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Salah Bouhmidi (IG): “Sehr interessant ist der Bereich Solar und Wind”

Kommt eine Zinspause oder sogar eine Zinswende bei den Notenbanken? “Zwar hat die Fed schon einiges erreicht, wie man an den Realzinsen sehen kann, aber von einer Zinspause gehe ich jetzt aktuell noch nicht aus. Die Fed kommuniziert das auch noch nicht. Ich kann mir aber vorstellen, dass das Tempo langsamer wird”, sagt Salah Bouhmidi mit Blick auf die aktuellen Märkte. Der Head of Markets analysiert im IG Trading Talk weiter: “Sehr interessant aktuell der Bereich Solar und Wind. Da stellt man sich die Frage, welche Aktien in dem Bereich werden es machen. Ich finde da eine Siemens Energy sehr interessant. Die Aktie spielt bei vielen Komponenten mit und hat durchaus noch Potential.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.ig.com

Oliver Roth (Oddo BHF): “Seitdem ich an der Börse bin, hat sich der Dax verzehnfacht”

Nach der Bankenkrise sind die Märkte zwar wieder auf Kurs zu neuen Jahreshöchstständen, doch Qualität und Vorsicht sind bei vielen Anlegern die wichtigsten Aspekte bei der Auswahl von Anlagen. Aber welche Anlageklassen sind jetzt interessant? Wir checken mit Oliver Roth Aktien, Anleihen, Bitcoin, ETFs, Gold und Immobilien. “Aktien sind was Krisenfestes, aber muss man sie diversifizieren. Darüber hinaus braucht man Zeit als Risiko-Puffer. Seitdem ich an der Börse bin, hat sich der Dax verzehnfacht”, sagt Oliver Roth. Der Finanzexperte von Oddo BHF Corporates & Markets weiter: “Wir haben verschiedene Zutaten fürs Anlage-Süppchen. Ein großer Anteil sollten Aktien und ETFs sein – etwa 50 Prozent, dann 20 bis 30 Prozent in Anleihen und den Rest darf man je nach Geschmack beimischen. Da gehört Gold dazu, da kann aber auch eine Kryptowährung dabei sein oder eine Immobilie.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Arthur Brunner (ICF Bank): “US-Banken haben enorme Fehlbeträge – das Schlimmste ist noch nicht rum”

Die Bankenkrise scheint abgeschüttelt, die Notenbanken könnten bald eine Zinspause einlegen und der Monat April ist traditionell ein starker Börsenmonat. Wo geht es jetzt für die Märkte hin? “Wir haben das noch nicht komplett abgeschüttelt – man sieht das z.B. an den Kursen der Deutschen Bank, die etwa 20 Prozent unter dem Jahreshöchststand tendiert. Die Banken in den USA haben norme Bewertungsfehlbeträge. Das Schlimmste ist noch nicht rum”, sagt Arthur Brunner. Der Experte von der ICF Bank weiter: “Die Anleger sind meiner Meinung nach oftmals zu optimistisch.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch von der Frankfurter Börse. Alle Infos auch auf https://inside-wirtschaft.de

Christian Henke (IG): “Im April dürfte an der Börse die Sonne scheinen”

Aktuell sind die defensiven Sektoren an den Märkten beliebt. Welche Chancen bieten sich da für Anleger? “Die defensiven Sektoren wie Konsumgüter, Versorger, Telekommunikation und Tech-Werte sind im Fokus. Ich habe mal drei Aktien analysiert: Beiersdorf, E.ON und SAP. Viele Ampeln sind auf grün”, sagt Christian Henke. Im IG Trading Talk analysiert der Senior Marktanalyst weiter: “Der April ist ein guter Börsenmonat. Statistisch betrachtet über die letzten 35 Jahre läuft der April gut. Im April dürfte an der Börse dieses Jahr die Sonne scheinen. Und sogar der Mai ist besser als sein Ruf.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.ig.com

Max Wienke (XTB): “Das Rekordhoch beim Dax ist zum Greifen nah”

“Es hat den Anschein, dass die Krise schon wieder vorbei ist. Der Dax war diese Woche auf einem neuen Jahreshoch. Auch das Rekordhoch ist zum Greifen nah. Allerdings hat sich die Stimmung wieder etwas verschlechtert. Jetzt entscheiden die Rezession-Risiken”, sagt Max Wienke. Der XTB-Marktanalyst weiter: “Langfristig bin ich optimistisch, aber nicht übermütig. Wir brauchen jetzt nach Ostern neue Impulse.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse.

