Aktien

Robert Halver (Baader Bank): „Unser Staat ist verfressen wie mein Köter“

Der DAX bewegt sich trotz Inflation, steigender Anleiherenditen und hoher Ölpreise weiter seitwärts. Für Robert Halver ist das kein Grund zur Panik: „Das ist jetzt keine Situation, wo man sagt, jetzt kriegen wir eine Schuldenkrise, das ist ganz schlimm.“ Der Kapitalmarktanalyst der Baader Bank sieht weiterhin Chancen an den Aktienmärkten – unter anderem bei Hightech, Infrastruktur, Energie und Minenwerten. Bei den hohen Anleiherenditen müsse man zudem die Inflation berücksichtigen: „Die wird weggefressen.“ Mit Blick auf den deutschen Staat findet Halver deutliche Worte: „Unser Staat ist verfressen wie mein Köter.“ Gemeint ist damit sein Hund Betty, wie er direkt hinterherschiebt. Auch die KI-Rally und den Wettlauf zwischen USA und China nimmt Halver unter die Lupe. Für Anleger hat er eine klare Empfehlung: „Bleiben Sie dem Aktienmarkt treu, mindestens regelmäßig mit Ansparplänen.“ Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Tim Grüger (TradingFreaks): „Wenn du 30 Minuten am Tag hast, kannst du schon sehr viel machen“

Die Märkte schwanken zwischen KI, Tech-Aktien, Zinsentscheidungen und Inflationsängsten. Wie gehen Trader damit um und welche Chancen bietet der aktuelle Markt? „Wir freuen uns immer wieder über Impulse, sei es durch die Notenbanken oder auch die KI-Thematik“, sagt Tim Grüger. Anders als klassische Anleger seien Trader dabei nicht zwingend auf steigende Märkte angewiesen, so der Geschäftsführer von TF Daytrading aka TradingFreaks: „Das Besondere ist eben, dass wir nicht von steigenden Märkten abhängig sind.“ Kann man Trading lernen? Grüger ist überzeugt: „Das ist nichts, wo man schnell reich wird.“ Entscheidend seien vielmehr das Verständnis von Finanzprodukten, Risikomanagement und passende Strategien. Und dafür müsse man nicht den ganzen Tag vor dem Bildschirm sitzen: „Wenn du so 30 Minuten durchschnittlich am Tag Zeit hast, dann kannst du schon sehr viel machen.“ Auch die Community der TradingFreaks wächst: Aktuell gehören rund 2.400 Mitglieder dazu, 95 Prozent davon sind Einsteiger. Gleichzeitig plant das Unternehmen die Internationalisierung in englischsprachige Märkte. Wie Grüger auf DAX und US-Aktien blickt, warum die TradingFreaks vor allem liquide US-Aktien wie Tesla, Nvidia und Apple handeln und welche Chancen er für die Märkte bis zum Jahresende sieht – alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch auf der neuen Finance26 in Frankfurt und auf https://tradingfreaks.com

Sebastian Kieser (Saphir Club): „Mit Sparen wird das nix“

Es geht um finanzielle Bildung, Vermögensaufbau und die Frage, wie Anleger mit ihrem Geld langfristig umgehen sollten. „Investier das Geld erst mal in dich selbst. Besuch Seminare, kauf dir Bücher, lese diese und setz das auch wirklich um“, sagt Sebastian Kieser. Gerade für Einsteiger sei es wichtig, nicht dem schnellen Versprechen finanzieller Freiheit zu folgen, so der Geschäftsführer des Saphir Clubs: „Mit tausend Euro wirst du nicht über Nacht finanziell frei. Es sei denn, du zockst, dann hast du vielleicht einmal Glück.“ Beim Vermögensaufbau komme es auch auf die richtige Größenordnung an: „Mach so viel, dass es dir nicht egal ist. Aber mach auch nicht so viel, dass du mitfieberst.“ Entscheidend sei zudem eine breite Streuung: „Man muss streuen und es gehört mehr dazu als nur die Börse.“ Kieser spricht außerdem über die Saphir-Club-Community, finanzielle Bildung und das Thema Netzwerk. Dabei geht es ihm auch um einen verantwortungsvollen Umgang mit Finanzinformationen in sozialen Medien: „Man muss transparent sein, man muss Dinge offenlegen.“ Warum Kieser vor allem Wissen als wichtige Investition sieht? Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch auf der neuen Finance26 in Frankfurt und auf https://saphir-club.com

