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Börse Berlin 4U: Warum hat die lockere Geldpolitik der EZB zur Inflation geführt?

In Börse Berlin 4U hatten wir zuletzt über Inflation und ihre Entstehung gesprochen. Diesmal geht es um die Rolle der Europäischen Zentralbank (EZB) dabei. Warum hat die lockere Geldpolitik der EZB zur Inflation geführt? Daniel Jach erklärt euch alle Details. Mehr Infos findet ihr auch auf der Webseite der Börse Berlin: www.boerse-berlin.de

Finanzheldinnen Brunsendorf/ Schwarzer: “Fürs Fundament sind nur wenige Schritte notwendig”

Frauen und Finanzen ist das Thema der Finanzheldinnen. “Es gibt immer mehr Angebote für Frauen. Sie freuen sich, wenn sie von Frauen angesprochen werden. Denn die Ansprache ist wahrscheinlich etwas ruhiger. Und Frauen wollen alles ganz genau wissen und bleiben ihrer Strategie treu”, sagt die Buchautorin und Finanzjournalistin Jessica Schwarzer. “Ich bin eine von den Frauen, die überlegt hat, wie steige ich bei Finanzen ein. Denn für das Fundament sind eigentlich nur wenige Schritte notwendig. Und das wollte ich dann auch anderen Frauen erzählen”, so Katharina Brunsendorf (Gründerin der Initiative Finanzheldinnen). Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch auf dem Börsentag Hamburg und auf https://finanz-heldinnen.de

Reinhard Panse (Finvia): “Weißer Elefant – in China kracht der Immobilienmarkt zusammen”

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat in ihrem aktuellen Finanzstabilitätsbericht höhere Risiken fürs Finanzsystem festgestellt – dabei geht es zum Beispiel auch um den Immobilienmarkt. “Es gibt einen weißen Elefanten im Raum, von dem wir erst in den nächsten Jahren merken werden: in China kracht der Immobilienmarkt zusammen. China hat extrem hohe Mengen an Zement und anderen Rohstoffen verbraucht. Wenn das wegfällt, wird auch die Nachfrage nach Energie-Rohstoffen zurückgehen, was der Inflationsrate hilft”, sagt Reinhard Panse. Der Chefanlagestratege vom Family Office Finvia mit Blick auf Anlagestrategien weiter: “Es sollte das Vermögen zu deutlich mehr als 50 Prozent in Aktien und Private Equity gesteckt werden. Ein kleinerer Teil in Immobilien im einfachen Bereich. Ein bisschen Gold gehört auch ins Depot. Ansonsten eher Cash als Renten.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.finvia.fo

Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk: “Xetra Gold ist der ETC mit dem meisten Anlage-Vermögen”

Das Edelmetall Gold tendiert auf dem höchsten Stand seit Mitte August und hat vor allem im November kräftig zugelegt. “Läuft allmählich wieder fürs Gold. Wir haben da zwei Nachrichten: Zum einen wird wohl die US-Notenbank bei den Zinserhöhungen etwas auf die Bremse drücken und zum anderen haben wir einen schwächeren US-Dollar. Die Frage ist, ob wir da zuviel Dynamik gesehen haben. Mittelfristig würde ich erwarten, dass der Goldpreis steigen wird”, sagt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Passend dazu feiert Xetra Gold in diesen Tagen 15. Geburtstag – sind ETCs etabliert? “Ich war vor 15 Jahren dabei. Es hat sich definitiv etabliert. Es ist jetzt der ETC mit dem meisten Anlage-Vermögen in Deutschland. Wir haben deutlich mehr als 20 Tonnen investiert”, so der Rohstoffexperte von der Deutschen Bank. Blumenroth schaut zudem auf Silber und die Energiekrise. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse. Mehr Infos auch auf https://www.xetra-gold.com

Christian Henke (IG): “Viele Fondsmanager sitzen auf Cash – die Luft beim Dax wird dünner”

