Vermögen

Rolf B. Pieper (TRI Concept): „Wortbruch und Wählertäuschung ist zum Geschäftsmodell geworden”

Krieg und Krisen reißen nicht ab – im Gegenteil. Die Welt – auch die Finanzwelt – werden immer komplizierter. „Wortbruch und Wählertäuschung ist zum politischen Geschäftsmodell geworden. Wenn wir überlegen, was gerade mit dem Sondervermögen passiert. Es ist ein Bluff. Die Aussichten sind bitter. Wir hatten ja so ein Fünkchen Hoffnung auf Wachstum. Das stirbt gerade”, kritisiert Rolf B. Pieper die aktuelle Situation. Der CEO der TRI Concept AG schaut auf Sachwert-Konzepte: „Es gibt jetzt unheimlich viel Volatilität an den Finanz- und Edelmetallmärkten. Bei strategischen Metallen bieten sich jetzt gute Kaufchancen. Die Rücksetzer bei Gold und Silber würde ich jetzt zum Kaufen nutzen. Und zwar in einem Zollfreilager – versichert und steuerfrei.” Der Experte ist dieses Jahr viel auf Börsentagen und im April auf der Invest in Stuttgart vor Ort. Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf http://rolf-pieper.com

Robert Halver (Baader Bank): „Die Finanzwelt wird auch dieses Mal nicht untergehen”

Viele Anleger in Deutschland machen sich derzeit Gedanken über die Sicherheit ihres Kapitals. Geopolitische Krisen und wirtschaftliche Unsicherheiten sorgen dafür, dass immer mehr Anleger ihr Vermögen breit diversifizieren und international aufstellen möchten. Doch wie funktioniert das konkret und worauf muss man achten? „Diversifizierung ist immer gut. Nach dem Motto ‘irgendwas läuft immer’. Also Aktien und Edelmetalle usw. Es macht Sinn dabei zu sein. Wichtig ist auch: Die Finanzwelt wird auch dieses Mal nicht untergehen”, so Robert Halver. Der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank weiter: „Früher war es so, dass man dann gerne US-Staatspapiere gekauft hat. Das macht man aber nicht mehr, weil die Bonität der Amerikaner angezweifelt ist. Der Aktienbereich bietet ja viel. Man könnte jetzt Rüstungsaktien nehmen, Defensiv-Qualitäten, Versicherungs- oder Pharma-Aktien, Energiewerte. Dann würden wir aber unterstellen, dass dieser Konflikt sehr lange dauern würde. Das glaube ich aber nicht. An einem eskalierenden Flächenbrand hat niemand Interesse. Deswegen muss man sein Depot nicht komplett umstellen.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Wenn es um Krieg und Frieden geht”

Der Krieg in Nahost hat die weltweiten Finanzmärkte durchgerüttelt. Wie sollten sich Anleger aufstellen, um möglichst unbeschadet durch Krisen- und Kriegszeiten zu kommen? „Die richtige Vorbereitung generell ist, das Depot breit zu streuen und sich Gedanken zu machen. Nicht nur in den Momenten, wo es um Krieg und Frieden geht”, sagt Manuel Koch. Der Chefredakteur von Inside Wirtschaft weiter: „Man muss jetzt antizyklisch denken. Viele Aktien haben ordentlich verloren. Wenn die ins Portfolio passen, könnte man überlegen, da nachzukaufen.” Welche genauen Empfehlungen hat der Experte? Alle Details im Interview von Buchautorin & Finanzjournalistin Jessica Schwarzer an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Robert Halver (Baader Bank): „Sensenmann-Wetter an der Börse”

Der Krieg im Nahen Osten hält die Welt in Atem. Wird der Ölpreis dramatisch steigen, ist Gold der sichere Hafen, sind Kryptos eine Alternative und wie geht es am Aktienmarkt weiter? „Ein Schwarzer Schwan beschreibt ein Ereignis, das man nicht auf dem Plan hat und das negativ ist. Wenn man aber sieht, dass Herr Trump eine Armada zusammengezogen hat, war es auch keine dramatische Überraschung. Im November sind Zwischenwahlen, also hat man es jetzt gemacht”, so Robert Halver über den Kriegsbeginn im Iran. Der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank weiter: „Am zweiten Tag war Sensenmann-Wetter an der Börse. Seit 2008 haben wir Krisen und die haben wir alle überblebt. Wer hat was von einem langen Iran-Krieg? Niemand!” Alle Details – wie Anleger sich jetzt aufstellen sollten – im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Das Interview wurde am 5. März 2026 aufgezeichnet.

