Geldanlage

Inside Markets: “Weniger Deutsche überschuldet – heilender Effekt durch Corona”

Die Zahl der überschuldeten Bürger ist um 700.000 auf knapp 6,2 Millionen gesunken. Trotz Corona. Damit liegt die Überschuldungsquote seit langer Zeit wieder unter neun Prozent unter allen Erwachsenen in Deutschland. “Daraus kann man lesen, wenn man durch Corona kein Geld ausgeben kann, macht man auch keine Schulden. Und diejenigen, die keine Schulden machen können, haben auch Schulden zurückgezahlt. Aber das wird auslaufen. Im nächsten Frühjahr wird die Verschuldung wieder ansteigen”, so Robert Halver. Kräftig gestiegen ist die Inflation in den USA. Mit 6,2 Prozent im Oktober lag sie deutlich über den Erwartungen. Welche Gefahren birgt die Inflation? “Es wird diskutiert, ob die US-Notenbank hinter die Zinskurve zurückgefallen ist. Aber im nächsten Jahr wird der Inflationsdruck nachlassen”, so der Börsenexperte von der Baader Bank. Der Experte schaut zudem auf mögliche Dax-Strategien. Unsere Themen bei Inside Markets mit Manuel Koch von der Frankfurter Börse.

Max Wienke (XTB): “Es gibt keine Alternative zu Aktien, auch wenn wir Rekordbewertungen sehen”

Einige Vermögensverwalter sprechen davon, dass der Reflation Trade wiederbelebt wird. Was ist darunter zu verstehen? “Bei Reflation wird von einer Kombination aus wirtschaftlicher Erholung und einer anziehenden Inflation ausgegangen. Wenn die Inflation anzieht, muss sie durch höhere Zinsen bekämpft werden. Diese Aussicht auf höhere Zinsen führt dazu, dass die zukünftigen Gewinne der Unternehmen weniger wert sind”, sagt Max Wienke. Werden so also die Krisen-Gewinner wie die Tech-Aktien jetzt zu den Verlierern? “Das könnte man jetzt auf den ersten Blick so meinen. Es gibt aber keine wirkliche Alternative zu Aktien, auch wenn wir Rekordbewertungen sehen”, so der Marktanalyst im XTB Market Talk. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.xtb.com. Kostenfreie Anmeldung für den XTB Investing Day auf https://de.xtb.com/investing-day-2021

Stefan Scharffetter (Baader Bank): Chancen und Risiken für Anlagen in der Türkei

Es klingt paradox: Die türkische Wirtschaft gehörte im Pandemiejahr 2020 zu den wenigen, die überhaupt gewachsen sind. Doch bei der Bevölkerung kommt davon kaum etwas an. Die Inflation liegt aktuell bei fast 20 Prozent. “Wie lange kann so etwas gut gehen? Wenn man versucht über die schwache Währung die Exporte zu steigern. Irgendwann ist auch die Bevölkerung mit der Geduld am Ende”, sagt Stefan Scharffetter. Der Experte von der Baader Bank schaut bei Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse zudem auf mögliche Chancen und Risiken für Anleger.

Inside Markets: “Markt ist in einer guten Verfassung – Glasgow-Konferenz weit weg für die Börsen”

In Glasgow tagt zurzeit die Weltklimakonferenz. Die Erwartungen sind hoch und womöglich teuer. Für die Wirtschaft gibt es aber viele Chancen. “Man guckt hin, aber für die Börse wird es interessant, wenn konkrete Beschlüsse gefasst werden und in welchem Zeitrahmen diese umgesetzt werden sollen. Das ist noch zu weit weg für die Börsen”, so Stefan Scharffetter. Showdown diese Woche in Washington: Die US-Notenbank FED hat die Reduzierung ihres Anleihekaufprogramms verkündet und damit eine Wende ihr expansiven Geldpolitik eingeläutet. Wie nehmen die Märkte das jetzt auf? “Die Fed hat das gemacht, was alle erwartet haben, lässt sich aber noch die Hintertür auf. Für den Markt ist das ein durchaus gutes Zeichen. Der Dax ist ja Donnerstag gleich mit einem Rekordhoch gestartet”, so der Börsenexperte von der Baader Bank. Der Experte schaut zudem auf mögliche Dax-Strategien. Unsere Themen bei Inside Markets mit Manuel Koch von der Frankfurter Börse.

Max Wienke (XTB): “Den Dax-Rekord müssen wir durch einen nachhaltigen Ausbruch bestätigen”

Der Dax ist in Rekordlaune und ging am Donnerstag zeitweise über das Allzeithoch von 16.050 Punkte. Sind wir jetzt in der Jahresendrally? “Ja, wir sind mittendrin und technisch gesehen gibt es da auch gar nicht so viel zu meckern. Der Oktober war sehr solide. Der Aufwärtstrend ist intakt. Den müssen wir durch einen nachhaltigen Ausbruch bestätigen”, sagt Max Wienke. Am Vortag hatte zudem die US-Notenbank Fed die Wende der ultralockeren Geldpolitik eingeläutet. “Es wurde zwar erwartet, aber es gab die ein oder andere kleine Überraschung. Jerome Powell hat gesagt, dass es noch zu früh für eine Zinserhöhung sei und dass er keine Überraschungen in der Hinsicht liefern möchte. Wir können also eine klare Kommunikation erwarten”, so der XTB-Marktanalyst. Alle Details im Interview von Manuel Koch an der Frankfurter Börse.

