Notenbanken

Lars Feld (Wirtschaftsweisen): “V tiefer – Erholung langsamer – Schuldenquoten senken – Euro”

Nicht alle Themen sind neu, doch die Coronakrise hat sie verstärkt: Die Gefahren für den Euro und das Finanzsystem, eine Schuldenkrise und die Vergemeinschaftung von Schulden, der Wiederaufbaufonds der EU, die konjunkturelle Entwicklung Deutschlands. “Das V ist tiefer. Es zeichnet sich doch dieser tiefere Einbruch im zweiten Quartal ab. Und auf der anderen Seite auch eine etwas langsamere Erholung, als wir das gedacht haben”, sagt Prof. Lars Feld. Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch befragt den Chef der Wirtschaftsweisen detailliert über die aktuellen Probleme der globalen Wirtschaft.

Burkhard Allgeier (Hauck & Aufhäuser): “Markt vor Lackmustest – Aktienquote nicht zu hoch – Anleihen”

Die Börsen sind in einer stabilen Seitenlage. Wie könnte es weitergehen? “Der Markt ist jetzt in einem Stadium der Differenzierung, wo allein Geld und Fiskalpolitik nicht mehr helfen. Jetzt kommt der Lackmustest, was macht die Realwirtschaft”, sagt Burkhard Allgeier. Der Investmentchef von Hauck & Aufhäuser rät Anlegern: “Die Aktienquoten nicht zu hoch ausfahren. Eine defensive Grundhaltung einbauen. Das gibt ein gewisses Sicherheitspolster. Auf der Anleihenseite gibt es viele Möglichkeiten. Die großen Erträge dürften aber in diesem Jahr ausbleiben.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.hauck-aufhaeuser.com

Robert Halver: “Notenbanken sind Haupt-Schauspieler an Aktienmärkten – keine Alternative zu Aktien”

Die US-Notenbank macht sich Sorgen um die Schwächephase am Arbeitsmarkt und die konjunkturelle Entwicklung – das belastete auch die Märkte. Positiv wirkt sich hingegen wohl für Anleger aus, dass die Fed Zinsen noch über Jahre bei nahe null halten wird. “Die Notenbanken sind die Haupt-Schauspieler in diesem Spiel an den Aktienmärkten. Sie sorgen dafür, dass die Konjunkturpakete munter finanziert werden können. Sie sorgen aber auch dafür, dass Alternativen zu Aktien kaum noch Renditen abwerfen”, sagt Robert Halver. Der Experte der Baader Bank ist kritisch bei diesen Billionen-Programmen: “Das Problem ist wie können wir diese Schulden jemals zurückzahlen? Wir können sie nicht zurückzahlen. Das muss man klar postulieren. Entscheidend ist, dass man diese Schulden in die Zukunft investiert.” Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch spricht im Interview mit Halver zudem über VW und den angeschlagenen CEO Herbert Diess.

Inside MarketsX: Dax unter 12.000 Punkten – Konjunktursorgen – Lufthansa und VW im Fokus – Empfehlungen: Apple, BMW

Konjunktursorgen und negative Signale von der Wall Street haben den Dax unter die Marke von 12.000 Punkten gedrückt. Ein großer Verlierer ist die Lufthansa. Bei VW gehts weiterhin ums Personal und CEO Herbert Diess. Der Korrekturmodus ist auch von der US-Notenbank Fed beeinflusst, die wegen des schwachen Arbeitsmarkts pessimistisch ist. Allerdings sind die offenen Geldschleusen gut für Aktien (“Sie sorgen dafür, dass Alternativen zu Aktien kaum noch Renditen abwerfen”), auch wenn die Schulden sehr kritisch zu betrachten sind (“Können wir diese Schulden jemals zurückzahlen? Wir können sie nicht zurückzahlen”). Alle Infos bei Inside MarketsX mit Manuel Koch. In der Sendung gibt es zudem wieder zwei Top-Empfehlungen der trading-house Börsenakademie: Apple und BMW. Mehr Infos auf www.trading-house.de

