Finanzen

Robert Halver (Baader Bank): „Europa ist der Hedge gegen das, was in Amerika läuft!”

Europa gegen USA – Was steckt hinter dem Gewinn-Gap? Europas Aktienmärkte laufen stark – doch die Unternehmensgewinne sagen etwas ganz anderes. Warum verdienen US-Konzerne so viel mehr als ihre europäischen Konkurrenten? „Der Unterschied ist gewaltig, weil die Amerikaner etwas haben, was wir nicht haben: die Hightech-Blase. Blase ist vielleicht das falsche Wort, aber sie sind einfach sehr gut im Hightech-Sektor aufgestellt. Und diese Branche hat ja eine Sonderkonjunktur. Man braucht sie so oder so. Das wird von allen großen Staaten betrieben, um weltführend zu sein. Das haben wir nicht”, so Robert Halver. Der Experte von der Baader Bank weiter: „Der Bereich der Kannibalisierung beginnt natürlich auch, aber KI ist so breit aufgestellt, dass alle noch davon leben können. Da haben sie die Nase vor und ich denke nicht, dass Europa das jemals aufholen kann. Amerikanische Anleger sagen: Jetzt wollen wir mal die zurückgebliebenen Keller-Kinder der letzten Jahre wie in Europa auch kaufen. Da fällt der Blick immer zuerst auf den Dax, weil er das Aushängeschild der zyklischen Werte ist. Und Europa ist der Hedge gegen das, was in Amerika läuft. Es wird nicht so schlimm kommen wie angedeutet. Das hatte Trump auch nie vor. Das hat Europa nicht verstanden. Reden lassen und gucken, was dabei rumkommt.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Diese ETFs sind eine gute Beimischung, aber kein Ersatz für…”

Die weltpolitische Lage hat zunehmend für Unsicherheit auf den Finanzmärkten gesorgt – insbesondere die unberechenbare Wirtschaftspolitik von Donald Trump. Viele Anleger fragen sich: Ist der US-Index S&P 500 wirklich noch so relevant für Investments? Oder lohnt es sich, neue Wege zu gehen – etwa mit Länder-ETFs aus Wachstumsmärkten wie Mexiko, Katar oder Vietnam statt mit dem MSCI World? Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch: „Der MSCI World ist einer der beliebtesten ETFs. Er ist aber auch zu 71 Prozent in US-Aktien investiert. Länder-ETFs sind eine gute Beimischung, aber kein Ersatz für die breiten Indizes. Anleger sollten eine langfristige Haltezeit einplanen und eine Streuung über mehrere Wachstumsmärkte ist gut für eine Risikominimierung.” Alle Details im Video von der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Langfristig kommt man an US-Aktien nicht vorbei”

Wir sprechen heute über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen der New York Stock Exchange an der Wall Street und der Frankfurter Börse. Was macht den Dow Jones stärker als den DAX – und wo sollten Anleger künftig investieren? „Pro Tag gibt es zwei bis drei Milliarden Transaktionen hier an der NYSE. In Deutschland sind es nur etwa 60 bis 90 Millionen Transaktionen. Und auch die Marktkapitalisierung ist natürlich eine ganz andere: Der Dow Jones 30 liegt bei etwa zwölf Billionen Dollar und der Dax 40 in Frankfurt bei etwa 1,8 Billionen Euro. Langfristig kommt man also an US-Aktien nicht vorbei. Hier sind die ganz großen Weltkonzerne”, sagt der Chefredakteur von Inside Wirtschaft, Manuel Koch, auf dem Parkett der NYSE. Seine Highlights? Alle Details im Interview von Finanzjournalistin Jessica Schwarzer und mehr Infos auch auf https://inside-wirtschaft.de

Robert Halver (Baader Bank): „Wir sind das zyklische Herz der Welt”