“Statistisch betrachtet läuft die Herbstrally noch bis 22. November. Wie lange das noch weitergeht, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Aber viele Fondsmanager sitzen weiterhin auf viel Cash. Viele Börsianer könnten noch aufspringen. Denn das Zinsgespenst ist erst einmal verschwunden. Die Stimmung ist gut, aber die Luft beim Dax wird dünner”, sagt Christian Henke. Im IG Trading Talk analysiert der Senior Marktanalyst weiter: “Jetzt kommen Sektoren in den Vordergrund wie Banken-, Versicherungs- und Technologieaktien. Der Trend geht in Richtung zyklische Sektoren. Und für 2023 sieht es deutlich besser aus. Vorwahljahre in den USA sind gute Börsenjahre.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.ig.com

RTL-Reporterin Liv von Boetticher im Salon Schinkelplatz: “Afghanistan konnte man nicht gewinnen”

Reporterin Liv von Boetticher war für ihre RTL-Doku “60 Tage Frauenhass” zwei Monate in Afghanistan unter den Taliban. Manuel Koch spricht mit der Journalistin über die Situation vor Ort – 15 Monate nach dem Abzug der USA, der NATO-Verbündeten und den dramatischen Bildern am Flughafen von Kabul. “Ab 2004 war in etwa klar, dass man Afghanistan eigentlich nicht gewinnen kann. Die unglaublichen Mengen an Geld und Hilfsgeldern haben keinerlei Spuren hinterlassen. 97% sind laut UN von bitterster Armut betroffen. Jeder der die Möglichkeit hat das Land zu verlassen, macht das auch. Denn es gibt außer dem Drogenanbau nichts in Afghanistan”, so von Boetticher im Talk. Sexualität ist zudem ein Tabu-Thema: “Junge Männer und Frauen werden in Afghanistan nicht an das Thema Sexualität rangeführt. Die meisten lernen in der Hochzeitsnacht ihre Frau das erste Mal kennen. Beide Partner haben dann keine Ahnung, was zu tun ist. Frauen haben z.B. blaue Flecken am Bauch, weil die Männer denken, dass man die Babys durch den Bauchnabel macht.” Ein Moment hat die Reporterin besonders schockiert: “Ich habe eine Kollegin aus Deutschland getroffen. Und sie hat mir gesagt, sie darf die Geschichten nicht machen, dass die Ortskräfte nicht in Gefahr sind. Ihr Sender möchte das so nicht senden. Ich konnte in zwei Monaten keine Geschichte verifizieren, dass die Ortskräfte durch die Taliban in Gefahr waren.” Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Gründer Manuel Koch und auf https://www.salon-schinkelplatz.de

Mr. Dax Dirk Müller: “Wir sehen einen massiven Wirtschaftskrieg – jetzt Operation Dagobert”

“Aus meiner Sicht sehen wir einen massiven Wirtschaftskrieg zwischen den USA und China. China hat entschieden, Amerika die Weltmacht abzunehmen. Amerika will das natürlich verhindern. Entweder jetzt wirtschaftlich oder später militärisch. Jetzt ziehen die Amerikaner den Chinesen mit massiven Zinserhöhungen den Stecker. Die chinesische Immobilienblase steht kurz vor dem Kippen. Wenn der Riese auf dem Boden aufschlägt, werden wir die Wellen massiv spüren”, sagt Dirk Müller mit Blick auf die wirtschaftliche Situation in der Welt. “Unsere Schuldenberge führen dazu, dass sämtliche Währungen in Zukunft in Schwierigkeiten geraten. Ich befürchte, in dem Moment, wo die amerikanische Notenbank ihre Zinsen senken wird, dass wir dann in eine beschleunigte Inflation eintreten werden. Die bisherigen Währungen werden in den nächsten Jahren massive Entwertungen erfahren. Meine Erwartung ist, dass die bisherigen Geldsysteme von digitalen Währungen abgelöst werden”, so Mr. Dax von Cashkurs.com. “Als Investor gibt es für mich nichts Schöneres als einen Crash. Denn irgendwann geht der Markt wieder hoch. Man muss sich über die Strategie Gedanken machen. Mein Rat ist Operation Dagobert. Geld zusammenhalten, Ausgaben reduzieren, Liquidität schaffen. Und dann in die fallenden Kurse investieren.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.