Timo Emden im IG Trading Talk: “Bitcoin-Markt lügt nicht, aber Vola und Risiko weiterhin sehr groß”

Durch die Turbulenzen und Unsicherheiten an den Märkten hat auch der Bitcoin eine kleine Rally hingelegt. Doch ist diese Entwicklung nachhaltig? “Auf der einen Seite lügt der Markt nicht. Seit dem Ausbruch der Krise hat der Bitcoin von 20.000 auf zwischenzeitlich 29.000 Dollar zulegen können. Auf der Gegenseite sind Volatilität und Risiko im Bitcoin-Markt weiterhin sehr groß. Von einem sicheren Hafen würde ich nicht sprechen”, sagt der Kryptoexperte Timo Emden im IG Trading Talk. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.ig.com

Philip Papageorgiou (Forex.com): “Unsere Plattform hilft Anlegern, ihre Entscheidungen zu treffen”

“Wir haben gerade unsere deutsche Seite zur Stuttgarter Invest-Messe an den Start gebracht und werden jetzt weiter neue Innovationen und Produkte für die Kunden online bringen. Wir bieten von Devisen, Kryptowährungen, Rohstoffe und vieles mehr an”, sagt Philip Papageorgiou. Der Leiter Investitionsforschung vom neuen Broker Forex.com weiter: “Unsere Plattform hilft Anlegern, ihre Entscheidungen zu treffen. Unsere Mutter ist StoneX, ein Unternehmen, das in den USA schon seit fast 100 Jahren als Finanzdienstleister agiert.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch auf der Stuttgarter Investment und auf https://www.forex.com/

Marc Kiewitz (ActivTrades) & Orkan Kuyas: “Wir brauchen Vola – als Trader den richtigen Markt finden”

“Ohne Volatilität hat es auch ein Broker schwer. Das ist unser Tagesgeschäft. Wir haben unser Webinar- und Schulungsangebot auch enorm ausgebaut – Chartanalyse, Marktlage, Psychologie – das lassen wir durch Experten vermitteln”, sagt Marc Kiewitz von ActivTrades. “Wir brauchen Vola. Wenn keine da ist, sollte man sich als Trader einen Markt aussuchen, wo Bewegung ist, z.B. auch Währungen oder Rohstoffe. Aktien sind für Einsteiger oft langfristig einfacher. Auch der Dollar. Eher nicht gleich in die Indizes gehen. Alles immer mit Geduld aussuchen”, so der Profi-Trader und Portfoliomangager Orkan Kuyas. Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch von der Invest-Messe und auf https://www.activtrades.com

Salah Bouhmidi (IG): “Von neuen Jahreshöchstständen gehe ich 2023 nicht mehr aus”

“Der Dax kämpft um die Schlüsselzone um 14.800 Punkte. Meine These: Wenn der Dax die 14.800 Punkte nach unten abgibt, dann würden wir den übergeordneten Abwärtstrend fortsetzen. Sollte wir die 14.800 aber langzeitig halten, ist das ein gutes Zeichen”, sagt Salah Bouhmidi. Der Head of Markets analysiert im IG Trading Talk weiter: “Wir könnten das Jahr mit einem Plus von fünf, sechs Prozent schließen, aber von neuen Jahreshöchstständen gehe ich nicht mehr aus.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch auf der Stuttgarter Invest und auf https://www.ig.com

Reinhard Panse (Finvia): “Es ist günstiger Banken zu stützen, als Schockwellen auszulösen”

Die Schweizer Nationalbank leiht der Credit Suisse bis zu 50 Milliarden Euro. In den USA können sich Anleger freuen, denn ihre gesamten Einlagen sind trotz der Pleite der Silicon Valley Bank abgesichert. Sind solche Rettungsmaßnahmen günstiger als Schockwellen zu riskieren, die womöglich das Finanzsystem destabilisiert hätten? “Das ist bei weitem günstiger. Bei Lehman ging es z. B. um 600 Milliarden Dollar. Wenn man die Lehman-Bank gestützt hätte, hätte sich die Regierung 700 Milliarden Dollar als erste Hilfe an andere Banken sparen können. Dann kam kurz danach eine Zwangs-Eigenkapitalversorgung der Banken mit 200 Milliarden Dollar und dann wurden auch noch Anleihen gestützt. Dazu kam die schwerste Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg”, sagt Reinhard Panse. Der Chefanlagestratege vom Family Office Finvia weiter: “Nach 2008 wurde die Banken-Regulierung massiv verstärkt. Viele riskante Positionen wurden abgebaut. Anleger sollten langfristig investieren. Die Hälfte unternehmerisch – in Aktien-ETFs oder Beteiligungfonds bis zu 60 Prozent des Vermögens. Der Immobilienmarkt wird sich auch wieder erholen – hier bis zu 25 Prozent in Wohnimmobilien. Dann zehn Prozent Gold und der Rest in Cash oder Staatsanleihen.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.finvia.fo

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