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Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Digitale Identität – die EUDI-Wallet kommt in Deutschland”
Ein neues Gesetz zur digitalen Identität soll Deutschland moderner machen. Die EUDI-Wallet soll Behördengänge vereinfachen, Zeit sparen und Millionen Bürger digital vernetzen. Doch wie groß sind die Chancen und welche Risiken gibt es? „Die EUDI-Wallet ist eine digitale Brieftasche auf dem Smartphone. Dort können Bürger künftig wichtige Nachweise wie Personalausweis, Führerschein oder andere Dokumente sicher speichern und digital verwenden. Die Bundesregierung sieht darin eines der wichtigsten Digitalprojekte der kommenden Jahre. Der größte Vorteil ist die Zeitersparnis. Denkbar sind Anwendungen bei Banken, Versicherungen, im Gesundheitswesen oder sogar bei Alterskontrollen auf Social-Media-Plattformen”, so Manuel Koch. Der Inside Wirtschaft-Chefredakteur weiter: „Die Wallet wird nicht als komplett neues System aufgebaut, sondern ergänzt bestehende Plattformen wie die Bund-ID oder Verwaltungsportale. Viele Menschen haben die Onlinefunktion ihres Personalausweises aber bisher gar nicht aktiviert oder kennen ihre PIN nicht mehr. Außerdem gibt es Kritik an den langen Umsetzungsfristen für Behörden und Ängste, ob das System wirklich sicher ist.” Alle Details im Video von der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk: „Deutschland wird nie unabhängig sein”
US-Präsident Donald Trump war gerade erst zu Besuch im China. Dabei wurde eines klar: China denkt in Dekaden, sichert sich Rohstoffe und Trump denkt eher in kurzfristigen Schlagzeilen. Doch die Volksrepublik geht schrittweise in Handel, Technologie und Klimapolitik auf die Überholspur. „China denkt in Dekaden. Wahlen sind dort kein großes Problem, aber Donald Trump muss bei sich immer auf die Zwischenwahlen schauen. China schaut aber auf die lange Sicht und das ist sehr intelligent umgesetzt. So etwas vermisse ich bei uns in Deutschland und Europa. Da muss man aufpassen, den Anschluss nicht zu verlieren. China möchte die Weltwirtschaftsmacht Nummer eins werden. Am Ball bleiben müssen wir auf jeden Fall. Aber auch die EU ist aufgewacht, z.B. durch das Mercosur-Abkommen. Aber es wird leider nicht möglich sein, dass Deutschland unabhängig wird. Es wird nicht reichen für unsere Industrie. Man müsste als EU als eine Nachfrage-Macht auftreten”, erklärt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Der Rohstoffanalyst der Deutschen Bank über Kaffee: „Bei Kaffee hatten wir hohe Preise, weil es z.B. Miss-Ernsten in Brasilien gab. Jetzt haben wir wieder ein größeres Angebot und eine bessere Ernte gesehen. Jetzt ist das Problem, dass der Kaffee per Termin verkauft wird. Aber vielleicht werden sich die niedrigeren Preise mittelfristig niederschlagen.” Alle Details – auch zu Gold, Silber und Öl – gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.xetra-gold.com
Robert Halver (Baader Bank): „Inflation ist unser nationales Trauma”
Der Iran-Krieg hält die Märkte weiter im Bann. Die Inflation ist jetzt auf drei Prozent gestiegen, weshalb Experten davon ausgehen, dass die Europäische Zentralbank im Juni den Leitzins anheben wird. „Das triggert ärgste Befürchtungen. Inflation ist unser nationales Trauma mit einer Historie von zwei großen Geldentwertungen. Ich finde es aber immer noch verhalten. So wie eine Schwalbe keinen Sommer macht, macht eine Nebelkrähe keinen Winter. Wenn die EZB die Zinsen erhöht, so schlimm ist das jetzt auch nicht. Ich sehe keine Panik. Das wird den Dax nicht großartig belasten”, so Robert Halver. Der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank weiter: „Die Amerikaner und Chinesen scheren sich nicht um uns. Wenn die Europäer nicht endlich aufwachen, werden wir verspeist.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
BörsenXperts: Insiderhandel und Marktmanipulation – wann wird der Markt unfair?
