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Jens Klatt (XTB)/ Jessica Schwarzer: „Kein schwarzer Schwan – eher ein Sturm im Wasserglas”

Krieg im Nahen Osten – war das ein Schwarzer Schwan für die Börsen? „Ein Schwarzer Schwan war es nicht – das wäre ein total überraschendes Ereignis. Wir hatten ja schon Wochen und Tage vorher Anzeichen. Überraschender waren die Gegenschläge vom Iran”, so Jessica Schwarzer. Jens Klatt (XTB-Marktanalyst): „Wir sind verhältnismäßig solide unterwegs. Die Abschläge zu Wochenbeginn waren erwartbar. Zur Mitte der Woche haben wir wieder Käufe gesehen. Besonders stark getroffen hat es vielleicht den Dax im Vergleich zur Wall Street. Die hat recht stark gehalten. Gefühlt haben wir das Schlimmste überstanden.” Buchautorin und Finanzjournalistin Schwarzer ergänzt: „Wenn man langfristig investiert, kann man solche Dips schon nutzen und nachkaufen. Ich bin Team breit gestreut. Nicht die Nerven verlieren und das Depot wild umschichten.” Und droht jetzt ein Energiepreis-Schock? „Wenn man die Spikes beim Ukraine-Krieg erlebt hat, ist es aktuell mehr ein Sturm im Wasserglas. Ich bin skeptisch. Die Aufschläge kommen und es hängt sicherlich davon ab, wie sich die Lage in der Straße von Hormus entwickelt. In Summe hält sich der Ölpreis solide”, so der XTB-Experte Klatt. Wo gibt es jetzt Chancen und wo Risiken? Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.xtb.com

Robert Halver (Baader)/ Jens Chrzanowski (XTB): „Wäre die deutsche Politik an der Börse, wäre sie ein Pennystock”

Die Stimmung für die deutsche Wirtschaft hat sich diese Woche weiter eingetrübt, doch das Handelsvolumen an der Börse ist aktuell recht hoch. Welche Aktien und Branchen sind jetzt interessant? „Wenn man auf dem Rosenmontagszug ist und die Persiflage-Wagen sieht, wo die Politik durch den Kakao gezogen wird, dann weiß man, was auf den Nägeln brennt. Wir bekommen es nicht hin, weil wir keine knallharten Reformen machen. Nur Geld reinzupumpen, bringt ja nichts. Die Union hat Angst, an die AfD zu verlieren und die SPD an die Linken. Wäre die deutsche Politik an der Börse notiert, wäre sie ein Pennystock”, so Robert Halver (Baader Bank). Für die aktuelle Situation gibt Jens Chrzanowski (Deutschlandchef vom Online-Broker XTB) klare Empfehlungen: „Wirtschaft und Börse sind öfter mal getrennt. Wir haben seit drei Jahren kein wirkliches Wachstum. Ganz schön schlechte Zeiten. Trotzdem sind wir nah am Allzeithoch. Die Stimmung ist weiterhin gut. Deutschland und die Welt haben Kapital. Handelsvolumen kann ja bedeuten, dass ich kaufe oder verkaufe. Ich hab mich im November festgelegt, was ich für 2026 auf meine Watchlist packe. Das sind drei deutsche Werte: Lufthansa, Bayer und Mercedes. Lufthansa seit Jahresbeginn elf Prozent im Plus, Bayer 23 Prozent im Plus, Noch nicht ganz so performt hat mein dritter Wert: Mercedes – im Minus mit 2,5 Prozent seit Jahresbeginn.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.xtb.com

Jens Chrzanowski/ Jens Klatt (XTB): „Da sind auch die deutschen Aktienwerte ganz vorne mit dabei”

Schwankende Märkte – fällt die Jahresendrally aus? „Wenn wir auf die Stimmung hier auf der Messe schauen: Niemand ist nervös. Es geht vielleicht mal fünf Prozent runter, dafür nächstes Jahr vielleicht zehn Prozent hoch. Alle sind sehr, sehr optimistisch und steigen nicht aus, weil es eine kurze Konsolidierung ist. Wir schauen auch schon aufs Jahr 2026 und eigentlich bleibt es bullisch für die Märkte. Wir haben Trump, der einiges für die Börse machen möchte. Wir haben über 500 Milliarden Euro, die investiert werden sollen. Da sind auch die deutsche Aktienwerte ganz vorne mit dabei”, sagt Jens Chrzanowski (XTB-Deutschlandchef). Marktanalyst Jens Klatt meint: „Aktuell ist der Wurm drin, aber wir sind auch extrem gut gelaufen. Wir sind beim Dax 23 Prozent auf Jahressicht im Plus. Ich denke, dass in den USA der Leitzins noch mal gesenkt wird und spätestens dann dürfte noch mal ein Schub kommen und einer Jahresendrally eigentlich nichts mehr im Wege stehen. Und Gold ist jetzt erst recht interessant, möchte man sagen. Wir sind ein bisschen heiß gelaufen. So eine Konsolidierung kann bis ins Jahr 2026 reingehen. Ich würde nicht ausschließen, dass wir dann in 2027 locker über die 5.000-Dollar-Marke bei Gold gehen. Wir bieten da z.B. Xetra-Gold an.” Alle Details im Gespräch mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch auf der World of Trading und auf https://www.xtb.com

