Aktien

Oliver Roth (Oddo BHF): „Bei der Künstlichen Intelligenz gibt es eine Blase“

Chip-Aktien geraten unter Druck, während die Milliardeninvestitionen in Künstliche Intelligenz immer größere Fragen aufwerfen. Oliver Roth von Oddo BHF analysiert, warum der Wettbewerb zwischen den USA und China die Tech-Branche unter Druck setzen könnte, welche Unternehmen von der KI-Revolution profitieren und wo Anleger besonders vorsichtig sein sollten. Roth sieht eine übertriebene Euphorie an den Märkten: „Und deshalb muss man an der Stelle wirklich auch das Ganze mit ein bisschen mehr Ratio betrachten.“ Für kleinere KI-Unternehmen erwartet er eine Marktbereinigung. Seine Einschätzung für Anleger: Bei den großen Technologie- und Chip-Herstellern könne sich ein Investment weiterhin lohnen, bei kleineren KI-Unternehmen sei dagegen Vorsicht angebracht. Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Jessica Schwarzer über den ETF-Rekord: „Die ganz, ganz große Risikostreuung“

Europäische ETFs erleben ein Rekordjahr: Allein im dritten Quartal flossen 127 Milliarden Euro in den europäischen ETF-Markt. Die Finanzjournalistin und Buchautorin Jessica Schwarzer erklärt, welche ETFs bei Anlegern besonders gefragt sind, warum breit gestreute Welt-Indizes dominieren und welche Rolle Europa, Japan, Schwellenländer und Anleihen spielen. „Anleger sollten definitiv auf die ganz, ganz große Risikostreuung setzen“, sagt Schwarzer. Sie erläutert außerdem, warum nachhaltige ETFs derzeit keinen zusätzlichen Boom erleben und weshalb Gold-ETCs wie Xetra-Gold als Alternative für Anleger interessant sind. Ihre eigene Strategie setzt auf langfristiges Investieren und breite Streuung statt hektischer Umschichtungen. Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Alexander Köhne (pro aurum): „Wer wirklich den Inflationsschutz, den Wertspeicher sucht?“

Der Goldpreis hat nach seinem starken Jahresstart zwischenzeitlich deutlich korrigiert. Doch hohe Staatsschulden, geopolitische Krisen und die anhaltende Nachfrage von Zentralbanken sprechen aus Sicht von Alexander Köhne weiterhin für das Edelmetall. Der Vertriebsleiter des Edelmetallhändlers pro aurum erklärt, warum Gold trotz steigender Zinsen gefragt bleibt, welche Rolle Silber im Portfolio spielen kann und wie sich Anleger langfristig positionieren sollten. „Time in the market always beats timing the market“, sagt Köhne und empfiehlt, bei langfristigen Investments nicht ständig auf den vermeintlich perfekten Einstiegszeitpunkt zu warten. Für den Goldpreis erwartet er eine Stabilisierung oberhalb von 4.000 US-Dollar pro Unze und sieht Potenzial für eine Erholung auf 4.500 bis 4.600 Dollar. Auch Silber könne als Beimischung interessant sein – allerdings müssten Anleger stärkere Kursschwankungen aushalten können. Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://proaurum.de/

Oliver Roth (Oddo BHF): „Ich sehe momentan keinen Crash, aber Pulver trocken halten“

Der Dax notiert wieder über 25.000 Punkten, doch geopolitische Krisen, steigende Zinsen und Inflationsängste sorgen für Unsicherheit. Oliver Roth von Oddo BHF erklärt, warum er trotz der Nähe zu den Höchstständen vorsichtig bleibt und welche Risiken er für die Börsen sieht. Auch die US-Staatsverschuldung und die Frage, ob europäische Aktien derzeit attraktiver sind als US-Titel, spielen eine Rolle. „Ich sehe momentan keinen Crash“, sagt Roth. Gleichzeitig rät er Anlegern, für mögliche Rücksetzer gewappnet zu sein: „Ich glaube, Anleger sollte Pulver trocken halten, bei einer Korrektur wieder nachkaufen.“ Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