BörsenXperts: Fake-Broker, Herzschmerz und Deepfakes auf Social Media

Fake-Broker, Herzschmerz und Deepfakes – so erschleichen sich Betrüger euer Vertrauen auf Social Media. Henning Hünerbein erklärt euch alle Details. Mehr Börsenwissen für Einsteiger und Fortgeschrittene, weitere Videos und Podcasts findet ihr nur einen Klick entfernt auf der Webseite: https://boersenplatz.berlin. Wenn du kein Video mehr verpassen willst, abonniere unbedingt den YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@BörsenXperts/. Dort findest du alle Videos nach Staffeln gebündelt.

Jens Chrzanowski / Jens Klatt (XTB): „DAX über 26.000 Punkte – ich lehne mich aus dem Fenster”

Die Märkte bleiben angespannt: Geopolitik, hohe Energiepreise, Zinsen und die Entwicklungen an den US-Tech-Märkten sorgen für Bewegung. Auf der neuen Finance26 in Frankfurt sprechen Jens Chrzanowski, Deutschlandchef von XTB, und XTB-Marktanalyst Jens Klatt über die aktuellen Chancen und Risiken für Anleger und Trader. „Geopolitik ist nicht nur was für Politiker, sondern auch für Anleger und Investoren“, sagt Jens Chrzanowski. Besonders Rohstoffe wie Öl, Gas und Gold stehen im Fokus. Gleichzeitig richtet sich der Blick vieler Trader auf die USA und den KI-Sektor. Jens Klatt sieht trotz der Zinssorgen weiteres Potenzial für die US-Märkte: „Ich glaube, dass das noch nicht das Ende für das Jahr 2026 war.“ Auch bei Kryptowährungen ist er optimistisch: „Die Vorzeichen da sind ziemlich, ziemlich gut für Krypto.“ Und wie geht es mit dem DAX weiter? Chrzanowski erwartet ein stabiles Jahresende: „Ich glaub schon, dass der DAX sich gut halten wird.“ Klatt ergänzt: „Ich glaube, wir haben einen sehr guten realistischen Jahresschluss über 26.000. Also so weit würde ich mich schon aus dem Fenster lehnen.“ Alle Details im Gespräch mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch auf der Finance26 in Frankfurt und auf https://www.xtb.de

Jessica Schwarzer: „Anleihen sind noch Ruhekissen im Depot, aber keine Schlaftabletten“

Der Anleihemarkt hat Investoren zuletzt mit deutlichen Kursverlusten und stark steigenden Renditen überrascht. Vor allem die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen sind kräftig gestiegen. Erinnerungen an die Finanzkrise werden wach. Doch wie groß ist die Gefahr tatsächlich und was bedeuten die Entwicklungen für Anleger? „Gleich an die Finanzkrise zu denken, finde ich ein bisschen übertrieben“, sagt Jessica Schwarzer. Die Buchautorin und Finanzjournalistin sieht vielmehr eine Normalisierung nach den Jahren der Null- und Niedrigzinsen: „Was wir in den vergangenen Jahren erlebt haben, war eher das Anormale.“ Für Anleger kommt es laut Schwarzer vor allem auf die eigene Strategie an. Wer einzelne Anleihen bis zur Endfälligkeit hält, muss zwischenzeitliche Kursverluste nicht zwangsläufig realisieren: „Anleihen werden am Stichtag zu hundert Prozent zurückgezahlt.“ Gleichzeitig warnt sie bei US-Anleihen vor dem Währungsrisiko. Auch Unternehmensanleihen können interessant sein, weil sie teilweise höhere Renditen bieten. Am Ende seien Anleihen mit guter Bonität weiterhin eine Art Ruhekissen im Depot – aber: „Sie sind halt auch irgendwie keine kompletten Schlaftabletten.“ Alle Details verrät Jessica Schwarzer im Interview mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://inside-wirtschaft.de