Das erste Halbjahr 2025 ist schon wieder rum. Der DAX überrascht mit einer beeindruckenden Performance, während die US-Indizes gemischte Ergebnisse zeigen. Wie ist die Lage an den Märkten und was können wir vom zweiten Halbjahr erwarten? „Man könnte auch sagen wow, wow, wow! Wir haben Amerika ordentlich outperformt in der ersten Halbzeit. Ganz klar: Der Dollar hat gegen Amerika gesprochen. Die Hightech-Branche ist gut gelaufen, aber eben nicht so gut wie Deutschland. Wie haben ja in Amerika einen Präsidenten, der einiges an Scherben verursacht – mit Angriff auf die Finanzwirtschaft und mit Zöllen”, so Robert Halver. Der Experte von der Baader Bank weiter: „Wir sind das zyklische Herz der Welt. Wir haben Unternehmen, die Infrastruktur aufbauen können. Wir haben Maschinenbau-, Elektro-, Chemie und Zulieferwerte. Unser Mittelstand ist sexy und attraktiv. Der Dax ist ja stark gelaufen, der MDax kommt, er kann noch mehr.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Jessica Schwarzer über US-Aktien: „Da haben viele Geld abgezogen”

Sie ist die Leitbörse der Welt: die New York Stock Exchange. Normalerweise laufen amerikanische Aktien sogar besser als europäische oder deutsche. Das hat sich aber 2025 geändert. Warum das so ist und ob wir jetzt den Anteil von US-Aktien in unseren Depots reduzieren müssen? „Alle anderen Börsen folgen normalerweise der Wall Street. Dieses Jahr ist es anders. US-Aktien hatten einen sehr schlechten Start ins Jahr erwischt, während deutsche Aktien richtig gut liefen. Europäische etwas schwächer, aber auch noch sehr gut. Im April haben wir ja reichlich Turbulenzen erlebt, nachdem Donald Trump seine Strafzölle verkündet hatte. Das ist teilweise zurückgenommen worden, teilweise gibt es eine Zollpause. Es ist die Gemengelage: Was passiert mit dem Dollar, die hohe Staatsverschuldung in den USA – da haben viele Geld abgezogen und in europäische Werte gepackt”, sagt Jessica Schwarzer an der Wall Street. „Unsere Märkte sind natürlich auch noch ein bisschen gepusht durch die Investitionsprogramme, die vor allem in Deutschland geplant sind.” Welche Strategien verfolgt die Expertin jetzt? Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der New York Stock Exchange und mehr Infos auch auf https://inside-wirtschaft.de

Tim Oechsner erklärt einen Tag an den globalen Finanzmärkten: „Ein faszinierendes Zusammenspiel”

Ein Tag an den globalen Finanzmärkten ist ein „faszinierendes Zusammenspiel” aus Indexständen, Nachrichten und vielen Daten! Das ganze verteilt über verschiedene Zeit- und Wirtschaftszonen von Asien, Europa bis in die USA. Tim Oechsner ist Kapitalmarktstratege und Wertpapierhändler auf dem Frankfurter Börsenparkett und erklärt diesmal an der Wall, was Anleger wissen müssen, um die Märkte zu verstehen. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der New York Stock Exchange und auf https://inside-wirtschaft.de

Robert Halver (Baader Bank): „Die Rente ist zwar sicher, aber nicht die Höhe”

Die Debatte um ein höheres Renteneintrittsalter sorgt aktuell für Zündstoff in der Bundesregierung – und für Verunsicherung bei Bürgern und Anlegern. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) fordert: Länger arbeiten sei unvermeidbar, um das Rentensystem zu stabilisieren. Doch was bedeutet das für den Arbeitsmarkt, für die Wirtschaft und für die Börse? „Wir haben ein Problem. Die Rentenversicherung ist seit Jahren nicht saniert worden. Der Staat zahlt immer mehr Geld ein, das fehlt für Investitionen. Man kann das Renteneintrittsalter natürlich verlängern oder die Prämien erhöhen. Das ist auch nicht attraktiv, weil dann die Arbeitskosten höher werden. Die Börse – die wirtschaftsorientiert ist – fände längere Arbeitszeiten grundsätzlich richtig”, so Robert Halver. Der Experte von der Baader Bank weiter: „Die Jugend muss viel stärker auf private Vorsorge getrimmt werden, indem man ihnen das mit Steuererleichterungen schmackhaft macht. Die Rente ist zwar sicher, aber nicht in Form der Höhe. Es wird immer eine geben, aber sie reicht ja nicht aus.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Chris Pampel (Deutsches Edelstein Kontor): „Das 1×1 der Edelstein-Investments”