BörsenXperts: Der Betrugsfall Wirecard – ein Dax-Konzern bricht zusammen

Der Betrugsfall Wirecard – ein Dax-Konzern bricht zusammen. Die Aktie rast 2020 in den Keller und Anleger verlieren Milliarden. Henning Hünerbein erklärt euch alle Details. Mehr Börsenwissen für Einsteiger und Fortgeschrittene, weitere Videos und Podcasts findet ihr nur einen Klick entfernt auf der Webseite: https://boersenplatz.berlin. Wenn du kein Video mehr verpassen willst, abonniere unbedingt den YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@BörsenXperts/. Dort findest du alle Videos nach Staffeln gebündelt.

Robert Halver (Baader Bank): „Wer KI-Führung hat, hat die Weltherrschaft“

Künstliche Intelligenz ist für Robert Halver erst am Anfang. Der Kapitalmarktanalyst der Baader Bank sieht deshalb trotz der stark gestiegenen Kurse keine KI-Blase: „Wir haben keine Blase. Ganz eindeutig, wir haben keine Blase.“ Entscheidend seien die hohen Gewinne und die gefüllten Auftragsbücher der Unternehmen. Gleichzeitig warnt Halver vor den ethischen und gesellschaftlichen Folgen der Technologie – von Arbeitsplatzverlusten bis zur zunehmenden Abhängigkeit des Menschen von KI. „Eine gewisse Verblödung ist dann die Konsequenz, wenn man nicht selbst Dinge durchdenken muss“, sagt er. Im Wettlauf zwischen USA und China gehe es für ihn zudem um weit mehr als Technologie: „Wer KI-Führung hat, hat die Weltherrschaft.“ Auch Deutschland sieht Halver vor allem als Zulieferer der globalen KI-Infrastruktur: „Deutschland ist nicht der Goldschürfer, aber Deutschland liefert zumindest dann Bagger, Schaufeln, irgendwelche Kratzgeräte.“ Für Anleger sieht er neben den großen KI-Konzernen deshalb auch Chancen bei den Unternehmen, die Rechenzentren und deren Infrastruktur aufbauen. Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Jessica Schwarzer: „Garantien kosten einfach viel Geld und bremsen die Rendite komplett aus“

Das neue staatlich geförderte Altersvorsorgedepot mit Aktien startet zum 1. Januar 2027. Anleger sollen künftig einfacher und mit staatlichen Zulagen am Kapitalmarkt für das Alter vorsorgen können. Besonders interessant ist dabei die Variante ohne Garantien. „Das ist endlich eine staatlich geförderte private Altersvorsorge mit Aktien“, sagt Jessica Schwarzer. Die Buchautorin und Finanzjournalistin hält vor allem die hohen Zulagen und die Möglichkeit, ohne Renditebremse durch Garantien breit gestreut zu investieren, für interessant: „Garantien kosten einfach wahnsinnig viel Geld und bremsen die Rendite komplett aus.“ Bis zu 540 Euro staatliche Zulage pro Jahr sind möglich, dazu kommen weitere Förderungen etwa für Berufseinsteiger und Familien. Schwarzer rät allerdings dazu, nicht vorschnell zu handeln: „Ich würd da auf jeden Fall die Füße erst mal stillhalten.“ Gerade für Riester-Sparer gibt es einiges zu beachten. Ihren alten Vertrag sollte man keinesfalls einfach kündigen, sondern zunächst prüfen, ob ein Wechsel ins neue Altersvorsorgedepot sinnvoll ist. „Also nichts überstürzen. Wir haben alle Zeit der Welt“, so Schwarzer. Alle Details zum neuen Altersvorsorgedepot, den Zulagen, Kosten, Riester-Wechsel und den verschiedenen Varianten verrät Jessica Schwarzer im Interview mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://inside-wirtschaft.de