Mr. Dax Dirk Müller: “Jetzt nicht in Aktien rein – zu 70% neue Tiefs – E-Euro kommt – Nachhaltigkeits-Trend”

Die Finanzmärkte haben sich nach dem Börsencrash vor gut zwei Monaten wieder erholt. Sollten Anleger jetzt investieren? “Ich kann Anlegern momentan nicht guten Gewissens raten, jetzt in Aktien reinzugehen. Meine Haupterwartung ist, dass wir mit 70 Prozent Wahrscheinlichkeit das Tief noch nicht gesehen haben. Dass wir in der zweiten Jahreshälfte noch mal den zweiten schweren Schlag bekommen. Dann würde ich gestaffelt in den Markt einsteigen”, sagt Dirk Müller. Mr. Dax sieht den Green Deal und Nachhaltigkeit als Megatrend: “Wer wissen will, wo die Reise hingeht und wo er investieren muss, möge sich die Agenda 2030 der EU vor Augen führen. Es ist eine Entscheidung der politischen und wirtschaftlichen Entscheider dieser Welt.” Ist der Euro in Gefahr? “Eine Währungsunion braucht eine politische Union. Da sind wir momentan an einer ganz brutalen Knackstelle. Ich bin der Überzeugung, dass diese Krise eher zu einem Zusammenschweißen der EU führt. Wir werden weggehen vom Bargeld hin zum E-Euro.” Alle Details im ausführlichen Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.

Markus Miller über Zukunft unseres Geldes: “Euro wird scheitern – digitale Währungen kommen statt Bargeld”

“Der Euro wird mit Sicherheit scheitern. Ob durch eine Währungsreform oder eine Inflationierung”, prognostiziert Markus Miller. Der Geschäftsführer von Geopolitical.biz sieht Veränderungen auf die deutschen Barzahler zukommen: “Der bargeldlose Zahlungsverkehr wird weiter boomen. Im Schnitt hat jeder Deutsche 3.000 Euro in bar zu Hause. Das hat durch Corona noch deutlich zugenommen. Die Leute trauen dem Staat und den Banken nicht mehr. Ich glaube zwar nicht an eine digitale Weltwährung, denn dann müssten sich ja alle einig sein. Aber es wird Kryptowährungen der einzelnen Notenbanken geben.” Und was wird aus Aktien, wie wir sie heute kennen? “Die Dax30-Werte werden in Zukunft Blockchain-basiert sein – es werden also Aktien-Token.” Alle Details und seine Prognose für Bitcoin und Libra verrät Miller im Interview mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.

Live-Talk mit Burkhard Allgeier (Hauck & Aufhäuser) über Aktien, Bitcoin, Euro, Gold, Öl, Prognosen

Börsencrash – und jetzt? Welche intelligenten Anlagechancen gibt es? Darüber diskutieren im Live-Talk Moderatorin Beate Hoffbauer und Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch mit Burkhard Allgeier. Der Investmentchef von Hauck & Aufhäuser spricht ausführlich über Aktien, Bitcoin, Euro, Gold, Notenbanken, Öl, Prognosen, Strategien und gibt Anlegern Guidance in dieser Krise. Mehr Infos auch auf www.hauck-aufhaeuser.com

Inside MarketsX: Billionen für die Wirtschaft – zerbricht das Finanzsystem? Müssen Börsen schließen? Empfehlung: EUR-GBP

„Die Notenbanken pumpen Billionen in die Märkte. Ist das die Rettung der Wirtschaft oder das Ende des Finanzsystems?“, fragt Manuel Koch bei Inside MarketsX. Unterdessen schließt der Trading Floor der New York Stock Exchange – machen die Börsen bald dicht? In der Sendung gibt es zudem die Top-Empfehlungen der trading-house Börsenakademie: das Währungspaar Euro und britisches Pfund. Mehr Infos auf www.trading-house.de

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