Wirtschaft

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „SpaceX-Börsengang ist bereits jetzt ein Stück Börsengeschichte”

SpaceX ist am Freitag in New York an die Börse gegangen – und der Start an der Nasdaq hätte kaum spektakulärer laufen können. Das Unternehmen wurde auf einen Schlag über zwei Billionen Dollar wert. „Die Aktie war zu einem Kurs von 135 Dollar ausgegeben worden. Den ersten Handelstag schloss die Aktie dann am Freitag mit einem Plus von 19 Prozent bei rund 161 Dollar ab. Zwischenzeitlich lag sie sogar bei 176 Dollar”, sagt Manuel Koch. Der Chefredakteur von Inside Wirtschaft weiter: „Der größte Gewinner? Elon Musk. Durch seinen Anteil von rund 40 Prozent an SpaceX ist sein Vermögen weiter explodiert. Damit wird er zum ersten Menschen mit einem Vermögen von mehr als einer Billion Dollar – zumindest auf dem Papier. Der Börsengang brachte SpaceX außerdem 75 Milliarden Dollar ein. Fest steht: Der SpaceX-Börsengang ist bereits jetzt ein Stück Börsengeschichte.” Alle Details im Video von der New York Stock Exchange und auf https://inside-wirtschaft.de

Die Cashflow Conference am Ende? Statt von “Null auf Scheich” jetzt aus die Maus?

Die Cashflow Conference am Ende? Statt von “Null auf Scheich” jetzt aus die Maus?

Wer jetzt auf die Webseite Cashflow-Conference.de geht, findet:

– Kein Veranstaltungsdatum (es war mal der 3. und 4.7. geplant)

– Keinen Veranstaltungsort (es war die Messe Frankfurt geplant)

– Keinen Ticketverkauf mehr

Eine offizielle Absage oder Stellungnahme der Veranstalter gibt es bisher nicht, aber selbst im Eventkalender der Messe Frankfurt taucht das “größte Finanz-Event Deutschlands” – wie man sich gerne selbst inszenierte – nicht mehr auf. Bisher haben auch noch keine seriösen Medien über ein mögliches Ende berichtet. Das wird den Veranstaltern sicher recht sein, denn die müssen mit einem Ansturm bei der Rückabwicklung der Ticketverkäufe rechnen, wenn es da in den AGBs überhaupt Möglichkeiten gibt und noch etwas zu holen ist.

Denn im Internet machen Gerüchte die Runde, dass der Ticketverkauf erheblich hinter den Erwartungen zurückgeblieben sei. Also noch schnell den Stecker gezogen? Schon im letzten Jahr wurden die anvisierten Teilnehmerzahlen deutlich verfehlt. Einige seriöse Speaker und Sponsoren sagten kurz vorher ab. Branchenkenner sprachen von einem dicken Minus für die Veranstalter. Gelästert wurde letztes Jahr auch über die Klopapierrollen als Messegeschenke. Jetzt ist das ganze Event wohl fürn A….

Ich hatte das Event vergangenes Jahr im Vorfeld scharf kritisiert und Abzock-Methoden öffentlich gemacht. So wurde ich damals als Speaker angefragt: Bezahlung: 0 Euro. Man würde Reichweite und ein tolles VIP-Networking-Event am Vorabend bieten (das dann ausfiel). Zudem sollte für Foto-Pakete bis zu 5.000 Euro netto gezahlt werden. Für mich war klar: Diese Konferenz will nur eines – ABZOCKEN! (Business Insider und Investment Week nahmen meine Kritik in ihren Artikeln auf.)

Und dieses Jahr? Bekam ich am 8. Mai von einem der Mitarbeiter eine WhatsApp: “Hallo Manuel. Mir ist bewusst, dass es im vergangenen Jahr den ein oder anderen kritischen Punkt (aus den ein oder anderen Ecken) zu unserem Eventformat gab. Da wir letztes Jahr terminlich nicht zusammengekommen sind, hattest du leider keine Gelegenheit, dir das Ganze einmal selbst vor Ort anzuschauen. Da ich ein Freund davon bin, sich immer ein eigenes Bild der Lage zu machen, möchte ich dich für dieses Jahr ganz offiziell als unseren VIP-Gast einladen.” Ich habe darauf nie reagiert! Anscheinend hatte man aber VIP-Gäste dringend nötig.

