DAX

Max Wienke (XTB): “Neue Jahrestiefs möglich – Kleinanleger sind in Panik geraten”

Der Dax kämpft in dieser Woche weiter und die Bären lauern in Wartestellung. Inflations- und Rezessionsängste stehen weltweit im Fokus. Wie ist die aktuelle Lage an den Finanzmärkten? “Die Bären und Bullen zögern, aber von einer Entwarnung kann man nicht sprechen. Beim S&P500 haben wir in den USA den siebten Wochenrückgang in Folge gesehen. Sowas hatte man zuletzt 2001. Es kann noch einmal nach unten gehen, ich sehe aber auch eine gute Chance, dass wir den Großteil der Abwärtsbewegung hinter uns haben”, sagt Marktanalyst Max Wienke. “Wir haben ein fragiles Bild und Versuche der Bodenbildung. Wir sind aber weiter in einem kurzfristigen Abwärtstrend. Kleinanleger sind in Panik geraten. Wir könnten aber auch noch einmal neue Jahrestiefs erreichen.” Alle Details im XTB Market Talk mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.xtb.com

Max Wienke (XTB): “Wir haben kurz- und mittelfristig einen intakten Abwärtstrend beim Dax”

Zur Wochenmitte haben die Zeichen an der Börse kurz auf Erholung gestanden, doch am Donnerstag ging es wieder deutlich ins Minus für den Dax unter die wichtige Marke von 14.000 Punkten. “Zwischenzeitlich sah es echt gut aus. Die fünfwöchige Verlustserie wurde mal unterbrochen und Gewinne ausgebaut. Doch momentan sehen wir aber kurz- und mittelfristig einen intakten Abwärtstrend beim Dax”, sagt Max Wienke. Der XTB-Marktanalyst schaut auf die genaue Charttechnik und erklärt mögliche Anlagestrategien. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse.

Timur Turlov (Freedom Holding): “Do your homework and you will find a lot of opportunities now”

Inside Wirtschaft had the chance to talk to billionaire Timur Turlov in Berlin. “We are living in one of the most challenging times in history. Many investors are very confused what to do at the moment. Technologies continue to disrupt businesses. Unfortunately one of the key problems is expectation management. When people think they can double their money in a year. That’s not how the market works”, says Timur Turlov. The owner and CEO of Freedom Holding explains financial products for customers in Europe: “We have a key product. That’s Freedom Finance Europe. You can access US and European markets through the platform. Fully online trading with reasonable pricing. In the future I hope that we can be able to acquire a banking license here to provide our payment services.” More information on https://de.freedom24.com

Lena Nussbaum (YesMyLove): Berliner Fashion-Label gibt Tokens über einen STO für Anleger heraus

“Ich”Ich habe mein Unternehmen 2016 praktisch von zu Hause gegründet, wollte von Anfang an transparent sein und nachhaltig produzieren. Das Label ist dann organisch ohne fremdes Kapital gewachsen”, sagt Gründerin Lena Nussbaum. Aber junge Startups müssen sich dann doch am Markt schnell behaupten. Oft investieren dann große Geldgeber – für kleine Privatanleger ist es oft schwierig, daran teilhaben zu können. Deswegen geht das Berliner Fashion-Label jetzt einen anderen Weg und gibt Tokens über einen STO heraus. “Im Grunde ist es was ganz Klassisches. Es ist eine Anleihe, die digital ist, das heißt sie ist programmiert auf der Blockchain. Die Anleger können dann während der sechsjährigen Laufzeit mittelbar am Erfolg teilhaben.” Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft- Chefredakteur Manuel Koch und auf https://yesmyloveshop.com/nachhaltigkeit/investieren/

Robert Halver: “Wenn die letzten Börsen-Bullen kastriert sind, kommt die Bodenbildung am Markt”

In dieser Woche rutschte der DAX zeitweise unter die Marke von 13.400 Punkte ab, erholte sich aber wieder leicht. Warum ist der Markt jetzt so nervös, obwohl uns doch die Themen wie hohe Inflation, Zinserhöhungen und der Krieg in der Ukraine schon eine ganze Weile beschäftigen? “Wir können rezessive Tendenzen nicht ausschließen. Die Börsen haben schon viel verloren, aber die letzten Börsen-Bullen müssen noch kastriert werden und ihre Papiere auf den Markt schmeißen. Dann sind wir mit dem Prozess der Bodenbildung durch”, sagt Robert Halver von der Baader Bank. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.