Mr. Dax Dirk Müller (Cashkurs): „Wir knallen gegen die Leitplanken – ETF-Schneeballsystem”

Krisen und Kriege hinterlassen ihre Einschläge an den Börsen. „Ich bin jetzt seit 35 Jahren an der Börse. War es je anders? Es kommt einem immer nur so vor, als ob es jetzt besonders schlimm wäre. Eigentlich ist das ein Normalzustand an den Börsen. Irgendeine Sau treiben wir immer durchs Dorf. Durch die veränderte mediale Welt kommt es uns sehr viel mehr vor. Früher hat man immer gesagt, die Börsen hassen Unsicherheit. Sie haben sich sehr sehr stark dran gewöhnt. Das ist heute Tagesgeschäft”, sagt Dirk Müller. Mit Blick auf die aktuelle politische Situation in Deutschland weiter: „Man muss mit allen reden. Man muss die Meinung nicht gut finden, sich aber austauschen. Das ist genau das Problem, warum wir nicht weiterkommen. Wir denken ideologisch. Wenn wir Ideologie vor Sachverstand setzen, dann gehts eben schief und wir knallen regelmäßig gegen die Leitplanke. Wir haben nach wie vor Politiker, die sich viel leichter tun, Geld auszugeben und neue Geldquellen zu erschließen. Da werden die sehr kreativ sein, wie man noch mehr aus der Bevölkerung rauspressen kann. Wir haben kein Einnahmeproblem, wir haben ein massives Ausgabeproblem. Wir haben einen solchen Missbrauch und Verschwendung von Steuergeldern”, sagt Mr. Dax. Wie sieht der Börsenexperte von Cashkurs.com Investments am Aktienmarkt? „Die ETFs haben ganz sicher ihre Vorteile und Berechtigung, aber das Problem besteht darin, wenn ein absolut überwiegender Teil der Gelder da reingeht, eine Art Schneeballsystem ist. Das heißt das Geld geht immer in die gleichen Unternehmen. Manche Aktien sind dann so überteuert, dass es unvernünftig wird. Damit verliert der Kapitalmarkt seine eigentliche Funktion.” Wie steht Mr. Dax zu Aktien, Bitcoin, ETFs und Gold? Wo sind die Chancen? Wo die Risiken? Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://inside-wirtschaft.de

Das Interview wurde am 27.2.2026 geführt. Also noch vor dem Kriegsbeginn im Nahen Osten.

Robert Halver (Baader Bank): „Die offizielle Inflation ist natürlich geschönt”

Die Stimmung unter internationalen Fondsmanagern ist so optimistisch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig findet eine massive Umschichtung an den Märkten statt. Was bedeutet das für Anleger? „Was ist die Alternative? Zinspapiere, wo nach der Inflation nichts mehr übrigbleibt? Also ich meine die inoffizielle Inflation. Die offizielle Inflation ist natürlich geschönt”, so Robert Halver. Der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank weiter: „Wie machen sich die milliarden-schweren KI-Investitionen wirtschaftlich bemerkbar? Das haben wir auch die letzten Wochen gesehen, dass KI als der böse Bube gilt, der Software-Unternehmen das Leben schwer macht. Das andere Thema ist die Marktbreite. Die Schwellenländer laufen wie geschnitten Brot, deutlich besser als die Industrieländer.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Rolf B. Pieper (TRI Concept): „Heidi Reichinnek wird die Königsmacherin – ein grausames Szenario”