Dieses Event mit seinen Vorträgen wie letztes Jahr “Von Null auf Scheich” wollte vielleicht eine junge Zielgruppe ansprechen, doch es spielte von Anfang an mit der Reputation einer ganzen Branche, die in Deutschland sowieso immer schnell in die Ecke von Spekulanten gedrängt wird. Und so muss ich sagen: Der Versuch, die Social Media-Fake-Welten auf ein Event übertragen zu wollen, ist krachend gescheitert. Das nächste Kapitel heißt jetzt vermutlich: Aus die Maus. Und hoffentlich haben alle daraus gelernt: Wir brauchen Substanz!

#cashflowconference #manuelkoch

Robin Binder (NAO): „Immer mehr Privatanleger setzen auch auf vorbörsliche Investitionen”

Der Börsengang von SpaceX steht morgen an der Nasdaq vor der Tür. Für Anleger wird es schwierig, gleich zum Börsengang etwas vom Kuchen abzubekommen. Zudem gehen oft auch nicht alle interessanten Unternehmen an die Börse. „Es ist relativ schwierig. Gerade SpaceX setzt sehr auf institutionelle Investoren. Indirekt wirst du zwar früher oder später auch über deine passiven Investments wie ETFs investiert sein, aber immer mehr Privatanleger setzen auch auf vorbörsliche Investitionen – also auf Private Equity”, sagt Robin Binder. Der Geschäftsführer von NAO Co-Investment weiter: „Wenn du dir Unternehmen mit über 100 Millionen Jahresumsatz anschaust, siehst du, dass über 90 Prozent dieser Unternehmen gar nicht an der Börse sind. Die ganzen Mittelständler – auch riesengroße Konzerne – sind gar nicht an der Börse. Ein typischer Anleger hat seine ETFs, Einzelkaktien und noch eine Anlage zusätzlich und möchte dann noch breiter diversifizieren. Wir haben Partnerschaften mit 18 Assetmanagern – das breiteste Angebot von Private Market-Fonds in Europa und bekommen Zugang zu deren Strategien. Über die NAO-App suchst du dir dann ein Investment aus.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch von der Frankfurter Börse und auf https://www.investnao.com

Marco Dörr (Schneider & Kollegen): „Ich arbeite mit dem wertvollsten & seltensten Rohstoff der Welt”

Größere Vermögenswerte konzentriert auf kleinstem Raum bündeln – das können Diamanten als langfristige Sachwert-Investments. „Der Schmuck ist eigentlich die unterste Schiene in der Diamant-Branche bevor es in die Industrie reingeht. Das heißt die seltenen, wertvollen Diamanten, die den Gesamtmarkt ausmachen, von denen wissen die wenigsten. Die meisten Menschen kennen auch nur weiße Diamanten. Sie wissen nichts von farbigen Diamanten”, sagt Marco Dörr. Der Geschäftsführer von Schneider & Kollegen ist selbst Sachverständiger für Diamanten und Mitglied in der World Federation of Diamond Bourses sowie im Diamantenkring: „Aktuell gibt es keinen Diamanthändler, der einen roten Diamanten verkauft. Er ist so selten und wertvoll, dass ihn jeder haben will. Dieser Diamant hat in den letzten 20 Jahren eine Performance von 1400 Prozent hingelegt. Gewinne und Erlöse sind bei Diamanten nach dem ersten Jahr steuerfrei.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch von der Frankfurter Börse und auf https://schneider-kollegen.net

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „So habt ihr die New York Stock Exchange noch nie gesehen”

Die New York Stock Exchange ist das Finanzherz der Welt an der weltberühmten Wall Street. Aufs Parkett kommt aber kaum einer und hinter die Kulissen kann fast niemand schauen. Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch – der 2011 bis 2014 täglich live fürs deutsche Fernsehen vom Parkett der NYSE berichtet hat – nimmt euch mit. Alle Details im Video und mehr Infos auch auf https://inside-wirtschaft.de

Robert Halver (Baader Bank): „Normalsterbliche Anleger kommen beim Börsengang gar nicht an Stücke”

