Robert Halver

Inside MarketsX: Statt Stabilitäts- jetzt europäische Schulden-Union – Empfehlungen: Bitcoin, Gold

Die Mega-Schulden-Aufnahme startet: Das EU-Parlament hat den Corona-Aufbaufonds angenommen, wobei es bei der Vergabe der Mittel gar nicht mitreden darf. Der Fonds kann jetzt Milliarden vergeben, wovon fast die Hälfte nicht zurückgezahlt werden muss. Bekommen wir jetzt durch die Hintertür die Vergemeinschaftung von Schulden in der EU? “Warum Hintertür? Das ist der Vordereingang mit voller Beleuchtung. Eine Krise muss man nutzen und die hat die EU genutzt, in dem wir immer mehr aus der europäischen Stabilitäts- eine Schulden-Union machen. Die Tür ist aufgemacht und die kriegen wir nie wieder zu.” Unser Expertenthema bei Inside MarketsX. Manuel Koch schaut zudem wieder auf zwei Top-Empfehlungen der trading-house Börsenakademie: Bitcoin und Gold. Mehr Infos auf https://www.trading-house.de

Robert Halver (Baader Bank): “Immer mehr Pensionskassen in Schieflage – Rentenlücke wird immer größer”

Die Finanzlage der Pensionskassen spitzt sich weiter zu. Die Die Finanzlage der Pensionskassen spitzt sich weiter zu. Die Versicherungsaufsicht hat gerade erst zwei dicht gemacht und beobachtet 36 von 135 Kassen. Welche Probleme haben die Pensionskassen? Ist die Altersvorsorge noch sicher? “Das Problem ist natürlich die Niedrigzinsphase! Man kann die Garantien nicht mehr einhalten, die teilweise mit Garantiezinsen von drei bis vier Prozent verkauft wurden. Hier muss man Sorge haben, ob eine vernünftige Rendite überhaupt noch erwirtschaftet werden kann”, sagt Robert Halver. Der Experte von der Baader Bank weiter: “Ganz fatal wird es dann, wenn die Pensionskassen so in Schieflage geraten, dass sie ihre Leistungen sogar kürzen müssen.” Alle Details im Interview mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse.

Inside MarketsX: David gegen Goliat – Anleger wehren sich gegen große Hedgefonds, Empfehlung: SAP

Weil Hedgefonds auf fallende Kurse beim US-Computerspiele-Händler Gamestop gewettet hatten, taten sich Anleger zusammen, um den Managern Paroli zu bieten. Daraufhin sprang die Aktie zwischenzeitlich um 158 Prozent ins Plus und die Hedgefonds hatten ein Problem. Außerdem veröffentlichten Apple, Facebook und Tesla Zahlen – geht die Rally weiter? Unser Expertenthema bei Inside MarketsX. Manuel Koch schaut zudem wieder auf eine Top-Empfehlung der trading-house Börsenakademie: SAP. Mehr Infos auf https://www.trading-house.de

Robert Halver (Baader Bank): “Wir sind glimpflich davon gekommen – Dax bei 14.600 Punkten”

Das Statistische Bundesamt erwartet für das Corona-Jahr 2020 einen Einbruch der deutschen Wirtschaft um fünf Prozent. Wie ist das einzuordnen? “Minus fünf Prozent klingt absolut verheerend, aber relativ betrachtet sind wir glimpflich davon gekommen. Das hängt zum Beispiel auch damit zusammen, dass wir nicht ganz so stark dienstleistungsorientiert sind, zum anderen haben wir die massiven Gegenmaßnahmen finanziert von der Geldpolitik”, sagt Robert Halver. Was rät der Börsenexperte der Baader Bank für 2021? “Es wird kein negatives Jahr. Ende des Jahre erwarte ich den Dax bei 14.600 Punkten. Denn es fehlen die Alternativen und die Konjunkturmaßnahmen greifen. Aber es wird zwischenzeitlich volatiler werden.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.

Robert Halver (Baader Bank): “So einen fetten schwarzen Schwan hatte niemand auf dem Radar – das macht demütig”

“So einen fetten schwarzen Schwan hatte niemand auf dem Radar gehabt. Das macht einen auch demütig – in unserer hochtechnisierten Welt gibt es doch immer etwas, das den Vulkan zum Ausbruch bringen kann”, so fasst Robert Halver das Corona-Börsenjahr 2020 zusammen. “Man hat aus der Finanzkrise gelernt. Da hatte man noch mit Hilfen gezögert. Bei Corona hat man sofort geholfen. Fiskal- und Geldpolitik haben miteinander fusioniert. Wie Winnetou und Old Shatterhand – die besten Freunde. Die einen machen Schulden, die anderen müssen sie tragen. Das ist stabilitäts-politisch nicht mehr zu vertreten”, so der Experte von der Baader Bank. Und wie wird jetzt 2021? Alle Details im Interview mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse.

