Jessica Schwarzer

Jessica Schwarzer: „Börsenpsychologie – emotionale Fallstricke kosten Geld”

Das Jahr 2025 war eine echte Achterbahnfahrt an den Märkten – nicht nur mit Blick auf die Kurscharts. Auch emotional war es mehr als herausfordernd. Psychologie pur! „Das Wichtige ist erst einmal, dass man merkt, wann Emotionen ins Spiel kommen. Man stolpert schnell über emotionale Fallstricke. Das kostet in der Regel Geld. Man hat Angst, welche Branchen trifft es und da ist es wichtig, dass man eine klare Strategie hat. Wenn man eh langfristig investiert, sollte man vielleicht eher zukaufen. Beispiel hier ist Corona. Ich muss da an Warren Buffett denken, der gesagt hat „Sei gierig, wenn alle ängstlich sind und ängstlich, wenn alle gierig sind.” Da ist viel dran.“, so Jessica Schwarzer. „Ich habe mein langfristiges großes Depot und dann habe ich ein Spielgeld-Depot, wo ich mit deutlich geringeren Summen unterwegs bin. Da ist Gier auch manchmal erlaubt.” Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Das neue Buch „Über die Psychologie der Börse” ist ab 20. Januar erhältlich und bei Amazon bereits bestellbar: https://www.amazon.de/Über-Psychologie-Börse-Börsenpsychologie-entspannterer/dp/3690661188/ref=sr_1_2?crid=2TZBOIOG6V7AC&dib=eyJ2IjoiMSJ9.OgykffmD7T0jy5v0ZRtqRXV665Yw42MTkz-lBQwQ23dMBsUU04-Ndn6iT3e_ykDjq7advbSFOIt1X0SCNoRNvR-D-nHSbiQxfGQAZvGpGP1ag4tilKeGJUF0GCXXWy8g10XXCHWptmEUgDChWXzfqq48jMNNLjy0HE3hKonq-H99EJ1UUPyY2YEmb9YOEpVzpj31HECWVz3QAOFUG5kpBhJtE8IJLNIQzWKxhEGg86w.nsiZKqnK-NM8LQCmVUy8oYotZaswB4ahbXH8lPy6WAE&dib_tag=se&keywords=Jessica+Schwarzer&qid=1766149227&sprefix=jessica+schwarzer%2Caps%2C234&sr=8-2

Jessica Schwarzer: „Wachsende Weltwirtschaft 2026 – außer für Deutschland”

Das Jahr 2025 war ein extrem gutes Börsenjahr. Was folgt 2026? Muss es nicht unweigerlich zu einer größeren Korrektur oder sogar einem Crash kommen? „Wir sind sensationell ins Jahr 2025 gestartet – vor allem in Europa. Dann kamen der Liberation Day im April und Strafzölle und dann ging es ordentlich runter rund um den Globus. Es ging aber relativ schnell wieder hoch. Wir nehmen die Themen aus 2025 auch mit ins neue Jahr 2026. Also Donald Trump und die Zölle, der Ukraine-Krieg und die Angst um die Weltwirtschaft. Die meisten Experten gehen von einer wachsenden Weltwirtschaft aus – außer für Deutschland. Wir werden stärkere Schwankungen ertragen müssen“, so Jessica Schwarzer. „KI ist ein Megastrend, der uns weiter beschäftigen wird. Die meisten Firmen probieren ja gerade erst rum. Ich gehöre nicht zur Fraktion, die von einer KI-Blase spricht. Aber die Bewertungen sind schon recht hoch. Man sollte aber schon investiert sein.” Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Jessica Schwarzer und Manuel Koch wünschen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2026

Finanzjournalistin Jessica Schwarzer, Chefredakteur Manuel Koch und das gesamte Inside Wirtschaft-Team wünschen Ihnen einen guten Rutsch in ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2026! Auf welche Themen schauen die beiden Börsenexperten im kommenden Jahr? Alle Infos auch auf https://inside-wirtschaft.de

