Robert Halver

Robert Halver (Baader Bank): Fast alle Neulinge des Dax 40 haben verloren

Vor gut einem Jahr wurde aus dem Dax 30 der Dax 40 – der wichtigste deutsche Leitindex wurde um zehn Unternehmen vergrößert. Doch die Enttäuschung war groß: fast alle Neulinge haben seit dem Aufstieg in die erste Börsenliga verloren. „Auf der einen Seite hatten wir den schwierigen Markt mit Corona und Ukraine – da leiden Aktien. Auf der anderen Seite hat der DAX aber an sich strukturell seine Feuertaufe bestanden”, sagt Robert Halver von der Baader Bank. “Wer im Dax ist, ist in der Beletage der deutschen Aktienkultur. Fonds und ETFs sind oft gezwungen, diese Werte zu kaufen.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse.

Robert Halver (Baader Bank): “Anleger sitzen auf Geld wie Onkel Dagobert”

Die EZB hat die größte Zinsanhebung in ihrer Geschichte verkündet. Der Leitzins steigt um 0,75 Prozentpunkte auf 1,25 Prozent. Was bedeutet das? “Das soll signalisieren, dass die EZB noch da ist und die Inflationsbekämpfung ernst nimmt. Aber sie hat sich viel zu lange Zeit gelassen und die Inflation in der Breite zugelassen. Wichtig ist, dass sie auch in der Zukunft weitere Zinserhöhungen macht. Da habe ich aber meine Zweifel”, sagt Robert Halver von der Baader Bank. “Wir haben sehr viele Anleger, die quasi auf Geld sitzen wie Onkel Dagobert. Man sollte jeden Monat investieren und die Gunst der Stunde nutzen.” Alle Details – auch zum Porsche-Börsengang – im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.

Robert Halver: “Es bringt nichts zu sagen, wir müssen den Euro-Laden irgendwie zusammenhalten”

Vor einigen Wochen haben wir über die Parität von Euro und Dollar gesprochen. Doch die Gemeinschaftswährung verliert weiter und liegt jetzt sogar unter einem Dollar. Ist der Euro in Gefahr? “Eine EZB muss auch erkennen, es bringt nichts zu sagen, wir müssen den Euro-Laden irgendwie zusammenhalten. Auch mit instabilen Mitteln und lassen einfach die Inflation laufen. Am Ende zahlen wir dafür mehr. Alle Länder müssen dann aber auch ihre Hausarbeiten machen”, sagt Robert Halver von der Baader Bank. Alle Details – auch zu den aktuellen Märkten – im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.

Robert Halver (Baader Bank): “Mit der Rezession kann die Börse umgehen – Alternativen nicht da”

Neuer Bullenmarkt oder alte Bärenmarktrally im Abwärtstrend? Der DAX nimmt die Marke von 14.000 Punkten diese Woche ins Visier und an der Wall Street geht es seit Wochen wieder aufwärts. Viele Experten misstrauen aber den steigenden Kursen. Zurecht? “Wenn man einen Stein den Börsen-Berg hinaufrollt, dann ist der lange Zeit runter geplumpst, weil die Probleme groß waren. Jetzt kann man sagen, er kann zwar noch rollen, fällt aber nicht ins Börsen-Tal zurück”, sagt Robert Halver von der Baader Bank. “Mit der Rezession kann die Börse umgehen und die Alternativen am Zinsmarkt sind nicht da.” Alle Details zu aktuellen Anlage-Strategien im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse.

Robert Halver (Baader Bank): “Ich gehe davon aus, dass die Weltwirtschaft nicht zusammenbricht”

Ukraine-Krieg, Energiekrise, Corona-Sorgen oder die Konjunktur-Abschwächung in China – Unsicherheiten gibt es genug an den Finanzmärkten. Welche Anlageklassen machen da jetzt vielleicht am meisten Sinn? “Wir haben viele Probleme, aber wir bekommen auch Aufhellungen. Viele sitzen auf vielem Geld, um dann auch wieder Aktien nach vorne zu bringen. Standard-Anlagen wie ETFs jetzt weitermachen, wo es günstig ist. Anleihen sind mau. Bei Gold zählt nicht die kurzfristige Rendite, sondern der längerfristige Besitz. Bei Bitcoin gibt es nur spekulative Chancen”, sagt Robert Halver von der Baader Bank. Alle Details zu aktuellen Anlage-Strategien im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse.

