Gold

Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk: „Wir müssen mit hohen Preisen rechnen“

Die Preisexplosion an den Energiemärkten ist in Deutschland besonders stark. Das liegt an der bisherigen Abhängigkeit zu Russland. Gibt es Hoffnung auf Besserung? “Kurz- bis mittelfristig kann ich leider wenig Hoffnung machen, dass sich am Preisniveau etwas ändert. Bis 2024/ 25 müssen wir mit hohen Preisen rechnen”, sagt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Und warum hat Gold so zu kämpfen? “Die Gründe der letzten Monate haben sich eher noch verschärft. Da ist der starke US-Dollar, Zinsen bei Staatsanleihen. Wenn man aber Geduld hat, wird Gold irgendwann wieder einen Schub bekommen”, so der Experte der Deutschen Bank bei Manuel Koch im Interview an der Frankfurter Börse. Mehr Infos auch auf https://www.xetra-gold.com

Salah Bouhmidi (IG): “Neues Abwärts-Momentum bis auf 11.300 Punkte beim Dax möglich”

Die Volatilität – also die Schwankung – steigt an den Märkten. Für die einen bringt das mehr Unsicherheiten, für Trader allerdings entstehen viele Chancen. “Dafür hab ich die Bouhmidi-Bänder entwickelt, um dem Privatanleger ein wichtiges Tool zu geben – einen Volatilitäts-Indikator. Der misst die Schwankungsintensität vom Optionsmarkt und visualisiert das. Als Trader kann ich damit interessante Strategien entwickeln”, sagt Salah Bouhmidi. Der Head of Markets analysiert im IG Trading Talk auch den Dax. “Make it or break it – die Marke von 12.800 Punkten ist eine wichtige Supportmarke. Wenn wir diese nachhaltig nach unten preisgeben, dann ist mit mehr Abwärts-Momentum bis auf 11.300 Punkte zu rechnen. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.ig.com

Oliver Roth (Oddo BHF): “In den nächsten Monaten kann man wieder günstig in die Märkte einsteigen”

Der Dax hat in dieser Woche wieder Federn lassen müssen und verlor den Kampf um die 13.000er Marke. Könnte es noch deutlicher ins Minus gehen? “Innerhalb der nächsten Monate kann man mit Sicherheit günstig wieder in die Aktienmärkte einsteigen. Gerade wenn die Krise am größten erscheint, ist es am interessantesten einzusteigen. Aktien sind absolut da zu empfehlen”, sagt Oliver Roth von Oddo BHF Corporates & Markets. Alle Details, Chancen und Risiken im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse.

Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk: “Gas hat sich versechsfacht – optimistisch für Gold”

Die Energiekrise hält Verbraucher, Unternehmen und auch die Börsen kräftig in Atem. Wie teuer kann es wirklich werden? “Ich habe eigentlich gehofft, dass wir das Ende der Fahnenstange erreicht haben, aber es kann noch ein ganzes Stück nach oben gehen. Einige Preise sind sechsmal so hoch wie letztes Jahr. Das ist eine sehr unangenehme Lage”, sagt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Und warum geht es für Gold und Silber in Krisenzeiten nicht durch die Decke? “Ich hätte auch mehr Dynamik bei der Marke von 1.800 US-Dollar pro Feinunze Gold erwartet. Das Problem sind die Zinsen und die hohen US-Renditen. Mittel- und langfristig sind wir optimistisch für den Goldpreis”, so der Experte der Deutschen Bank bei Manuel Koch im Interview an der Frankfurter Börse. Weitere Themen: Wie steht es um Rohstoffe wie Holz, Hafer, Kaffee oder Baumwolle? Mehr Infos auch auf https://www.xetra-gold.com

Rolf B. Pieper: “Es gibt große Verwerfungen an den Märkten – jetzt rein in Sachwerte”

“Es gibt große Verwerfungen an den Märkten. Wenn ich mir die Zyklen so anschaue, haben wir alle zehn Jahre große Krisen. Wenn es zum Kollaps kommen sollte, wird er schlimmer als 2008”, warnt Rolf B. Pieper. Der Investment- und Finanzmarktexperte setzt auf ein diversifiziertes Depot: “Raus aus den Geldwerten, rein in die Sachwerte. Die Börsen sind getrieben durch viel gedrucktes Geld. Für Aktien wird es noch günstigere Einkaufschancen geben. Jetzt ist aber ein gutes Timing für die Kryptos.” Bei Rohstoffen und Metallen sieht Pieper große Chancen. Alle Infos im Interview vom Berliner Reichstag und auf https://rolfpieper.li

Heiko Thieme: “50% des Portfolios in ETFs, den Rest in Einzelaktien, Edelmetalle, Zertifikate”

