Geldpolitik

Inside Markets: “Die EZB ist keine Stabilitätsadresse mehr – auch Nagel kann das nicht ändern”

Amtsübergabe bei der Bundesbank. “Willkommen daheim“, hieß es für den neuen Präsidenten Joachim Nagel. Der 55-Jährige war bereits 17 Jahre für die Bundesbank tätig. Sein Vorgänger Jens Weidmann war nicht immer so happy mit der Politik der Europäischen Zentralbank. Wird Nagel jetzt einen anderen Kurs einführen? “Die Bundesbank ist praktisch nur eine Filiale der EZB und hat nur eine Stimme unter vielen. Die EZB ist keine Stabilitätsadresse. Es geht darum, Europa zusammen zu halten und die Verschuldung in den Griff zu bekommen Daran wird auch Herr Nagel nicht viel ändern können”, so Robert Halver. Der Kapitalmarktstratege von der Baader Bank schaut zudem auf den Dax, Bitcoin und die Inflation. Unsere Themen bei Inside Markets mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch aus Berlin.

Max Wienke (XTB): “Trotz Sommerflaute können Anleger von Schwankungen wie bei Gold profitieren”

Experten und Marktteilnehmer diskutieren und interpretieren weiter die Worte von US-Notenbank-Chef Jerome Powell. Könnte es schon vor 2023 zu Maßnahmen der Fed kommen? “Die Fed scheint die Märkte so langsam aber sicher auf eine mögliche Straffung der Geldpolitik vorzubereiten. Einerseits könnte es eine Überhitzung der Wirtschaft sein. Andererseits wenn die Inflation nachhaltig über das Ziel der Fed von zwei Prozent hinausschießt. Die Sorgen über einen geldpolitischen Richtungswechsel haben aber abgenommen”, sagt Max Wienke. Welche Strategie könnten Anleger jetzt fahren? “In der Sommerflaute sind wir definitiv. Ganz große Bewegungen sollte man jetzt nicht erwarten. Man kann aber von Schwankungen profitieren. Die Nasdaq ist z.B. auf Rekordjagd und der Goldpreis hat relativ stark korrigiert”, so der Marktanalyst im XTB Market Talk. Alle Details im Interview von Manuel Koch und auf https://www.xtb.com

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