Euro

Robert Halver (Baader Bank): “In Aktien kann man mit 50 Prozent investiert sein, Gold langfristig”

Nach deutlichen Verlusten zu Wochenbeginn versucht sich der DAX zu wehren und kämpft weiterhin mit der Marke von 14.000 Punkten. Charttechnisch ist die Lage schlechter geworden. Was bedeutet das jetzt für Anleger? “Wir haben viele Probleme: Ukraine, Inflation, Rohstoffmangel, Lieferketten. Trotz allem muss man aber sagen, dass der Markt in einem breiten Seitwärtstrend ist – da wird man auch mal enttäuscht. So richtig fallen will er aber auch nicht”, sagt Robert Halver. Welche Assetklassen sind jetzt interessant? “In Aktien kann man durchaus mit 50 Prozent investiert sein. Kryptos sind spekulativ – mit Geld, das man nicht braucht. Gold ist sehr langfristig. Dass man die ganze Anlage-Familie nutzt, ist schon sehr sinnvoll”, so der Kapitalmarktexperte der Baader Bank. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.

Max Wienke (XTB): “Die Bullen arbeiten gegen den Trend – könnten 12.400 Punkte beim Dax testen”

Bei Dax und Dow geht es in dieser Woche auf und ab. Wer hat die Nase vorn? “Die Lage ist gemischt. Der S&P500 hat eine wichtige Unterstützung verteidigen können. Das könnte auf eine Bodenbildung hindeuten. Der Dax hatte zu kämpfen, ist am Dienstag unter die Marke von 14.000 Punkten gerutscht. Heute gibt es aber einen Erholungsversuch”, sagt Marktanalyst Max Wienke. Und wie sollten sich Anleger positionieren? “Mittelfristig arbeiten die Bullen gegen den Trend. Wir müssen einige Widerstandsmarken überwinden – z.B. bei 14.600 Punkten. Solange kann es sein, dass der Markt sogar die 12.400 Punkte testet.” Alle Details im XTB Market Talk mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.xtb.com

Salah Bouhmidi (IG): “Devisenmärkte sind auch für Privatanleger interessant geworden”

“Die Devisenmärkte – also die Währungsmärkte – kommen mir zu kurz. Die sind relativ interessant geworden – auch für Händler und Privatanleger”, sagt Salah Bouhmidi. Wie steht es um die “sicheren Häfen” wie US-Dollar, Schweizer Franken oder japanischer Yen? Der Head of Markets analysiert im IG Trading Talk weiter: “Normalerweise werden diese Häfen angesteuert, weil sie politisch neutral sind und bei Risiken und Unsicherheiten. Aber seit dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs sehen wir, dass der Yen zum Beispiel gegenüber dem US-Dollar gut acht Prozent verloren hat. Der Schweizer Franken hat auch gut zwei Prozent gegenüber dem Dollar abgegeben. Der einzige sichere Hafen ist der US-Dollar in dieser Marktumgebung.” Welche Chancen gibt es zurzeit und wie können Privatanleger einsteigen? Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.ig.com

Rolf B. Pieper (IEM): “Unfassbare Preissprünge bei Rohstoffen – das neue Gold sind seltene Erden”

Kriegszeiten erhöhen die Gefahr einer hohen und dauerhaften Inflation. Sachwerte wie Rohstoffe und Metalle können da für Anleger eine Alternative sein. “Der Ukraine-Krieg ist eine Katastrophe für das Weltwirtschaftssystem. Wir werden uns auf Achterbahnfahrten in allen Märkten einstellen müssen”, sagt Rolf B. Pieper. Während die Aktienmärkte starke Rücksetzer verbuchen, steigen Rohstoffe stark an. “Bei den Rohstoffen haben wir Preissprünge erlebt, die ich mir nie hätte vorstellen können. Und da ist auch kein Ende zu sehen. Beim Palladium-Markt ist Russland der zweitgrößte Lieferant weltweit – da haben Sie Preissprünge von 38 Prozent in zwei Wochen gesehen. Ich bin auch sehr positiv für Gold und mein Favorit ist Silber. Aber das neue Gold sind seltene Erden”, so der Experte der Internationalen Expertenmanufaktur (IEM). Alle Infos im Interview und auf https://iem-experten.de. Kontakt zu Rolf Pieper: service@iem-experten.de

Marc Friedrich: Tops und Flops – die größten Chancen bei Aktien, Bitcoin, Gold und Silber

“Omnipräsent wird die Volatilität sein. Die Unsicherheit an den Märkten ist sehr, sehr groß. Aber ich glaube, dass wir auch neue Rekordhochs sehen werden, weil die Fed die Zinswende im Laufe des Jahres zurückdrehen muss”, sagt Marc Friedrich. Bei den Tech-Aktien der Nasdaq ist der Bestseller-Autor sehr skeptisch, aber optimistisch bei Edelmetallen. Wie sieht es bei Gold aus? “Gold ist abhängig vom Dollar und den Zinsen. Wenn Zinsen steigen, ist der Goldpreis meist im Keller. Historisch gesehen sind die großen Wenden der Notenbanken meist der Boden und der Beginn einer Hausse am Goldmarkt. Wir könnten deutlich über 2.000 US-Dollar dieses Jahr stehen.” Noch optimistischer ist Friedrich nur noch für den Bitcoin: “Ich sehe den Bitcoin langfristig bei einer Million. Bitcoin ist limitiert, deflationär und unabhängig von einer Notenbank.” Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf www.friedrich-partner.de

Max Wienke (XTB): Das ABC für den Handel von Währungen wie Euro oder Dollar

Der internationale Devisenhandel – also der Handel mit Währungen wie z.B. Euro oder Dollar – ist besonders groß und liquide. Billionen Dollar werden täglich umgesetzt – durch Staaten und durch Privatanleger. Wie funktioniert das, für wen ist Forex-Trading etwas und welche Tipps sollte man beherzigen? XTB-Marktanalyst Max Wienke erklärt das ABC des Devisenhandels. Alle Details im Interview von Manuel Koch an der Frankfurter Börse.