Jessica Schwarzer und Manuel Koch wünschen frohe Weihnachten von der Frankfurter Börse

Finanzjournalistin Jessica Schwarzer, Chefredakteur Manuel Koch und das gesamte Inside Wirtschaft-Team wünschen Ihnen besinnliche Tage, frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2026. Dieses Jahr gab es die eine oder andere Überraschung an der Börse. Was kann man sich alles unter den Baum legen: Aktien, Bitcoin, ETFs oder Gold? Darüber reden wir auch wieder 2026. Alles Gute und halten Sie uns sehr gerne die Treue! Alle Infos auch auf https://inside-wirtschaft.de

Jessica Schwarzer: „Viele ziehen zu früh die Reißleine – so ruinieren Sie Ihre ETF-Strategie”

Börsengehandelte Indexfonds – die ETFs – gelten als einfach, günstig und ziemlich rentabel. Vor allem Sparpläne auf Aktien-ETFs sind ein wichtiger und renditestarker Baustein für den langfristigen Vermögensaufbau und damit auch für die Altersvorsorge. „Man sagt, dass man so sechs bis acht Prozent durchschnittlich im Jahr mit einem breitgestreuten Aktiendepot erreichen kann. Es gibt super gute Jahre, es gibt aber auch ganz schlechte Jahre“, so Jessica Schwarzer. „Beim langfristigen Vermögensaufbau ist der größte Fehler, nicht langfristig zu agieren. Viele ziehen vorher die Reißleine. Und man kann auch einfach die falschen ETFs, die falschen Produkte wählen. Wenn ich einen MSCI World oder einen MSCI All Country World wähle, kann ich langfristig nicht viel falsch machen. Auf totale Mode- und Trendthemen zu setzen, würde ich für den langfristigen Vermögensaufbau nicht raten.” Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Jessica Schwarzer: „Anleger sollten regelmäßig ihr Depot aufräumen”

Viele Depots sind voller Aktien, Aktienfonds und ETFs, die nur noch wenig bringen. Hinzu kommen Nieten, an denen Anleger viel zu lange festhalten. Anleger sollten regelmäßig aufräumen: „Es ist auch ein psychologisches Phänomen, dass wir uns mit unseren Nieten nicht so gerne beschäftigen wollen. Und wir möchten sie auch nicht so gerne verkaufen, weil wir uns ja dann eingestehen würden, dass es ein Verlustgeschäft ist. Clever ist es nicht! Zudem nicht nur nach der Kursentwicklung schauen, sondern würde ich die Aktie z.B. auch zum jetzigen Zeitpunkt wieder kaufen. Wie könnte das Unternehmen in Zukunft dastehen und was traue ich der Aktie“, so Buchautorin und Finanzjournalistin Jessica Schwarzer. Alle Details – auch wie ein Rebalancing funktioniert – verrät die Expertin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Deutsche Bahn: Weniger Verlust, mehr Probleme?”

Neue Weichenstellung: Bahnchef Richard Lutz geht von Bord. Zu groß waren die Probleme, zu schlecht das Image der Deutschen Bahn. Trotzdem: Nach Jahren hoher Verluste gibt es nun auch erste positive Signale bei der Deutschen Bahn, doch es bleiben auch viele Herausforderungen. „Die Zahlen zeigen, dass das Sanierungsprogramm wirkt. Der Verlust konnte von 1,2 Milliarden auf nur noch 239 Millionen Euro reduziert werden. Das ist ein großer Schritt. Im Regionalverkehr wurde sogar die Ertragswende geschafft”, sagt Manuel Koch. Der Chefredakteur von Inside Wirtschaft weiter: „Eine schwarze Null ist realistisch, es muss aber noch einiges passieren. Wenn der Bund nicht unterstützt, müssten die Fahrpreise erhöht werden. Zudem ist DB Cargo das Sorgenkind. Da könnte es zu drastischen Einschnitten kommen.” Wer sind die Verlierer? Alle Details im Interview von Finanzjournalistin Jessica Schwarzer an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Das Interview wurde am 7.8.2025 vor der Entlassung von Bahnchef Richard Lutz am 14.8.2025 geführt.