Robert Halver (Baader Bank): “Von Stabilitätspolitik nicht viel übrig – EZB ist Rettungsanker”

Die EZB gibt weiter Vollgas, um die Folgen der Corona-Pandemie abzufedern. Sie weitet ihr Anleihekaufprogramm um 500 Milliarden Euro aus und verlängert es bis März 2022. Das Volumen der Anleihekäufe steigt damit auf 1,835 Billionen Euro. Ist das alternativlos? “Neue Liquidität braucht das Euro-Land. Wir sehen ja, dass viele Hilfspakete bald wieder auslaufen. Man möchte alles dafür tun, dass es ja keine Schuldenkrise wieder gibt. Aber von Stabilitätspolitik ist nicht viel übrig geblieben. Die EZB ist und bleibt der Rettungsanker”, sagt Robert Halver (Baader Bank). Alle Details im Interview mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.

Robert Halver (Baader Bank): “Wir brauchen Aktien – EZB bleibt Schutz-Patron für Aktienmärkte”

Die Börsen haben zuletzt sehr intensiv auf positive Nachrichten reagiert. Wie sollten sich Anleger am Aktienmarkt positionieren? “Am Ende des langen dunklen Corona-Tunnels kommt Licht. Klar ist, dass Aktien die Zukunft handeln. Ich versteh nicht wie man sagen kann am Aktienmarkt möchte ich nicht investiert sein. Wir brauchen weiterhin Aktien”, unterstreicht Robert Halver. Der Finanzexperte der Baader Bank glaubt zudem an eine Jahresendrally und mögliche Rekorde an den Börsen: “Wir sind noch lange nicht durch mit der Konjunktur. Wir werden im Winter auch nicht wachsen. Aber wenn der Lockdown nicht zu einem Total-Lockdown wird, dann wird sich die Entwicklung am Aktienmarkt verfestigen. Die EZB bleibt Schutz-Patron für steigende Aktienmärkte.” Im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch geht es zudem um die Gewinner und Verlierer der Coronakrise.

US-Wahl-Talk: Die geteilten Staaten von Amerika – was heißt die Hängepartie für Anleger und Börsen?

Die Wahlumfragen haben wieder einmal versagt: Wir sehen ein Kopf-an-Kopf-Rennen ums Weiße Haus zwischen Präsident Donald Trump (74) und Herausforderer Joe Biden (77). Die Stimmen werden weiterhin ausgezählt und am Ende könnten sogar Gerichte über den Sieger entscheiden. “Ich hoffe, dass die Leit-Demokratie der Welt nicht versagt. Wenn wir wochenlang nur streiten, kann Amerika nichts gegen Corona tun und kein Konjunkturprogramm machen, dann hängt alles in der Luft. Die Unsicherheit wird die Märkte sicherlich beeinträchtigen”, gibt Robert Halver (Baader Bank) zu bedenken. Schwankungen in den kommenden Wochen könnten für Trader interessant sein. “Es war eine sehr volatile Nacht mit grundsätzlich guter Stimmung. Der Aufwärtstrend bleibt in Takt. Die Gefahr einer neuen Verkaufswelle ist aber relativ groß”, sagt Marktanalyst Max Wienke vom Broker XTB. Die ausführliche Diskussion mit Blick auf die Strategien von Biden und Trump im Gespräch mit Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse.

Robert Halver (Baader Bank): “Wir dürfen nicht zu einer Toilettenpapier-Ökonomie werden – Jahresendrally?”

Die Märkte haben zuletzt nervöser auf Corona-Nachrichten reagiert. Kann da noch eine Jahresendrally kommen? “Wenn man davon ausgeht, dass kein Lockdown kommt, dann wird es zwar vielleicht keine Höchststände geben, aber wir kriegen vielleicht sowas wie eine Jahresendrally”, sagt Robert Halver. Sind schlechte Corona-News also an den Börsen eingepreist? “Der Markt geht davon aus, dass es nicht mehr zu einem generellen Lockdown kommt. Eine flächendeckende Schließung würde für die Wirtschaft fatale Auswirkungen haben, wenn wir zu einer Toilettenpapier-Ökonomie werden. Wir brauchen bundeseinheitliche Regeln”, so der Experte der Baader Bank. Wie sollten sich Anleger durch diese Zeit manövrieren? “Dabei bleiben! Regelmäßige Aktien-Sparpläne lohnen sich, denn die Kurse sind nicht mehr so hoch. Und ich sehe nach wie vor keine Panik. Sollte es noch einmal Rücksetzer geben, kann man sich schon eimal seine Lieblinge aussuchen. Es gibt keine Alternative zum Aktienmarkt.”

Robert Halver (Baader Bank): Job-Kahlschlag – Corona hat die Defizite der Dax-Konzerne zum Vorschein gebracht

Kommt der Job-Kahlschlag bei Dax-Konzernen? Allein in diesem Jahr sollen mehr als 40.000 Stellen in Deutschland verloren gehen. Lufthansa, VW, Commerzbank, Deutsche Bank – das sind nur einige Namen. “Den Trend gab es schon vorher. Man kann aber sagen Corona hat die Defizite der deutschen Volkswirtschaft zum Vorschein gebracht wie das Sonnenlicht ungeputzte Fenster”, sagt Robert Halver. Der Börsenexperte der Baader Bank mahnt die Politik zum Handeln. Mehr müsse im Bereich Digitalisierung passieren und eine Diskussion über ein bedingungsloses Grundeinkommen käme auch auf uns zu. Alle Details im Interview mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse.

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