Die Börse lebt davon, dass alle Teilnehmer unter den gleichen Bedingungen handeln. Gleiche Informationen, gleiche Regeln, gleiche Chancen. Aber was passiert, wenn genau das nicht mehr gegeben ist? Wenn einzelne mehr wissen als andere – oder bewusst versuchen, Preise zu beeinflussen? Henning Hünerbein von den BörsenXperts erklärt euch alle Details. Mehr Infos, Videos und den Podcast findet ihr auch auf der Webseite: https://boersenplatz.berlin, YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@BörsenXperts/
Jessica Schwarzer: „Das beste Jahr brachte 84,1 Prozent”
Die Deutschen sind kein Volk leidenschaftlicher Aktionäre. Viele Sparerinnen und Sparen scheuen die Kursschwankungen, die wir in den vergangenen Wochen und Monaten ja auch recht stark waren. Und sie haben Angst vor möglichen Verlusten. Zu Unrecht? „Es gibt viele Anleger, die sich schon eine blutige Nase an der Börse geholt haben. Wir erinnern uns an den Börsengang der Telekom. Die Volksaktie war eben keine sichere Sache. Es gibt immer wieder Crashs – das lässt sich nicht verhindern. Aber viele schauen sich das Ganze eben nicht langfristig an. Wenn man bestimmte Regeln einhält, kann man die Risiken in den Griff kriegen“, so Jessica Schwarzer. „Aktien bringen langfristig Renditen von sechs bis acht Prozent. Die Rücksetzer sollte man eher als Chance sehen und zukaufen. Langfristig sparen stabilisiert die Rendite. Das beste Jahr, das man bisher erwischen konnte, brachte 84,1 Prozent. Das Mittel ist 11,2 Prozent.” Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
Robert Halver (Baader Bank): „Merz-Regierung ein Jahr im Amt. Note sechs, weil es keine sieben gibt?”
Ein Jahr nach Amtsantritt von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und seiner Bundesregierung richtet sich der Blick der Märkte auf Deutschland. Wie schätzen internationale Investoren die Lage ein? „Der Aktienmarkt wird sehr positiv gesehen, weil Unternehmen weltweit tätig sind und nicht auf den deutschen Standort angewiesen sind. Viele große Konzerne fahren hier runter und bauen woanders auf”, so Robert Halver. Der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank weiter: „Und bezogen auf die Reformbewegungen. Was soll man sagen? Welche Note soll man geben? Eine sechs, weil es keine sieben gibt? Die Reformen müssen kommen, weil alle anderen Länder die Reformen machen und damit wettbewerbsfähiger sind als wir. Wenn knapp 10.000 Arbeitsplätze jeden Monat abgebaut werden – und zwar Facharbeiter -, müssen wir da ran. Der Staatshaushalt, diese fette Henne, die muss geschlachtet werden. Jedes Jahr Rekordeinnahmen und dann immer mehr auszugeben. Schulden als Sondervermögen zu machen und die nicht zielgerichtet zu investieren. Die Bürokratie… das funktioniert einfach nicht!” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Wer in solchen Situationen investiert, hat eine Rendite von 18%”
Starke Kursschwankungen haben viele Anleger zuletzt verunsichert. Doch genau in diesen Phasen könnten die größten Chancen liegen. „In schwierigen Marktphasen haben Anleger Angst – und zwar Angst vor Verlusten. Viele verkaufen dann einfach. Das sollte man nicht machen. Besser ist es abzuwarten und zu gucken, wie sich die Situation entwickelt. Noch besser: Antizyklisch denken. Also in schlechten Marktphasen überlegen, ob es Kaufchancen sind. Wer in solchen Situationen investiert hat und zwölf Monate im Markt blieb, hat eine Rendite von 18 Prozent erreicht. Das ist sehr ordentlich!”, so Manuel Koch. Der Inside Wirtschaft-Chefredakteur weiter: „Umso mehr Stress und Unsicherheiten da waren, desto mehr Chancen gab es. Das prägendste war zuletzt wohl die Corona-.Phase, wo wir eine schnelle Erholung sahen.” Alle Details im Video von der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
Dr. Rolf Müller (fintegra): „Wie ein Turbo für den Vermögensaufbau”