Zwischen Nahost-Sorgen und KI-Hype: Während die US-Börsen auf Rekordhöhen tendieren und der Dow Jones mittlerweile über 50.000 Punkte erreicht hat, wird es für den Dax wohl problematisch, die Marke von 25.000 Punkten zu halten. Wo stehen die Märkte aktuell? „Es ist nicht so schlimm wie bei den früheren Ölkrisen Ende der 1970er und Anfang der 1980er Jahre oder auch 1973/74, weil die Märkte heute schon ausgewogener sind. Man muss auch unterscheiden zwischen dem, was medial dramatisch übertrieben wird”, so Robert Halver. Der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank zu den geplanten Börsengängen von OpenAI oder SpaceX: „Die normalsterblichen Anleger kommen beim Börsengang gar nicht an Stücke. Das Thema ist faszinierend, aber es gibt auch die bösen Zungen. Raumfahrt und KI sind Zukunftsthemen. Man kann ja anschließend entscheiden, ob man einsteigt oder nicht.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Robert Halver (Baader Bank): „Stablecoins – wir sind einsehbar wie die eingeweckten Birnen im Glas”

Die Finanzwelt steht vor einem gewaltigen Umbruch. Digitale Währungen, sogenannte Stablecoins, könnten künftig den internationalen Zahlungsverkehr und sogar die Machtverhältnisse zwischen den USA und Europa verändern. „Stablecoins sind virtuelle Zahlungsmittel, die auf der Blockchain funktionieren. Mit dem Unterschied: Sie haben eine Sicherheit. Damit kann man den Zahlungsverkehr revolutionieren. Warum sollte man dann noch herkömmliche Zahlungssysteme von Banken nutzen?”, so Robert Halver. Der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank weiter: „Wenn der Zahlungsverkehr sehr stark über den US-Dollar funktioniert, dann verlieren wir auch Einfluss als Währung. Da müssen wir mithalten. Wir sind immer zu langsam und fragen, ob die Sicherheit gewährleistet ist. Wir fangen immer mit der Empörung an, die Chancen stehen wir aber nicht. Ab und zu muss man sich aber auch in den Hintern treten. Wir sind einsehbar wie die eingeweckten Birnen im Glas.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Kapitalmarktexperte Tim Oechsner (Steubing AG): „Diese Signale nutze ich als Profi-Trader”

Welche Signale nutzen professionelle Trader an der Börse wirklich? „Trader reduzieren Komplexität. Am Desk interessieren uns im Kern nur drei Dinge: Trend, Momentum und Volatilität. Ich arbeite typischerweise bei der Chartanalyse mit dem Wochenchart für die Trendrichtung, dem Tageschart für das Timing, dem Relative Strength Index (RSI) für das Momentum, dem Moving Average Convergence Divergence (MACD) für die Trendbeschleunigung und den Bollinger Bänder für die Volatilität. Und ergänzend auf Makroebene die Marktpsychologie über den Fear and Greed Index”, sagt der Senior Börsenhändler und Kapitalmarktexperte Tim Oechsner (Steubing AG). Wie funktioniert das? Alle Details erklärt der Experte im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und mehr Infos auf https://inside-wirtschaft.de

Interview vom 30. März 2026:

https://inside-wirtschaft.de/2026/03/30/oechsner-11/

Interview vom 26. Februar 2026:

https://inside-wirtschaft.de/2026/02/26/oechsner-10/

Robert Halver (Baader Bank): „Inflation ist unser nationales Trauma”

Der Iran-Krieg hält die Märkte weiter im Bann. Die Inflation ist jetzt auf drei Prozent gestiegen, weshalb Experten davon ausgehen, dass die Europäische Zentralbank im Juni den Leitzins anheben wird. „Das triggert ärgste Befürchtungen. Inflation ist unser nationales Trauma mit einer Historie von zwei großen Geldentwertungen. Ich finde es aber immer noch verhalten. So wie eine Schwalbe keinen Sommer macht, macht eine Nebelkrähe keinen Winter. Wenn die EZB die Zinsen erhöht, so schlimm ist das jetzt auch nicht. Ich sehe keine Panik. Das wird den Dax nicht großartig belasten”, so Robert Halver. Der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank weiter: „Die Amerikaner und Chinesen scheren sich nicht um uns. Wenn die Europäer nicht endlich aufwachen, werden wir verspeist.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

BörsenXperts: Insiderhandel und Marktmanipulation – wann wird der Markt unfair?

Die Börse lebt davon, dass alle Teilnehmer unter den gleichen Bedingungen handeln. Gleiche Informationen, gleiche Regeln, gleiche Chancen. Aber was passiert, wenn genau das nicht mehr gegeben ist? Wenn einzelne mehr wissen als andere – oder bewusst versuchen, Preise zu beeinflussen? Henning Hünerbein von den BörsenXperts erklärt euch alle Details. Mehr Infos, Videos und den Podcast findet ihr auch auf der Webseite: https://boersenplatz.berlin, YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@BörsenXperts/

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