Edelstein-Investments können neben Aktien eine gute Sachwert-Ergänzung für Anleger sein, allerdings haben nur zwei bis drei Prozent der Edelsteine eine Investment-Qualität: „Edelsteine und Farbedelsteine sind geeignet in einem gut strukturierten, diversifizierten Sachwert-Portfolio. Die Qualität des Edelsteins ist der entscheidende Faktor beim Investment. Es kommt auf die vier Cs an: Color (Farbe), Clearity (Reinheit), Cut (Schliff), Carat (Karat). Zudem müssen zwei Gutachten dabei sein – ein wissenschaftlicher Befundbericht und ein kaufmännisches Gutachten”, so Chris Pampel. Der Edelsteinexperte vom Deutschen Edelstein Kontor über die Preisentwicklung bei Rubinen, Saphiren und Smaragden: „Wir sehen die Entwicklung der hohen Qualitäten, die langfristig besser performen. Wichtig nur auch hier: die Gutachten!” Alle Infos im Interview und auf https://www.deutsches-edelstein-kontor.de

Das neue Buch von Chris Pampel „Das 1×1 der Edelstein-Investments” kommt am 1. Juli 2025 heraus und ist bereits bei Amazon bestellbar: https://www.amazon.de/Das-1×1-Edelstein-Investments-Pflichtlektüre-erfolgreich/dp/3690660602/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&crid=HIDUUYNHCDRT&dib=eyJ2IjoiMSJ9.6wGuM_o9CcPHbo7WHPvardtQpZtTc5U7TlCK2hJ5KuP9XnCyEsajAKpQGQ0vZEmsWlgNJA7kngHSu8rb0cAPO6jeM3kn5WmGI5VBFvsMG42CWbzEhamjCYecWK94M1j7FiWGPf0O0y_CVOMjp8v4BQFYjeBA2sIMcDshISnutyPVeQkoc73WyYBkT5rqr6WHZIdeLVxi6FxVJPRZMRon4cz0FZeAtqKQZTs5TgAMQQk.YUVHhQguMm_kKdFWSokS5WAbdvR-M9BRdRsuQfw4N1I&dib_tag=se&keywords=chris+pampel&qid=1750184958&sprefix=chris+pampel+%2Caps%2C135&sr=8-1

Patrick Antoniou (ICF Bank): „Es geht jetzt um die Regenerierung von Deutschland”

Nach den Neuwahlen in Deutschland und einem 500-Milliarden-Euro-Investitionspaket ist erstmals wieder so etwas wie Aufbruchsstimmung zu spüren. Internationale Investoren blicken wieder auf Europa, das Geschäft der Banken zieht an und auch der Markt für Börsengänge beginnt sich zu regen. Doch: Die Konjunktur stagniert noch, die Prognosen bleiben schwach, und geopolitisch bleibt vieles unsicher. Wie passt das alles zusammen? „Die eigene Regenerierung ist erst einmal im Vordergrund. Die eigene Infrastruktur in Deutschland. Das könnte entscheidend sein. Irgendwann sehen wir davon vielleicht auch die Früchte. Mit den 500 Milliarden kann man viel Positives erreichen“, sagt Börsenhändler Patrick Antoniou (ICF Bank). Welche Strategien sollten Anleger jetzt verfolgen? Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch von der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Robert Halver (Baader Bank): „Würde der Ölpreis so steigen, wäre die Rezession nicht aufzuhalten“

Der Krieg in Nahost zwischen Israel und dem Iran hat vor allem Öl teurer gemacht. Experten warnen vor einer Rezession. Was bedeutet diese Eskalation jetzt für die Märkte und könnten schlimmere Folgen für Anleger und die Wirtschaft noch bevorstehen? „Aus meiner Sicht nein. Von den beiden, die sich da streiten, hat keiner großartig Lust auf diesen Konflikt. Auch die Saudis nicht. Die wissen ganz genau: Sollte der Ölpreis durch die Decke gehen, würde Amerika wieder Fracking betreiben. Nach dem Motto: Fracken bis zum Verrecken. Wenn der Ölpreis wirklich so ansteigen würde, einige Analysten sprechen ja sogar von 200 Dollar, dann wäre die Rezession nicht mehr aufzuhalten“, so Robert Halver. Der Experte von der Baader Bank über weitere Börsenthemen: „Der Ukraine-Krieg spielt nicht die große Rolle. Wenn da irgendwann mal Frieden kommt, sehr schön. Das Hauptthema ist nach wie vor die Zollpolitik. Das ist dann auch eher der Grund, warum die Märkte mal nervös werden.“ Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

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