VW

Dirk Harbecke (Rock Tech): “Lithium-Nachfrage steigt massiv – Engpässe kommen – Preise von 20.000 Dollar in diesem Jahr”

Eigentlich wollte Rock Tech das für Elektroauto-Batterien eingesetzte Lithium nur aus einer kanadischen Mine fördern. Doch die Nachfrage durch die rasant wachsende Elektromobilität wird in den nächsten Jahren so enorm wachsen, dass das kanadische Unternehmen eine Chance sah und den Rohstoff nun auch weiterverarbeiten will. Dafür wird für 400 Millionen Euro ein erster Standort in Ostdeutschland gebaut. Damit ist man nah an Tesla und Volkswagen dran. “Jetzt ist eine hochspannende Situation. Die Nachfrage nach Lithium steigt massiv. Investitionen sind jetzt notwenig, sonst kriegen wir die Angebots-Engpässe nicht gelöst”, sagt Dirk Harbecke. Geld sammelt das Unternehmen durch Banken, Subventionen und am Kapitalmarkt ein. “Die Lithium-Aktien haben bereits begonnen seit Anfang des Jahres zu steigen. Der Lithium-Preis ist von gut 6.000 Dollar Mitte Dezember letzten Jahres auf jetzt über 13.000 Dollar gestiegen. Wir werden Preise in diesem Sommer oder Herbst von 20.000 Dollar sehen, weil die Engpässe jetzt erst losgehen”, so der CEO von Rock Tech Lithium, dessen eigene Aktie schon um fast 200 Prozent gestiegen ist. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.rocktechlithium.com

Robert Halver (Baader Bank): Job-Kahlschlag – Corona hat die Defizite der Dax-Konzerne zum Vorschein gebracht

Kommt der Job-Kahlschlag bei Dax-Konzernen? Allein in diesem Jahr sollen mehr als 40.000 Stellen in Deutschland verloren gehen. Lufthansa, VW, Commerzbank, Deutsche Bank – das sind nur einige Namen. “Den Trend gab es schon vorher. Man kann aber sagen Corona hat die Defizite der deutschen Volkswirtschaft zum Vorschein gebracht wie das Sonnenlicht ungeputzte Fenster”, sagt Robert Halver. Der Börsenexperte der Baader Bank mahnt die Politik zum Handeln. Mehr müsse im Bereich Digitalisierung passieren und eine Diskussion über ein bedingungsloses Grundeinkommen käme auch auf uns zu. Alle Details im Interview mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse.

Inside MarketsX: Impfstoff-Wettrennen – neues Dax-Mitglied – VW-Toter – Empfehlung: Daimler, Silber

Jetzt geht es doch schneller: Delivery Hero steigt in den Dax30 auf und löst schon Ende August das Skandal-Unternehmen Wirecard ab. Wir schauen auf das Berliner Liefer-Start-up, das noch immer rote Zahlen schreibt. Die weiteren Themen bei Inside MarketsX: der russische Corona-Impfstoff, die Märkte und einen Todesfall in der VW-Spitzelaffäre. Manuel Koch schaut zudem wieder auf zwei Top-Empfehlungen der trading-house Börsenakademie: Daimler und Silber. Mehr Infos auf https://www.trading-house.de

Robert Halver: “Aktien noch einmal günstiger – Hilfspaket hat zu wenig Wums – Gold bei 2.500 Dollar”

Wird es neue Einstiegschancen beim Dax geben? “Wir kommen jetzt ins Sommerloch. Da kommt man ans Objekt der Begierde – Aktien – etwas günstiger ran”, meint Robert Halver. Enttäuscht zeigt sich der Experte der Baader Bank von staatlichen Hilfsmaßnahmen: “Das was die Bundesregierung als Hilfspaket aufgelegt hat, hat für mich weiterhin viel zu wenig Wums.” Optimistisch ist er für Edelmetalle: “Ich glaube Gold und Silber haben die höheren Krisenweihen jetzt erreicht. Im nächsten Jahr können Goldpreise durchaus bis 2.500 Dollar steigen, für Silber sind 30 Dollar pro Unze möglich. Die Ersatzwährung heißt Gold.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.

Robert Halver: “Notenbanken sind Haupt-Schauspieler an Aktienmärkten – keine Alternative zu Aktien”

Die US-Notenbank macht sich Sorgen um die Schwächephase am Arbeitsmarkt und die konjunkturelle Entwicklung – das belastete auch die Märkte. Positiv wirkt sich hingegen wohl für Anleger aus, dass die Fed Zinsen noch über Jahre bei nahe null halten wird. “Die Notenbanken sind die Haupt-Schauspieler in diesem Spiel an den Aktienmärkten. Sie sorgen dafür, dass die Konjunkturpakete munter finanziert werden können. Sie sorgen aber auch dafür, dass Alternativen zu Aktien kaum noch Renditen abwerfen”, sagt Robert Halver. Der Experte der Baader Bank ist kritisch bei diesen Billionen-Programmen: “Das Problem ist wie können wir diese Schulden jemals zurückzahlen? Wir können sie nicht zurückzahlen. Das muss man klar postulieren. Entscheidend ist, dass man diese Schulden in die Zukunft investiert.” Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch spricht im Interview mit Halver zudem über VW und den angeschlagenen CEO Herbert Diess.

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