Finanzjournalistin

Jessica Schwarzer: „Klumpenrisiko: 10 Unternehmen machen 40 Prozent des S&P 500 aus”

Die New York Stock Exchange ist das Finanzherz der Welt und der S&P 500 einer der wichtigsten US-Aktienindizes. Wer also einen ETF auf diesen Index kauft, investiert in die 500 größten börsennotierten US-Unternehmen. Ist das aber automatisch auch eine gute Risikostreuung? „500 Unternehmen klingt erst einmal wahnsinnig viel, aber wenn man mal genau hinschaut, machen die zehn größten Positionen etwa 40 Prozent des Index aus und stehen für 80 Prozent des Kurzpluses. Das heißt die anderen 490 machen des Rest aus. Das ist natürlich schon ein gewisses Klumpenrisiko. Und allein Nvidia macht acht Prozent Anteil aus. Man muss da schon genauer hinschauen”, sagt Jessica Schwarzer an der Wall Street. „Man setzt auf den ganzen amerikanischen Aktienmarkt, aber das Tech-Übergewicht ist schon massiv. Amazon wird ja dabei nicht mal als Tech-Unternehmen gezählt.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der New York Stock Exchange an der Wall Street und mehr Infos auch auf https://inside-wirtschaft.de

Jessica Schwarzer: „Frauen gehen mal nicht shoppen – sie gehen auf die Finanzmesse“

Was hat die Anglerinnen und Anleger auf der Invest in Stuttgart 2026 bewegt? „Es war an beiden Tagen extrem voll. Ich habe ganz viele Edelmetall-Stände gesehen. Auch teilweise von Minen-Unternehmen, in die man investieren könnte.Ganz groß auch Xetra-Gold und die Börse Stuttgart. Dann gibt es viele Bühnen, auf denen tolle Themen diskutiert werden. Da ist das Programm dann breiter. Und natürlich sind Kryptos immer noch ein ganz großes Thema“, so Jessica Schwarzer. Auch Female Finance war erneut ein wichtiges Thema: „Es waren deutlich mehr Frauen als in den letzten Jahren da. Es gibt eine Area, wo man netzwerken kann und unheimlich viele Frauen sind auch auf den Bühnen. Und bei den Zuschauern sieht man ganze Gruppen von Frauen, die nicht shoppen gehen, sondern auf die Finanzmesse. Wir brauchen zwar keine rosa Fonds, aber es ist eine andere Ansprache.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch vom Finanzevent Invest aus Stuttgart und auf https://inside-wirtschaft.de

Das neue Buch von Jessica Schwarzer: „Über die Psychologie der Börse: 20 zeitlose Lektionen über Börsenpsychologie – So wirst Du ein besserer (und entspannterer) Anleger” jetzt auf Amazon: https://www.amazon.de/Über-Psychologie-Börse-Börsenpsychologie-entspannterer/dp/3690661188/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&dib=eyJ2IjoiMSJ9.4oWZG3i-EV137moZW066rx7m0kxtJ5IHY4zmEARuoVtUt72qaF95aZFnCeBEe2mnSHxAmTlgc8S4otbBlojfsRmCCQKN1N0JVo40g_Xpc-A4-3pM8BLh-rBFtlEDXOgjzeDi3xr3g3eublUqfcLsECINHvovrcuNWZg59vQsgDVhe-KIGHT3XC21J1rXbBzuhH214lsI8FTKrF5MpAgGxH37JusjSdoTFdv2oMSE-x8.hMlIa1wR39AWnmQlE-HzQTEpKtL90KiErOUqmAlNp8w&dib_tag=se&keywords=jessica+schwarzer&qid=1776538429&sr=8-1

Jessica Schwarzer: „Die Dividendenrendite kann auch in die Irre führen, wenn…”