Steuerliche Prozesse rund um das Vermögen nicht mehr kompliziert manuell organisieren, sondern zeitgemäß durch eine systematische digitale Infrastruktur. Wie das funktioniert? „Die vermögensverwaltende GmbH ist in den letzten Jahren unheimlich prominent geworden. Sie kann richtig strukturiert und angewendet wie ein Turbo für den Vermögensaufbau wirken. Steuern sind der größte Kostenfaktor beim Vermögensaufbau und die kann man deutlich reduzieren”, so Dr. Rolf Müller. Der Rechtsanwalt, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Gründer von fintegra weiter: „Man braucht einen gewissen Mindestanlagebetrag so ab 250.000 Euro, mit dem Sie dauerhaft arbeiten können. Bei richtiger Anlage sind Gewinne nahezu vollständig steuerfrei wie Gewinne aus Aktien. Alles kann automatisiert auf Knopfdruck abgebildet werden.” Alle Details vom TaxTech-Unternehmen aus Nürnberg im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://fintegra.de
Alexander Köhne (pro aurum): „Deutsche Goldreserven verkaufen? Nur bei extremen Krisen”
Gold und Silber: Welche Faktoren spielen bei den Edelmetallen aktuell eine Rolle? Wer kauft Gold und was passiert bei den Zentralbanken? „Zu Beginn des Iran-Kriegs ist der Goldpreis erst einmal gefallen. Das widerspricht sich vielleicht. In solchen Tagen fallen aber meist alle Assets. Ein großer Teil des Rücksetzers wurde aber wieder aufgeholt. Mittel- und langfristig ist Gold aber die Risikowährung der Welt. 43 Prozent der Zentralbanken planen in den nächsten drei bis fünf Jahren Zukäufe. Die agieren strategisch. Die nutzen Rückgänge wie jetzt gerade oder kaufen sukzessive unabhängig vom Marktrauschen. Man sieht weiterhin viele Zentralbanken auf der Käuferseite. Es gab aber auch zwei große Zentralbanken, die verkauft haben. Das waren Russland und türkische Zentralbank. Das hat aber sehr spezifische Gründe in den Ländern zur Stützung der eigenen Währung”, sagt Alexander Köhne. Ökonom Marcel Fratzscher hat unterdessen zur Bewältigung der Krise zum Verkauf der Goldreserven geraten. Was ist davon zu halten? „Ich bin da immer wieder über solche Vorschläge überrascht. Das ist ja auch ein juristisches Problem. Das Gold dient zur Absicherung extremer Krisen. Und ich glaube die haben wir nicht. Und man würde damit auch den Euro schwächen und Vertrauen untergraben. Die Frage ist zudem, ob wir das Geld für etwas Vernünftiges ausgeben würden? Vermutlich nicht!”, sagt der Vertriebsleiter vom Edelmetallhändler pro aurum. Alle Details – auch über Silber – im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch von der Frankfurter Börse und auf https://www.proaurum.de
Robert Halver (Baader Bank): „In Deutschland gibt es für jede Lösung ein Problem”
Der Dax hat in dieser Woche Anlauf auf die alten Höchststände von Jahresbeginn genommen. Ist jetzt alles wieder gut? Ist die Marke von 25.000 Punkten wieder erreichbar? „Ja, das ist sie, obwohl wir in Berlin nicht unbedingt optimal regiert werden. Reformen finden nicht statt. Der Drang immer mehr Staatswirtschaft zu riskieren, führt zu Wohlstandsverlusten. Unsere Unternehmen suchen ihr Heil im Ausland. Wo man begriffen hat, dass Wirtschaftsfreundlichkeit keine Krankheit ist. Natürlich hofft man auch, dass der Iran-Krieg abebbt. Man will nur gesichtswahrend eine Lösung finden. Ukraine-Krieg findet de facto nicht mehr als Thema statt”, so Robert Halver. Der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank weiter: „In Deutschland gibt es für jede Lösung ein Problem. Man sollte aber immer sagen, dass das Glas halb voll und nicht halb leer ist. Wir müssen hier amerikanischer denken. Und die Untergangsmedien nicht konsumieren.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
BörsenXperts: Wer überwacht die Märkte – und wie viel Macht haben diese Behörden wirklich?
