*Nachrichten

Robert Halver (Baader Bank): „Trump ist eine Lame Duck – das nächste Jahr wird ein Value-Jahr“

Die „blaue Welle“ bei den US-Midterms sorgt für Erleichterung an den Börsen. Aktien steigen, der Ölpreis fällt und auch Gold profitiert. Für Robert Halver von der Baader Bank ist Donald Trump politisch deutlich geschwächt: „Es ist eine Lame Duck.“ Die Demokraten könnten für mehr Berechenbarkeit sorgen und die Spannungen mit dem Iran entschärfen. Gleichzeitig sieht der Kapitalmarktexperte neue Chancen für deutsche Aktien: „Ich könnte mir gut vorstellen, dass das nächste Jahr dieses Value-Jahr wird.“ Besonders Substanzwerte, Industrieunternehmen und die industrielle KI könnten profitieren. Auch beim Gold bleibt Halver optimistisch und empfiehlt Edelmetalle mit bis zu zehn Prozent des liquiden Vermögens. Seine klare Botschaft an Anleger: „Dabeibleiben. Auch KI nicht vergessen.“ Alle Hintergründe und Einschätzungen gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Kenny Hutschenreuter (HBK): „Börsentag Hamburg am 21.11. – für Einsteigern bis Profis“

Aktien, Gold, Rüstung und geopolitische Risiken: Der Börsentag Hamburg bringt Anleger, Finanzexperten und Unternehmen zusammen. „Wir sind deutschlandweit die größte eintägige Finanzmesse seit 29 Jahren“, erklärt Kenny Hutschenreuter vom Hanseatischen Börsenkreis. Rund 50 Aussteller und zahlreiche Fachvorträge bieten Einblicke in aktuelle Anlagestrategien und die großen Fragen der Finanzmärkte. Mit dabei sind unter anderem Robert Halver von der Baader Bank, Achim Matzke, Andreas Telschow von Legal & General und Carlos Martins vom TradersClub. „Das ist eine Riesenchance für alle, die dabei sein wollen – kostenfrei und ohne Voranmeldung“, betont Hutschenreuter. Alle Details zum Börsentag Hamburg gibt es im Interview mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch aus dem Berliner Studio und auf https://boersentag.de und auf https://www.boersenkreishamburg.de/

Robert Halver (Baader Bank): „Wenn es so einfach wäre, säßen hier nur Multimillionäre“

Eine Börsengrafik aus dem 19. Jahrhundert sorgt bis heute für Aufmerksamkeit. Sie zeigt vermeintliche Zyklen an den Finanzmärkten und soll große Börsencrashs wie 1929, das Platzen der Dotcom-Blase und die Finanzkrise vorhergesagt haben. Besonders spannend: Für 2026 empfiehlt sie Anlegern, Aktien zu verkaufen. Doch wie verlässlich ist diese Prognose, was steckt hinter der Grafik und was bedeutet das für Anleger heute? „Wenn es so einfach wäre, wie man Geld anlegt oder nicht anlegt, kauft und verkauft, dann säßen hier nur Multimillionäre“, erklärt Robert Halver von der Baader Bank. Für ihn kommt es bei Anlageentscheidungen auf die konkreten Rahmenbedingungen an: „Was macht die Geldpolitik? Was macht die Konjunktur? Gibt es eine Energiekrise oder nicht?“ Halver spricht über Börsenregeln, geopolitische Krisen und die Frage, wie Anleger mit Kursschwankungen umgehen sollten. Sein Rat: „Wir bewahren einen kühlen Kopf.“ Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Ersan Mondtag im Salon Schinkelplatz: „Das Leben hat eine miserable Dramaturgie – es endet immer mit dem Tod“

Der Künstler und Regisseur beschäftigt sich in seiner Arbeit immer wieder mit dem Älterwerden, dem Tod und den großen Fragen des Lebens. Im Salon Schinkelplatz spricht er über seine Performance „Alternde Meister“ zur Berliner Art Week in der Gemäldegalerie, die Faszination für alte Menschen und darüber, warum für ihn gilt: „Ein Leben ohne Tod ist kein Leben.“

