Sachwerte

Prof. Max Otte: „Merz hat meine niedrigen Erwartungen grandios unterboten“

Deutschland steckt laut Prof. Max Otte mitten in der von ihm bereits 2023 prognostizierten wirtschaftlichen Abwärtsentwicklung. „Die Industriekerne brechen weg“, sagt der Ökonom, Buchautor und Fondsmanager. Besonders deutlich wird Otte bei Bundeskanzler Friedrich Merz: „Ich kenne Merz schon sehr lange. Ich hab nicht viel von ihm erwartet. Ich hatte sehr niedrige Erwartungen, aber er hat sie grandios unterboten.“ Otte spricht zudem über die wirtschaftliche Lage Deutschlands und die zunehmende politische Unzufriedenheit und die Frage, ob Deutschland in eine neue wirtschaftliche Phase eintritt. Außerdem geht es um den KI-Boom und die Börse: „Der KI-Trend ist real, aber wir sehen da mittlerweile auch eine Überbewertung.“ Otte erklärt auch, warum er derzeit weniger auf Big Tech und stärker auf Value-Aktien, Energie und andere günstig bewertete Bereiche setzt. Auch Gold spielt für ihn eine Rolle: „Ich würde keinem jetzt raten, da Vollgas reinzugehen. Wer’s hat, freut sich drüber.“ Im Gespräch geht es außerdem um Bargeld (sein aktuelles Buch: „Rettet unser Bargeld”), den digitalen Euro, ein mögliches Vermögensregister, Altersvorsorge und Ottes Einschätzung zum neuen Altersvorsorgedepot. Alle Details im Interview mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://inside-wirtschaft.de

Rolf B. Pieper (TRI Concept): „Wer es jetzt nicht tut, kommt unter die Räder“

„Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen. Wer es jetzt nicht tut, kommt unter die Räder“, sagt Rolf B. Pieper mit Blick auf die aktuellen politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Entwicklungen. Der internationale Finanzmarktexperte, Erfinder der Triversifikation und Geschäftsführer der TRI Concept AG aus Liechtenstein spricht im Interview über die 75. Neuauflage von Pieper & Friends: Aus dem ursprünglich geplanten Kongress in Salzburg wird am 18. Oktober eine eintägige Veranstaltung in der Nähe von München. „Wir waren ehrlich, haben die Reißleine gezogen“, erklärt Pieper. Inhaltlich geht es unter anderem um Märkte, Vermögensschutz, kapitalmarktunabhängige Renditen und den persönlichen Austausch mit Experten. Mit Blick auf Deutschland findet Pieper deutliche Worte: „Das Parteiensystem ist am Ende, das Finanzsystem ist am Ende, die Sozialversicherungssysteme sind am Ende, unsere Infrastruktur schon lange.“ Besonders kritisch sieht er die hohe Staatsverschuldung, Inflation und die Entwicklung der persönlichen und finanziellen Freiheit. Auch beim digitalen Euro warnt Pieper: „Am Ende des Tages läuft es darauf hinaus, dass wir einen Kontosklaven haben werden, dass wir einen gläsernen Bürger haben.“ Für Anleger setzt Pieper deshalb auf eine breite Aufstellung: „Ich brauche Länderdiversifikation. Ich brauche kapitalmarktunabhängige Rendite.“ Neben Edelmetallen und Gold nennt er unter anderem seltene Erden, Technologiemetalle, Edelsteine und weitere physische Werte. Sein Ansatz: Vermögen über Länder und verschiedene Anlageklassen hinweg diversifizieren und nicht vollständig von den Finanzmärkten abhängig sein. Außerdem spricht Pieper über KI, Inflation, Rente, Bildung, Bürokratie und sein neues Buch „Die große Plünderung“. Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch sowie zu Pieper & Friends: Am 18. Oktober findet der Kongress statt. Alle Infos auf http://rolf-pieper.com

