Edelmetalle

Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk: „Deutschland wird nie unabhängig sein”

US-Präsident Donald Trump war gerade erst zu Besuch im China. Dabei wurde eines klar: China denkt in Dekaden, sichert sich Rohstoffe und Trump denkt eher in kurzfristigen Schlagzeilen. Doch die Volksrepublik geht schrittweise in Handel, Technologie und Klimapolitik auf die Überholspur. „China denkt in Dekaden. Wahlen sind dort kein großes Problem, aber Donald Trump muss bei sich immer auf die Zwischenwahlen schauen. China schaut aber auf die lange Sicht und das ist sehr intelligent umgesetzt. So etwas vermisse ich bei uns in Deutschland und Europa. Da muss man aufpassen, den Anschluss nicht zu verlieren. China möchte die Weltwirtschaftsmacht Nummer eins werden. Am Ball bleiben müssen wir auf jeden Fall. Aber auch die EU ist aufgewacht, z.B. durch das Mercosur-Abkommen. Aber es wird leider nicht möglich sein, dass Deutschland unabhängig wird. Es wird nicht reichen für unsere Industrie. Man müsste als EU als eine Nachfrage-Macht auftreten”, erklärt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Der Rohstoffanalyst der Deutschen Bank über Kaffee: „Bei Kaffee hatten wir hohe Preise, weil es z.B. Miss-Ernsten in Brasilien gab. Jetzt haben wir wieder ein größeres Angebot und eine bessere Ernte gesehen. Jetzt ist das Problem, dass der Kaffee per Termin verkauft wird. Aber vielleicht werden sich die niedrigeren Preise mittelfristig niederschlagen.” Alle Details – auch zu Gold, Silber und Öl – gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.xetra-gold.com

Alexander Köhne (pro aurum): „Deutsche Goldreserven verkaufen? Nur bei extremen Krisen”

Gold und Silber: Welche Faktoren spielen bei den Edelmetallen aktuell eine Rolle? Wer kauft Gold und was passiert bei den Zentralbanken? „Zu Beginn des Iran-Kriegs ist der Goldpreis erst einmal gefallen. Das widerspricht sich vielleicht. In solchen Tagen fallen aber meist alle Assets. Ein großer Teil des Rücksetzers wurde aber wieder aufgeholt. Mittel- und langfristig ist Gold aber die Risikowährung der Welt. 43 Prozent der Zentralbanken planen in den nächsten drei bis fünf Jahren Zukäufe. Die agieren strategisch. Die nutzen Rückgänge wie jetzt gerade oder kaufen sukzessive unabhängig vom Marktrauschen. Man sieht weiterhin viele Zentralbanken auf der Käuferseite. Es gab aber auch zwei große Zentralbanken, die verkauft haben. Das waren Russland und türkische Zentralbank. Das hat aber sehr spezifische Gründe in den Ländern zur Stützung der eigenen Währung”, sagt Alexander Köhne. Ökonom Marcel Fratzscher hat unterdessen zur Bewältigung der Krise zum Verkauf der Goldreserven geraten. Was ist davon zu halten? „Ich bin da immer wieder über solche Vorschläge überrascht. Das ist ja auch ein juristisches Problem. Das Gold dient zur Absicherung extremer Krisen. Und ich glaube die haben wir nicht. Und man würde damit auch den Euro schwächen und Vertrauen untergraben. Die Frage ist zudem, ob wir das Geld für etwas Vernünftiges ausgeben würden? Vermutlich nicht!”, sagt der Vertriebsleiter vom Edelmetallhändler pro aurum. Alle Details – auch über Silber – im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch von der Frankfurter Börse und auf https://www.proaurum.de

Rolf B. Pieper (TRI Concept): „Alle rechnen mit dem neuen Super-Zyklus bei den Rohstoffen”

„Ich habe den Eindruck, dass immer Menschen erkennen, wie sehr Wohlstand, Finanzen und Zukunftsfähigkeit in Gefahr sind. Nicht nur, dass viel über das Versagen der Politik gesprochen wird, sondern auch darüber, dass man ein Konzept braucht. Nur Daytrading kann es nicht sein”, sagt Rolf B. Pieper über die aktuelle Situation. Der CEO der TRI Concept AG schaut auf Sachwert-Konzepte, in die Edelmetalle und Metalle gehören: „Alle rechnen mit dem neuen Super-Zyklus bei den Rohstoffen. Nicht umsonst haben wir auch neue Metalle mit reingenommen. Aber: Die Politik ist in der Umsetzung: Einlagerung in einem deutschen Zollfreilager wird steuerpflichtig. Der Vorteil von 19 Prozent ist also weg. Wir bevorzugen zurzeit die Schweiz. In Liechtenstein greift immer mehr Regulatorik.” Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch vom Finanzevent Invest in Stuttgart und auf http://rolf-pieper.com

