Trading

Salah Bouhmidi (Onlinebroker IG): “Es werden jetzt größere Schwankungen kommen”

Der Dax hat zwar gerade vor kurzem erst ein neues Allzeithoch erreicht, doch seit Wochen bewegt sich der wichtigste deutsche Börsenindex seitwärts. Viele Experten rechnen mit einer Sommer-Korrektur. Was sagt die Charttechnik dazu? “Wir sind in einer Seiwärtsphase zwischen 15.800 und 16.200 Punkten. Der Dax müsste einen Ausbruch nach oben oder unten vollziehen. Es könnte in den kommenden Wochen zu größeren Schwankungen kommen”, sagt Salah Bouhmidi im IG Trading Talk. Der Head of Markets vom Onlinebroker IG weiter: “Geht es nach oben, könnten wir durchaus neue Allzeithochs sehen. Aber brechen wir nach unten aus, könnten wir eine Korrektur antizipieren. Gerade im Juni können wir mit Schwäche rechnen. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch.” Was sollten Anleger jetzt tun? Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.ig.com

Robert Halver (Baader Bank): “Man darf nicht deutsche Wirtschaftspolitik mit deutschen Unternehmen gleichsetzen”

Die Deutsche Börse wird ihre Börsenindizes zum 19. Juni neu zusammensetzen. Die Lufthansa hat den Sprung in den großen Dax40 bisher nicht geschafft, Bewegung gibt es aber vor allem im MDax. “Lufthansa war ein heißer Kandidat und hat einen wunderbaren Turnaround hinter sich. Sie musste wegen Corona vom Staat gerettet werden und jetzt ist alles wunderbar. Jetzt hat es nicht gereicht, aber der September-Termin naht. Lufthansa gehört einfach in den Dax”, so Robert Halver. Der Experte von der Baader Bank weiter: “Die Marktkapitalisierung ist das Kriterium. Unser Industrieherz schlägt im MDax, TecDax und SDax. Da haben wir unsere mittelständische Wirtschaft, die weiterhin hervorragend aufgestellt ist. Man darf aber nicht den Fehler machen, deutsche Wirtschaftspolitik mit deutschen Unternehmen gleichzusetzen.” Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://inside-wirtschaft.de

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): “Die Sparquote der Deutschen wird wegen der Inflation weiter sinken”

Die Sparquote ist mit 10,6 Prozent in diesem Jahr laut Bankenverband trotz der Inflation recht hoch. “Von 100 Euro verfügbarem Einkommen werden 10,60 Euro beiseitegelegt. Das ist aber weniger als in den Spar-Rekordjahren 2020 mit 16,4 Prozent und 2021 mit 15,1 Prozent. Da konnten wir wegen Corona nicht verreisen, nicht ausgehen und haben mehr zur Seite gelegt. Die Sparquote wird tendenziell weiter sinken, weil viele das Geld wegen der Inflation eher für Lebensmittel oder Energie ausgeben müssen. Wir reden aber gerade über das Sparen. Eigentlich müssten wir hier an der Börse über das Investieren sprechen. Ein ETF-Sparplan ist das Sparbuch des 21. Jahrhunderts.” Alle Details im Interview von David Döbele (BWL-Influencer und Mit-Gründer von pumpkincareers) an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Christian Henke (Onlinebroker IG): “Tech-Werte kurzfristig überkauft. Rücksetzer zum Kauf nutzen”

Die Zitterpartie in den USA hat ein Ende: Der Schuldenstreit ist gelöst. Dax, Dow und Nasdaq zeigten sich als Reaktion positiv gestimmt. Vor allem die Technologiebörse Nasdaq ist zuletzt schon kräftig gestiegen. “Wir sehen mit dem Blick auf die Kurstafel, dass es die Aktienmärkte anschiebt. Die Tech-Aktien sind schon gut gelaufen, aber die Party ist da noch nicht zu Ende. Alphabet, Apple und Microsoft sind kurzfristig überkauft. Kommt es dort zu Rücksetzern, sind das Kaufgelegenheiten”, sagt Christian Henke. Im IG Trading Talk analysiert der Senior Marktanalyst vom Onlinebroker IG weiter: “Am Anfang Juni gehen wir langsam in die Sommermonate und die Sommerflaute könnte kommen.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.ig.com

