Manuel Koch

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Krise – der wichtigste Automarkt bricht weg”

China war jahrelang der wichtigste Absatzmarkt für BMW, Mercedes und Volkswagen. Doch genau dort geraten die deutschen Autobauer immer stärker unter Druck. Chinesische Hersteller wie BYD und Xiaomi gewinnen Marktanteile, während die Verkäufe deutscher Fahrzeuge deutlich zurückgehen. Gleichzeitig wächst auch in Europa der Konkurrenzdruck. „Die entscheidende Frage ist jetzt, ob die deutschen Hersteller den Wandel zur Elektromobilität schnell genug schaffen, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen“, so Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch. Alle Details im Video von der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de.

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Immer mehr Millionäre in Deutschland – wegen der Finanzmärkte”

Die Vermögen weltweit sind 2025 so stark gestiegen wie seit Jahren nicht mehr. Auch in Deutschland wächst die Zahl der Millionäre. „In Deutschland gibt es inzwischen rund 2,6 Millionen Dollar-Millionäre. Das entspricht etwa 3,9 Prozent der erwachsenen Bevölkerung und ist ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Diese Gruppe besitzt rund 46 Prozent des gesamten privaten Vermögens in Deutschland”, so Manuel Koch. Der Inside Wirtschaft-Chefredakteur weiter: „Vor allem die Entwicklung an den Finanzmärkten hat für deutliche Vermögenszuwächse gesorgt. Aktienmärkte haben sich sehr positiv entwickelt und gleichzeitig sind auch Sachwerte wie Immobilien vielerorts wieder im Wert gestiegen. Besonders stark war das Wachstum in Europa sowie im Nahen Osten und Afrika mit einem Vermögensplus von 17,5 Prozent. Im asiatisch-pazifischen Raum fiel das Wachstum mit knapp sechs Prozent deutlich geringer aus. Fast die Hälfte des weltweiten Vermögenszuwachses entfiel auf die USA, die weiterhin eine zentrale Rolle für die Entwicklung der globalen Vermögen spielen.” Alle Details im Video von der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Vor allem der Staat investiert – Privatwirtschaft zurückhaltend”

Deutschland steckt in einer Investitionskrise. Neue Prognosen zeigen, dass Unternehmen deutlich weniger investieren als notwendig wäre. Was das für Wachstum, Arbeitsplätze und den Standort Deutschland bedeutet? „Investitionen in Maschinen, Anlagen und Fahrzeuge gelten als Grundlage für zukünftiges Wachstum. Genau diese Ausgaben entwickeln sich in Deutschland seit Jahren schwach. Viele Unternehmen halten sich mit größeren Investitionen zurück. Das erschwert die Modernisierung der Wirtschaft und bremst die Wettbewerbsfähigkeit. Für Anleger wird deshalb immer wichtiger, genau darauf zu achten, welche Unternehmen trotz schwieriger Rahmenbedingungen weiter in ihre Zukunft investieren”, so Manuel Koch. Der Inside Wirtschaft-Chefredakteur weiter: „Vor allem der Staat investiert stärker. Zusätzliche Ausgaben für Verteidigung sorgen für Impulse bei der Industrie. Auch im Bausektor gibt es kurzfristig eine Erholung. Allerdings stammen viele dieser Investitionen aus öffentlichen Mitteln. Der private Sektor bleibt weiterhin sehr zurückhaltend.” Alle Details im Video von der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „43 Milliarden Euro blockiert. Wartezeiten von bis zu zehn Jahren”

Der Ausbau erneuerbarer Energien kommt vielerorts langsamer voran als geplant. Ein wichtiger Grund sind Engpässe bei den Stromnetzen. Dadurch liegen Milliarden-Investitionen auf Eis. „Das ist der Flaschenhals der Energiewende. Es werden zwar immer Windparks, Solaranlagen und Batteriespeicher gebaut, aber vielerorts fehlt es an der Netzkapazität. Deswegen können ganz viele Projekte nicht durchgeführt werden und es werden 43 Milliarden Euro blockiert”, sagt Manuel Koch. Der Chefredakteur von Inside Wirtschaft weiter: „Diese Probleme sind seit Jahren bekannt. Der Ausbau und die Genehmigungsverfahren dauern sehr lange und es gibt über 850 Betreiber in Deutschland. Es gibt also zu viele Akteure, die das alles verlangsamen. Unternehmen berichten von Wartezeiten von bis zu zehn Jahren.” Alle Details im Interview von Buchautorin & Finanzjournalistin Jessica Schwarzer an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Stephan Frucht im Salon Schinkelplatz: „Berlin ohne Kultur ist wie Kuwait ohne Öl“

Prof. Dr. Stephan Frucht ist Dirigent, Musiker, Kulturmanager und Leiter des Siemens Arts Program. Er bewegt sich ebenso selbstverständlich in Konzertsälen wie in Vorstandsetagen und gilt als einer der wichtigsten Brückenbauer zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur in Deutschland. Im Salon Schinkelplatz spricht Gastgeber Manuel Koch mit ihm über die Frage: Wie viel Kultur können und müssen wir uns leisten? Frucht macht dabei früh deutlich: „Welche Gesellschaft können wir uns denn vorstellen ohne Kunst und Kultur?“ Für ihn geht es nicht nur um Budgets und Subventionen, sondern um die geistigen Grundlagen einer offenen Gesellschaft.

