Finanzen

BörsenXperts: Insiderhandel und Marktmanipulation – wann wird der Markt unfair?

Die Börse lebt davon, dass alle Teilnehmer unter den gleichen Bedingungen handeln. Gleiche Informationen, gleiche Regeln, gleiche Chancen. Aber was passiert, wenn genau das nicht mehr gegeben ist? Wenn einzelne mehr wissen als andere – oder bewusst versuchen, Preise zu beeinflussen? Henning Hünerbein von den BörsenXperts erklärt euch alle Details. Mehr Infos, Videos und den Podcast findet ihr auch auf der Webseite: https://boersenplatz.berlin, YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@BörsenXperts/

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Wer in solchen Situationen investiert, hat eine Rendite von 18%”

Starke Kursschwankungen haben viele Anleger zuletzt verunsichert. Doch genau in diesen Phasen könnten die größten Chancen liegen. „In schwierigen Marktphasen haben Anleger Angst – und zwar Angst vor Verlusten. Viele verkaufen dann einfach. Das sollte man nicht machen. Besser ist es abzuwarten und zu gucken, wie sich die Situation entwickelt. Noch besser: Antizyklisch denken. Also in schlechten Marktphasen überlegen, ob es Kaufchancen sind. Wer in solchen Situationen investiert hat und zwölf Monate im Markt blieb, hat eine Rendite von 18 Prozent erreicht. Das ist sehr ordentlich!”, so Manuel Koch. Der Inside Wirtschaft-Chefredakteur weiter: „Umso mehr Stress und Unsicherheiten da waren, desto mehr Chancen gab es. Das prägendste war zuletzt wohl die Corona-.Phase, wo wir eine schnelle Erholung sahen.” Alle Details im Video von der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Dr. Rolf Müller (fintegra): „Wie ein Turbo für den Vermögensaufbau”

Steuerliche Prozesse rund um das Vermögen nicht mehr kompliziert manuell organisieren, sondern zeitgemäß durch eine systematische digitale Infrastruktur. Wie das funktioniert? „Die vermögensverwaltende GmbH ist in den letzten Jahren unheimlich prominent geworden. Sie kann richtig strukturiert und angewendet wie ein Turbo für den Vermögensaufbau wirken. Steuern sind der größte Kostenfaktor beim Vermögensaufbau und die kann man deutlich reduzieren”, so Dr. Rolf Müller. Der Rechtsanwalt, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Gründer von fintegra weiter: „Man braucht einen gewissen Mindestanlagebetrag so ab 250.000 Euro, mit dem Sie dauerhaft arbeiten können. Bei richtiger Anlage sind Gewinne nahezu vollständig steuerfrei wie Gewinne aus Aktien. Alles kann automatisiert auf Knopfdruck abgebildet werden.” Alle Details vom TaxTech-Unternehmen aus Nürnberg im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://fintegra.de

Jessica Schwarzer: „Es gibt keine sicheren Häfen”

Das Börsenjahr 2026 ist nichts für schwache Nerven. Anleger wünschen sich mehr Sicherheit und steuern vermeintlich sichere Häfen an. Aber gibt es wirklich sichere Häfen? „Es ist immer dieser Trugschluss, dass manche Anlageklassen immer funktionieren und immer als sicherer Hafen. Das gibt es nicht! Wenn ich Bundesanleihen oder US-Anleihen kaufe und halte, kann ich davon ausgehen, dass ich mein Geld bekomme. Aber auch die schwanken, wenn ich sie zum Beispiel früher verkaufe. Es gab Zeiten, da sind auch Anleihen unter die Räder gekommen. Der sichere Hafen Fest- oder Tagesgeld funktioniert auch nur bedingt, vor allem mit Blick auf Vermögensaufbau. Auch die Witwen- und Waisenpapiere sind nicht immer sicher. Teilweise sichere Dividendenzahler, aber auch sie schwanken. Da passiert oft auch eine Branchenrotation“, so Jessica Schwarzer. „Gold ist auch kein sicherer Hafen. Ganz häufig, wenn es an der Börse zur Sache geht, fällt der Goldpreis erst einmal, weil dann viele Liquidität brauchen. Dann erwischt es auch Gold. Lösung: Risikostreuung und dann der Strategie treu bleiben.” Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Roger Peeters (pfp Advisory): „Der Deutsche ist per se vorsichtig. Die Sparquote ist hoch”

Die Inflation bleibt ein zentrales Thema für Sparer und Anleger. Viele fragen sich, wie sie ihr Geld in unsicheren Zeiten sinnvoll schützen können. „Der Deutsche ist per se vorsichtig. Die Sparquote ist hier traditionell eher höher bei etwa zehn Prozent. Die Unsicherheit ist da. Die Leute sind unsicher und konsumieren weniger”, sagt der Fondsberater Roger Peeters (pfp Advisory). Wo könnte man sein Geld dann sinnvoll parken oder investieren? Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Andere sind auf der Überholspur und wir tuckern mit 50″

