Geldanlage

Jessica Schwarzer über den ETF-Rekord: „Die ganz, ganz große Risikostreuung“

Europäische ETFs erleben ein Rekordjahr: Allein im dritten Quartal flossen 127 Milliarden Euro in den europäischen ETF-Markt. Die Finanzjournalistin und Buchautorin Jessica Schwarzer erklärt, welche ETFs bei Anlegern besonders gefragt sind, warum breit gestreute Welt-Indizes dominieren und welche Rolle Europa, Japan, Schwellenländer und Anleihen spielen. „Anleger sollten definitiv auf die ganz, ganz große Risikostreuung setzen“, sagt Schwarzer. Sie erläutert außerdem, warum nachhaltige ETFs derzeit keinen zusätzlichen Boom erleben und weshalb Gold-ETCs wie Xetra-Gold als Alternative für Anleger interessant sind. Ihre eigene Strategie setzt auf langfristiges Investieren und breite Streuung statt hektischer Umschichtungen. Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Alexander Köhne (pro aurum): „Wer wirklich den Inflationsschutz, den Wertspeicher sucht?“

Der Goldpreis hat nach seinem starken Jahresstart zwischenzeitlich deutlich korrigiert. Doch hohe Staatsschulden, geopolitische Krisen und die anhaltende Nachfrage von Zentralbanken sprechen aus Sicht von Alexander Köhne weiterhin für das Edelmetall. Der Vertriebsleiter des Edelmetallhändlers pro aurum erklärt, warum Gold trotz steigender Zinsen gefragt bleibt, welche Rolle Silber im Portfolio spielen kann und wie sich Anleger langfristig positionieren sollten. „Time in the market always beats timing the market“, sagt Köhne und empfiehlt, bei langfristigen Investments nicht ständig auf den vermeintlich perfekten Einstiegszeitpunkt zu warten. Für den Goldpreis erwartet er eine Stabilisierung oberhalb von 4.000 US-Dollar pro Unze und sieht Potenzial für eine Erholung auf 4.500 bis 4.600 Dollar. Auch Silber könne als Beimischung interessant sein – allerdings müssten Anleger stärkere Kursschwankungen aushalten können. Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://proaurum.de/

Oliver Roth (Oddo BHF): „Ich sehe momentan keinen Crash, aber Pulver trocken halten“

Der Dax notiert wieder über 25.000 Punkten, doch geopolitische Krisen, steigende Zinsen und Inflationsängste sorgen für Unsicherheit. Oliver Roth von Oddo BHF erklärt, warum er trotz der Nähe zu den Höchstständen vorsichtig bleibt und welche Risiken er für die Börsen sieht. Auch die US-Staatsverschuldung und die Frage, ob europäische Aktien derzeit attraktiver sind als US-Titel, spielen eine Rolle. „Ich sehe momentan keinen Crash“, sagt Roth. Gleichzeitig rät er Anlegern, für mögliche Rücksetzer gewappnet zu sein: „Ich glaube, Anleger sollte Pulver trocken halten, bei einer Korrektur wieder nachkaufen.“ Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Robert Halver (Baader Bank): „Wer KI-Führung hat, hat die Weltherrschaft“

Künstliche Intelligenz ist für Robert Halver erst am Anfang. Der Kapitalmarktanalyst der Baader Bank sieht deshalb trotz der stark gestiegenen Kurse keine KI-Blase: „Wir haben keine Blase. Ganz eindeutig, wir haben keine Blase.“ Entscheidend seien die hohen Gewinne und die gefüllten Auftragsbücher der Unternehmen. Gleichzeitig warnt Halver vor den ethischen und gesellschaftlichen Folgen der Technologie – von Arbeitsplatzverlusten bis zur zunehmenden Abhängigkeit des Menschen von KI. „Eine gewisse Verblödung ist dann die Konsequenz, wenn man nicht selbst Dinge durchdenken muss“, sagt er. Im Wettlauf zwischen USA und China gehe es für ihn zudem um weit mehr als Technologie: „Wer KI-Führung hat, hat die Weltherrschaft.“ Auch Deutschland sieht Halver vor allem als Zulieferer der globalen KI-Infrastruktur: „Deutschland ist nicht der Goldschürfer, aber Deutschland liefert zumindest dann Bagger, Schaufeln, irgendwelche Kratzgeräte.“ Für Anleger sieht er neben den großen KI-Konzernen deshalb auch Chancen bei den Unternehmen, die Rechenzentren und deren Infrastruktur aufbauen. Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Rolf B. Pieper (TRI Concept): „Wer es jetzt nicht tut, kommt unter die Räder“

„Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen. Wer es jetzt nicht tut, kommt unter die Räder“, sagt Rolf B. Pieper mit Blick auf die aktuellen politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Entwicklungen. Der internationale Finanzmarktexperte, Erfinder der Triversifikation und Geschäftsführer der TRI Concept AG aus Liechtenstein spricht im Interview über die 75. Neuauflage von Pieper & Friends: Aus dem ursprünglich geplanten Kongress in Salzburg wird am 18. Oktober eine eintägige Veranstaltung in der Nähe von München. „Wir waren ehrlich, haben die Reißleine gezogen“, erklärt Pieper. Inhaltlich geht es unter anderem um Märkte, Vermögensschutz, kapitalmarktunabhängige Renditen und den persönlichen Austausch mit Experten. Mit Blick auf Deutschland findet Pieper deutliche Worte: „Das Parteiensystem ist am Ende, das Finanzsystem ist am Ende, die Sozialversicherungssysteme sind am Ende, unsere Infrastruktur schon lange.“ Besonders kritisch sieht er die hohe Staatsverschuldung, Inflation und die Entwicklung der persönlichen und finanziellen Freiheit. Auch beim digitalen Euro warnt Pieper: „Am Ende des Tages läuft es darauf hinaus, dass wir einen Kontosklaven haben werden, dass wir einen gläsernen Bürger haben.“ Für Anleger setzt Pieper deshalb auf eine breite Aufstellung: „Ich brauche Länderdiversifikation. Ich brauche kapitalmarktunabhängige Rendite.“ Neben Edelmetallen und Gold nennt er unter anderem seltene Erden, Technologiemetalle, Edelsteine und weitere physische Werte. Sein Ansatz: Vermögen über Länder und verschiedene Anlageklassen hinweg diversifizieren und nicht vollständig von den Finanzmärkten abhängig sein. Außerdem spricht Pieper über KI, Inflation, Rente, Bildung, Bürokratie und sein neues Buch „Die große Plünderung“. Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch sowie zu Pieper & Friends: Am 18. Oktober findet der Kongress statt. Alle Infos auf http://rolf-pieper.com

Jessica Schwarzer: „Anleihen sind noch Ruhekissen im Depot, aber keine Schlaftabletten“

Der Anleihemarkt hat Investoren zuletzt mit deutlichen Kursverlusten und stark steigenden Renditen überrascht. Vor allem die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen sind kräftig gestiegen. Erinnerungen an die Finanzkrise werden wach. Doch wie groß ist die Gefahr tatsächlich und was bedeuten die Entwicklungen für Anleger? „Gleich an die Finanzkrise zu denken, finde ich ein bisschen übertrieben“, sagt Jessica Schwarzer. Die Buchautorin und Finanzjournalistin sieht vielmehr eine Normalisierung nach den Jahren der Null- und Niedrigzinsen: „Was wir in den vergangenen Jahren erlebt haben, war eher das Anormale.“ Für Anleger kommt es laut Schwarzer vor allem auf die eigene Strategie an. Wer einzelne Anleihen bis zur Endfälligkeit hält, muss zwischenzeitliche Kursverluste nicht zwangsläufig realisieren: „Anleihen werden am Stichtag zu hundert Prozent zurückgezahlt.“ Gleichzeitig warnt sie bei US-Anleihen vor dem Währungsrisiko. Auch Unternehmensanleihen können interessant sein, weil sie teilweise höhere Renditen bieten. Am Ende seien Anleihen mit guter Bonität weiterhin eine Art Ruhekissen im Depot – aber: „Sie sind halt auch irgendwie keine kompletten Schlaftabletten.“ Alle Details verrät Jessica Schwarzer im Interview mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://inside-wirtschaft.de