Rolf B. Pieper (TRI Concept): „Physisches Eigentum ist der richtige Weg“

„Die Menschen dürfen nicht mehr lange warten. Das geht 2027 los. Jetzt ist auch der Zeitpunkt, um darüber nachzudenken. Jetzt muss ich handeln“, sagt Rolf B. Pieper über die zunehmende Bedeutung von Sachwerten. Der internationale Finanzmarktstratege, Erfinder der Triversifikation und Geschäftsführer der TRI Concept AG aus Liechtenstein sieht physisches Eigentum als wichtigen Baustein außerhalb der klassischen Finanzmärkte: „Physisches Eigentum, Zugriffsschutz, im Idealfall außerhalb der EU. Wer das einmal kapiert hat, ist auf dem richtigen Weg vor all dem ganzen Ungemach.“ Auch bei Edelmetallen bleibt Pieper optimistisch: „Gold wird noch die 10.000 Euro zu sehen. Das prognostiziere ich.“ Zudem spricht er über die Verschuldung von Staaten, Inflation, Steuern, den digitalen Euro, den sogenannten Debasement Trade, strategische Metalle und weitere Sachwerte. Mit Blick auf die Finanzmärkte erwartet Pieper zudem viel Volatilität: „Irgendwann wird die Schuldenblase platzen und dann haben wir eine andere Welt.“ Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch von der neuen Finanzmesse Finance26 und alle Infos zu Pieper & Friends: Am 17. und 18. Oktober lädt Rolf B. Pieper zum großen Kongress nach Salzburg ein. Mit dabei sind zahlreiche Experten aus den Bereichen Finanzen, Edelmetalle, Rohstoffe, Vermögensschutz und Gesellschaftsrecht. Anmeldungen und weitere Informationen gibt es auf http://rolf-pieper.com

Alexander Köhne (pro aurum): „Deutsche Goldreserven verkaufen? Nur bei extremen Krisen”

Gold und Silber: Welche Faktoren spielen bei den Edelmetallen aktuell eine Rolle? Wer kauft Gold und was passiert bei den Zentralbanken? „Zu Beginn des Iran-Kriegs ist der Goldpreis erst einmal gefallen. Das widerspricht sich vielleicht. In solchen Tagen fallen aber meist alle Assets. Ein großer Teil des Rücksetzers wurde aber wieder aufgeholt. Mittel- und langfristig ist Gold aber die Risikowährung der Welt. 43 Prozent der Zentralbanken planen in den nächsten drei bis fünf Jahren Zukäufe. Die agieren strategisch. Die nutzen Rückgänge wie jetzt gerade oder kaufen sukzessive unabhängig vom Marktrauschen. Man sieht weiterhin viele Zentralbanken auf der Käuferseite. Es gab aber auch zwei große Zentralbanken, die verkauft haben. Das waren Russland und türkische Zentralbank. Das hat aber sehr spezifische Gründe in den Ländern zur Stützung der eigenen Währung”, sagt Alexander Köhne. Ökonom Marcel Fratzscher hat unterdessen zur Bewältigung der Krise zum Verkauf der Goldreserven geraten. Was ist davon zu halten? „Ich bin da immer wieder über solche Vorschläge überrascht. Das ist ja auch ein juristisches Problem. Das Gold dient zur Absicherung extremer Krisen. Und ich glaube die haben wir nicht. Und man würde damit auch den Euro schwächen und Vertrauen untergraben. Die Frage ist zudem, ob wir das Geld für etwas Vernünftiges ausgeben würden? Vermutlich nicht!”, sagt der Vertriebsleiter vom Edelmetallhändler pro aurum. Alle Details – auch über Silber – im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch von der Frankfurter Börse und auf https://www.proaurum.de

Marc Friedrich: „Jahrelanger Bullenmarkt: Es wird lebensverändernde Profite erzeugen”

„Man merkt, dass wir im Rohstoff-Super-Zyklus sind. Ein ganz trendiges Thema. Auch bei den Minenaktien. Denn auch die Künstliche Intelligenz braucht Energie. Es wird ein jahrelanger Bullenmarkt sein. Wir sind erst am Anfang und reden von fünf Jahren plus X. Unter anderem Gold und Silber, aber ich finde auch Lithium, Kupfer, Uran, Öl und Gas spannend. Aber nur ein Prozent der institutionellen Anleger sind erst in Rohstoffe investiert. Wenn die mal den Zahn der Zeit erkennen, werden die massiv reingehen. Es wird lebensverändernde Profite erzeugen”, sagt Marc Friedrich. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch vom Finanzevent Invest aus Stuttgart und auf https://inside-wirtschaft.de

