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Daniel Saurenz (Feingold Research): “Wir finden gerade viele günstige Qualitätsaktien”

Viele Unsicherheiten belasten den Dax, der sich in dieser Woche nach unten gedreht hat: Ein Energie-Embargo, Inflationsrisiken und Konjunktur-Pessimismus lassen Anleger vorsichtig werden. Allerdings gibt es jetzt auch günstige Qualitätsaktien. “Gewinnwarnungen sind möglich. Aber man muss auch sagen, dass Investoren normalerweise in den Markt gehen, wenn eine Rezession an ihrem Höhepunkt ist. Wie viel Risiko will ich also auf mich nehmen? Wir finden gerade sehr viele Aktien, die durch Qualität bestechen”, sagt Daniel Saurenz (Feingold Research). Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse.

Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk: “Energie wird teuer bleiben – Gold hat noch Potential”

Die Rohstoffmärkte sind durch den Ukraine-Krieg enorm in Bewegung. Während kräftige Aufschläge Verbraucher beim Heizen und Tanken belasten, ergeben sich für Anleger aber auch Chancen. “Wir haben da einen riesigen Schub nach oben gesehen. Mittelfristig will man weg von russischen Energie-Exporten und das spricht für ein hochbleibendes Niveau. Für uns wird es teuer. Anleger könnten die Indizes und Aktien der Firmen kaufen, die davon profitieren”, sagt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Anleger steuerten auch vermehrt wieder den “sicheren Hafen” Gold an. Wie viel Potential hat Gold? “In Euro haben wir sogar ein neues Allzeithoch gesehen. Das Problem für Gold sind momentan auch die Zinserhöhungen der Notenbanken. Mittelfristig wird das Argument sicherer Hafen aber ziehen und somit hat Gold noch Potential”, so der Experte der Deutschen Bank bei Manuel Koch im Interview an der Frankfurter Börse. Weitere Themen: Palladium, Platin und Weizen. Mehr Infos auch auf https://www.xetra-gold.com

Robert Halver (Baader): Russland technisch pleite? Anleger kommen aus Investments nicht mehr raus

Die Sanktionen des Westens treffen Russland hart: Ratingagenturen, Investoren und Banken haben ihr Urteil bereits gefällt: das Land gilt jetzt sogar als Pleite-Kandidat. Ein Zahlungsausfall stehe unmittelbar bevor. Was heißt das jetzt für die Weltwirtschaft und deutsche Anleger? “Wir müssen davon ausgehen, dass Russland seine Auslands-Schulden nicht zurückzahlt. Man kann davon ausgehen, dass Anleihen ausfallen und dann haben wir es mit einer technischen Pleite Russlands zu tun. Aber Russland ist ja schon seit der Krim-Besetzung kein starker Partner in der Weltwirtschaft mehr. Anleger kommen auch nicht mehr aus Russland-Investments raus”, sagt Robert Halver. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.

Inside Markets: Wie Anleger ihr Depot jetzt krisen- und kriegssicher aufstellen

“Kaufen, wenn die Kanonen donnern”, sagt ein Börsensprichwort. “Das ist Unsinn. Niemand weiß wie es weitergeht. Wir haben Krieg in Europa. Die Kriegsangst ist ein beherrschendes Thema an den Börsen. Man kann charttechnisch argumentieren, dass bei 13.500 Punkten vermutlich Schluss ist, aber es ist zu früh zu mutmaßen. Die sicheren Häfen sind jetzt gefragt. Da ist Gold eher gefragt als Krypto-Assets”, so Robert Halver. Was könnte für Anleger interessant sein und wie sollten Sie Ihr Depot krisen- und kriegssicher aufstellen.“Man kann short gehen, aber den Bestand würde ich jetzt nicht mehr verkaufen. Ich bin überzeugt, dass wir auch diese Krise überstehen werden”, so der Kapitalmarktstratege von der Baader Bank. Unsere Themen bei Inside Markets mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch aus Berlin.

Max Wienke (XTB): “Gewinner ist der russische Index. Die russischen Aktien können auf Wachtlist”

Militärische Eskalation oder Entspannung? Die Ukraine-Russland-Krise steht weiter im Fokus der Anleger. Indizes weltweit halten sich aber stabil: “Der S&P ist zurück über die 200-Tageslinie, der Dax hat den wichtigen Bereich des Jahrestiefs verteidigt. Der große Gewinner war interessanterweise der russische Index. Er hat bis zu zehn Prozent gewonnen. Man kann sich russische Aktien durchaus auf die Wachtlist setzen”, sagt XTB-Marktanalyst Max Wienke. Alle Details im Interview von Manuel Koch an der Frankfurter Börse.

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