Dabei verteidigt er die kulturelle Vielfalt Deutschlands: „Die Frage ist nicht, ob wir uns Kultur leisten können, sondern ob wir sie wollen.“ Besonders deutlich wird er mit Blick auf Berlin: „Berlin ohne Kultur ist wie Kuwait ohne Öl.“ Kultur sei neben Wissenschaft unsere wichtigste Ressource.

Auch über Bildung und Nachwuchsförderung spricht Frucht ausführlich. Er ist überzeugt: „Das Beste, was man tun kann, ist, Kindern einen Zugang zu ästhetischer Bildung zu verschaffen.“ Musik und Kunst würden Menschen prägen, Disziplin fördern und neue Perspektiven eröffnen. Deshalb fragt er bei Bewerbungen sogar nach der Kindheit: „Warum haben die Leute die ersten zwanzig Jahre ihres Lebens verschwiegen?“

Besonders eindringlich wird das Gespräch beim Blick auf die Situation vieler Künstler. Das durchschnittliche Jahreseinkommen liege laut Studien bei nur rund 12.000 Euro. Gleichzeitig fordert Frucht mehr Eigeninitiative: „Künstler sind Unternehmer. Man muss sich um alles kümmern – auch um die eigene Marke.“

Auch die Rolle von Künstlicher Intelligenz, privater Kulturförderung und die Verantwortung großer Unternehmen werden diskutiert. Frucht sieht Kultur nicht als Luxus, sondern als Investition in Kreativität und gesellschaftlichen Zusammenhalt: „Wenn man Kunst und Kultur kappt, kappt man auch die kreative Ader, die eine Gesellschaft am Leben erhält.“

Der gesamte Talk von Salon-Gastgeber Manuel Koch und mehr Infos zum Salon Schinkelplatz auf https://www.salon-schinkelplatz.de

Wir danken dem Siemens Arts Program: https://www.siemens.com/de-de/company/about/partnerships/arts-program/

Echte Werte: Der Salon Schinkelplatz wird unterstützt von https://www.proaurum.de

Manuel Koch wurde eingekleidet von https://brummer-berlin.de

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „SpaceX-Börsengang ist bereits jetzt ein Stück Börsengeschichte”

SpaceX ist am Freitag in New York an die Börse gegangen – und der Start an der Nasdaq hätte kaum spektakulärer laufen können. Das Unternehmen wurde auf einen Schlag über zwei Billionen Dollar wert. „Die Aktie war zu einem Kurs von 135 Dollar ausgegeben worden. Den ersten Handelstag schloss die Aktie dann am Freitag mit einem Plus von 19 Prozent bei rund 161 Dollar ab. Zwischenzeitlich lag sie sogar bei 176 Dollar”, sagt Manuel Koch. Der Chefredakteur von Inside Wirtschaft weiter: „Der größte Gewinner? Elon Musk. Durch seinen Anteil von rund 40 Prozent an SpaceX ist sein Vermögen weiter explodiert. Damit wird er zum ersten Menschen mit einem Vermögen von mehr als einer Billion Dollar – zumindest auf dem Papier. Der Börsengang brachte SpaceX außerdem 75 Milliarden Dollar ein. Fest steht: Der SpaceX-Börsengang ist bereits jetzt ein Stück Börsengeschichte.” Alle Details im Video von der New York Stock Exchange und auf https://inside-wirtschaft.de

Peter Tuchman (Einstein of Wall Street): “Technologies caused the real change”

Peter Tuchman has spent more than 41 years on the floor of the New York Stock Exchange. Today, the Einstein of Wall Street is a true Wall Street star, with 1.2 million followers on Instagram. But what has changed? “Technology caused the real change. There used to be 7,000 people on the floor. Once we got the first computer, there was no longer a need for so many people. But we are still the last human-based marketplace,” says Peter Tuchman. All details about the stock market rollercoaster in the interview with Inside Wirtschaft’s Manuel Koch from the New York Stock Exchange on Wall Street and on https://inside-wirtschaft.de

Die Cashflow Conference am Ende? Statt von “Null auf Scheich” jetzt aus die Maus?

Die Cashflow Conference am Ende? Statt von “Null auf Scheich” jetzt aus die Maus?