“Der 24. Februar war ein Schwarzer Schwan und hat Europa total verändert. Putin ist der Hitler von Russland. Ich hätte nie geglaubt, dass wir einen zweiten Hitler erleben würden. Außerdem werden uns die Themen Inflation und Rezession und Covid noch sehr beschäftigen”, sagt Heiko Thieme. Der globale Anlagestratege rät: “Wir haben die Tiefststände mehrfach getestet, aber ich erwarte zum Jahresende höhere Kurse als aktuell. Der Aktienmarkt bleibt auf fünf bis zehn Jahre gesehen absolut unschlagbar. Ich empfehle 20 bis 30 Prozent Bargeld auf der Seite zu haben. Die Hälfte meines Portfolios würde ich in ETFs stecken. Die restlichen 50 Prozent hab ich aufgeteilt in fünf Prozent für Edelmetalle, dann Zertifikate und Einzelwerte. Für hochspekulative Anlagen 0,5 bis maximal zwei Prozent.” Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch spricht mit dem Experten zudem über konkrete Aktien-Tipps (“Daimler ist für mich hochinteressant”), Anleihen (“Anleihen sind für mich keine Alternative”), Gold (“ich würde in Goldminen investieren”) und Bitcoin (“Bitcoin hat keinerlei Wert”).

Robert Halver (Baader Bank): “Ich gehe davon aus, dass die Weltwirtschaft nicht zusammenbricht”

Ukraine-Krieg, Energiekrise, Corona-Sorgen oder die Konjunktur-Abschwächung in China – Unsicherheiten gibt es genug an den Finanzmärkten. Welche Anlageklassen machen da jetzt vielleicht am meisten Sinn? “Wir haben viele Probleme, aber wir bekommen auch Aufhellungen. Viele sitzen auf vielem Geld, um dann auch wieder Aktien nach vorne zu bringen. Standard-Anlagen wie ETFs jetzt weitermachen, wo es günstig ist. Anleihen sind mau. Bei Gold zählt nicht die kurzfristige Rendite, sondern der längerfristige Besitz. Bei Bitcoin gibt es nur spekulative Chancen”, sagt Robert Halver von der Baader Bank. Alle Details zu aktuellen Anlage-Strategien im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse.

Uwe Paßmann (Scalable Capital): “Die Zinsen können gar nicht genug steigen”

“Wir haben einen historisch schlechten Jahresstart gehabt. Im letzten Monat hat sich der Trend fortgesetzt und das betrifft alle Indizes. Anleihen sind unter Druck. Rohstoffpreise auf Höchstständen. Zudem ist die Inflation auf einem historischen Hoch – also die Zinsen können gar nicht genug steigen”, sagt Uwe Paßmann. Der Head of Sales bei Scalable Capital schaut zudem auf den Index des Monats (Bitcoin) und das Spotlight des Monats (Nord Stream 1). Alle Details im Interview von Manuel Koch an der Frankfurter Börse.

Rohstoff-Talk mit Michael Blumenroth: “Man kann vom Superzyklus bei Rohstoffen reden”

Die Energiekrise rund um Gas und Öl ist momentan das Thema. “Es gibt viel Unsicherheit. Man kann kaum valide Prognosen abgeben, wohin sich alles entwickeln wird. Das Ziel wäre, dass wir von russischem Gas unabhängig werden. Kurzfristig kommt uns das aber teuer zu stehen”, sagt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Der Blick auf das Edelmetall Gold enttäuscht zurzeit bei knapp 1.700 US-Dollar pro Feinunze. Ist die aktuelle Schwäche vielleicht aber eine gute Chance zum Kauf? “Ich hätte nicht gedacht, dass wir durch die 1.800 US-Dollar so schnell durchrauschen können und dann sogar unter der 1.700 handeln. Aber vielleicht ist der Gold-Kauf kein Sprint, sondern ein Marathon. Für Anleger mit einem längerfristigen Zeithorizont könnte es jetzt schon ein guter Einstiegszeitpunkt sein”, so der Experte der Deutschen Bank bei Manuel Koch im Interview. Alle Infos im Interview und auf https://www.xetra-gold.com

Robert Halver (Baader Bank): “Alte Mär vom Euro – wir haben es versäumt, eine New Economy aufzubauen”

“Wir haben gerade eine Gaskrise vor Augen. Die Gefahr einer Rezession wird dort abgebildet und eine Exportnation wie Deutschland leidet darunter. Es ist zudem die alte Mär, dass ein schwacher Euro gut für den Export ist. Aber man muss erst einmal was zu verkaufen haben. Wir haben es versäumt, eine New Economy aufzubauen. Wenn der Markt so schwierig ist, sollte man die regelmäßigen Ansparpläne weiterführen bzw. damit beginnen. Denn jetzt kommt man da günstiger ran. Uns steht der Sommer der Erkenntnis bevor”, sagt Robert Halver von der Baader Bank. Alle Details zur aktuellen Marktsituation im Inside Wirtschaft-Interview an der Frankfurter Börse.

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