Robert Halver (Baader Bank): „Die US-Notenbank bleibt unabhängig“

Die Märkte weltweit schauen gerade auf die US-Notenbank Fed. Die hat am Mittwochabend eine Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte verkündet. Der Leitzins steigt damit auf 3,75 bis 4 Prozent. Was bedeutet das für die Börse und Anleger? Wie entwickeln sich die Anleihenrenditen und was können Anleger angesichts hoher Energiepreise und der Inflation tun? „Die US-Notenbank bleibt unabhängig“, erklärt Robert Halver von der Baader Bank. Zur Wirkung der Zinserhöhung auf die Aktienmärkte sagt er: „Keine große Angst vor einer Notenbank, die sozusagen die Vampirzähne ausfährt und den Aktien das Leben schwer macht.“ Halver spricht außerdem über Anleihen, mögliche Steuersenkungen und Chancen bei Qualitätsaktien: „Der Aktienmarkt bleibt attraktiv.“ Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk zu Goldminenaktien: „Der eingebaute Hebel auf den Goldpreis“

Gold glänzt – und die Aktien der Goldminenbetreiber glänzen noch deutlich stärker. Im August sind Goldminenindizes um mehr als 30 Prozent gestiegen, während der Goldpreis rund zehn Prozent zugelegt hat. Doch wie funktioniert dieser Hebel und wie geht es nach der Rally weiter? Gleichzeitig sorgen hohe Staatsschulden, der Ölpreisschock und die Geldpolitik der Notenbanken für Unsicherheit an den Märkten. „Goldminenaktien sind so mit einem eingebauten Hebel auf den Goldpreis“, erklärt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Der Rohstoffanalyst der Deutschen Bank weiter: „Mittelfristig spricht weiterhin vieles für steigende Goldpreise.“ Auch Öl, Kupfer und andere Industriemetalle stehen im Fokus. Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.xetra-gold.com

BörsenXperts: Warum wir auf Betrüger reinfallen?

Auf Social Media schaust du ein Video und jemand will dir weiß machen, wie man schnell reich werden kann. Eigentlich quatsch, aber trotzdem ist da ein Kribbeln? Warum wir auf Betrüger reinfallen? Henning Hünerbein erklärt euch alle Details. Mehr Börsenwissen für Einsteiger und Fortgeschrittene, weitere Videos und Podcasts findet ihr nur einen Klick entfernt auf der Webseite: https://boersenplatz.berlin. Wenn du kein Video mehr verpassen willst, abonniere unbedingt den YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@BörsenXperts/. Dort findest du alle Videos nach Staffeln gebündelt.

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Dieses Warnsignal erinnert gefährlich an 2021“

Deutsche Vermögensverwalter setzen so stark auf Aktien wie seit Ende 2021 nicht mehr. Eine Auswertung von mehr als 51.000 Depots zeigt: Die Aktienquote liegt inzwischen bei über 59 Prozent – gleichzeitig sind die Cashreserven mit nur 8,9 Prozent auf ein Rekordtief gefallen. Eine ähnliche Konstellation gab es Ende 2021, bevor Nasdaq und DAX deutlich einbrachen. Auffällig ist auch der wieder hohe Anteil von Tech-Aktien. Warum eine hohe Aktienquote und wenig Cash für die Börse gefährlich werden können, was heute anders ist als 2021 und ob Anleger mit einer Korrektur rechnen müssen? Alle Details im Video von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://inside-wirtschaft.de

Info: Dieses Video wurde mit AI erstellt.

Scroll to top