KI-Rally hat eine zweite, vielleicht sogar eine dritte Luft bekommen. Nvidia hat die Marke von 160 Dollar überwunden. Damit ein neues Rekordhoch verzeichnet und die magische Marke von vier Billionen US-Dollar erreicht und Microsoft und Apple den Rang abgelaufen. Der Optimums bei KI ist weiterhin sehr gut. Alle haben Hunger auf Chips”, sagt Nicolas Saurenz. Der Marktanalyst von Feingold Research über Bitcoin: „Das Marktumfeld ist sehr positiv. Es war auch ein starkes Signal, dass der Bitcoin die leichten Turbulenzen der vergangenen Wochen ausgeblendet hat. Da wären Rücksetzer auf 60.000, 80.000 Dollar nicht verwunderlich gewesen. Es wird viel gekauft.” Alle Details über Aktien und Bitcoin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Jessica Schwarzer: „Aktive ETFs sind deutlich günstiger als aktive Aktienfonds”

Börsengehandelte Indexfonds sind eine Erfolgsgeschichte. Das Angebot wird immer größer und immer mehr Anleger entdecken ETFs. Die meisten Anleger denken dabei zuerst an passive Indexfonds, doch längst gibt es auch aktive ETFs. Was genau das ist, welche Strategien sie verfolgen und wie sie funktionieren. „Also ein aktiver ETF wird aktiv gemanagt von einem Fondsmanagement und eben nicht nur als Index-Nachbilder angeboten. Es gibt die in den USA schon seit 2008, hierzulande erst seit ein paar Jahren. Weltweit gibt es mittlerweile 2.500 aktive ETFs und wir kommen hier ungefähr auf 300 und es kommen wöchentlich neue hinzu. Das Thema kommt an! Meist gibt es mehr Diversifikation und Risikostreuung“, so Jessica Schwarzer. „Die aktiven ETFs sind deutlich günstiger als aktive Aktienfonds. Sie kosten so zwischen 0,04 und 0,85 Prozent jährlich an Managementgebühr. Bei Fonds ist man da ja zwischen 1,0 und 2,5 Prozent. Ein deutlicher Unterschied, der sich auch in der Performance bemerkt macht, weil die Gebühren ja erst einmal verdient werden müssen. Die aktiven ETFs sind auch extrem transparent und flexibel.” Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Börse Berlin 4U: Investmententscheidungen trotz Risiken

Bei Börse Berlin 4U schauen wir in dieser Folge auf Investmententscheidungen trotz der Risiken, die wir in den vergangenen Episoden behandelt haben. Ist ein Investment an der Börse gefährlich? Henning Hünerbein erklärt euch alle Details. Mehr Infos, Videos und den Podcast findet ihr auch auf der Webseite der Börse Berlin: https://www.boerse-berlin-4u.de/, YouTube-Kanal der Börse Berlin: https://www.youtube.com/@BoerseBerlin4U/

Themen Sparplan und Streuung: https://podcasts.apple.com/us/podcast/thomas-timmermann-im-b%C3%B6rse-berlin-4u-podcast-%C3%BCber-etfs/id1656231023?i=100061985386

Thema Gold: https://podcasts.apple.com/us/podcast/b%C3%B6rse-berlin-4u-mit-christian-rauch-von-degussa-wenn/id1656231023?i=1000642903961

Renditedreieck des Deutschen Aktieninsituts: https://www.dai.de/fileadmin/user_upload/241231_MSCI_World-Rendite-Dreick_50_Jahre_Sparplan_Web.pdf

Börse Berlin 4U: Kursänderungs-, Wechselkurs- und psychologisches Risiko

Bei Börse Berlin 4U schauen wir in dieser Folge auf das Wechselkurs-, Kursänderungs- und psychologische Risiko. Was dahinter steckt? Henning Hünerbein erklärt euch alle Details. Mehr Infos, Videos und den Podcast findet ihr auch auf der Webseite der Börse Berlin: https://www.boerse-berlin-4u.de/, YouTube-Kanal der Börse Berlin: https://www.youtube.com/@BoerseBerlin4U/

Wie rational ist die Börse: https://www.youtube.com/watch?v=1QEzqFfeVbo&t=27s

Gefühle bei der Geldanlange: https://www.youtube.com/watch?v=AGnPQKxLCAw&t=49s

Muster bei der Geldanlage: https://www.youtube.com/watch?v=mS03E4fA3c0

Fallen bei der Geldanlage: https://www.youtube.com/watch?v=b0X1J7mJhMA

Jessica Schwarzer: „2.400 ETFs an der Frankfurter Börse – warum einfache Produkte oft besser abschneiden”

ETFs sind aus den Depots deutscher Privatanlager und auch institutioneller Investoren nicht mehr wegzudenken. Was vor 25 Jahren mit zwei Aktien-ETFs begann, wurde zu einer großen Erfolgsgeschichte. „Es ist die Transparenz und Einfachheit. Es ist ja ein recht einfaches Finanzprodukt und gut zu verstehen. Die niedrigen Kosten sprechen auch für ETFs. ETFs schneiden an der Börse oft auch sehr viel besser ab, als die aktiv gemanagten Fonds“, so Jessica Schwarzer. „2.400 ETFs sind hier an der Börse Frankfurt gelistet. Da muss ich schauen, welcher am besten abschneidet. Es sind aber auch wilde ETFs auf den Markt gekommen – wie z.B. für Tierfutter. Der MCSI World ist und bleibt ein gutes Basis-Investment. Ich kann die Kritik aber auch verstehen!” Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

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