Jens Chrzanowski (XTB): „Wir haben Multi-Krisen: Immer wenn es unsicher wird, steigt Gold”

Gold war in diesem Jahr eines der besten Investments und hat über 50 Prozent zugelegt. Die einen Experten warnen jetzt vor Rückschlägen, die anderen sehen Gold schon bald bei 5.000 Dollar pro Unze. „Man kann sogar sagen, Gold ist explodiert. Es können ruhig noch einmal 5 bis 10 Prozent Plus werden. Die Gründe sind vielfältig. Wir haben Multi-Krisen. Und immer wenn es unsicher in der Welt wird, steigt der sichere Hafen Gold”, sagt Jens Chrzanowski. Der XTB-Deutschlandchef weiter: „Physisch kaufen würde ich nur, wenn ich wirklich Fort Knox zu Hause habe. Es gibt Wertpapiere: Xetra-Gold und auch ETFs, die man kaufen kann oder für kurzfristiges Handeln CFDs auf Gold. Xetra Gold ist eines der beliebtesten Produkte, wenn es um Gold geht. Eine Tochter der Deutsche Börse ist der Emittent. Das spricht natürlich für Solidität und ist einfach zu handeln. CFDs sind dagegen mehr fürs kurzfristige Traden. Ich kann da auf short oder long gehen.” Alle Details im Interview mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.xtb.com

Jens Klatt (XTB): “Bundestagswahl, Börse, USA: So wirkt sich die politische Lage auf die Märkte aus”

Politische Börsen haben ja bekanntlich kurze Beine – oder etwa doch nicht mehr? Nach der Bundestagswahl stellt sich die Frage, wie sich der Ausgang auf die Börse auswirkt und wie sich die Beziehungen zwischen den USA und Deutschland verändern könnten. „Die Aufschläge an den Märkten rund um die Wahl waren überraschend“, erklärt Jens Klatt. Der XTB-Marktanalyst weiter: „Die Unsicherheit hat sich gelegt, und es sieht so aus, als ob fiskal-politische Stimuli die Börse weiterhin positiv beeinflussen könnten, zumindest kurzfristig.“ Aber was bedeutet das für die DAX-Unternehmen? Klatt nennt besonders den Rüstungssektor mit Rheinmetall als potenziellen Gewinner. Auch Siemens könnte durch seine Verbindungen zum Rüstungsbereich profitieren, während VW vorerst eine Pause braucht, um sich zu erholen. In Bezug auf den internationalen Handel betont der Experte vom Online-Broker XTB die potenziellen Risiken durch Import-Zölle, die sich negativ auf die deutsche Wirtschaft auswirken könnten. „Die Beine der politischen Börsen sind längst nicht mehr so kurz wie früher“, sagt er und fügt hinzu, dass Anlegerinnen und Anleger den Fokus nicht nur auf Chancen, sondern auch auf diese Risiken richten sollten. Alle Details im Interview mit Finanzjournalistin Jessica Schwarzer an der Frankfurter Börse und auf https://www.xtb.com

Jens Chrzanowski (XTB): “Der Dax ist eigentlich ein Ausländer”

Endspurt 2024 – gibt es für Anleger an der Börse jetzt mehr Chancen oder Risiken? Und schafft der Dax jetzt die 20.000 Punkte? “Wir glauben schon, dass die 20.000 Punkte kommen. Ob es bis Jahresende was wird oder vielleicht im Januar, kann Anlegern egal sein. Es ist aber eine schöne psychologische Marke. Alle gucken drauf”, sagt Jens Chrzanowski. Der XTB-Deutschlandchef weiter: “Es ist immer die Frage, wie läuft die allgemeine Wirtschaft und wie geht es den Aktien-Unternehmen. Aktuell ist die Stimmung insbesondere in Deutschland immer noch eher negativ. Neue Konjunkturprognosen gehen sogar ins Minus. Aber wir sehen auch, dass die meisten Aktien-Unternehmen gar nicht so schlecht aufgestellt sind. Warum? Weil der Dax eigentlich ein Ausländer ist.” Wie sollten Anleger sich jetzt aufstellen? Alle Details im Gespräch mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.xtb.com

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