Alexander Köhne (pro aurum): „Gold bleibt die Versicherung des Vermögens”

Edelmetalle wie Gold und Silber waren eines der gefragtesten Themen auf der Invest in Stuttgart. „Vor ein paar Jahren war das Thema zwar präsent, aber jetzt ist es viel prominenter. Das hängt natürlich auch mit der Kursentwicklung der letzten zwei Jahre zusammen. Die gute Entwicklung im Januar war massiv. Da ist so ein Dämpfer wie zuletzt ok. Jetzt haben wir eine gesunde Basis für die nächsten Jahre und am Ende ist es eh ein langfristiges Investment. Man sollte Gold immer beimischen und nie verkaufen. Es bleibt die Versicherung des Vermögens. Im Idealfall braucht man die Versicherung nie und kann es vererben”, so Alexander Köhne. Der Experte von pro aurum weiter: „Wir haben gerade zu den Preisspitzen auch langjährige Kunden gesehen, die mal ein bisschen was verkauft haben, mal Kasse gemacht haben. Insbesondere im Bereich Schmuck, Alt-Gold, Alt-Silber haben wir wirklich große Mengen angekauft. Bei einem großen Händler bekommen Sie eine schnelle und sichere Abwicklung zu einem guten Preis.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch vom Finanzevent Invest aus Stuttgart und auf https://www.proaurum.de

Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk: „Gold – wir haben noch Luft nach unten”

In Kriegszeiten spielen Rohstoffe eine entscheidende Rolle. Wie abhängig wir von Öl und Gas sind, haben wir zuletzt öfter erlebt. Ein richtiger Energie-Preisschock würde viele hart treffen. „Solange die Straße von Hormus gesperrt bleibt, ist das Risiko, dass wir uns an die hohen Ölpreise gewöhnen müssen. Für Verbraucher und die gesamte Weltwirtschaft ist das natürlich unangenehm. Wir haben jetzt aber generell ein Problem, dass auf viele Rohstoffe ausstrahlt. Und das Inflationsproblem ist dann auch wieder da und die Notenbanken heben vielleicht wieder die Zinsen an”, erklärt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Der Rohstoffanalyst der Deutschen Bank über den Gold- und Silberpreis in Zeiten des Nahost-Krieges: „Es ging spürbar runter. Es ist relativ enttäuschend. Gold hat bis Ende Februar sehr gut performt – da nehmen viele auch Gewinne mit, um Liquidität zu gewinnen. Ob es jetzt ein Kauf ist, weiß ich nicht. Wir haben noch ein bisschen Luft nach unten. Silber leidet noch ein wenig mehr gerade.” Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.xetra-gold.com

Das Interview wurde am 19.3.2026 geführt.

Alexander Köhne (pro aurum): „90 Prozent der Kunden kaufen Gold auch bei Rekordkursen”

In den letzten Wochen waren die Schwankungen bei Gold und Silber eines der Themen an den Märkten. Wie ist aktuell die Stimmung bei den Anlegern? „Über den gesamten Zeitraum hatten wir aber interessanterweise trotz der hohen Kurse hauptsächlich Käufer. Insbesondere nach dem Rücksetzer Ende Januar hatten wir wirklich 90 Prozent Käufer, weil die Leute gesehen haben, dass Gold etwas Dauerhaftes ist und haben den Rücksetzer sofort zum Nachkaufen genutzt”, so Alexander Köhne. Der Experte von pro aurum weiter: „Gold und Silber haben endlich eine ganz andere Aufmerksamkeit wie noch vor fünf oder zehn Jahren. So können sich Kunden auch viel besser darüber informieren. Und Anleger schichten um, z.B. von Staatsanleihen in Gold.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch aus dem Münchner Goldhaus und auf https://www.proaurum.de

Tresor Talk mit Tino Leukhardt/ Rolf B. Pieper: „EU verhindert Wegzug von Vermögenswerten”

Krieg im Nahen Osten – die Märkte stürzen ab und hinterlassen verunsicherte Anleger. Hitziger Start vom ersten Tresor Talk aus dem Metallorum-Goldhaus bei Würzburg. „Die Frage ist, was ist ein Verschwörungstheoretiker? Schön ist es, wenn der Prophet mal recht bekommt. Jeder braucht einen Plan B. Frau von der Leyen hat es klar und eindeutig gesagt „wir werden den Wegzug von Vermögenswerten aus der EU verhindern.” Jede Unze Gold ist 131x verkauft und jede Unze Silber 390x”, sagt Rolf B. Pieper (CEO TRI Concept AG aus Liechtenstein). CEO Tino Leukhardt von der Metallorum GmbH ergänzt: „Sobald die Comex irgendwann mal sagt „haben wir nicht, was du da willst”, dann passiert hier das totale Chaos. Silber ist knapper als Gold, auch wenn es mehr davon auf der Welt gibt. Wenn da nicht alles geliefert wird, was nachgefragt wird, bricht der Laden zusammen.” Im Interview erklären die beiden Experten, welche Sachwert-Strategie Anleger jetzt fahren sollten. Alle Details im Interview mit Chefredakteur Manuel Koch und auf http://rolf-pieper.com und https://metallorum.de

Das Interview wurde am 26.2.2026 geführt. Also noch vor dem Kriegsbeginn im Nahen Osten.

