Private Equity

Robin Binder (NAO): „Immer mehr Privatanleger setzen auch auf vorbörsliche Investitionen”

Der Börsengang von SpaceX steht morgen an der Nasdaq vor der Tür. Für Anleger wird es schwierig, gleich zum Börsengang etwas vom Kuchen abzubekommen. Zudem gehen oft auch nicht alle interessanten Unternehmen an die Börse. „Es ist relativ schwierig. Gerade SpaceX setzt sehr auf institutionelle Investoren. Indirekt wirst du zwar früher oder später auch über deine passiven Investments wie ETFs investiert sein, aber immer mehr Privatanleger setzen auch auf vorbörsliche Investitionen – also auf Private Equity”, sagt Robin Binder. Der Geschäftsführer von NAO Co-Investment weiter: „Wenn du dir Unternehmen mit über 100 Millionen Jahresumsatz anschaust, siehst du, dass über 90 Prozent dieser Unternehmen gar nicht an der Börse sind. Die ganzen Mittelständler – auch riesengroße Konzerne – sind gar nicht an der Börse. Ein typischer Anleger hat seine ETFs, Einzelkaktien und noch eine Anlage zusätzlich und möchte dann noch breiter diversifizieren. Wir haben Partnerschaften mit 18 Assetmanagern – das breiteste Angebot von Private Market-Fonds in Europa und bekommen Zugang zu deren Strategien. Über die NAO-App suchst du dir dann ein Investment aus.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch von der Frankfurter Börse und auf https://www.investnao.com

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Das wichtigste Risiko ist die fehlende Liquidität“

Die Deutsche Bank öffnet Privatmärkte für eine breitere Kundenschicht. Die genauen Hintergründe? „Die Bank reagiert auf einen klaren Trend. Immer mehr Investoren suchen nach Möglichkeiten, über die klassischen Aktien- und Anleihemärkte hinaus zu investiere. Mit dem neuen Fonds will die Deutsche Bank vor allem wohlhabendere Privatkunden ansprechen. Neobroker wie Trade Republic oder Scalable Capital bieten den Einstieg teilweise schon ab einem Euro an. Die Deutsche Bank setzt dagegen eine Mindestanlagesumme von 10.000 Euro. Dahinter steckt die Überzeugung, dass nur Anleger mit einem gewissen Vermögen und einem längerfristigen Anlagehorizont diese Produkte sinnvoll nutzen können“, sagt Manuel Koch. Der Chefredakteur von Inside Wirtschaft weiter: „Das wichtigste Risiko ist die fehlende Liquidität. Anteile an diesen Fonds können nicht wie Aktien täglich an der Börse gehandelt werden. Rückgaben sind meist nur quartalsweise möglich und oft begrenzt. Zudem gibt es Sperrfristen, in denen ein Ausstieg gar nicht möglich ist. Wer investiert, sollte sich also darauf einstellen, sein Geld mindestens drei Jahre oder länger gebunden zu haben.” Alle Details im Interview mit BWL-Influencer David Döbele an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

David Döbele (pumpkincareers): “Private Equity-Fonds investieren Geld in privates Eigenkapital”

Was sind eigentlich Private Equity-Fonds? “Das sind Fonds, die ihr Geld in privates Eigenkapital investieren. Typischerweise kauft man dann die Anteile an einem Unternehmen. Auch mit dem Ziel, Ideen hineinzubringen, das Management zu verbessern und dann nach fünf bis sieben Jahren weiterzuveräußern, um eine sehr überdurchschnittliche Rendite zu erzielen”, sagt der BWL-Influencer und Mitgründer von pumpkincareers David Döbele. Alle Details im Interview mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

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