Jessica Schwarzer: „MSCI World in der Kritik – lohnen sich Alternativen?“

Der MSCI World steht nicht nur wegen seiner Zusammensetzung in der Kritik, er entwickelt sich auch vergleichsweise enttäuschend in diesem Jahr. Ist er deshalb ein schlechter Index? Sollten Anleger über einen Verkauf des Weltaktienindex nachdenken oder ist das wenig sinnvoll? Welche Alternativen gibt es? „In diesem Jahr haben wir die Besonderheit, dass europäische Aktien besser laufen als amerikanische. Die haben zwar auch teilweise wieder Rekorde erzielt, aber z.B. der Dax läuft besser. Im MSCI World haben wir ein extrem hohes US-Gewicht mit über 70 Prozent. Das drückt auf die Performance. Und der MSCI World wird zudem noch in US-Dollar gerechnet und wir haben einen schwachen US-Dollar. Das macht es dann Euro-Anlegern noch einmal ein bisschen schlechter“, so Jessica Schwarzer. „Außerdem haben die Tech-Aktien ein Gewicht von über 30 Prozent. Und es ist gar kein Welt-Index – die Schwellenländer fehlen. Mittlerweile haben wir einen echten World Index, den MSCI All Country World Index. Ich würde aber den MSCI World nicht so schnell aus dem Depot werfen.” Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Jessica Schwarzer: „Die Institutionellen an der Wall Street haben Ether für sich entdeckt”

Die Krypto-Bewegung an der Wall Street wird immer größer. Nachdem institutionelle Investoren im vergangenen Jahr vor allem auf den Bitcoin setzten, investieren sie nun zunehmend in Ether. Sind die Kryptos jetzt wirklich eine etablierte Anlageklasse? „Ich bin ein bisschen skeptisch, aber man sieht schon, dass sie in immer mehr Portfolios drin sind. Dass Vermögensverwalter und die großen institutionellen Adressen, immer mehr auf Kryptos als Beimischung setzen. Je mehr Banken es z.B. ihren Kunden auch hier in Deutschland anbieten, desto eher entwickelt es sich auch zur Anlageklasse. Es ist nicht mehr nur die pure Zockerei“, so Jessica Schwarzer. „Bitcoin ist die älteste und bekannteste Krypto-Währung. Ether gibt es auch schon länger, aber ist nicht ganz so bekannt gewesen. Die Institutionellen an der Wall Street haben Ether für sich entdeckt. Das liegt auch an Donald Trump, der vom Krypto-Kritiker zum Fan geworden ist. Es wird zwar weiterhin starke Schwankungen geben, aber langfristig wird mehr Geld reinfließen. Die Rally könnte weitergehen.” Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Jessica Schwarzer: „Der größte Feind des Anlegers schaut ihm jeden Morgen aus dem Spiegel entgegen”

Auch wenn es hier auf dem Parkett der Frankfurter Börse oder auch an der New Yorker Wall Street längst nicht mehr so laut ist, wie noch vor einigen Jahren: An der Börse kochen die Emotionen regelmäßig hoch. Doch das ist gefährlich und kann vor allem Privatanlegern viel Geld kosten. „Der größte Feind des Anlegers schaut ihm jeden Morgen aus dem Spiegel entgegen”, die Börsenweisheit hat schon Benjamin Graham gesagt. Man sollte sich selbst überlegen, wie man in bestimmten Börsenphasen reagiert, weil wir schon alle sehr emotional unterwegs sind. Die Börse bestehe aus 90 Prozent aus Psychologie und nur 10 Prozent aus Fakten, sagte André Kostolany“, so Jessica Schwarzer. „Wir empfinden Gewinne 2,5 mal so stark wie Verluste. Man neigt zum Ignorieren von Verlusten. Keiner erzählt dir von seinen Verlusten, alle sprechen immer nur von den Gewinnern. Also man sollte auch mal die Verluste realisieren.” Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

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