Wer jetzt auf die Webseite Cashflow-Conference.de geht, findet:

– Kein Veranstaltungsdatum (es war mal der 3. und 4.7. geplant)

– Keinen Veranstaltungsort (es war die Messe Frankfurt geplant)

– Keinen Ticketverkauf mehr

Eine offizielle Absage oder Stellungnahme der Veranstalter gibt es bisher nicht, aber selbst im Eventkalender der Messe Frankfurt taucht das “größte Finanz-Event Deutschlands” – wie man sich gerne selbst inszenierte – nicht mehr auf. Bisher haben auch noch keine seriösen Medien über ein mögliches Ende berichtet. Das wird den Veranstaltern sicher recht sein, denn die müssen mit einem Ansturm bei der Rückabwicklung der Ticketverkäufe rechnen, wenn es da in den AGBs überhaupt Möglichkeiten gibt und noch etwas zu holen ist.

Denn im Internet machen Gerüchte die Runde, dass der Ticketverkauf erheblich hinter den Erwartungen zurückgeblieben sei. Also noch schnell den Stecker gezogen? Schon im letzten Jahr wurden die anvisierten Teilnehmerzahlen deutlich verfehlt. Einige seriöse Speaker und Sponsoren sagten kurz vorher ab. Branchenkenner sprachen von einem dicken Minus für die Veranstalter. Gelästert wurde letztes Jahr auch über die Klopapierrollen als Messegeschenke. Jetzt ist das ganze Event wohl fürn A….

Ich hatte das Event vergangenes Jahr im Vorfeld scharf kritisiert und Abzock-Methoden öffentlich gemacht. So wurde ich damals als Speaker angefragt: Bezahlung: 0 Euro. Man würde Reichweite und ein tolles VIP-Networking-Event am Vorabend bieten (das dann ausfiel). Zudem sollte für Foto-Pakete bis zu 5.000 Euro netto gezahlt werden. Für mich war klar: Diese Konferenz will nur eines – ABZOCKEN! (Business Insider und Investment Week nahmen meine Kritik in ihren Artikeln auf.)

Und dieses Jahr? Bekam ich am 8. Mai von einem der Mitarbeiter eine WhatsApp: “Hallo Manuel. Mir ist bewusst, dass es im vergangenen Jahr den ein oder anderen kritischen Punkt (aus den ein oder anderen Ecken) zu unserem Eventformat gab. Da wir letztes Jahr terminlich nicht zusammengekommen sind, hattest du leider keine Gelegenheit, dir das Ganze einmal selbst vor Ort anzuschauen. Da ich ein Freund davon bin, sich immer ein eigenes Bild der Lage zu machen, möchte ich dich für dieses Jahr ganz offiziell als unseren VIP-Gast einladen.” Ich habe darauf nie reagiert! Anscheinend hatte man aber VIP-Gäste dringend nötig.

Dieses Event mit seinen Vorträgen wie letztes Jahr “Von Null auf Scheich” wollte vielleicht eine junge Zielgruppe ansprechen, doch es spielte von Anfang an mit der Reputation einer ganzen Branche, die in Deutschland sowieso immer schnell in die Ecke von Spekulanten gedrängt wird. Und so muss ich sagen: Der Versuch, die Social Media-Fake-Welten auf ein Event übertragen zu wollen, ist krachend gescheitert. Das nächste Kapitel heißt jetzt vermutlich: Aus die Maus. Und hoffentlich haben alle daraus gelernt: Wir brauchen Substanz!

#cashflowconference #manuelkoch

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „So habt ihr die New York Stock Exchange noch nie gesehen”

Die New York Stock Exchange ist das Finanzherz der Welt an der weltberühmten Wall Street. Aufs Parkett kommt aber kaum einer und hinter die Kulissen kann fast niemand schauen. Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch – der 2011 bis 2014 täglich live fürs deutsche Fernsehen vom Parkett der NYSE berichtet hat – nimmt euch mit. Alle Details im Video und mehr Infos auch auf https://inside-wirtschaft.de

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Digitale Identität – die EUDI-Wallet kommt in Deutschland”

Ein neues Gesetz zur digitalen Identität soll Deutschland moderner machen. Die EUDI-Wallet soll Behördengänge vereinfachen, Zeit sparen und Millionen Bürger digital vernetzen. Doch wie groß sind die Chancen und welche Risiken gibt es? „Die EUDI-Wallet ist eine digitale Brieftasche auf dem Smartphone. Dort können Bürger künftig wichtige Nachweise wie Personalausweis, Führerschein oder andere Dokumente sicher speichern und digital verwenden. Die Bundesregierung sieht darin eines der wichtigsten Digitalprojekte der kommenden Jahre. Der größte Vorteil ist die Zeitersparnis. Denkbar sind Anwendungen bei Banken, Versicherungen, im Gesundheitswesen oder sogar bei Alterskontrollen auf Social-Media-Plattformen”, so Manuel Koch. Der Inside Wirtschaft-Chefredakteur weiter: „Die Wallet wird nicht als komplett neues System aufgebaut, sondern ergänzt bestehende Plattformen wie die Bund-ID oder Verwaltungsportale. Viele Menschen haben die Onlinefunktion ihres Personalausweises aber bisher gar nicht aktiviert oder kennen ihre PIN nicht mehr. Außerdem gibt es Kritik an den langen Umsetzungsfristen für Behörden und Ängste, ob das System wirklich sicher ist.” Alle Details im Video von der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

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