Im Gespräch mit Salon-Gastgeber Manuel Koch erzählt Mondtag von seinem Großvater, der als Gastarbeiter nach Deutschland kam und dieses Land mit aufgebaut hat, von seiner Arbeit am Deutschen Pavillon in Venedig und von seinem neuen „Hamlet“ am Berliner Ensemble. Für die Inszenierung hat er die Handlung ins Berghain verlegt. Dort treffen queere Clubkultur, Drogen, politische Radikalisierung und die Konflikte unserer Gegenwart aufeinander.

Außerdem geht es um die Kraft des Orchesters, um Oper und seine bevorstehende Inszenierung von „Parsifal“ in Bayreuth. Mondtag spricht über Social Media, die gesellschaftliche Stimmung und ein Berlin, von dem er glaubt, dass es seine kreative Strahlkraft zunehmend verliert. Ein Gespräch über Kunst und Haltung, Herkunft und Erinnerung – und über die Kunst, das Leben nicht zu ernst zu nehmen. Denn vielleicht, so Mondtags Rat: „Vielleicht einfach ’n bisschen mehr Spaß haben.“

Die wichtigsten Zitate: „Das Leben hat eine miserable Dramaturgie. Es endet immer mit dem Tod“ „Jugend ist hässlich.“ „Ein Leben ohne Tod ist kein Leben.“ „Der Hamlet ist da irgendwie inspiriert. Ich hab den jetzt mit ins Berghain gesetzt.“ „Die größte Errungenschaft der Menschheit ist das Orchester, weil darin so alles drinsteckt.“ „Ich glaube, es ist ganz gut, Bayreuth aufzumischen.“

Mehr Informationen und weitere Gespräche: https://www.salon-schinkelplatz.de

Echte Werte: Der Salon Schinkelplatz wird unterstützt von https://www.proaurum.de

Manuel Koch wurde eingekleidet von https://brummer-berlin.de

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Deutschland-Comeback oder Augenwischerei der Regierung?“

Die Bundesregierung wird plötzlich deutlich optimistischer: Deutschlands Wirtschaft soll 2026 um 1,3 Prozent wachsen – nach bislang erwarteten 0,5 Prozent. Doch ist das wirklich das Comeback der deutschen Wirtschaft oder nur ein kurzes Zwischenhoch? Manuel Koch blickt kritisch auf die neuen Prognosen. Denn „der Aufschwung steht auf wackligen Beinen“. Hohe Sozialabgaben, Bürokratie, Energiepreise und die wieder steigende Inflation bleiben große Belastungen. Auch die Exporte geben erste Warnzeichen. Wie lange können da Milliarden-Investitionen in Infrastruktur und Rüstung für Aufschwung sorgen? Alle Details im Video von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://inside-wirtschaft.de

BörsenXperts: Schutzschild – 5 goldene Regeln, um nicht auf Betrüger reinzufallen

In den vergangenen Folgen haben wir euch einige Finanzbetrugsmaschen auf Social Media gezeigt. Doch nicht an der Börse zu investieren, ist auch keine Lösung! Hier fünf goldene Regeln, um nicht auf Betrüger reinzufallen. Henning Hünerbein erklärt euch alle Details. Mehr Börsenwissen für Einsteiger und Fortgeschrittene, weitere Videos und Podcasts findet ihr nur einen Klick entfernt auf der Webseite: https://boersenplatz.berlin. Wenn du kein Video mehr verpassen willst, abonniere unbedingt den YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@BörsenXperts/. Dort findest du alle Videos nach Staffeln gebündelt.

