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Mike Seidl (Tickmill): “Wer Outperformance will, darf keinen Fonds-Sparplan über 20 Jahre nehmen”

„Wir haben eine gewisse Stabilität. Der Dax hat eine relativ große Schwankungsbreite, auch Nasdaq und Dow Jones. Die erste September-Hälfte ist meistens noch die stabilere, dann kommen oft Entscheidungen zur Unterseite”, sagt Börsenhändler Mike Seidl. Der Marktexperte für Tickmill sieht mögliche Strategien: “Streuen ist gut, aber wer es übertreibt, macht sich die Performance kaputt. Das Timing ist wichtig. Wenn du eine Outperformance erreichen möchtest, dann darfst du keinen Fonds-Sparplan über 20 Jahre laufen lassen. Du musst die Fundamentaldaten lesen können und dann im Chart erkennen, wann es für dich Zeit wird zu kaufen und verkaufen. Das kann man lernen.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf dem YouTube-Kanal von Tickmill

Salah Bouhmidi (Onlinebroker IG): “Die größten Chancen sehe ich bei Aktien und Rohstoffen”

Neue Impulse für den Dax im September? “Der Dax hat im August 1,8 Prozent verloren, der Dow Jones sogar 2,5 Prozent. Der August hat sich also saisonal historisch bestätigt. Und wie geht es im September weiter? Wir könnten durchaus tiefer gehen. Unter 15.600 Punkten könnten stärkere Verkaufssignale aktiviert werden, die den Dax bis 15.400 Punkte fallen lassen können. Allerdings kommt noch die Jahresendrally. Dafür müssen wir aber erst die 16.300 Punkte überwinden. Das sehe ich aber – wenn überhaupt – erst im Oktober oder November”, sagt Salah Bouhmidi im  @IGDeutschland  Trading Talk. Der Head of Markets vom Onlinebroker IG weiter: “Die meisten Chancen sehe ich doch bei Aktien, beim Bitcoin muss der Markt halten und beim Ölpreis müssen in nächster Zeit Resultate kommen.” Was sollten Anleger jetzt tun? Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.ig.com

Salah Bouhmidi (Onlinebroker IG): Momentum-Effekt – die Gewinneraktien 2023

Der Momentum-Effekt: Werden die Gewinneraktien aus dem ersten Halbjahr auch die Gewinner im weiteren Jahresverlauf sein? “Der Momentum-Effekt besagt: Der Gewinner von heute wird auch der Gewinner von morgen sein. Viele wissenschaftliche Paper zeigen auch diesen Effekt in verschiedenen Zeiteinheiten. Wir sehen zum Beispiel statistisch, wenn der S&P500 im ersten Halbjahr positiv war, entsteht im zweiten Halbjahr eine durchschnittlich Rendite von vier Prozent”, sagt Salah Bouhmidi. Der Head of Markets beim Onlinebroker IG weiter: “Im Juli und August gibt es eher die Gefahr, dass wir noch einmal leicht runtergehen. Mit September und der Jahresendrally könnten wir neue Impulse erhalten und sich der Momentum-Effekt bewahrheiten.” Und wie können Anleger jetzt dieses Wissen für sich verwenden? Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.ig.com

Jens Chrzanowski (XTB): “Mit 60-70% Trefferquote kann ich sehr interessante Investments machen”

Was haben Finanzanalysen mit einem Wetterbericht gemeinsam? “Viele Anleger fragen sich, kann ich auf Analysten vertrauen? Dabei kommt es darauf an, die Analysen richtig einzuschätzen. Genau wie beim Wetterbericht ist alles, was über eine Woche hinausgeht, schon eher die Glaskugel. Es geht immer um Wahrscheinlichkeiten und diese zu erhöhen”, sagt Jens Chrzanowski. Der XTB-Deutschlandchef weiter: “Jeder Chart zeigt die Vergangenheit, aber wir wollen ja die Zukunft handeln. Machen Sie sich bei einer Prognose, das Stimmungsbild zu nutze. Wenn Sie verschiedene Ansätze kombinieren, ist die Wahrscheinlichkeit noch etwas höher. Mit 60, 70 Prozent Trefferquote kann ich sehr interessante Investments machen.” Alle Details im XTB Market Talk mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.xtb.com

Salah Bouhmidi (Onlinebroker IG): “Euro auf Höhenflug, US-Dollar im Sommerloch”

Euro auf Höhenflug, US-Dollar im Sommerloch? “Der Dollar zeigt grundsätzlich eine Schwäche. Sein Dornröschenschlaf macht sich in verschiedenen Währungen bemerkbar. Wir sehen auch eine schwache Marktbreite in US-Dollar. Ich kann mir vorstellen, dass wir als nächstes die Marke von 1,14 Dollar erreichen können”, sagt Salah Bouhmidi (Head of Markets beim Onlinebroker IG). Wie geht es beim Dax und Bitcoin weiter? Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.ig.com

Peter Tuchman (Einstein of Wall Street): “Bei allem Gegenwind haben die Märkte 2023 bisher toll performt”