Robert Halver (Baader Bank): „Unser Staat ist verfressen wie mein Köter“

Der DAX bewegt sich trotz Inflation, steigender Anleiherenditen und hoher Ölpreise weiter seitwärts. Für Robert Halver ist das kein Grund zur Panik: „Das ist jetzt keine Situation, wo man sagt, jetzt kriegen wir eine Schuldenkrise, das ist ganz schlimm.“ Der Kapitalmarktanalyst der Baader Bank sieht weiterhin Chancen an den Aktienmärkten – unter anderem bei Hightech, Infrastruktur, Energie und Minenwerten. Bei den hohen Anleiherenditen müsse man zudem die Inflation berücksichtigen: „Die wird weggefressen.“ Mit Blick auf den deutschen Staat findet Halver deutliche Worte: „Unser Staat ist verfressen wie mein Köter.“ Gemeint ist damit sein Hund Betty, wie er direkt hinterherschiebt. Auch die KI-Rally und den Wettlauf zwischen USA und China nimmt Halver unter die Lupe. Für Anleger hat er eine klare Empfehlung: „Bleiben Sie dem Aktienmarkt treu, mindestens regelmäßig mit Ansparplänen.“ Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Tim Grüger (TradingFreaks): „Wenn du 30 Minuten am Tag hast, kannst du schon sehr viel machen“

Die Märkte schwanken zwischen KI, Tech-Aktien, Zinsentscheidungen und Inflationsängsten. Wie gehen Trader damit um und welche Chancen bietet der aktuelle Markt? „Wir freuen uns immer wieder über Impulse, sei es durch die Notenbanken oder auch die KI-Thematik“, sagt Tim Grüger. Anders als klassische Anleger seien Trader dabei nicht zwingend auf steigende Märkte angewiesen, so der Geschäftsführer von TF Daytrading aka TradingFreaks: „Das Besondere ist eben, dass wir nicht von steigenden Märkten abhängig sind.“ Kann man Trading lernen? Grüger ist überzeugt: „Das ist nichts, wo man schnell reich wird.“ Entscheidend seien vielmehr das Verständnis von Finanzprodukten, Risikomanagement und passende Strategien. Und dafür müsse man nicht den ganzen Tag vor dem Bildschirm sitzen: „Wenn du so 30 Minuten durchschnittlich am Tag Zeit hast, dann kannst du schon sehr viel machen.“ Auch die Community der TradingFreaks wächst: Aktuell gehören rund 2.400 Mitglieder dazu, 95 Prozent davon sind Einsteiger. Gleichzeitig plant das Unternehmen die Internationalisierung in englischsprachige Märkte. Wie Grüger auf DAX und US-Aktien blickt, warum die TradingFreaks vor allem liquide US-Aktien wie Tesla, Nvidia und Apple handeln und welche Chancen er für die Märkte bis zum Jahresende sieht – alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch auf der neuen Finance26 in Frankfurt und auf https://tradingfreaks.com

Sebastian Kieser (Saphir Club): „Mit Sparen wird das nix“

Es geht um finanzielle Bildung, Vermögensaufbau und die Frage, wie Anleger mit ihrem Geld langfristig umgehen sollten. „Investier das Geld erst mal in dich selbst. Besuch Seminare, kauf dir Bücher, lese diese und setz das auch wirklich um“, sagt Sebastian Kieser. Gerade für Einsteiger sei es wichtig, nicht dem schnellen Versprechen finanzieller Freiheit zu folgen, so der Geschäftsführer des Saphir Clubs: „Mit tausend Euro wirst du nicht über Nacht finanziell frei. Es sei denn, du zockst, dann hast du vielleicht einmal Glück.“ Beim Vermögensaufbau komme es auch auf die richtige Größenordnung an: „Mach so viel, dass es dir nicht egal ist. Aber mach auch nicht so viel, dass du mitfieberst.“ Entscheidend sei zudem eine breite Streuung: „Man muss streuen und es gehört mehr dazu als nur die Börse.“ Kieser spricht außerdem über die Saphir-Club-Community, finanzielle Bildung und das Thema Netzwerk. Dabei geht es ihm auch um einen verantwortungsvollen Umgang mit Finanzinformationen in sozialen Medien: „Man muss transparent sein, man muss Dinge offenlegen.“ Warum Kieser vor allem Wissen als wichtige Investition sieht? Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch auf der neuen Finance26 in Frankfurt und auf https://saphir-club.com

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