Oliver Roth

Nicolas Saurenz (Feingold Research): „Rüstungsaktien waren ein Stück weit zur Perfektion gepreist“

Die Rüstungsaktien in Europa sind stark gefallen. Rheinmetall, Renk und Hensoldt mussten zuletzt deutliche Kursverluste hinnehmen. Ist das nur eine gesunde Korrektur nach dem großen Boom oder steckt mehr dahinter? „Die Titel waren ein Stück weit auch zur Perfektion gepreist”, sagt Nicolas Saurenz. Der Marktanalyst von Feingold Research weiter: „Man muss zwischen kurzfristigen Übertreibungen schauen, auf der Ober- wie auf der Unterseite. Und momentan ist die Stimmung eher im Keller. Also so gesehen kann man das auch durchaus als Chance betrachten.” Im Interview geht es um die hohen Bewertungen der Rüstungskonzerne, die Auswirkungen der modernen Kriegsführung und die Frage, ob Drohnen, Luftabwehr und Raketen die Branche nachhaltig verändern. „Das verschiebt den Fokus natürlich weg von einer traditionellen Firma wie Rheinmetall hin zu Drohnenplayern.” Gleichzeitig sind die Auftragsbücher vieler Rüstungskonzerne weiterhin gut gefüllt und Europa rüstet weiter auf. Welche Unternehmen im Bereich Drohnen, Radar und Abwehrsysteme für Anleger interessant sein könnten, warum Hensoldt besser abgeschnitten hat als Rheinmetall und ob der Kursrutsch bei Rheinmetall eine langfristige Einstiegschance bietet, erklärt der Experte im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Nicolas Saurenz (Feingold Research): „Bei Rüstungs- und KI-Aktien wird die Luft dünn“

Die Aktienmärkte notieren weiterhin nahe ihrer Rekordstände – trotz der Eskalation im Iran und weiterer US-Angriffe. Warum ignorieren die Börsen die geopolitischen Risiken weitgehend? „Die Märkte neigen dazu, so was zu ignorieren, solange es nicht wirklich zum Worst Case kommt”, sagt Nicolas Saurenz. Der Marktanalyst von Feingold Research weiter: „Es droht wohl eher kein Unheil, wenn die USA nicht mehr in dem Maße eskalieren.” Gleichzeitig ist der Ölpreis deutlich gestiegen. Für das zweite Börsenhalbjahr bleibt Saurenz grundsätzlich optimistisch, warnt aber vor hohen Erwartungen: „Wir rechnen da nicht mit exorbitanten Gewinnen, aber es kann trotzdem weiterhin positiv Richtung Jahresende gehen.” Im Interview geht es außerdem um die gefallenen Rüstungsaktien, die hohen Bewertungen im Defense-Sektor, die Milliardeninvestitionen in KI und die Frage, ob Alphabet und Tesla noch überzeugen können. „Tesla ist, wenn man es fundamental betrachtet, kein besonders gutes Investment. Das war die Aktie fairerweise noch nie.” Auch der fulminante Börsenstart von SpaceX und die Gefahr einer harten Landung werden thematisiert. Welche Aktien und Trends Anleger vor der Sommerpause im Depot überprüfen sollten und warum bei manchen KI- und Chip-Aktien die Euphorie zu groß sein könnte, erklärt der Experte im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Patrick Antoniou (ICF Bank): “Die Börse ist bullisch – Dax sucht die 23.000 Punkte”

Was muss passieren, damit Deutschlands Wirtschaft wieder Fahrt aufnimmt? Was könnte eine schwarz-rote Koalition bewirken? „Die Börse ist bullisch. Der Februar an sich war schon bullisch – die Investoren haben mit einem gewissen Ausgang gerechnet und der ist eingetreten. Der Dax sucht die 23.000 Punkte“, sagt Börsenhändler Patrick Antoniou (ICF Bank). Welche Strategien sollten Anleger jetzt verfolgen? „Vertrauen ist ein riesen Punkt an der Börse. Das könnte jetzt auch für Aktien, die nicht so gut gelaufen sind, einen kleinen Aufschwung geben. Und vielleicht wird der Staat auch aktiv.“ Alle Details im Interview von Finanzjournalistin Jessica Schwarzer von der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Oliver Roth (Oddo BHF): “Börse 2025: Wieder ein Rekordjahr? Was Anleger jetzt wissen müssen”

Kann 2025 wieder so ein gutes Börsenjahr werden? “Wir hatten in den letzten Jahren hohe Schwankungen im Dax. Ich glaube nicht, dass wir dieses Jahr wieder über 20 Prozent machen. Aber wir haben auf jeden Fall gute Rahmenbedingungen. Aktuell ist von einer positiven Entwicklung auszugehen”, sagt Oliver Roth. Worauf sollten Anleger setzen und welche Strategien könnte man jetzt wählen? “Grundsätzlich glaube ich, dass durch die Politik von Donald Trump die US-Aktien mehr Unterstützung bekommen als in Europa. Bei Kryptowährungen sollte man dabei sein. Die Top3 kann man immer beimischen. Ob man bei 100.000 Dollar beim Bitcoin dabei sein muss, da fehlt mir etwas die Fantasie. Donald Trump ist der Krypto-Papst”, so der Kapitalmarktexperte von Oddo BHF. Worauf schaut der Experte ansonsten? “Die Transformation der deutschen Automobil-Industrie. Wie weit kommen wir da voran?” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Oliver Roth (Oddo BHF): “Börsen-Überraschungen 2024 – was jetzt für Aktien, Bitcoin & Gold spricht”