“Normalweise bin ich laut, aber ich hatte gerade eine Hals-OP wegen der Langzeitfolgen von Corona. Ich hoffe in ein paar Wochen wieder fit zu sein. Aber ich konnte natürlich ein Interview mit meinem Lieblingsjournalisten nicht absagen”, sagt der angeschlagene und trotzdem fröhliche Peter Tuchman mit einem Augenzwinkern. Wie schätzt der Einstein der Wall Street das erste Halbjahr 2023 ein? “2021/ 2022 waren so herausfordernde Jahre, eine doppelte Erholung und die Rückschläge bei Tech. 2023 ist aber tatsächlich ein tolles Jahr bisher. Viele hatten eine Rezession oder sogar einen Crash erwartet. Der Markt performt aber bei all dem Gegenwind fantastisch.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch aus der New York Stock Exchange an der Wall Street und auf https://inside-wirtschaft.de

Salah Bouhmidi (Onlinebroker IG): “Mit Risiken umgehen, sonst Totalschaden”

“Es gibt Chancen und Risiken am Markt und das ist genauso auch im Rennsport. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Immer im Hinterkopf mit dem Kalkül mit Risiken umgehen zu können, sonst landet man im Totalschaden”, sagt Salah Bouhmidi. Der Head of Markets analysiert im IG Trading Talk weiter: “Wir haben um die 16.000 Punkte beim Dax geschwankt. Hatten das neue Allzeithoch darüber. Aber wir haben sehr dünnes Volumen in dieser Sommerzeit. Wir sehen bärische Signale beim Dax und könnten noch etwas tiefer gehen. Aber nach dem Sommerloch wird der Dax in seine starke Phase gehen – da könnten wir neue Allzeithochs sehen.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch beim DTM-Rennen auf dem Norisring in Nürnberg und auf https://www.ig.com

Daniel Saurenz (Feingold Research): “Der Dax verweigert bisher eine nachhaltige Korrektur”

Der Dax kämpft erneut mit der Marke von 16.000 Punkten. Einige Experten sehen schon zweistellige Rücksetzer. Wo steht der deutsche Aktienmarkt? “Man könnte es freundlich formulieren und sagen, wenn der Dax von 11.800 Punkten von Ende September 2022 bis auf 16.000 Punkte und höher geklettert ist, dann hält er sich an der 16.000. Er verweigert bisher eine nachhaltige Korrektur. Das erste Halbjahr 2023 war ja außergewöhnlich gut. Und eine zweistellige Korrektur wäre angemessen und völlig üblich. Das Problem ist, zweistellig geht von 10 bis 99. Da müssen wir uns noch entscheiden, wie tief es denn gehen soll”, sagt Daniel Saurenz (Feingold Research). Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): “In NYC und an der Wall Street musst du sofort schwimmen”

“NYC war immer mein Traum. Es war aber alles ein Zufall. Am Anfang hab ich den Job nicht bekommen und dann ein paar Monate später kam ein Anruf. Ich bin dann drei Wochen später mit sechs Koffern hergezogen. Und dann ging es Schlag auf Schlag. An meinem ersten Tag war gleich Hillary Clinton da”, sagt Manuel Koch. Der Inside Wirtschaft-Chefredakteur hat von 2011 bis 2014 täglich live fürs deutsche Fernsehen vom Parkett der New York Stock Exchange an der Wall Street berichtet. “Man muss in NYC schwimmen. Du musst sofort loslegen. Es werden aber immer weniger Händler auf dem Parkett. Warum? Die Computer und Algorithmen übernehmen immer mehr. Die Börse soll aber als sichtbares Symbol als Finanzherz der Welt bleiben.” Was waren die Schlüsselmomente? Wen hat er alles getroffen? Jörg Graichen von Graichen & Pohl fragt an der New York Stock Exchange nach. Alles Infos und Videos auch auf https://inside-wirtschaft.de

Jörg Graichen/ Jörg Pohl: “Durch meine Strategien bin ich mit 55 aus dem Hamsterrad ausgebrochen”

“Ich habe früher zehn, zwölf Stunden am Tag gearbeitet, aber wollte mein Vermögen selbst verwalten und das keinem Dritten übergeben Deshalb hab ich nach Strategien gesucht, die einfach und nicht so zeitaufwendig sind. Ich hab mir viel herausgepickt und die eigene Strategie entwickelt. Und hatte dann mit 55 die Möglichkeit, aus dem beruflichen Hamsterrad auszubrechen und wende heute meine Strategien an”, sagt Jörg Graichen (Geschäftsführer Graichen & Pohl Beratungsgesellschaft). “Ich hatte meine eigene Vermögensberater-Kanzlei aufgebaut und über die Jahre festgestellt, dass bei diesen Finanzprodukten mehr die Bank Vorteile hat als der Kunde. Wir wollen deswegen mit dem Motto vorangehen “Börse einfach neu gedacht” – denn wir wollen kein Coaching von der Stange”, so Jörg Pohl (Geschäftsführer Graichen & Pohl Beratungsgesellschaft). Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch aus der New York Stock Exchange an der Wall Street und auf https://www.graichen-pohl.com

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