Max Wienke (XTB): “Dax steigt weiter – Indikatoren deuten schon auf überkauftes Marktumfeld hin”

Der Dax hat sich auch am Donnerstag über der Marke von 14.000 Punkten gehalten. Kann er dieses Niveau noch ausbauen? “Der Dax hat den höchsten Stand seit fünf Monaten erreicht. Er ist in der vergangenen Woche über das August-Hoch ausgebrochen. Das könnte technisch gesehen eine Trendwende signalisieren. Aber: Die Luft wird immer dünner! Indikatoren deuten schon daraufhin, dass wir ein überkauftes Marktumfeld haben”, sagt Max Wienke. Der XTB-Marktanalyst schaut zudem auf die aktuelle Shopping-Tour von Warren Buffett. Welche Aktien der Star-Investor gekauft hat? Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse.

Holger Holzgräber (Quirin): “Nicht versuchen, den Markt schlagen zu wollen. Das wird nicht gelingen”

“Das Wichtigste ist, eine Strategie zu entwickeln. Das Mindestziel eines Anleger ist die Kaufkraft zu erhalten. Dafür muss ich mich mit dem Kapitalmarkt und Aktien beschäftigen. Da denken viele an Risiken und Schwankungen, aber es gibt eben auch Chancen, mehr Rendite als auf dem Sparbuch zu bekommen”, sagt Holger Holzgräber. “Ich würde immer damit beginnen, mich mit Aktien und Anleihen zu beschäftigen. Es ist wichtig, auf eine Risikostreuung zu achten. Wer möchte kann Rohstoffe und Gold beimischen. Man sollte auch nicht versuchen, den Markt schlagen zu wollen. Das wird einem nicht gelingen”, so der Experte der Quirin Privatbank. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch auf dem Börsentag Hamburg und auf https://www.quirinprivatbank.de

Eugen Somov für Freedom Finance: “Pre IPO – zwei- bis dreistellige Renditen könnten erzielt werden”

Viele Anleger würden gerne früh in neue Unternehmen investieren, um möglichst am Ende einen besonders hohen Gewinn zu erzielen. Zwei- bis dreistellige Renditen könnten erzielt werden. Doch in den ersten Phasen noch vor einem Börsengang ist ein Einstieg oft schwierig. Der Broker Freedom Finance hilft Anlegern direkt vor einem Börsengang (Pre IPO) – wenn ein Unternehmen schon eine gewisse Größe und Bewertung hat – einzusteigen. “Ab einer Summe von 500.000 Euro können Anleger direkt einsteigen. Wenn ein Anleger z.B. nur 50.000 Euro hat, kann er über ein Derivat teilnehmen”, sagt Eugen Somov, Referent für Freedom Finance. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch auf dem Börsentag Hamburg und auf https://freedom24.com

Folker Hellmeyer (Netfonds): “Für jedes Kind 5.000 Euro vom Staat für einen Aktien-Sparplan”

“Wir haben dieses Jahr einen aggressiven Abverkauf gesehen. Am Ende war der Markt vielleicht sogar überverkauft. Fakt ist wir haben im Moment immer noch fallende Indikatoren, was die Dynamik der Wirtschaft anbetrifft. Wir wissen wir gehen in Deutschland in eine Rezession. Was ist entscheidend? Die Zinsangst geht zurück. Es kommt eine gewisse Entspannung”, sagt Folker Hellmeyer. Der Chefvolkswirt von Netfonds mit Blick auf Anlageklassen weiter: “In Aktien mit 30 Prozent des Portfolios drin sein. Die Chancen bei Anleihen sind unausgeprägt. ETFs/ Fonds auf jeden Fall. Mein Vorschlag an die Bundesregierung: Jedes Kind bekommt 5.000 vielleicht sogar 10.000 Euro für einen globalen Aktien-Sparplan und daraus wird später ein Großteil der Rente bezahlt. Gold gehört in jedes Portfolio physisch bis zu zehn Prozent. Bitcoin ist sehr volatil, aber er wird überleben.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch auf dem Börsentag Hamburg und auf https://www.netfonds.de

Johanna Göckel (DWS): “ETF-Anleger können auch in Krisen vom Durchschnittskosten-Effekt profitieren”