Rohstoff-Talk mit Michael Blumenroth: „Es unterstreicht nicht den Ruf der Berechenbarkeit”

Alle reden über Rohstoffe, seltene Erden oder Edelmetalle. Messen wie die Invest in Stuttgart waren gerade voll mit Anbietern aus diesem Bereich. Ist das ganze nur ein Hype oder vielleicht doch ein Rohstoff-Super-Zyklus? „Eigentlich war es bei den Besuchen der letzten Jahre immer so gewesen, dass meistens sich dann Gold-Minenanbeiter oder rohstoffaffine Firmen auf der Invest-Messe gezeigt haben. Ist ja auch ein Schaufenster. Ob das jetzt ein Hype ist, glaub ich nicht. Rohstoffe beschäftigen momentan einfach auch viele. Dieser Super-Zyklus wird alle paar Jahre mal ausgerufen. Es spricht vieles dafür, dass sehr viele Rohstoffe tatsächlich noch Potenzial nach oben haben. Die Energiewende braucht Rohstoffe, Datenzentren brauchen sie für künstliche Intelligenz, für die Verteidigung oder Infrastruktur. Also alles Themen, die dafür sprechen, dass viele Rohstoffe in Zukunft nachgefragt werden”, sagt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Das Bundesfinanzministerium hat die Umsatzsteuerbefreiung für Privatanleger bei Rohstoffen im Zollfreilager praktisch abgeschafft. Was bedeutet das für Anleger? „Das könnte ein Nachteil werden. In diesen Zollfreilagern waren zum Beispiel Metalle wie Silber, Platin oder Palladium von der Umsatzsteuer befreit. Es kam jetzt sehr unerwartet, dass diese zollfreien Lager nicht mehr umsatzsteuerbefreit sind. Es unterstreicht nicht unbedingt den Ruf der Berechenbarkeit von Gesetzen und Verordnungen”, so der Experte der Deutschen Bank bei Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch im Interview. Alle Infos – auch zu Gold und Öl aktuell – im Interview und auf https://www.xetra-gold.com

Rolf B. Pieper (TRI Concept): „Alle rechnen mit dem neuen Super-Zyklus bei den Rohstoffen”

„Ich habe den Eindruck, dass immer Menschen erkennen, wie sehr Wohlstand, Finanzen und Zukunftsfähigkeit in Gefahr sind. Nicht nur, dass viel über das Versagen der Politik gesprochen wird, sondern auch darüber, dass man ein Konzept braucht. Nur Daytrading kann es nicht sein”, sagt Rolf B. Pieper über die aktuelle Situation. Der CEO der TRI Concept AG schaut auf Sachwert-Konzepte, in die Edelmetalle und Metalle gehören: „Alle rechnen mit dem neuen Super-Zyklus bei den Rohstoffen. Nicht umsonst haben wir auch neue Metalle mit reingenommen. Aber: Die Politik ist in der Umsetzung: Einlagerung in einem deutschen Zollfreilager wird steuerpflichtig. Der Vorteil von 19 Prozent ist also weg. Wir bevorzugen zurzeit die Schweiz. In Liechtenstein greift immer mehr Regulatorik.” Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch vom Finanzevent Invest in Stuttgart und auf http://rolf-pieper.com

Alexander Köhne (pro aurum): „Gold bleibt die Versicherung des Vermögens”

Edelmetalle wie Gold und Silber waren eines der gefragtesten Themen auf der Invest in Stuttgart. „Vor ein paar Jahren war das Thema zwar präsent, aber jetzt ist es viel prominenter. Das hängt natürlich auch mit der Kursentwicklung der letzten zwei Jahre zusammen. Die gute Entwicklung im Januar war massiv. Da ist so ein Dämpfer wie zuletzt ok. Jetzt haben wir eine gesunde Basis für die nächsten Jahre und am Ende ist es eh ein langfristiges Investment. Man sollte Gold immer beimischen und nie verkaufen. Es bleibt die Versicherung des Vermögens. Im Idealfall braucht man die Versicherung nie und kann es vererben”, so Alexander Köhne. Der Experte von pro aurum weiter: „Wir haben gerade zu den Preisspitzen auch langjährige Kunden gesehen, die mal ein bisschen was verkauft haben, mal Kasse gemacht haben. Insbesondere im Bereich Schmuck, Alt-Gold, Alt-Silber haben wir wirklich große Mengen angekauft. Bei einem großen Händler bekommen Sie eine schnelle und sichere Abwicklung zu einem guten Preis.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch vom Finanzevent Invest aus Stuttgart und auf https://www.proaurum.de