In der letzten Folge haben wir darüber gesprochen, warum es Regeln an der Börse überhaupt braucht. Heute schauen wir uns an, wer eigentlich dafür sorgt, dass diese Regeln auch eingehalten werden. Denn ohne Kontrolle wären selbst die besten Regeln am Ende wirkungslos. Die zentrale Frage ist dabei: Wer kontrolliert eigentlich die Börse – und wie viel Macht haben diese Behörden wirklich? Henning Hünerbein von den BörsenXperts erklärt euch alle Details. Mehr Infos, Videos und den Podcast findet ihr auch auf der Webseite: https://boersenplatz.berlin, YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@BörsenXperts/
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BörsenXperts: Wie sicher ist dein Wertpapierdepot – und was passiert bei einer Insolvenz?
Wenn ihr euer Geld anlegt, stellt sich früher oder später eine ganz zentrale Frage: Was passiert eigentlich, wenn meine Bank oder mein Broker pleitegeht? Ist mein Geld dann weg – oder gibt es Schutzmechanismen? Henning Hünerbein von den BörsenXperts erklärt euch alle Details. Mehr Infos, Videos und den Podcast findet ihr auch auf der Webseite: https://boersenplatz.berlin, YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@BörsenXperts/
Chris Pampel (Deutsches Edelstein Kontor): „Sachwerte außerhalb des Finanzsystems”
Von Afrika bis zur Wall Street: Edelsteine gewinnen deutlich an Bedeutung. „Die aktuellen Rahmenbedingungen mit steigenden Inflationsraten, geopolitischen Unsicherheiten, politischer Instabilität weltweit führen dazu, dass Anleger nach einem sicheren Hafen suchen, um das Portfolio zu ergänzen. Wir wollen in diesen intransparenten Markt Transparenz reinbekommen und Anlegern mobile Sachwerte außerhalb des Finanzsystems anbieten”, so Chris Pampel. Der Edelsteinexperte vom Deutschen Edelstein Kontor weiter: „Wir haben gerade Behörden, Minen und Partner in Mosambik besucht. Das wird in dieser Zeit immer wichtiger, den Draht zu den Quellen zu haben, damit dem Anleger auch wirklich Sicherheit geboten werden kann, wenn es um nachhaltig abgebaute Edelsteine geht.” Eine große Nachfrage gibt es auch nach Fonds in diesem Bereich – auch das ist bald möglich. Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der New York Stock Exchange an der Wall Street und auf https://www.deutsches-edelstein-kontor.de
Robert Halver (Baader Bank): „Stablecoins – wir sind einsehbar wie die eingeweckten Birnen im Glas”
Die Finanzwelt steht vor einem gewaltigen Umbruch. Digitale Währungen, sogenannte Stablecoins, könnten künftig den internationalen Zahlungsverkehr und sogar die Machtverhältnisse zwischen den USA und Europa verändern. „Stablecoins sind virtuelle Zahlungsmittel, die auf der Blockchain funktionieren. Mit dem Unterschied: Sie haben eine Sicherheit. Damit kann man den Zahlungsverkehr revolutionieren. Warum sollte man dann noch herkömmliche Zahlungssysteme von Banken nutzen?”, so Robert Halver. Der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank weiter: „Wenn der Zahlungsverkehr sehr stark über den US-Dollar funktioniert, dann verlieren wir auch Einfluss als Währung. Da müssen wir mithalten. Wir sind immer zu langsam und fragen, ob die Sicherheit gewährleistet ist. Wir fangen immer mit der Empörung an, die Chancen stehen wir aber nicht. Ab und zu muss man sich aber auch in den Hintern treten. Wir sind einsehbar wie die eingeweckten Birnen im Glas.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
Andreas Stark (TradingFreaks): „KI-Tools – sehr viel Meinung, recht wenig Ahnung”