“Grundsätzlich war 2022 für die Aktien- und Anleihenmärkte ein eher schwieriges Jahr. Demzufolge gab es auch bei ETFs einige Abverkäufe. Bei Sparplänen ist aber das Positive, dass ich mir als Anleger keine Gedanken um den perfekten Einstiegszeitpunkt machen muss. In schwächeren Marktphasen kaufe ich dann sogar mehr Anteile. So bildet sich über die Zeit ein Durchschnittskosten-Effekt”, sagt Johanna Göckel (DWS). Welche ETFs und Trends gibt es? Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch auf dem Börsentag Hamburg und auf https://www.dws.de

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Timo Emden im IG Trading Talk: “Kein Todesstoß, aber ein schwarzer Schwan über der Krypto-Welt”

Beben in der Krypto-Welt – was müssen Anleger jetzt wissen? “Es dreht sich alles um die jüngste Pleite von FTX. Man befürchtet weitere Ansteckungsrisiken innerhalb der Branche. Das bedeutet, dass weitere größere Adressen kollabieren könnten. Wir sehen eine Bereinigung und viele schwarze Schafe werden aus dem Markt gespült”, sagt der Kryptoexperte Timo Emden im IG Trading Talk. “Wir haben wieder erhebliche Abwärtsrisiken. Von einem Todesstoß würde ich vielleicht nicht sprechen. Es ist ein schwarzer Schwan, der über der Krypto-Welt schwebt. Aber auch wenn etwas passieren sollte, würde es nicht das Ende von Bitcoin und Co. bedeuten.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.ig.com

Robert Halver (Baader): “Dax bei 16.000 Punkten möglich. Günstig einkaufen, langfristig dabei sein”

“Ich bin der Meinung, dass man nicht immer nur dunkel in die Zukunft schauen kann. An vielen Krisenfronten tut sich etwas. Aus Amerika ist zu hören, dass weitere dramatische Zinserhöhungen ausbleiben werden. Das ist recht positiv. Wir stellen auch fest, dass die Rohstoffpreise runtergekommen sind. Der ifo-Geschäftsklimaindex hat mittlerweile eine Bodenbildung gezeigt”, sagt Robert Halver von der Baader Bank. “Wir haben einen Joker. Seit Corona und der Ukraine ist der Prozess der Anlage-Investitionen liegen geblieben. Es hat keine Fondsprodukte gegeben. Das wird jetzt nachgeholt. Im nächsten Jahr ist ein Dax bei 16.000 Punkten wieder möglich. Günstig einkaufen, langfristig dabei sein – dann wird es für die Altersvorsorge kein schlechtes Jahr.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.

Max Wienke (XTB): “Wir werden nicht einfach bis zum Dax-Hoch laufen – Markt wird korrigieren”

“Die Inflation bleibt weiter auf einem hohen Niveau – das ist ein Problem. Es wird weiterhin mit einer Schrumpfung der Wirtschaft gerechnet. In sieben Wochen ging es beim Dax knapp 20 Prozent nach oben. Eine schöne Gegenbewegung nach den Verlusten dieses Jahr. Ich denke aber nicht, dass wir diese Dynamik bis zu den Rekordhochs aufrechterhalten können. Kurzfristig könnte das Aufwärtspotential ausgeschöpft sein und der Markt mal korrigieren. Aber Verkaufssignale bleiben bisher auch aus”, sagt Max Wienke. Der XTB-Marktanalyst weiter: “Das Währungspaar Euro-Dollar befindet sich zudem in einem Aufwärtstrend. Das September-Hoch wurde durchbrochen.” Alle Details im XTB Market Talk mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.xtb.com

Markus Schiffers (Orbian): “Lieferketten sind noch gestresst – da ist Liquidität besonders wichtig”

Lieferketten sind nicht erst seit Corona ein wichtiges Thema. Für viele Unternehmen ist das Kaufen und Verkaufen von Produkten schwieriger geworden – vor allem wenn man dabei noch Liquidität vorhalten will. “Insgesamt sind die Lieferketten noch gestresst. Das hat mit Corona angefangen und hat sich mit dem Krieg fortgesetzt. Auch die Finanzierungskosten spielen vermehrt eine problematische Rolle”, sagt Markus Schiffers. Welche Lösungen bietet Orbian mit Supply Chain Finance an? “Wir schaffen für jeden Kunden ein eigenes Finanzierungsprogramm und richten uns an Kunden ab mindestens einer Milliarde Umsatz”, so der Managing Director von Orbian. Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://orbian.com

Börse Berlin 4U: Warum hat die lockere Geldpolitik der EZB zur Inflation geführt?