Für die weltweiten Börsen war 2024 ein unerwartet gutes Jahr. Neben einigen Aktien waren Bitcoin und Gold die großen Gewinner. “Man war sehr kritisch in das Jahr gegangen. Volkswirtschaft und geopolitisch hat man eigentlich auch recht behalten, aber die Börsen haben ihr Eigenleben. Als Beimischung zu Aktien könnte man immer in die Top3 der Kryptowährungen investieren. Aber ich hab momentan zu viel Fantasie gesehen. Gold ist die letzten Jahre immer gestiegen. Also auch Gold kann man in seinem Portfolio haben”, sagt Oliver Roth. Der Kapitalmarktexperte von Oddo BHF über Gewinner und Verlierer: “Siemens Energy haben sich mit über 300 Prozent wie Phönix aus der Asche entwickelt. Rheinmetall erklärt sich durch die geopolitische Lage. Energie-intensive Industrien wie Chemie haben nicht performt und Automobile sind im zweiten Halbjahr eingebrochen. Ich sehe aber nicht so eine Klumpenbildung wie bei den Magnificent Seven in den USA.” Und die Neuwahl in Deutschland? “Ich hoffe auf einen klaren Auftrag der Wähler. Wenn wir wieder eine Koalition der Kompromisse bekommen, werden wir bei der übernächsten Wahl eine Überraschung erleben.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Oliver Roth (Oddo BHF): “Dax auf dem Weg zu 20.000 Punkten, auch wenn er international unterperformt”

Der DAX bewegt sich in der Nähe seines Rekordhochs, bleibt aber unter der magischen 20.000-Punkte-Marke. “Der grundsätzliche Antrieb der Aktienmärkte ist das Thema Künstliche Intelligenz und zum anderen die wiederaufkommende Zinsfantasie. Wir haben da ein wenig Zurückhaltung, weil man sich fragt, wann die nächsten Zinsschritte kommen. Unter dem Strich sind wir auf dem Weg Richtung 20.000 Punkte beim Dax. Auch wenn der Dax international deutlich unterperformt”, sagt Oliver Roth. Der Kapitalmarktexperte von Oddo BHF schaut zudem auf die Deutsche Bank, die Deutsche Börse und SAP. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Oliver Roth (Oddo BHF): “EM hatte noch nie einen großen wirtschaftlichen Effekt”

Deutschland hofft auch ein Sommermärchen – beim Fußball und möglichst auch bei der Wirtschaft. Doch Wirtschaftsforscher sehen kaum Impulse durch die EM. “Ich glaube nicht, dass es jemals einen großen wirtschaftlichen Effekt für irgendein Land gehabt hat. Sowas ist etwas Emotionales vorübergehend, aber auch nur, wenn das eigene Land lange im Turnier ist”, sagt der Kapitalmarktexperte Oliver Roth (Oddo BHF). Und wie sieht es mit Fußball-Aktien aus? Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Oliver Roth (Oddo BHF): “Aktien gehören immer ins Depot”

Das erste Halbjahr 2024 ist schon fast wieder vorbei und der Dax liegt bisher gut zehn Prozent zu. Welche Anlageklassen sind denn besonders spannend? “Aktien gehören immer ins Depot. Ich erzähle das gerne, weil ich persönlicher Zeuge davon bin, dass der Dax tatsächlich trotz aller Krisen sieben bis acht Prozent pro Jahr zugelegt hat”, sagt Oliver Roth. Der Kapitalmarktexperte von Oddo BHF schaut auf Einzelaktien, ETFs, Anleihen, Gold und Bitcoin. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Oliver Roth (Oddo BHF): “Der Douglas-Börsengang war erfolgreich”

Die Parfümeriekette Douglas hat am Donnerstag den Sprung aufs Frankfurter Börsenparkett gewagt. Lag der Ausgabepreis bei 26,00 Euro, war die Erstnotiz nur noch bei 25,50 Euro und im weiteren Handel verlor die Aktie auf knapp 23 Euro. “Es war trotzdem ein erfolgreicher Börsengang. Man denkt hier langfristig”, sagt Oliver Roth. Der Finanzexperte von Oddo BHF schaut zudem auf die Dax-Rekordstände und die Politik der Notenbanken. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Oliver Roth (Oddo BHF): “Die Schulden in den USA sind in einem besorgniserregenden Zustand”

Die Ratingagentur Fitch hat in dieser Woche die Kreditwürdigkeit der USA von AAA auf AA+ herabgestuft. In der Begründung wurde von einer “Erosion der Regierungsführung” gesprochen. “Die Schulden in den USA steigen kontinuierlich und sind in einem sehr besorgniserregenden Zustand. Die Herabstufung fand aber wegen des Streits um die Schuldenobergrenze statt. Ein Crash wie nach der Herabstufung 2011 ist aber nicht zu erwarten”, sagt Oliver Roth. Der Finanzexperte von Oddo BHF Corporates & Markets weiter: “Die Berichtssaison ist positiver Gegenpart zu den schlechten Nachrichten aus den USA. In der Sommerpause sollten sich Anleger jetzt entspannen. Wir werden erst Ende August wieder sehen, wo wir eigentlich stehen.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

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