Cornelia Schleime im Salon Schinkelplatz: „Unabhängig vom Staat, von Männern und vom Kunstbetrieb”

Cornelia Schleime (72) ist Malerin, Filmemacherin, Autorin – und, wenn man so will, auch Überlebenskünstlerin. Sie ist 1984 aus der DDR mit ihrem kleinen Sohn Moritz an der Hand ausgereist, hat ihr gesamtes Frühwerk von 100 Arbeiten verloren und ist sich bei der Neufindung immer treu geblieben. Eine Frau, die sich nie hat kleinmachen lassen — nicht vom DDR-Staat, nicht von Männern und auch nicht vom Kunstbetrieb.

Im Salon Schinkelplatz spricht Gastgeber Manuel Koch über ihre Zeit in der DDR. Gleich zu Beginn wird deutlich, wie hart die Jahre vor der Ausreise waren: „Ich hatte ja gar keine Berufsmöglichkeit mehr. Also ich hatte Ausstellungsverbot, dann gründeten wir die Punkband, dann hatten wir Auftrittsverbot.“ Auch ihre innere Haltung wird klar: „Sozialistischer Realismus hat mich nicht interessiert. Mich hat Poesie interessiert.“ Sehr offen spricht Schleime auch über das Lebensgefühl jener Zeit und über Sexualität: „Sexualität hat ja auch eine große Rolle in der DDR gespielt, weil ja sonst nichts weiter passierte.“ Und über die Frauen im Osten heißt es selbstbewusst: „Die Frau in der DDR, die hat sich sowieso alles genommen, was sie wollte.“

Auch über ihre heutige Situation spricht Schleime sehr offen. Auf die Frage nach ihrer Rente antwortet sie knapp: „Ich bekomme 380 Euro Rente.“ Gleichzeitig macht sie deutlich, dass sie heute künstlerisch breiter aufgestellt ist: „Ein eingeschränkter Blick auf meine Person war über die Jahre entstanden, den hat man jetzt wieder geöffnet, auch dank der Galerie Judin.“ Besonders eindrucksvoll wird es zum Schluss bei der Frage, ob Kunst unsterblich macht. Schleime antwortet darauf mit Blick auf das große Ganze: „Was hab ich denn davon? Da bin ich im schwarzen Loch.“ Sie schaut lieber auf die Welt: „Was ich manchmal gedacht habe, ist: ‚Oh Gott, was ist, wenn der Louvre – wenn da mal eine Bombe reinfällt?‘ Dann wäre alles viel schlimmer.“

Der gesamte Talk von Salon-Gastgeber Manuel Koch und mehr Infos zum Salon Schinkelplatz auf https://www.salon-schinkelplatz.de

Rolf B. Pieper (TRI Concept): „Wortbruch und Wählertäuschung ist zum Geschäftsmodell geworden”

Krieg und Krisen reißen nicht ab – im Gegenteil. Die Welt – auch die Finanzwelt – werden immer komplizierter. „Wortbruch und Wählertäuschung ist zum politischen Geschäftsmodell geworden. Wenn wir überlegen, was gerade mit dem Sondervermögen passiert. Es ist ein Bluff. Die Aussichten sind bitter. Wir hatten ja so ein Fünkchen Hoffnung auf Wachstum. Das stirbt gerade”, kritisiert Rolf B. Pieper die aktuelle Situation. Der CEO der TRI Concept AG schaut auf Sachwert-Konzepte: „Es gibt jetzt unheimlich viel Volatilität an den Finanz- und Edelmetallmärkten. Bei strategischen Metallen bieten sich jetzt gute Kaufchancen. Die Rücksetzer bei Gold und Silber würde ich jetzt zum Kaufen nutzen. Und zwar in einem Zollfreilager – versichert und steuerfrei.” Der Experte ist dieses Jahr viel auf Börsentagen und im April auf der Invest in Stuttgart vor Ort. Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf http://rolf-pieper.com

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