Die Dividendenstrategie ist eine der bekanntesten und beliebtesten Aktienstrategien. Auch in diesem Jahr werden die Dividenden wieder sprudeln. Macht es Sinn, auf Unternehmen mit hohen Ausschüttungsquoten zu setzen? Wie können Anleger die Strategie einfach umsetzen? Welche Tücken sollte man umschiffen? „Es gibt viele Investoren, die auf diese regelmäßigen Erträge wert legen. Auch Stiftungen oder Family Offices, die diese Gewinnausschüttungen brauchen. Aber auch für Privatanleger. Es macht einen großen Teil unserer Rendite aus“, so Jessica Schwarzer. „Nur auf die Dividendenrendite zu schauen, kann in die Irre führen. Man muss sich nur deutsche Autowerte anschauen, die im Kurs sehr abgeschmiert sind, haben aber noch relativ üppige Dividenden. Aber es ist eben ein Rechenexempel, weil der Kurs ja ins Verhältnis gesetzt wird zum Gewinn je Aktie. Wenn der schrumpft, steigt rein rechnerisch die Dividendenrendite. Wir haben da Dividendenrenditen von fünf, sechs Prozent. Das klingt erst einmal super, aber wenn das Unternehmen insgesamt gar nicht so gut dasteht und auch der Aktienkurs immer weiter in den Keller rauscht, hilft mir die Dividendenrendite auch nicht.” Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Jessica Schwarzer: „Der Ver-Fall des Dollars – seit Donald Trump ging es 20 Prozent abwärts”

Der Fall des Dollars: Welche Folgen bringt eine schwache Währung? „Was passiert mit dem Dollar? Wir haben im vergangenen Jahr einen Ver-Fall beim Dollar gesehen. Seit Amtsantritt von Donald Trump ging es 20 Prozent abwärts. Das ist mal eine Ansage. Trumps Ziel ist es, America great zu machen. Die amerikanische Industrie zu beleben. Da hilft ihm dieser schwache Dollar. Einen zu starken Absturz kann er sich aber auch nicht wünschen“, so Jessica Schwarzer. „Uns trifft das doppelt. Deutsche Autos werden teurer und im Zweifel nicht mehr so stark nachgefragt. Für uns ist das so eine Art doppelter Zoll.” Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Jessica Schwarzer: „Börsenbeben – viele Investoren haben Höhenangst”

Börsen-Psychologie: Wie umgehen mit hochvolatilen Märkten? Die Nervosität steigt und mit ihr die Schwankungen an den Aktienmärkten. „Diese Ausschläge, die wir in letzter Zeit gerade bei Edelmetallen und Einzelaktien gesehen haben, waren zum Teil extrem. Man merkt, dass viele Investoren Höhenangst haben“, so Jessica Schwarzer. Was können Anleger tun? Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Jessica Schwarzer: „Viele ziehen zu früh die Reißleine – so ruinieren Sie Ihre ETF-Strategie”

Börsengehandelte Indexfonds – die ETFs – gelten als einfach, günstig und ziemlich rentabel. Vor allem Sparpläne auf Aktien-ETFs sind ein wichtiger und renditestarker Baustein für den langfristigen Vermögensaufbau und damit auch für die Altersvorsorge. „Man sagt, dass man so sechs bis acht Prozent durchschnittlich im Jahr mit einem breitgestreuten Aktiendepot erreichen kann. Es gibt super gute Jahre, es gibt aber auch ganz schlechte Jahre“, so Jessica Schwarzer. „Beim langfristigen Vermögensaufbau ist der größte Fehler, nicht langfristig zu agieren. Viele ziehen vorher die Reißleine. Und man kann auch einfach die falschen ETFs, die falschen Produkte wählen. Wenn ich einen MSCI World oder einen MSCI All Country World wähle, kann ich langfristig nicht viel falsch machen. Auf totale Mode- und Trendthemen zu setzen, würde ich für den langfristigen Vermögensaufbau nicht raten.” Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Jessica Schwarzer: „Anleger sollten regelmäßig ihr Depot aufräumen”