„Die politische Landschaft wird sich in Deutschland verändern. Wir haben zurzeit als stabilste Partei in den Vorhersagen die AfD. Dieses Brandmauer-Geschwätz geht mir sowieso auf den Zeiger. Man setzt sich mit dem politischen Gegner auseinander. Auf der anderen Seite, wenn es dann die Brandmauer weitergibt, müssen alle anderen Parteien für die Mehrheitsbildung inklusive Heidi Reichinnek zusammenarbeiten. Frau Reichinnek wird die Königsmacherin. Wir werden ein grausames Szenario erleben. Wer also permanent Kompromisse macht, wird selbst zum Kompromiss”, so Rolf B. Pieper mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen. Der CEO der TRI Concept AG aus Liechtenstein weiter: „Anleger brauchen jetzt einen Plan B. Länder-Diversifikation ist ein wichtiger Punkt (also Zugriffsschutz) und auch bewusster Konsumverzicht. Bei mir fliegen Brieftauben durch die Gegend. Ich bin komplett auf dem Weg der Vermeidung von digitalen Spuren.” Alle Infos – auch zu den neuesten Investments in Thailand und warum man sein Gold nicht in einem Bank-Schließfach lagern sollte – im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf http://rolf-pieper.com

Robert Halver (Baader Bank): „Dax in stabiler Seitenlage”

Crash oder Rally: Der Dax kämpft mit der Marke von 25.000 Punkten. Da er schon länger praktisch seitwärts läuft, erwarten Experten einen starken Ausbruch. Aber was heißt das jetzt für Anleger? „An der Börse sind oft die Grautöne entscheidend. Für den Dax spricht seine zyklische Komponente. In den Schwellenländern geht die Post ab, in Deutschland nicht. Man kann auch sagen stabile Seitenlage für den Dax. In Amerika wird das Wirtschaftswachstum noch in der zweiten Jahreshälfte stärker werden”, so Robert Halver. Wo sieht der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank die Chancen für Anleger? Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Jessica Schwarzer: „Börsenbeben – viele Investoren haben Höhenangst”

Börsen-Psychologie: Wie umgehen mit hochvolatilen Märkten? Die Nervosität steigt und mit ihr die Schwankungen an den Aktienmärkten. „Diese Ausschläge, die wir in letzter Zeit gerade bei Edelmetallen und Einzelaktien gesehen haben, waren zum Teil extrem. Man merkt, dass viele Investoren Höhenangst haben“, so Jessica Schwarzer. Was können Anleger tun? Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Ich habe Klumpenrisiko und Rente an der Wand hängen”

Wir schauen auf die Börsen-Highlights 2025 – und zwar auf die persönlichen Highlights von Manuel Koch. Wie legt der Börsenexperte selbst an? „Mein Highlight waren die Edelmetalle und allen voran natürlich Gold. Ich bin seit vielen Jahren Gold-Fan. Es ist super gelaufen. Sollte man noch nachkaufen? Man kann auch über Finanzprodukte einen Sparplan abschließen und stückchenweise kaufen. Im nächsten Jahr moderiere ich auch noch den Gold-Podcast für Xetra-Gold – also wird das Thema auch bei mir eine große Rolle spielen. Mein wichtigstes Motto: Nicht zu viel Hin und Her! Ich zahle ganz langweilig meine fünf ETF-Sparpläne jeden Monat einfach ein. Diese sind nach unterschiedlichen Ländern, Währungen und Branchen aufgeteilt und sind breit gestreut. Dazu habe ich 15 Einzelaktien, die ich gut im Blick behalten kann. Darunter sind natürlich viele Tech-Unternehmen. Gold spielt mittlerweile eine größere Rolle in meinem Portfolio. Ich habe Krypto im Depot. Einen kleinen Teil des Vermögens kann man in Bitcoin anlegen. Ich sehe mehr Chancen als Risiken. Und Kunst”, sagt Manuel Koch. Der Chefredakteur von Inside Wirtschaft über Kunst weiter: „Ich habe mein Klumpenrisiko und meine Rente an der Wand hängen, wenn es gut läuft. Kunst ist aber nur etwas für Leute, die daran Spaß haben – dann macht es auch Sinn, über Investments zu sprechen. Die schönste Rendite ist die Freude.” Alle Details im Interview von Buchautorin & Finanzjournalistin Jessica Schwarzer an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

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