Robert Halver (Baader Bank): “Euro ist eine weiche Währung – müssten endlich die Mistgabel aus- und die Probleme anpacken”

“Es wird der Sommer der Erkenntnis – bei vielen Unsicherheiten werden wir mehr wissen. Die Politik muss sich auf das Schlimmste einstellen und die Märkte fangen das auch ein. Auf den Dax bezogen würde ich aber keinen Crash erwarten. Und mit Blick auf den Euro – die Zukunftsfähigkeit der Eurozone wird mittlerweile angezweifelt. Der Euro ist eine weiche Währung. Wir müssten endlich mal die Mistgabel aus- und die Probleme anpacken. Europa muss seine Hausaufgaben machen”, sagt Robert Halver von der Baader Bank. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.

Robert Halver (Baader Bank): “Alte Mär vom Euro – wir haben es versäumt, eine New Economy aufzubauen”

“Wir haben gerade eine Gaskrise vor Augen. Die Gefahr einer Rezession wird dort abgebildet und eine Exportnation wie Deutschland leidet darunter. Es ist zudem die alte Mär, dass ein schwacher Euro gut für den Export ist. Aber man muss erst einmal was zu verkaufen haben. Wir haben es versäumt, eine New Economy aufzubauen. Wenn der Markt so schwierig ist, sollte man die regelmäßigen Ansparpläne weiterführen bzw. damit beginnen. Denn jetzt kommt man da günstiger ran. Uns steht der Sommer der Erkenntnis bevor”, sagt Robert Halver von der Baader Bank. Alle Details zur aktuellen Marktsituation im Inside Wirtschaft-Interview an der Frankfurter Börse.

Robert Halver (Baader Bank): “Der große Sensenmann ist unterwegs”

Anlageklassen und Märkte im Check. “Die Märkte sind in einer Wartestellung. Es ist ein breiter Seitwärtstrend. Ich gehe davon aus, dass der Sommer so weitergehen könnte. Warten ist nicht die beste Strategie. Ich plädiere dafür, dass man sich peu à peu seine Lieblinge wieder ins Depot legt. Regelmäßige Aktien-Sparpläne würde ich eher noch steigern. Längerfristig macht auch Gold Freude. Am Krypto-Markt ist es kalt geworden. Der große Sensenmann ist unterwegs. Die pionierhaften Gewinne sind vorbei”, sagt Robert Halver von der Baader Bank. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.

Robert Halver (Baader Bank): “Der Zins ist der größte Feind des Aktienmarktes”

Es hat mal kurz nach einer Erholungsrally in dieser Woche ausgesehen, doch der Dax ist weiter hoch nervös. Woran liegt das? “Die Angst ist groß, dass die US-Notenbank mehr macht und vielleicht einen Schritt von 0,75 Prozentpunkten raufgeht. Der Zins ist der größte Feind des Aktienmarktes”, sagt Robert Halver von der Baader Bank. Alle Details zu aktuellen Anlage-Strategien im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse.

Robert Halver: “Wenn die letzten Börsen-Bullen kastriert sind, kommt die Bodenbildung am Markt”

In dieser Woche rutschte der DAX zeitweise unter die Marke von 13.400 Punkte ab, erholte sich aber wieder leicht. Warum ist der Markt jetzt so nervös, obwohl uns doch die Themen wie hohe Inflation, Zinserhöhungen und der Krieg in der Ukraine schon eine ganze Weile beschäftigen? “Wir können rezessive Tendenzen nicht ausschließen. Die Börsen haben schon viel verloren, aber die letzten Börsen-Bullen müssen noch kastriert werden und ihre Papiere auf den Markt schmeißen. Dann sind wir mit dem Prozess der Bodenbildung durch”, sagt Robert Halver von der Baader Bank. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.

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