KI- und Tech-Aktien sind natürlich ganz wichtige Themen an der New York Stock Exchange. Läuft da eine gesunde Rally oder wird bald eine Blase platzen? „Wir haben aktuell sehr hohe Bewertungen. Im Vergleich zur Dotcom-Bubble verdienen die Unternehmen aber auch wirklich Geld. Google und Meta haben ja auch das Werbegeschäft – da kommen jedes Jahr Milliarden für die Investitionen rein. Ich gehe nicht von einer Blase aus”, sagt Andreas Stark von den TradingFreaks. Kommen jetzt trotz der hohen Inflation bald enorme Zinssenkungen und damit eine neue Rally? Und wie wichtig ist das Nutzen von KI-Tools fürs eigene Trading? Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der New York Stock Exchange und auf https://tradingfreaks.com
Kapitalmarktexperte Tim Oechsner (Steubing AG): „Diese Signale nutze ich als Profi-Trader”
Welche Signale nutzen professionelle Trader an der Börse wirklich? „Trader reduzieren Komplexität. Am Desk interessieren uns im Kern nur drei Dinge: Trend, Momentum und Volatilität. Ich arbeite typischerweise bei der Chartanalyse mit dem Wochenchart für die Trendrichtung, dem Tageschart für das Timing, dem Relative Strength Index (RSI) für das Momentum, dem Moving Average Convergence Divergence (MACD) für die Trendbeschleunigung und den Bollinger Bänder für die Volatilität. Und ergänzend auf Makroebene die Marktpsychologie über den Fear and Greed Index”, sagt der Senior Börsenhändler und Kapitalmarktexperte Tim Oechsner (Steubing AG). Wie funktioniert das? Alle Details erklärt der Experte im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und mehr Infos auf https://inside-wirtschaft.de
Interview vom 30. März 2026:
https://inside-wirtschaft.de/2026/03/30/oechsner-11/
Interview vom 26. Februar 2026:
Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Digitale Identität – die EUDI-Wallet kommt in Deutschland”
Ein neues Gesetz zur digitalen Identität soll Deutschland moderner machen. Die EUDI-Wallet soll Behördengänge vereinfachen, Zeit sparen und Millionen Bürger digital vernetzen. Doch wie groß sind die Chancen und welche Risiken gibt es? „Die EUDI-Wallet ist eine digitale Brieftasche auf dem Smartphone. Dort können Bürger künftig wichtige Nachweise wie Personalausweis, Führerschein oder andere Dokumente sicher speichern und digital verwenden. Die Bundesregierung sieht darin eines der wichtigsten Digitalprojekte der kommenden Jahre. Der größte Vorteil ist die Zeitersparnis. Denkbar sind Anwendungen bei Banken, Versicherungen, im Gesundheitswesen oder sogar bei Alterskontrollen auf Social-Media-Plattformen”, so Manuel Koch. Der Inside Wirtschaft-Chefredakteur weiter: „Die Wallet wird nicht als komplett neues System aufgebaut, sondern ergänzt bestehende Plattformen wie die Bund-ID oder Verwaltungsportale. Viele Menschen haben die Onlinefunktion ihres Personalausweises aber bisher gar nicht aktiviert oder kennen ihre PIN nicht mehr. Außerdem gibt es Kritik an den langen Umsetzungsfristen für Behörden und Ängste, ob das System wirklich sicher ist.” Alle Details im Video von der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk: „Deutschland wird nie unabhängig sein”
US-Präsident Donald Trump war gerade erst zu Besuch im China. Dabei wurde eines klar: China denkt in Dekaden, sichert sich Rohstoffe und Trump denkt eher in kurzfristigen Schlagzeilen. Doch die Volksrepublik geht schrittweise in Handel, Technologie und Klimapolitik auf die Überholspur. „China denkt in Dekaden. Wahlen sind dort kein großes Problem, aber Donald Trump muss bei sich immer auf die Zwischenwahlen schauen. China schaut aber auf die lange Sicht und das ist sehr intelligent umgesetzt. So etwas vermisse ich bei uns in Deutschland und Europa. Da muss man aufpassen, den Anschluss nicht zu verlieren. China möchte die Weltwirtschaftsmacht Nummer eins werden. Am Ball bleiben müssen wir auf jeden Fall. Aber auch die EU ist aufgewacht, z.B. durch das Mercosur-Abkommen. Aber es wird leider nicht möglich sein, dass