Sebastian Kieser

Sebastian Kieser (Saphir Club): „Mit Sparen wird das nix“

Es geht um finanzielle Bildung, Vermögensaufbau und die Frage, wie Anleger mit ihrem Geld langfristig umgehen sollten. „Investier das Geld erst mal in dich selbst. Besuch Seminare, kauf dir Bücher, lese diese und setz das auch wirklich um“, sagt Sebastian Kieser. Gerade für Einsteiger sei es wichtig, nicht dem schnellen Versprechen finanzieller Freiheit zu folgen, so der Geschäftsführer des Saphir Clubs: „Mit tausend Euro wirst du nicht über Nacht finanziell frei. Es sei denn, du zockst, dann hast du vielleicht einmal Glück.“ Beim Vermögensaufbau komme es auch auf die richtige Größenordnung an: „Mach so viel, dass es dir nicht egal ist. Aber mach auch nicht so viel, dass du mitfieberst.“ Entscheidend sei zudem eine breite Streuung: „Man muss streuen und es gehört mehr dazu als nur die Börse.“ Kieser spricht außerdem über die Saphir-Club-Community, finanzielle Bildung und das Thema Netzwerk. Dabei geht es ihm auch um einen verantwortungsvollen Umgang mit Finanzinformationen in sozialen Medien: „Man muss transparent sein, man muss Dinge offenlegen.“ Warum Kieser vor allem Wissen als wichtige Investition sieht? Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch auf der neuen Finance26 in Frankfurt und auf https://saphir-club.com

Sebastian Kieser (Saphir Club): „Statt in die Rolex lieber in Wissen investieren”

Heute geht es um typische Fehler von Privatanlegern, den Umgang mit Risiken und worauf es beim langfristigen Vermögensaufbau wirklich ankommt. „Schon in der Schule bekommen wir nicht beigebracht, wie Finanzprodukte funktionieren. Wir sehen mangelnde Bildung und mangelnde Bereitschaft, sich damit zu beschäftigen. Für viele geht es ja heute ums Überleben statt Leben. Statt in die Rolex lieber in Wissen investieren und Seminare besuchen. Das bringt die meiste Rendite. Chancen ergeben sich immer wieder”, sagt Sebastian Kieser. Der Börsenexperte und Gründer vom Saphir Club weiter: „Ich glaube nicht, dass die Hochhäuser in Frankfurt von unseren Kontogebühren entstehen. Aber ich glaube, dass wir in einer Welt leben, in der einfache Dinge kompliziert dargestellt werden. Es ist nicht gewollt, dass jemand finanziell unabhängig wird. Wir haben ein ganz klares Risikomanagement. Wir sind keine Zocker. Wir halten eine Position im Schnitt vier bis sechs Wochen. Das ist lang im Trading. Streuen ist wichtig und nicht zu viel Kapital auf einmal einsetzen. Mutig sein heißt aber auch, mutige Entscheidungen zu treffen.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch von der Frankfurter Börse und auf https://saphir-club.com

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