Stefan Scharffetter (Baader Bank): Chancen und Risiken für Anlagen in der Türkei

Es klingt paradox: Die türkische Wirtschaft gehörte im Pandemiejahr 2020 zu den wenigen, die überhaupt gewachsen sind. Doch bei der Bevölkerung kommt davon kaum etwas an. Die Inflation liegt aktuell bei fast 20 Prozent. “Wie lange kann so etwas gut gehen? Wenn man versucht über die schwache Währung die Exporte zu steigern. Irgendwann ist auch die Bevölkerung mit der Geduld am Ende”, sagt Stefan Scharffetter. Der Experte von der Baader Bank schaut bei Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse zudem auf mögliche Chancen und Risiken für Anleger.

Peter Tuchman (IG): “Es geht um die Sicherheit der globalen Wirtschaftslage”

Eine Kryptowährung wie ein digitaler Dollar, der von der US-Zentralbank unterstützt wird, könnte viele Vorteile bieten. Die Fed hat noch keinen Zeitplan festgelegt, aber die Währung wird voraussichtlich in etwa zwei Jahren an den Start gehen. Wird der Greenback verschwinden? “Der digitale Dollar ist sicherlich eine andere Kategorie als eine Kryptowährung als Investitionsobjekt. Ich denke, jedes Zahlungssystem, das digital abgewickelt werden kann, die Zukunft zu sein scheint”, sagt Peter Tuchman. Die Banken haben einen Rekordbetrag von 485 Milliarden US-Dollar in die Reverse-Repo-Fazilität der US-Notenbank Fed über Nacht gesteckt, während sich die Wall Street weiterhin mit der Frage auseinandersetzt, wo sie ihr Geld parken kann. “Es geht um die Sicherheit der globalen Wirtschaftslage. Es gibt Fragen, wann die Wirtschaft wieder ein profitables Geschäftsmodell sein wird. Sie fragen sich, was die Zukunft bringen wird”, sagt der Einstein of Wall Street. Salah-Eddine Bouhmidi (Head of Markets IG) zeigt im “Chart der Woche” einige Investitionsmöglichkeiten für EUR / USD. Die beiden Experten diskutieren mit Manuel Koch auch über die Inflation und die aktuelle Marktsituation. Weitere Informationen unter https://www.ig.com

Investor Jim Rogers: “Debt – Bitcoin will disappear – USD will come to an end – more Silver than Gold”

Salah Bouhmidi (Head of Markets IG) and Manuel Koch (Inside Wirtschaft) talk with the legendary investor Jim Rogers (78), who lives in Singapore today. On IG Trading Talk Rogers said:

Covid19 consequences: “We have never in world history had so much money printed, borrowed and spent as we’re having now. Somebody has to pay the price for this. Politicians worry about the next election, they’re not worried about my kids. Of course there is an alternative. I would not do it the easy way.”

Currencies: “I can see down the road that the US Dollar is gonna come to an end. It will still be there but not what it is now. The Euro is good but will it survive? I don’t know.”

Gold: “I own Gold, but I am not buying it now and I haven’t bought it for a while. The way things are now I would buy more Silver than Gold.”

Bitcoin: “My view is if Bitcoin becomes successful as a currency – and that’s what the supporters say – governments will say no, you must use our money as currency. Governments work on their own computer money now, they don’t want competition.”

Interesting stocks: “I tell you one I just bought. It’s called Lufthansa.”

President Biden: “Mr. Biden’s friends will now make money and Mr. Trump’s friends won’t make money. That’s what happens.”

More information on https://www.ig.com

Robert Halver (Baader Bank): “Stabilitätskriterien weich gekocht wie Spaghetti – schmutzige Lösung”

Angriff auf den Stabilitätspakt: In der EU ist eine Diskussion über die Maastricht-Kriterien zur Schuldenaufnahme entbrannt. Auch im Finanzministerium von Olaf Scholz (SPD) ist das wohl kein Tabu mehr. Fallen jetzt die starren EU-Vorgaben? “Sie sind schon gefallen und werden noch weiter fallen. Die Stabilitätskriterien sind so weich gekocht wie Spaghetti. Jetzt fehlt nur noch das Endstück: Hemmungslose Schuldenmacherei”, sagt Robert Halver. Gibt es denn Alternativen? “Wir können die Schulden nicht mehr zurückführen und müssen uns mit billigen Tricks helfen: 1. EZB kauft weiter Staatspapiere auf und sperrt sie in den Keller und 2. wir lassen bewusst Inflation zu, die höher ist als der Kreditzins. Das ist eine schmutzige Lösung”, so der Experte von der Baader Bank. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.

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