Deutschland unabhängig wird. Es wird nicht reichen für unsere Industrie. Man müsste als EU als eine Nachfrage-Macht auftreten”, erklärt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Der Rohstoffanalyst der Deutschen Bank über Kaffee: „Bei Kaffee hatten wir hohe Preise, weil es z.B. Miss-Ernsten in Brasilien gab. Jetzt haben wir wieder ein größeres Angebot und eine bessere Ernte gesehen. Jetzt ist das Problem, dass der Kaffee per Termin verkauft wird. Aber vielleicht werden sich die niedrigeren Preise mittelfristig niederschlagen.” Alle Details – auch zu Gold, Silber und Öl – gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.xetra-gold.com
Robert Halver (Baader Bank): „Inflation ist unser nationales Trauma”
Der Iran-Krieg hält die Märkte weiter im Bann. Die Inflation ist jetzt auf drei Prozent gestiegen, weshalb Experten davon ausgehen, dass die Europäische Zentralbank im Juni den Leitzins anheben wird. „Das triggert ärgste Befürchtungen. Inflation ist unser nationales Trauma mit einer Historie von zwei großen Geldentwertungen. Ich finde es aber immer noch verhalten. So wie eine Schwalbe keinen Sommer macht, macht eine Nebelkrähe keinen Winter. Wenn die EZB die Zinsen erhöht, so schlimm ist das jetzt auch nicht. Ich sehe keine Panik. Das wird den Dax nicht großartig belasten”, so Robert Halver. Der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank weiter: „Die Amerikaner und Chinesen scheren sich nicht um uns. Wenn die Europäer nicht endlich aufwachen, werden wir verspeist.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
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Jessica Schwarzer: „Klumpenrisiko: 10 Unternehmen machen 40 Prozent des S&P 500 aus”
Die New York Stock Exchange ist das Finanzherz der Welt und der S&P 500 einer der wichtigsten US-Aktienindizes. Wer also einen ETF auf diesen Index kauft, investiert in die 500 größten börsennotierten US-Unternehmen. Ist das aber automatisch auch eine gute Risikostreuung? „500 Unternehmen klingt erst einmal wahnsinnig viel, aber wenn man mal genau hinschaut, machen die zehn größten Positionen etwa 40 Prozent des Index aus und stehen für 80 Prozent des Kurzpluses. Das heißt die anderen 490 machen des Rest aus. Das ist natürlich schon ein gewisses Klumpenrisiko. Und allein Nvidia macht acht Prozent Anteil aus. Man muss da schon genauer hinschauen”, sagt Jessica Schwarzer an der Wall Street. „Man setzt auf den ganzen amerikanischen Aktienmarkt, aber das Tech-Übergewicht ist schon massiv. Amazon wird ja dabei nicht mal als Tech-Unternehmen gezählt.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der New York Stock Exchange an der Wall Street und mehr Infos auch auf https://inside-wirtschaft.de
Peter Csaszar (Allianz): „Minimierung von finanziellen und rechtlichen Risiken”
Wie profitieren Unternehmen mit Sitz in Deutschland von der internationalen Ausrichtung der Allianz? „Deutsche Unternehmen mit Firmensitz auch im Ausland und Muttergesellschaften beruhen sich darauf, dass wir als Allianz internationale Deckungskonzepte anbieten können”, sagt Peter Csaszar. Der Inhaber einer Allianz-Agentur in Berlin und Frankfurt weiter: „Nehmen wir mal das Beispiel eines Maschinenbau-Unternehmens: Das installiert weltweit zahlreiche Anlagen. Dafür haben wir einen speziellen Sach-Versicherungsbereich. Hier geht es nicht nur um die Absicherung der Produkthaftung, sondern auch um Schäden in gewissen Rechtsgebieten und die Minimierung von finanziellen und rechtlichen Risiken.” Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der New York Stock Exchange an der Wall Street und auf https://vertretung.allianz.de/peter.csaszar
BörsenXperts: Wie sicher ist dein Wertpapierdepot – und was passiert bei einer Insolvenz?