In Börse Berlin 4U hatten wir zuletzt über Inflation und ihre Entstehung gesprochen. Diesmal geht es um die Rolle der Europäischen Zentralbank (EZB) dabei. Warum hat die lockere Geldpolitik der EZB zur Inflation geführt? Daniel Jach erklärt euch alle Details. Mehr Infos findet ihr auch auf der Webseite der Börse Berlin: www.boerse-berlin.de

Finanzheldinnen Brunsendorf/ Schwarzer: “Fürs Fundament sind nur wenige Schritte notwendig”

Frauen und Finanzen ist das Thema der Finanzheldinnen. “Es gibt immer mehr Angebote für Frauen. Sie freuen sich, wenn sie von Frauen angesprochen werden. Denn die Ansprache ist wahrscheinlich etwas ruhiger. Und Frauen wollen alles ganz genau wissen und bleiben ihrer Strategie treu”, sagt die Buchautorin und Finanzjournalistin Jessica Schwarzer. “Ich bin eine von den Frauen, die überlegt hat, wie steige ich bei Finanzen ein. Denn für das Fundament sind eigentlich nur wenige Schritte notwendig. Und das wollte ich dann auch anderen Frauen erzählen”, so Katharina Brunsendorf (Gründerin der Initiative Finanzheldinnen). Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch auf dem Börsentag Hamburg und auf https://finanz-heldinnen.de

Reinhard Panse (Finvia): “Weißer Elefant – in China kracht der Immobilienmarkt zusammen”

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat in ihrem aktuellen Finanzstabilitätsbericht höhere Risiken fürs Finanzsystem festgestellt – dabei geht es zum Beispiel auch um den Immobilienmarkt. “Es gibt einen weißen Elefanten im Raum, von dem wir erst in den nächsten Jahren merken werden: in China kracht der Immobilienmarkt zusammen. China hat extrem hohe Mengen an Zement und anderen Rohstoffen verbraucht. Wenn das wegfällt, wird auch die Nachfrage nach Energie-Rohstoffen zurückgehen, was der Inflationsrate hilft”, sagt Reinhard Panse. Der Chefanlagestratege vom Family Office Finvia mit Blick auf Anlagestrategien weiter: “Es sollte das Vermögen zu deutlich mehr als 50 Prozent in Aktien und Private Equity gesteckt werden. Ein kleinerer Teil in Immobilien im einfachen Bereich. Ein bisschen Gold gehört auch ins Depot. Ansonsten eher Cash als Renten.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.finvia.fo

Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk: “Xetra Gold ist der ETC mit dem meisten Anlage-Vermögen”

Das Edelmetall Gold tendiert auf dem höchsten Stand seit Mitte August und hat vor allem im November kräftig zugelegt. “Läuft allmählich wieder fürs Gold. Wir haben da zwei Nachrichten: Zum einen wird wohl die US-Notenbank bei den Zinserhöhungen etwas auf die Bremse drücken und zum anderen haben wir einen schwächeren US-Dollar. Die Frage ist, ob wir da zuviel Dynamik gesehen haben. Mittelfristig würde ich erwarten, dass der Goldpreis steigen wird”, sagt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Passend dazu feiert Xetra Gold in diesen Tagen 15. Geburtstag – sind ETCs etabliert? “Ich war vor 15 Jahren dabei. Es hat sich definitiv etabliert. Es ist jetzt der ETC mit dem meisten Anlage-Vermögen in Deutschland. Wir haben deutlich mehr als 20 Tonnen investiert”, so der Rohstoffexperte von der Deutschen Bank. Blumenroth schaut zudem auf Silber und die Energiekrise. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse. Mehr Infos auch auf https://www.xetra-gold.com

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Tolle Immo Talk: Immobilienbranche leidet unter steigenden Zinsen – Interview mit Bernd Duda