Das Konzept für eine große Steuerreform nimmt Formen an: Der Spitzensteuersatz soll später greifen, der Soli könnte wegfallen und die Reichensteuer steigen. Ist das der richtige Weg? „Wir sind jetzt bei einem Spitzensteuersatz von 42 Prozent und der greift bei 70.000 Euro Jahresgehalt. Da sind die Überlegungen, dass er erst später bei 85.000 Euro greifen könnte. Die Inflation und Gehälter sind gestiegen, aber man kann sich davon nichts mehr leisten. Also das ist gut. Aber wenn man hört, dass die SPD den Spitzensteuersatz gerne von 42 auf 47 Prozent steigen lassen möchte, platzt mir die Hutschnur. Das ist an der Realität der Menschen vorbei und das ist bei der SPD noch nicht angekommen. Beim Soli gibt es Überlegungen, den endlich mal ganz abzuschaffen. Das wird auch Zeit. Denn der wurde mal 1991 für die Deutsche Einheit eingeführt”, sagt Manuel Koch. Der Chefredakteur von Inside Wirtschaft weiter: „Wer mehr als 277.000 Euro verdient, zahlt aktuell den Reichensteuersatz, der bei 45 Prozent liegt. Jetzt gibt es Überlegungen diesen Satz auf 47,5 Prozent zu erhöhen, der dan eventuell auch schon bei 210.000 Euro greifen könnte. Immer nur rumdoktern ist nicht der große Wurf.” Alle Details im Interview von Buchautorin & Finanzjournalistin Jessica Schwarzer an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

BörsenXperts: Wenn Märkte effizient sind – warum brauchen wir dann Regeln?

Viele sagen: Der Markt regelt das schon. Angebot und Nachfrage sorgen für faire Preise, alles läuft von selbst. Und tatsächlich funktioniert das an vielen Stellen auch erstaunlich gut. Aber wenn das wirklich so einfach wäre – warum gibt es dann überhaupt Regeln an der Börse? Henning Hünerbein von den BörsenXperts erklärt euch alle Details. Mehr Infos, Videos und den Podcast findet ihr auch auf der Webseite: https://boersenplatz.berlin, YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@BörsenXperts/

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Crash nein, Krise ja – eine Dauerkrise”

Die Börsen haben zuletzt mal wieder diverse Unsicherheiten verarbeitet. Der Dax schwankte alleine in diesem Jahr um 3.000 Punkte. Was sollten Anleger jetzt beachten? „3.000 Punkte in einem Quartal sind auch nicht normal. Ende Februar war das Hoch bei knapp 25.300 Punkten, Ende März das Tief bei 22.300 Punkten. Der Iran-Krieg hat für enorme Verwerfungen gesorgt. Anleger sollten da antizyklisch denken und das als Chance sehen”, so Manuel Koch. Der Inside Wirtschaft-Chefredakteur weiter: „Auf jeden Fall weiter in die Aktien-Anlagen investieren. Auch Gold gehört in jedes Depot rein. Beim Bitcoin sehe ich mehr Chancen als Risiken.” Alle Details im Video von der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Nicolas Saurenz (Feingold Research): „Passives Einkommen ist sehr schwierig”

Heute geht es um passives Einkommen und die große Frage, ob Geld wirklich ohne Arbeit fließen kann? Wir schauen auf Chancen, Risiken und verbreitete Illusionen. Wie realistisch ist ein Geldstrom ohne Arbeit überhaupt? Muss man da Millionär oder Milliardär sein? „Es ist möglich, aber es ist schwieriger, als man vielleicht denken würde. Milliardär muss man nicht sein, aber Millionär wäre nicht schlecht. Wenn ich eine Million Kapital habe, das für mich arbeiten soll und ich rechne mit einer Rendite von vier Prozent, erwirtschaftet mir das einen jährlichen Betrag von 40.000 Euro. Davon gehen 25 Prozent ab. Also 30.000 Euro. Jetzt kann sich jeder fragen, wie weit er mit 30.000 Euro kommt”, sagt Nicolas Saurenz. Der Marktanalyst von Feingold Research weiter: „Das was zum Beispiel auf Social Media vorgelebt wird, ist natürlich ganz anders. Da sieht man Menschen in Dubai oder auf Bali, die nahezu mühelos einen Cashflow generiert haben. Das hing in der Vergangenheit auch an Kryptos. Auch bei anderen Themen wie Immobilien haben sich die Bedingungen beim Kauf komplett verändert. Das nächste Problem: Wir werden immer älter. Wenn ich also mit 50 aufhören will zu arbeiten, hab ich noch sehr viel vor mir. Das ist ja auch ein Problem des Rentensystems. Die laufenden Kosten muss man natürlich einplanen. Ebenso die Inflation.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Nicolas Saurenz (Feingold Research): „Die Disruption wird aber erhalten bleiben”

Die Feuerpause in Nahost hat für Euphorie an den Börsen gesorgt. Allein der Dax sprang am Mittwoch über 1.000 Punkte ins Plus. Aber: Die Lage bleibt volatil – am Donnerstag ging es auch schon wieder fast 300 Punkte ins Minus. Was sollten Anleger jetzt beachten? „Wir hatten mehrfach die Deadlines, die von Donald Trump verschoben wurden. Das war für die Märkte unberechenbar. Er geht mit sehr krassen Worten in diese Verhandlungen. Aber unserer Meinung nach hat er es nicht mehr selbst in der Hand bei diesem Konflikt. Tanken wird mutmaßlich wieder günstiger. Aber an der Straße von Hormus hatte man bisher noch kein Öffnungs-Momentum. Unsere Erwartung ist, dass wir bei Öl nachhaltig unter die 100 Dollar gehen. Die Disruption wird aber erhalten bleiben”, sagt Nicolas Saurenz. Der Marktanalyst von Feingold Research weiter: „Wir finden Tech-Aktien momentan sehr spannend. Bei Öl-Aktien muss man jetzt nicht mehr unbedingt dabei sein. Diese Erholungen kann man auch zu Gewinnmitnahmen nutzen und schauen, was die nächsten Monate passiert.” Alle Details über Aktien und Gold im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

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