Wenn ihr euer Geld anlegt, stellt sich früher oder später eine ganz zentrale Frage: Was passiert eigentlich, wenn meine Bank oder mein Broker pleitegeht? Ist mein Geld dann weg – oder gibt es Schutzmechanismen? Henning Hünerbein von den BörsenXperts erklärt euch alle Details. Mehr Infos, Videos und den Podcast findet ihr auch auf der Webseite: https://boersenplatz.berlin, YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@BörsenXperts/
Chris Pampel (Deutsches Edelstein Kontor): „Sachwerte außerhalb des Finanzsystems”
Von Afrika bis zur Wall Street: Edelsteine gewinnen deutlich an Bedeutung. „Die aktuellen Rahmenbedingungen mit steigenden Inflationsraten, geopolitischen Unsicherheiten, politischer Instabilität weltweit führen dazu, dass Anleger nach einem sicheren Hafen suchen, um das Portfolio zu ergänzen. Wir wollen in diesen intransparenten Markt Transparenz reinbekommen und Anlegern mobile Sachwerte außerhalb des Finanzsystems anbieten”, so Chris Pampel. Der Edelsteinexperte vom Deutschen Edelstein Kontor weiter: „Wir haben gerade Behörden, Minen und Partner in Mosambik besucht. Das wird in dieser Zeit immer wichtiger, den Draht zu den Quellen zu haben, damit dem Anleger auch wirklich Sicherheit geboten werden kann, wenn es um nachhaltig abgebaute Edelsteine geht.” Eine große Nachfrage gibt es auch nach Fonds in diesem Bereich – auch das ist bald möglich. Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der New York Stock Exchange an der Wall Street und auf https://www.deutsches-edelstein-kontor.de
Robert Halver (Baader Bank): „Stablecoins – wir sind einsehbar wie die eingeweckten Birnen im Glas”
Die Finanzwelt steht vor einem gewaltigen Umbruch. Digitale Währungen, sogenannte Stablecoins, könnten künftig den internationalen Zahlungsverkehr und sogar die Machtverhältnisse zwischen den USA und Europa verändern. „Stablecoins sind virtuelle Zahlungsmittel, die auf der Blockchain funktionieren. Mit dem Unterschied: Sie haben eine Sicherheit. Damit kann man den Zahlungsverkehr revolutionieren. Warum sollte man dann noch herkömmliche Zahlungssysteme von Banken nutzen?”, so Robert Halver. Der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank weiter: „Wenn der Zahlungsverkehr sehr stark über den US-Dollar funktioniert, dann verlieren wir auch Einfluss als Währung. Da müssen wir mithalten. Wir sind immer zu langsam und fragen, ob die Sicherheit gewährleistet ist. Wir fangen immer mit der Empörung an, die Chancen stehen wir aber nicht. Ab und zu muss man sich aber auch in den Hintern treten. Wir sind einsehbar wie die eingeweckten Birnen im Glas.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
Andreas Stark (TradingFreaks): „KI-Tools – sehr viel Meinung, recht wenig Ahnung”
KI- und Tech-Aktien sind natürlich ganz wichtige Themen an der New York Stock Exchange. Läuft da eine gesunde Rally oder wird bald eine Blase platzen? „Wir haben aktuell sehr hohe Bewertungen. Im Vergleich zur Dotcom-Bubble verdienen die Unternehmen aber auch wirklich Geld. Google und Meta haben ja auch das Werbegeschäft – da kommen jedes Jahr Milliarden für die Investitionen rein. Ich gehe nicht von einer Blase aus”, sagt Andreas Stark von den TradingFreaks. Kommen jetzt trotz der hohen Inflation bald enorme Zinssenkungen und damit eine neue Rally? Und wie wichtig ist das Nutzen von KI-Tools fürs eigene Trading? Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der New York Stock Exchange und auf https://tradingfreaks.com