Robert Halver (Baader Bank): „Die US-Notenbank bleibt unabhängig“

Die Märkte weltweit schauen gerade auf die US-Notenbank Fed. Die hat am Mittwochabend eine Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte verkündet. Der Leitzins steigt damit auf 3,75 bis 4 Prozent. Was bedeutet das für die Börse und Anleger? Wie entwickeln sich die Anleihenrenditen und was können Anleger angesichts hoher Energiepreise und der Inflation tun? „Die US-Notenbank bleibt unabhängig“, erklärt Robert Halver von der Baader Bank. Zur Wirkung der Zinserhöhung auf die Aktienmärkte sagt er: „Keine große Angst vor einer Notenbank, die sozusagen die Vampirzähne ausfährt und den Aktien das Leben schwer macht.“ Halver spricht außerdem über Anleihen, mögliche Steuersenkungen und Chancen bei Qualitätsaktien: „Der Aktienmarkt bleibt attraktiv.“ Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk zu Goldminenaktien: „Der eingebaute Hebel auf den Goldpreis“

Gold glänzt – und die Aktien der Goldminenbetreiber glänzen noch deutlich stärker. Im August sind Goldminenindizes um mehr als 30 Prozent gestiegen, während der Goldpreis rund zehn Prozent zugelegt hat. Doch wie funktioniert dieser Hebel und wie geht es nach der Rally weiter? Gleichzeitig sorgen hohe Staatsschulden, der Ölpreisschock und die Geldpolitik der Notenbanken für Unsicherheit an den Märkten. „Goldminenaktien sind so mit einem eingebauten Hebel auf den Goldpreis“, erklärt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Der Rohstoffanalyst der Deutschen Bank weiter: „Mittelfristig spricht weiterhin vieles für steigende Goldpreise.“ Auch Öl, Kupfer und andere Industriemetalle stehen im Fokus. Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.xetra-gold.com

BörsenXperts: Warum wir auf Betrüger reinfallen?

Auf Social Media schaust du ein Video und jemand will dir weiß machen, wie man schnell reich werden kann. Eigentlich quatsch, aber trotzdem ist da ein Kribbeln? Warum wir auf Betrüger reinfallen? Henning Hünerbein erklärt euch alle Details. Mehr Börsenwissen für Einsteiger und Fortgeschrittene, weitere Videos und Podcasts findet ihr nur einen Klick entfernt auf der Webseite: https://boersenplatz.berlin. Wenn du kein Video mehr verpassen willst, abonniere unbedingt den YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@BörsenXperts/. Dort findest du alle Videos nach Staffeln gebündelt.

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Dieses Warnsignal erinnert gefährlich an 2021“

Deutsche Vermögensverwalter setzen so stark auf Aktien wie seit Ende 2021 nicht mehr. Eine Auswertung von mehr als 51.000 Depots zeigt: Die Aktienquote liegt inzwischen bei über 59 Prozent – gleichzeitig sind die Cashreserven mit nur 8,9 Prozent auf ein Rekordtief gefallen. Eine ähnliche Konstellation gab es Ende 2021, bevor Nasdaq und DAX deutlich einbrachen. Auffällig ist auch der wieder hohe Anteil von Tech-Aktien. Warum eine hohe Aktienquote und wenig Cash für die Börse gefährlich werden können, was heute anders ist als 2021 und ob Anleger mit einer Korrektur rechnen müssen? Alle Details im Video von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://inside-wirtschaft.de

Info: Dieses Video wurde mit AI erstellt.

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