Börse Berlin 4U: Die wichtigsten Börsen-Indizes einfach erklärt

Bei Börse Berlin 4U geht es in dieser Folge darum, welche Börsen-Indizes es überhaupt gibt: Dow Jones, Hang Seng, Nasdaq, Nikkei, S&P 500. Ruben Giuliano erklärt euch alle Details. Mehr Infos findet ihr auch auf der Webseite der Börse Berlin: www.boerse-berlin.de

Orkan Kuyas im IG Trading Talk: “Jetzt kommen wieder mehr Chancen am Markt”

Was sollten Trader für einen erfolgreichen Handel an der Börse beachten? “Nicht zu große Positionsgrößen fahren und nicht in zu kurzen Zeiteinheiten unterwegs sein. Erst einmal vielleicht mit einem Tageschart anfangen. Ich trade technisch. Denn Nachrichten hemmen dich in deiner Entscheidung”, so Orkan Kuyas. Der Profi-Trader und Portfoliomanager weiter: “Jetzt kommen eher wieder die Chancen, weil wieder mehr Volatilität kommt und dann läuft auch der Markt.” Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch von der Invest-Messe und auf https://www.ig.com

Jessica Schwarzer: “Aktienrente reicht überhaupt nicht – es müsste ein Vielfaches sein”

Die Mehrheit der Deutschen lehnt die Aktienrente ab. Wieso ist das so? Und was sind die Vor- und Nachteile der Aktienrente? “Herausgekommen ist eine ziemlich weichgespülte Veranstaltung. Es wird eine Aktienrente geben, die heißt jetzt aber Generationenkapital. Es geht um den Kapitalmarkt, an dem zehn Milliarden Euro investiert werden soll. Es reicht überhaupt nicht, es müsste ein Vielfaches sein”, so die Buchautorin und Finanzjournalistin Jessica Schwarzer. Worauf sollten Anleger achten? Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Robert Halver (Baader Bank): “Technisch betrachtet ist Amerika bankrott – spätrömische Dekadenz”

Die Aktienmärkte schauen zurzeit auf die US-Staatsschuldenkrise. Könnten die USA im schlimmsten Fall pleitegehen? “Amerika ist eine verschuldete Nation. Aber Amerika ist auch die Finanzmacht Nummer eins mit der Welt-Leitwährung. Rein technisch betrachtet ist Amerika seit Januar 2023 bankrott. Staatsausgaben können momentan nur getätigt werden, in dem man sehr unorthodox gewisse Dinge von links nach rechts rückt. Spätrömische Dekadenz einer Supermacht. Da muss man sich nicht über Diskussionen wundern, ob Amerika wirklich noch die Finanzmacht Nummer eins ist. Wenn man sich nicht einigt, hätte das sicher enorme Auswirkungen”, so Robert Halver (Baader Bank). Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://inside-wirtschaft.de

Jessica Schwarzer: Was ist dran an “Sell in May and go away”?

Was ist dran an der Börsenweisheit “Sell in May and go away”? “Es ist eine sehr alte Börsenweisheit, die aus Zeiten kommt, wo wir noch nicht so digital an der Börse waren. Sie besagt, dass es eine Überrendite gibt, wenn man im Mai alles verkauft und nach den Sommermonaten im September zurückkehrt. Statistisch sind die Sommermonate zwar etwas schwächer, aber da gibt es viele Ausreißer und in vielen Jahren hat es gar nicht gestimmt”, so die Buchautorin und Finanzjournalistin Jessica Schwarzer. Worauf sollten Anleger stattdessen achten? Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse.

Reinhard Panse (Finvia): “Den USA droht ein doppeltes Problem”

“In der Bankenbranche muss man deutlich differenzieren. In den USA sind die Probleme größer als in der Eurozone, wobei es dort auch mittelfristig Probleme gibt. Und innerhalb der USA zwischen großen und kleinen Banken. In Amerika droht ein doppeltes Problem: der nachgeholte Konsum nach Corona wird zum Jahresende zurückgehen und zweitens könnte Amerika bald zahlungsunfähig werden, wenn die Schuldenobergrenze erreicht wird und man sich politisch nicht einigt”, sagt Reinhard Panse. Der Chefanlagestratege vom Family Office Finvia weiter: “Die Aktienquote sollte immer noch über 50 Prozent des Vermögens sein. Innerhalb der Aktienquote sind wir aber etwas weg vom Dollar-Raum. Wohnimmobilien machen weiterhin Sinn. Dazu Anleihen und Gold.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.finvia.fo

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