Link zur Unternehmensdatenbank der Bafin: https://portal.mvp.bafin.de/database/InstInfo/

Oliver Roth (Oddo BHF): „Bei der Künstlichen Intelligenz gibt es eine Blase“

Chip-Aktien geraten unter Druck, während die Milliardeninvestitionen in Künstliche Intelligenz immer größere Fragen aufwerfen. Oliver Roth von Oddo BHF analysiert, warum der Wettbewerb zwischen den USA und China die Tech-Branche unter Druck setzen könnte, welche Unternehmen von der KI-Revolution profitieren und wo Anleger besonders vorsichtig sein sollten. Roth sieht eine übertriebene Euphorie an den Märkten: „Und deshalb muss man an der Stelle wirklich auch das Ganze mit ein bisschen mehr Ratio betrachten.“ Für kleinere KI-Unternehmen erwartet er eine Marktbereinigung. Seine Einschätzung für Anleger: Bei den großen Technologie- und Chip-Herstellern könne sich ein Investment weiterhin lohnen, bei kleineren KI-Unternehmen sei dagegen Vorsicht angebracht. Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Jessica Schwarzer über den ETF-Rekord: „Die ganz, ganz große Risikostreuung“

Europäische ETFs erleben ein Rekordjahr: Allein im dritten Quartal flossen 127 Milliarden Euro in den europäischen ETF-Markt. Die Finanzjournalistin und Buchautorin Jessica Schwarzer erklärt, welche ETFs bei Anlegern besonders gefragt sind, warum breit gestreute Welt-Indizes dominieren und welche Rolle Europa, Japan, Schwellenländer und Anleihen spielen. „Anleger sollten definitiv auf die ganz, ganz große Risikostreuung setzen“, sagt Schwarzer. Sie erläutert außerdem, warum nachhaltige ETFs derzeit keinen zusätzlichen Boom erleben und weshalb Gold-ETCs wie Xetra-Gold als Alternative für Anleger interessant sind. Ihre eigene Strategie setzt auf langfristiges Investieren und breite Streuung statt hektischer Umschichtungen. Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Alexander Köhne (pro aurum): „Wer wirklich den Inflationsschutz, den Wertspeicher sucht?“

Der Goldpreis hat nach seinem starken Jahresstart zwischenzeitlich deutlich korrigiert. Doch hohe Staatsschulden, geopolitische Krisen und die anhaltende Nachfrage von Zentralbanken sprechen aus Sicht von Alexander Köhne weiterhin für das Edelmetall. Der Vertriebsleiter des Edelmetallhändlers pro aurum erklärt, warum Gold trotz steigender Zinsen gefragt bleibt, welche Rolle Silber im Portfolio spielen kann und wie sich Anleger langfristig positionieren sollten. „Time in the market always beats timing the market“, sagt Köhne und empfiehlt, bei langfristigen Investments nicht ständig auf den vermeintlich perfekten Einstiegszeitpunkt zu warten. Für den Goldpreis erwartet er eine Stabilisierung oberhalb von 4.000 US-Dollar pro Unze und sieht Potenzial für eine Erholung auf 4.500 bis 4.600 Dollar. Auch Silber könne als Beimischung interessant sein – allerdings müssten Anleger stärkere Kursschwankungen aushalten können. Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://proaurum.de/

Oliver Roth (Oddo BHF): „Ich sehe momentan keinen Crash, aber Pulver trocken halten“

Der Dax notiert wieder über 25.000 Punkten, doch geopolitische Krisen, steigende Zinsen und Inflationsängste sorgen für Unsicherheit. Oliver Roth von Oddo BHF erklärt, warum er trotz der Nähe zu den Höchstständen vorsichtig bleibt und welche Risiken er für die Börsen sieht. Auch die US-Staatsverschuldung und die Frage, ob europäische Aktien derzeit attraktiver sind als US-Titel, spielen eine Rolle. „Ich sehe momentan keinen Crash“, sagt Roth. Gleichzeitig rät er Anlegern, für mögliche Rücksetzer gewappnet zu sein: „Ich glaube, Anleger sollte Pulver trocken halten, bei einer Korrektur wieder nachkaufen.“ Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

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