Zinsen, Zinsen, Zinsen – am Immobilienmarkt wird ein Umbruch immer deutlicher. Zurzeit werden immer weniger Immobilien wegen steigender Zinsen verkauft. “Früher hieß es Lage, Lage, Lage. Jetzt heißt es Zinsen, Zinsen, Zinsen. Auch bei uns ist das ein ganz großes Thema, vor allem weil es so schnell ging. Leute können sich gar nicht mehr das leisten, was sie sich vor einem halben Jahr vorgestellt haben”, sagt Corvin Tolle (Geschäftsführer Tolle Immobilien). “Die Investoren sind zurückhaltender geworden. Investitionen werden nicht mehr getätigt und die ersten treten vom Kaufvertrag zurück. Die Zinsen haben sich zum Jahresanfang gut verdreifacht, die Lebenshaltungskosten haben sich auch erhöht und am Ende kann man sich die Wohnung nicht mehr leisten. In Zukunft wird man mehr Eigenkapital einbringen müssen. Berlin im Verhältnis zu anderen Metropolen ist aber immer noch günstig. Wir sind nur nicht an das Preisniveau gewöhnt”, so der Immobilienfinanzierungsexperte Bernd Duda (Berlin Hyp AG). Alle Details im Tolle Immo Talk und auf https://tolle-immobilien.de

Sebastian Czaja (FDP): “Den Steuerzahler kostet die Wahl knapp 40 Mio. Euro – das ärgert mich”

In Berlin muss die Wahl zum Abgeordnetenhaus wegen vieler Probleme am Wahltag 2021 laut Landesverfassungsgericht wiederholt werden. Am 12. Februar 2023 entscheiden die Berliner also erneut, wer mit wem regiert. “Am Tag der Wahl hatten wir einen Höhepunkt von Chaos. Uns Steuerzahler kostet das noch einmal knapp 40 Millionen Euro, um eine Wahl durchzuführen. Berlin hat die Chance, aus dem Chaos und den Fehlern der letzten Jahre zu lernen und aus dieser Stadt etwas Großartiges zu machen”, so Sebastian Czaja. Der Fraktionschef der Berliner FDP weiter: “Es bleibt ein offenes Rennen um die Frage, wer wird den Regierenden Bürgermeister stellen. Damit ist die Lage recht unübersichtlich. Wir waren die letzten 35 Jahre nicht Teil der Regierung und damit nicht Teil der alten Probleme. Wir wollen diese Stadt jetzt gestalten, z.B. mit einer radikalen Verwaltungsreform, Baugenehmigungen, Termine im Bürgeramt, Kitaplätzen. Wir wollen Stabilität in eine Regierung bringen.” Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch

Timo Emden im IG Trading Talk: “Kein Todesstoß, aber ein schwarzer Schwan über der Krypto-Welt”

Beben in der Krypto-Welt – was müssen Anleger jetzt wissen? “Es dreht sich alles um die jüngste Pleite von FTX. Man befürchtet weitere Ansteckungsrisiken innerhalb der Branche. Das bedeutet, dass weitere größere Adressen kollabieren könnten. Wir sehen eine Bereinigung und viele schwarze Schafe werden aus dem Markt gespült”, sagt der Kryptoexperte Timo Emden im IG Trading Talk. “Wir haben wieder erhebliche Abwärtsrisiken. Von einem Todesstoß würde ich vielleicht nicht sprechen. Es ist ein schwarzer Schwan, der über der Krypto-Welt schwebt. Aber auch wenn etwas passieren sollte, würde es nicht das Ende von Bitcoin und Co. bedeuten.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.ig.com

Robert Halver (Baader): “Dax bei 16.000 Punkten möglich. Günstig einkaufen, langfristig dabei sein”

“Ich bin der Meinung, dass man nicht immer nur dunkel in die Zukunft schauen kann. An vielen Krisenfronten tut sich etwas. Aus Amerika ist zu hören, dass weitere dramatische Zinserhöhungen ausbleiben werden. Das ist recht positiv. Wir stellen auch fest, dass die Rohstoffpreise runtergekommen sind. Der ifo-Geschäftsklimaindex hat mittlerweile eine Bodenbildung gezeigt”, sagt Robert Halver von der Baader Bank. “Wir haben einen Joker. Seit Corona und der Ukraine ist der Prozess der Anlage-Investitionen liegen geblieben. Es hat keine Fondsprodukte gegeben. Das wird jetzt nachgeholt. Im nächsten Jahr ist ein Dax bei 16.000 Punkten wieder möglich. Günstig einkaufen, langfristig dabei sein – dann wird es für die Altersvorsorge kein schlechtes Jahr.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.