Wer wir sind
Inside Wirtschaft
Inside Wirtschaft präsentiert mit seinen Köpfen und Korrespondenten aus Berlin, Frankfurt und New York die wichtigsten Themen rund um Börse, Politik, Wirtschaft und Wissen. Alle Videos sind kostenlos auf YouTube abrufbar. Die Reichweite erhöht sich enorm durch unsere Kooperationen mit den großen Branchen-Webseiten Ad Hoc News und Ariva und durch unseren Audio-Podcast, der auf Apple Podcast, Deezer, Google Podcast und Spotify abrufbar ist.
Manuel Koch ist der Gründer von Inside Wirtschaft. Als geschäftsführender Gesellschafter und Chefredakteur gestaltet er maßgeblich die Inhalte des Programms. Der Journalist und Fernsehmoderator berichtete bis Anfang 2014 als US-Chefkorrespondent von der weltberühmten New Yorker Wall Street u.a. für den Nachrichtensender N24 und das Handelsblatt. Er stand in über 3.000 Live-Schalten und 500 Talksendungen vor der Kamera. Er traf auf Wirtschaftsgrößen und Prominente aus der ganzen Welt, darunter waren u.a. Milliardär Warren Buffett, deutsche Dax-Vorstände, die Twitter-Gründer oder die ehemalige US-Außenministerin Hillary Clinton.
Manuel Koch wurde 1982 in Berlin geboren. Er studierte Germanistik, Politikwissenschaft und Öffentliches Recht und schloss mit einem Magister Artium an der Universität Mainz 2006 ab. Danach begann er seine Karriere mit einem Volontariat beim Nachrichtensender N24. Anschließend arbeitete er dort als Redakteur und Redakteur vom Dienst in der Nachrichten- und Wirtschaftsredaktion. In den Jahren 2010 und 2011 war er auch für die Nachrichtenagentur Thomson Reuters, den Nachrichtensender Euronews in Lyon und FocusTV tätig. Im September 2011 ging er als Korrespondent nach New York. Heute lebt er in Berlin und ist auf dem Börsenparkett in Frankfurt und New York zu Hause.
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Welche Signale nutzen professionelle Trader an der Börse wirklich? „Trader reduzieren Komplexität. Am Desk interessieren uns im Kern nur drei Dinge: Trend, Momentum und Volatilität. Ich arbeite typischerweise bei der Chartanalyse mit dem Wochenchart für die Trendrichtung, dem Tageschart für das Timing, dem Relative Strength Index (RSI) für das Momentum, dem Moving Average Convergence Divergence (MACD) für die Trendbeschleunigung und den Bollinger Bänder für die Volatilität. Und ergänzend auf Makroebene die Marktpsychologie über den Fear and Greed Index”, sagt der Senior Börsenhändler und Kapitalmarktexperte Tim Oechsner (Steubing AG). Wie funktioniert das? Alle Details erklärt der Experte im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und mehr Infos auf https://inside-wirtschaft.de
Interview vom 30. März 2026:
https://inside-wirtschaft.de/2026/03/30/oechsner-11/
Interview vom 26. Februar 2026:
https://inside-wirtschaft.de/2026/02/26/oechsner-10/