Viele Depots sind voller Aktien, Aktienfonds und ETFs, die nur noch wenig bringen. Hinzu kommen Nieten, an denen Anleger viel zu lange festhalten. Anleger sollten regelmäßig aufräumen: „Es ist auch ein psychologisches Phänomen, dass wir uns mit unseren Nieten nicht so gerne beschäftigen wollen. Und wir möchten sie auch nicht so gerne verkaufen, weil wir uns ja dann eingestehen würden, dass es ein Verlustgeschäft ist. Clever ist es nicht! Zudem nicht nur nach der Kursentwicklung schauen, sondern würde ich die Aktie z.B. auch zum jetzigen Zeitpunkt wieder kaufen. Wie könnte das Unternehmen in Zukunft dastehen und was traue ich der Aktie“, so Buchautorin und Finanzjournalistin Jessica Schwarzer. Alle Details – auch wie ein Rebalancing funktioniert – verrät die Expertin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Jessica Schwarzer: „Sparen ist Vermögensvernichtung”

Aktien sind ein wichtiger Baustein für den langfristigen Vermögensaufbau und damit auch für die Altersvorsorge. Doch noch immer meiden viele Deutsche Aktien, Aktienfonds und Aktien-ETFs. Dabei wäre es so wichtig, diesen Rendite-Booster zu zünden – für mehr finanzielle Freiheit und weniger Sorgen vor Altersarmut. „Ich glaube, Anleger haben Angst vor Schwankungen. Viele haben Angst, dass sie das nicht aushalten oder keine Erholung kommt. Aber gerade für die Altersvorsorge ist dieser Rendite-Booster wichtig. Denn wir wissen alle, wie wenig wir beim Sparen bekommen. Das ist Vermögensvernichtung. Und Aktien bringen 6 bis 8 Prozent Rendite im Schnitt langfristig“, so Jessica Schwarzer. Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Jessica Schwarzer: „Noch ist es kein richtiges Comeback der Nebenwerte – es hängt an der Politik”

An der Deutschen Börse fallen die Rekorde. Der Dax hat vor kurzem erst die Marke von 24.000 Punkten erreicht. Auch die Nebenwerte im MDax und SDax legen endlich wieder zu. Woran liegt das? “Die letzten beiden Jahre waren wirklich grauenvoll für deutsche Nebenwerte. Während der Dax zweistellige Renditen geliefert hat, ist der MDax überhaupt nicht vom Fleck gekommen. Geschuldet der Rezession in Deutschland. Es läuft wirtschaftlich nicht und die sind viel abhängiger als große Dax-Konzerne“, so Jessica Schwarzer. „Noch ist es kein richtiges Comeback der Nebenwerte. Aber immerhin läuft es wieder. Ich könnte mir aber in den nächsten ein bis zwei Jahren schon ein Comeback vorstellen. Das hängt auch davon ab, wie die ganzen Investitionspakete geschnürt werden.” Und welche Branchen sind besonders interessant? Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Jessica Schwarzer: „10 Euro? Reicht das für die Rente unserer Kinder?”

Zehn Euro pro Monat ab dem sechsten Lebensjahr: Vom kommenden Jahr an will die Koalition aus Union und SPD die Frühstart-Rente einführen. Was genau steckt dahinter? „Jedes Kind im Alter von sechs bis achtzehn Jahren, das eine deutsche Schule besucht, soll zehn Euro im Monat bekommen. Dieses Geld soll investiert werden, individuell, kapitalgedeckt in einem Altersvorsorgedepot. Das sind die Rahmenbedingungen, die wir bisher wissen. Ich hab die Hoffnung es sind Aktien“, so Jessica Schwarzer. „Zehn Euro vom sechsten bis achtzehnten Lebensjahr – das sind dann insgesamt 1.440 Euro, die der Staat jedem Kind zum Investieren überweist. Wenn man durchschnittlich von sechs Prozent Rendite im Jahr ausgeht, wären wir nach zwölf Jahren immerhin bei 2.100 Euro. Das ist nicht viel, aber dieses Geld muss ja investiert bleiben bis zur Rente. Und ich könnte vermutlich ja selbst zuzahlen.” Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

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