Mr. Dax

Mr. Dax Dirk Müller: “Kettenreaktion einer weltweiten Wirtschaftskrise ist gar nicht abschätzbar”

“Wenn die Zinsen noch weiter massiv ansteigen, werden wir zwangsläufig weitere Kurseinbrüche sehen – vor allem in den USA und Europa. Ich halte US-Aktien etwa 25 bis 50 Prozent unter dem aktuellen Niveau für unvermeidlich. Die Kettenreaktion wie eine weltweite Wirtschaftskrise können wir noch gar nicht abschätzen”, sagt Dirk Müller von Cashkurs.com. Sollten Anleger denn jetzt in den Markt gehen? “Momentan sind gar keine Aktien interessant. Bis in den September, Oktober hinein sehe ich für die Aktienmärkte schwarz. Ich würde parken. Denn Sachwerte sind auch sehr teuer. Krypotwährungen sind eine reine spekulative Assetklasse. Es ist ein Anleger-Zockinstrument. Edelmetalle wie Gold sind tatsächlich interessanter. Da haben wir eine Stabilität gesehen. Ein ETF-Sparplan macht auf jeden Fall Sinn. Das werden noch richtig Kaufkurse.” Und politisch? “Seit Jahren geht es um die Weltherrschaft. Die Amerikaner haben jederzeit die Möglichkeit, den Chinesen den Stecker zu ziehen, in dem sie die Zinsen erhöhen. In China ist die Wirtschaft eh schon brutal unter Druck.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch mit Mr. Dax.

Mr. Dax Dirk Müller: “Neue extreme Dax-Tiefs und Gold-Verbot möglich – 1-Million-Frage”

Die Coronakrise wird bald wieder in den Fokus der Märkte und Wirtschaft treten. Wie weit könnte es dann für die Börsen runtergehen? “Ich halte auch extrem tiefe Kurse für möglich. Also die deutlich tiefer sind als das, was wir im Frühjahr gesehen haben”, sagt Dirk Müller von Cashkurs.com. “Für mich sind die Edelmetalle spannender. Die Ur-Währung wird immer gesuchter. Das liegt vielleicht nicht daran, dass Gold teurer wird, sondern vielleicht daran, dass die Papier-Währungen wertloser werden. In der heutigen Situation – mit der Abschaffung des Bargelds und zukünftigen digitalen Währungen – halte ich ein Gold-Verbot für wahrscheinlicher als noch vor zwei Jahren.” Bei Bitcoin sieht Müller nicht so viel Potential: “Ich halte den Bitcoin für nicht wahnsinnig spannend. Für mich ist es ein Türöffner für staatliche Kryptowährungen.” Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch spricht mit Mr. Dax zudem für die 1-Million-Fragen. Alle Details im Interview.

Inside MarketsX: Mr. Dax Dirk Müller zu Aktien, Bargeld, EU-Krise, Euro – Empfehlung: Fraport, Nike

Wir sprechen mit Mr. Dax Dirk Müller über Aktien (“Meine Erwartung ist, dass wir mit 70% Wahrscheinlichkeit das Tief noch nicht gesehen haben”), Euro (“Wir werden weggehen vom Bargeld hin zum E-Euro”) und Großinvestoren als Gewinner (“Selten, dass die Kleinen recht haben und die Großen unrecht”). Alle Infos bei Inside MarketsX mit Manuel Koch. In der Sendung gibt es zudem wieder zwei Top-Empfehlungen der trading-house Börsenakademie: Fraport und Nike. Mehr Infos auf www.trading-house.de

Mr. Dax Dirk Müller: “Jetzt nicht in Aktien rein – zu 70% neue Tiefs – E-Euro kommt – Nachhaltigkeits-Trend”

Die Finanzmärkte haben sich nach dem Börsencrash vor gut zwei Monaten wieder erholt. Sollten Anleger jetzt investieren? “Ich kann Anlegern momentan nicht guten Gewissens raten, jetzt in Aktien reinzugehen. Meine Haupterwartung ist, dass wir mit 70 Prozent Wahrscheinlichkeit das Tief noch nicht gesehen haben. Dass wir in der zweiten Jahreshälfte noch mal den zweiten schweren Schlag bekommen. Dann würde ich gestaffelt in den Markt einsteigen”, sagt Dirk Müller. Mr. Dax sieht den Green Deal und Nachhaltigkeit als Megatrend: “Wer wissen will, wo die Reise hingeht und wo er investieren muss, möge sich die Agenda 2030 der EU vor Augen führen. Es ist eine Entscheidung der politischen und wirtschaftlichen Entscheider dieser Welt.” Ist der Euro in Gefahr? “Eine Währungsunion braucht eine politische Union. Da sind wir momentan an einer ganz brutalen Knackstelle. Ich bin der Überzeugung, dass diese Krise eher zu einem Zusammenschweißen der EU führt. Wir werden weggehen vom Bargeld hin zum E-Euro.” Alle Details im ausführlichen Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.

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