Max Wienke (XTB): “Es ist viel aufzuholen, um den Abwärtstrend zu beenden”

Die Börsen sind in dieser Woche wieder stark nervös. Warum schwanken die Märkte so sehr und sollten Anleger einfach die Bücher zumachen und “sell in May and go away” befolgen? “Das Sprichwort bezieht sich ja auf die schwächere Sommerphase bei Aktien. Wenn wir jetzt auf 2022 schauen, sehen wir ja bereits seit Jahresbeginn Rückgänge. Wir sind also mitten im Ausverkauf drin”, sagt Marktanalyst Max Wienke. Und welche Strategien könnten Anleger jetzt wählen? “Ich bevorzuge weiterhin Aktien. Es ist aber Geduld gefragt. Möchte man ein deutlich höheres Risiko eingehen oder sollte man warten bis sich der Trend dreht. Es ist aber viel aufzuholen, um den Abwärtstrend zu beenden.” Alle Details im XTB Market Talk mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.xtb.com

Oliver Roth (Oddo BHF): “Momentan vorsichtig mit dem Geldanlegen sein – sind im Bärenmarkt”

“Im Moment sollte man mit dem Geldanlegen sehr vorsichtig sein. Wir sind in einem Bärenmarkt und werden tendenziell fallende Märkte sehen. Ich gehe fest davon aus, dass die 14.000 Punkte beim Dax nicht halten werden. Jetzt nicht zu stark investiert sein, ein Stück abbauen und dann in einer Korrektur einsteigen”, sagt Oliver Roth. Zur Zinsanhebung der US-Notenbank Fed um 0,5 Prozentpunkte am Mittwoch meint der Kapitalmarktstratege von Oddo BHF Corporates & Markets: “Die US-Notenbank hat deutlich vor der EZB den Kurswechsel vollzogen. Und wir haben noch einiges an Luft bei den Zinserhöhungen.” Alle Details, Chancen und Risiken im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse.

Christian Henke (IG): “Leicht wird es nicht, noch ein gutes Börsenjahr 2022 zu erzielen”

Die Märkte schwanken aktuell weiter stark. Anleger waren bei Aktien zuletzt zurückhaltender. Sollte man Aktien sogar jetzt meiden? “Die Belastungsfaktoren wie Ukraine-Krieg, Zins- und Rezessionsängste oder China sind bekannt. Das hat Aktien nicht gut getan. Leicht wird es nicht, noch ein gutes Börsenjahr 2022 zu erzielen”, sagt Christian Henke. Welche Branchen wären aber interessant? Der Senior Marktanalyst analysiert im IG Trading Talk weiter: “Die defensiven Sektoren haben zuletzt immer mehr an Bedeutung gewonnen. Das sind die Bereiche wie Versorger, Pharma, Telekommunikation und Nahrungsmittel.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.ig.com

Robert Halver (Baader Bank): “In Aktien kann man mit 50 Prozent investiert sein, Gold langfristig”

Nach deutlichen Verlusten zu Wochenbeginn versucht sich der DAX zu wehren und kämpft weiterhin mit der Marke von 14.000 Punkten. Charttechnisch ist die Lage schlechter geworden. Was bedeutet das jetzt für Anleger? “Wir haben viele Probleme: Ukraine, Inflation, Rohstoffmangel, Lieferketten. Trotz allem muss man aber sagen, dass der Markt in einem breiten Seitwärtstrend ist – da wird man auch mal enttäuscht. So richtig fallen will er aber auch nicht”, sagt Robert Halver. Welche Assetklassen sind jetzt interessant? “In Aktien kann man durchaus mit 50 Prozent investiert sein. Kryptos sind spekulativ – mit Geld, das man nicht braucht. Gold ist sehr langfristig. Dass man die ganze Anlage-Familie nutzt, ist schon sehr sinnvoll”, so der Kapitalmarktexperte der Baader Bank. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.

Max Wienke (XTB): “Die Bullen arbeiten gegen den Trend – könnten 12.400 Punkte beim Dax testen”

Bei Dax und Dow geht es in dieser Woche auf und ab. Wer hat die Nase vorn? “Die Lage ist gemischt. Der S&P500 hat eine wichtige Unterstützung verteidigen können. Das könnte auf eine Bodenbildung hindeuten. Der Dax hatte zu kämpfen, ist am Dienstag unter die Marke von 14.000 Punkten gerutscht. Heute gibt es aber einen Erholungsversuch”, sagt Marktanalyst Max Wienke. Und wie sollten sich Anleger positionieren? “Mittelfristig arbeiten die Bullen gegen den Trend. Wir müssen einige Widerstandsmarken überwinden – z.B. bei 14.600 Punkten. Solange kann es sein, dass der Markt sogar die 12.400 Punkte testet.” Alle Details im XTB Market Talk mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.xtb.com

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