Max Wienke (XTB): “Wir werden nicht einfach bis zum Dax-Hoch laufen – Markt wird korrigieren”

“Die Inflation bleibt weiter auf einem hohen Niveau – das ist ein Problem. Es wird weiterhin mit einer Schrumpfung der Wirtschaft gerechnet. In sieben Wochen ging es beim Dax knapp 20 Prozent nach oben. Eine schöne Gegenbewegung nach den Verlusten dieses Jahr. Ich denke aber nicht, dass wir diese Dynamik bis zu den Rekordhochs aufrechterhalten können. Kurzfristig könnte das Aufwärtspotential ausgeschöpft sein und der Markt mal korrigieren. Aber Verkaufssignale bleiben bisher auch aus”, sagt Max Wienke. Der XTB-Marktanalyst weiter: “Das Währungspaar Euro-Dollar befindet sich zudem in einem Aufwärtstrend. Das September-Hoch wurde durchbrochen.” Alle Details im XTB Market Talk mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.xtb.com

Markus Schiffers (Orbian): “Lieferketten sind noch gestresst – da ist Liquidität besonders wichtig”

Lieferketten sind nicht erst seit Corona ein wichtiges Thema. Für viele Unternehmen ist das Kaufen und Verkaufen von Produkten schwieriger geworden – vor allem wenn man dabei noch Liquidität vorhalten will. “Insgesamt sind die Lieferketten noch gestresst. Das hat mit Corona angefangen und hat sich mit dem Krieg fortgesetzt. Auch die Finanzierungskosten spielen vermehrt eine problematische Rolle”, sagt Markus Schiffers. Welche Lösungen bietet Orbian mit Supply Chain Finance an? “Wir schaffen für jeden Kunden ein eigenes Finanzierungsprogramm und richten uns an Kunden ab mindestens einer Milliarde Umsatz”, so der Managing Director von Orbian. Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://orbian.com

Wer wir sind

Manuel Koch

Manuel Koch

Geschäftsführer & Chefredakteur

Inside Wirtschaft

Inside Wirtschaft präsentiert mit seinen Köpfen und Korrespondenten aus Berlin, Frankfurt und New York die wichtigsten Themen rund um Börse, Politik, Wirtschaft und Wissen. Alle Videos sind kostenlos auf YouTube abrufbar. Die Reichweite erhöht sich enorm durch unsere Kooperationen mit den großen Branchen-Webseiten Ad Hoc News, Ariva, Handelsblatt, Markt Einblicke, Wall Street Online, Amazon Prime Video u.a.

Manuel Koch ist der Gründer von Inside Wirtschaft. Als geschäftsführender Gesellschafter und Chefredakteur gestaltet er maßgeblich die Inhalte des Programms. Der Journalist und Fernsehmoderator berichtete bis Anfang 2014 als US-Chefkorrespondent von der weltberühmten New Yorker Wall Street u.a. für den Nachrichtensender N24 und das Handelsblatt. Er stand in über 3.000 Live-Schalten und 500 Talksendungen vor der Kamera. Er traf auf Wirtschaftsgrößen und Prominente aus der ganzen Welt, darunter waren u.a. Milliardär Warren Buffett, deutsche Dax-Vorstände, die Twitter-Gründer oder die ehemalige US-Außenministerin Hillary Clinton.

Manuel Koch wurde 1982 in Berlin geboren. Er studierte Germanistik, Politikwissenschaft und Öffentliches Recht und  schloss mit einem Magister Artium an der Universität Mainz 2006 ab. Danach begann er seine Karriere mit einem Volontariat beim Nachrichtensender N24. Anschließend arbeitete er dort als Redakteur und Redakteur vom Dienst in der Nachrichten- und Wirtschaftsredaktion. In den Jahren 2010 und 2011 war er auch für die Nachrichtenagentur Thomson Reuters, den Nachrichtensender Euronews in Lyon und FocusTV tätig. Im September 2011 ging er als Korrespondent nach New York. Heute lebt er in Berlin und ist auf dem Börsenparkett in Frankfurt und New York zu Hause. 

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