Rolf B. Pieper (TRI Concept): „Heidi Reichinnek wird die Königsmacherin – ein grausames Szenario”

„Die politische Landschaft wird sich in Deutschland verändern. Wir haben zurzeit als stabilste Partei in den Vorhersagen die AfD. Dieses Brandmauer-Geschwätz geht mir sowieso auf den Zeiger. Man setzt sich mit dem politischen Gegner auseinander. Auf der anderen Seite, wenn es dann die Brandmauer weitergibt, müssen alle anderen Parteien für die Mehrheitsbildung inklusive Heidi Reichinnek zusammenarbeiten. Frau Reichinnek wird die Königsmacherin. Wir werden ein grausames Szenario erleben. Wer also permanent Kompromisse macht, wird selbst zum Kompromiss”, so Rolf B. Pieper mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen. Der CEO der TRI Concept AG aus Liechtenstein weiter: „Anleger brauchen jetzt einen Plan B. Länder-Diversifikation ist ein wichtiger Punkt (also Zugriffsschutz) und auch bewusster Konsumverzicht. Bei mir fliegen Brieftauben durch die Gegend. Ich bin komplett auf dem Weg der Vermeidung von digitalen Spuren.” Alle Infos – auch zu den neuesten Investments in Thailand und warum man sein Gold nicht in einem Bank-Schließfach lagern sollte – im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf http://rolf-pieper.com

Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk: „Gold – viele Optionen sind da in Schieflage geraten – Investment-Case da”

Bundeskanzler Merz reist vom 24. bis 27. Februar nach China. Mit dabei eine große Wirtschaftsdelegation mit vielen wichtigen CEOs von Adidas, Bayer, Henkel, BMW, Mercedes, Volkswagen, der Commerzbank und vielen anderen Konzernen. Dahinter stecken natürlich viele Interessen – auch Rohstoffe spielen eine große Rolle. „Tendenziell bin ich ein Freund davon, dass man miteinander spricht statt beleidigte Leberwurst zu spielen. Gerade das Thema Rohstoffe ist ein enorm wichtiges Thema. Da hat China im letzten Jahr schon mal die Daumenschrauben gezeigt. Wir sind – das kann man nicht leugnen – in einem recht hohen Maße abhängig davon, dass wir aus China Rohstoffe wie seltene Erden importieren können. Deswegen ist diese Reise enorm wichtig”, erklärt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Der Rohstoffanalyst der Deutschen Bank über den Gold- und Silberpreis nach dem großen Knall: „Wir hatten eine Beschleunigung Ende Januar gesehen, die völlig überzeichnet gewesen ist. Auch in Silber irrsinnig der Preis. Dann kam diese Korrektur. Die Problematik war gewesen, dass viele Händler nicht mit diesen hohen Preisen gerechnet hatten. Viele Optionen sind da in Schieflage geraten. Mittel- bis langfristig sehe ich für Gold Potenzial. Alles spricht weiterhin für den Goldpreis. Auf kurze Sicht könnten wir immer mal Rückschläge sehen. Wir haben unsere Prognose auf 6.000 Dollar je Unze bis Jahresende angehoben. Der Investment-Case für Gold ist da.” Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.xetra-gold.com

Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk: „Bullisch für Gold, bärisch für Hüftgold”

Dieses Jahr lief fantastisch für einige Rohstoffe – vor allem für das Edelmetall Gold. „Mit den über 4.300 Dollar hätte ich nie gerechnet. Da ist viel in Bewegung gekommen und Gold wurde zur Diversifikation genutzt. Anleger haben einen Teil des Portfolios in Gold-ETCs investiert und Notenbanken sind auch weiter Käufer. Wir prognostizieren für nächstes Jahr einen moderaten Anstieg, aber es ist nicht unwahrscheinlich, dass wir durchaus die 5.000 Dollar pro Unze sehen. Wir werden auch im nächsten Jahr Freude an Gold haben”, erklärt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Der Rohstoffanalyst der Deutschen Bank weiter: „Silber und Platin sind noch stärker als Gold gestiegen. Da hätte vor Jahresbeginn niemand einen Cent drauf gewettet.” Und wie ist es bei Erdgas, Öl, Kupfer oder Kakao? Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.xetra-gold.com

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