Tolle Immo Talk: Ampel-Ziele fürs Bauen und Wohnen zu ambitioniert? Interview mit Sun Jensch

JenschDie Bundestags- und Berlin-Wahl hatten die Themen Bauen und Wohnen ganz oben auf der Agenda. Die Koalitionsverhandlungen laufen. Die Ampel im Bund hat sich ambitionierte Ziele gesetzt. Sind die realistisch? Und wie soll das finanziert werden? “Warum sind das Bauen und Wohnen so hoch auf der Agenda? Wir werden die nächsten Wochen sehen, was sich da für die Immobilien-Wirtschaft tut”, sagt Corvin Tolle (Geschäftsführer Tolle Immobilien). “Das ist ambitioniert – keine Frage! Die Stellschrauben im Bund sind relativ gering”, so Sun Jensch (https://www.deutsche-politikberatung.com). Und wo gibt es die größten Knackpunkte bei den Ampel-Verhandlungen? “Die größten roten Linien gibt es beim Mieterschutz, bei der Bodenpolitik und beim Klima. Manche Forderungen sind da einfach unbezahlbar.“ Alle Details im Tolle Immo Talk und auf https://tolle-immobilien.de

Robert Halver (Baader Bank): “Es gibt keinen Grund für einen neuen Corona-Börsencrash”

Während die Politik die pandemische Lage Ende November beenden will, steigen die Corona-Neuinfektionen und die 7-Tage-Inzidenz stark an. Was bedeutet das jetzt für die Wirtschaft? “Natürlich wird Corona jetzt im Winter noch einmal zuschlagen, aber ich glaube nicht an einen Lockdown. Das wird man wirtschaftspolitisch nicht mehr aushalten können. Die Wachstumsquoten, die man dieses Jahr nach unten revidiert hat, werden nächstes Jahr nach oben gehen”, sagt Robert Halver (Baader Bank). Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.

Mr. Dax Dirk Müller (Cashkurs): “Es gibt momentan keine vernünftige Geldanlage, aber…”

Die Sparquote ist lauter einer aktuellen Studie auf den höchsten Stand seit Jahrzehnten gestiegen. Gut 2,6 Billionen Euro liegen auf deutschen Bankkonten. Durch Nullzinsen und die hohe Inflation muss es eigentlich heißen: Geld investieren statt sparen. “Viele stehen vor dem Luxusproblem, wie sie ihr Geld mehren können. Noch dazu, weil wir nicht zu unrecht über Inflationssorgen reden. Die Kaufkraft des Geldes wird permanent weniger”, sagt Dirk Müller von Cashkurs.com. Im Gespräch warnt Müller zudem vor einer chinesischen Immobilienblase, sieht starke US-Unternehmen und kann mit dem Bitcoin wenig anfangen (“Nicht mein Zirkus, nicht meine Affen”). Was sollten Anleger jetzt tun? “Es gibt momentan keine vernünftige Geldanlage, die ein vernünftiges Chance-Risiko-Verhältnis bietet.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch mit Mr. Dax.

Inside Markets: “Deutsche Banken sind im Vergleich zu US-Banken nicht so attraktiv”

Die Deutsche Bank hat den fünften Quartalsgewinn in Folge geschafft. Viele Kennziffern fielen besser als erwartet aus. Trotzdem wurde die Aktie deutlich abgestraft – warum? “Man nennt das wohl Gewinnmitnahmen nach gutem Ergebnis. Außerdem ist die Kreditvergabe nicht mehr so interessant und deutsche Banken sind im Vergleich zu US-Banken nicht so attraktiv”, so Robert Halver. Der Dax 40 bekommt ein neues Mitglied. Beiersdorf ersetzt Deutsche Wohnen. Wie kommt es zu diesem Wechsel? “Das ist technisch bedingt. Wenn Vonovia die Deutsche Wohnen übernimmt, gibt es nicht mehr genügend frei verfügbare Aktien. Dann muss man austauschen. Und Beiersdorf ist ein toller Konjunkturwert”, so der Kapitalmarktstratege von der Baader Bank. Wie geht es jetzt für den Dax weiter? Unsere Themen bei Inside Markets mit Manuel Koch aus Berlin.

Max Wienke (XTB): “Sehe keine Anzeichen, dass der Bitcoin-Bullenmarkt jetzt ein Ende nimmt”

Der Bitcoin hat in den vergangenen Wochen wieder stark zugelegt. Auch, weil es an der NYSE jetzt den Bitcoin Future ETF BITO gibt. “Viele institutionelle Investoren haben jetzt Interesse. Am ersten Handelstag hatten wir ein Volumen von mehr als einer Milliarde US-Dollar erlebt. Das ist das zweitstärkste ETF-Debüt aller Zeiten. Seit dem Bitcoin-Rekordhoch letzte Woche setzen aber auch schon wieder Gewinnmitnahmen ein”, sagt Max Wienke. Einige Experten sprechen davon, dass der Bitcoin mal bei einer Millionen liegen könnte. Ist das realistisch? “Das Ziel ist noch sehr, sehr weit entfernt. Und es müssten noch einige Fragen beantwortet werden. Wollen Anleger nichts verpassen oder werden Kryptos eine elementare Rolle spielen”, so der Marktanalyst im XTB Market Talk. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.xtb.com

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