Russland

Reinhard Panse (Finvia): “Deutschland braucht China – hohe einstellige Erträge in Schwellenländern”

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat auf seiner Indien-Reise betont, dass das Land ein wichtiger Partner für die Diversifizierung der deutschen Wirtschaft sei – auch um unabhängiger von China zu werden. “Zurzeit braucht Deutschland vor allem China. Auf der Importseite sind wir gerade in den Sektoren, die für die Zukunft sehr wichtig sind, erheblich von China abhängig. Auf der Exportseite ist es auch so, dass speziell Deutschland sehr abhängig ist von China. Der Schritt nach Indien ist absolut richtig und strategisch notwenig”, sagt Reinhard Panse. Passend dazu investieren immer mehr Anleger immer stärker in Schwellenländer. Aber lohnt sich das? Der Chefanlagestratege vom Family Office Finvia weiter: “Unsere Prognosen sagen für Schwellenländern, dass die Erträge im sehr hohen einstelligen Bereich liegen werden. Es gibt viele moderne Geschäftsmodelle. Von daher sind die Schwellenländer wahrscheinlich momentan billig und attraktiv.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.finvia.fo

Liv von Boetticher: Das mysteriöse Verschwinden des Tengelmann-Milliardärs Karl-Erivan Haub

Am 7. April 2018 verschwindet einer der reichsten Deutschen: Karl-Erivan Haub. Der damalige Tengelmann-Chef kehrt von einer Ski-Tour im schweizerischen Zermatt nicht mehr zurück. Doch seine Leiche wird in dem Gletschergebiet nie gefunden. Es mehren sich die Indizien, dass der Milliardär noch leben könnte – in Russland. “Es wurde die größte Such- und Rettungsaktion gestartet, die es je in dem Gebiet gegeben hat. Die internen Ermittler haben festgestellt, dass die Chancen für einen Bergunfall sehr gering sind. Aber man hat sehr viele Hinweise gefunden, dass hier noch etwas anderes im Spiel sein könnte”, sagt Liv von Boetticher. “Ich konnte im Herbst 2022 Einsicht nehmen in Fotos, die über das biometrische Überwachungssystem in Moskau gewonnen wurden. Diese Fotos zeigen eine Person, die aussieht wie Karl-Erivan Haub in Moskau im Februar 2021”, so die Investitgativjournalistin. Unterdessen wurde Haub allerdings für tot erklärt, seine Firmenanteile gingen an seinen Bruder und die Familie musste zig Millionen an Erbschaftssteuer zahlen. Nachdem Erscheinen des Buchs “Die Akte Tengelmann und das mysteriöse Verschwinden des Milliardärs Karl-Erivan Haub”, ermittelt jetzt auch die Staatsanwaltschaft in Köln. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.

Rolf B. Pieper: “Wir sprechen immer von Fachkräftemangel und am größten ist der in der Berliner Politik”

´Wie sind wir politisch ins Jahr 2023 gestartet? “Wir sprechen ja immer von Fachkräftemangel und am größten ist der in der Berliner Politik. Jedes achte Kind wurde in einem IKEA-Bett gezeugt und jedes fünfte davon hat eine Schraube locker und ist bei den Grünen und klebt sich auf die Straße. Und in meiner alten Heimat in Lützerath werden 25 Millionen Euro für einen Polizeieinsatz verblasen und 150 km Luftlinie im Ahrtal bekommen sie die Schulen nicht aufgebaut”, kritisiert Rolf B. Pieper die aktuelle Lage scharf. Wie sieht es an den Finanzmärkten aus? “Ich war gerade auf einer Messe in Dubai. Da ging es viel um Immobilien im Ausland und um Banklösungen. Jetzt geht es darum, Vermögen zu sichern. Ich organisiere den Zugriffsschutz in Liechtenstein. Denn ich befürchte, dass wir noch einmal einen richtig großen Drawdown bei den Aktienmärkten bekommen.” Und was plant Pieper für die Zukunft? “Es kommt jetzt das eigene Banksystem: TRI-Banking. Wir haben Kryptowährungen, Währungen, man kann sich seine IBAN aus dem Land aussuchen, das man möchte, wir können Depots umlagern. All das wird in den nächsten Wochen entstehen.” Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://rolfpieper.li

Börse Berlin 4U: Ist Russland bald zahlungsunfähig?

Ist Russland bald zahlungsunfähig? Das könnte nicht nur an den Folgen der Sanktionen liegen, sondern hat vor allem andere Gründe. In Börse Berlin 4U erklärt euch Daniel Jach alle Details. Mehr Infos findet ihr auch auf der Webseite der Börse Berlin: www.boerse-berlin.de

Mr. Dax Dirk Müller: “Kettenreaktion einer weltweiten Wirtschaftskrise ist gar nicht abschätzbar”

“Wenn die Zinsen noch weiter massiv ansteigen, werden wir zwangsläufig weitere Kurseinbrüche sehen – vor allem in den USA und Europa. Ich halte US-Aktien etwa 25 bis 50 Prozent unter dem aktuellen Niveau für unvermeidlich. Die Kettenreaktion wie eine weltweite Wirtschaftskrise können wir noch gar nicht abschätzen”, sagt Dirk Müller von Cashkurs.com. Sollten Anleger denn jetzt in den Markt gehen? “Momentan sind gar keine Aktien interessant. Bis in den September, Oktober hinein sehe ich für die Aktienmärkte schwarz. Ich würde parken. Denn Sachwerte sind auch sehr teuer. Krypotwährungen sind eine reine spekulative Assetklasse. Es ist ein Anleger-Zockinstrument. Edelmetalle wie Gold sind tatsächlich interessanter. Da haben wir eine Stabilität gesehen. Ein ETF-Sparplan macht auf jeden Fall Sinn. Das werden noch richtig Kaufkurse.” Und politisch? “Seit Jahren geht es um die Weltherrschaft. Die Amerikaner haben jederzeit die Möglichkeit, den Chinesen den Stecker zu ziehen, in dem sie die Zinsen erhöhen. In China ist die Wirtschaft eh schon brutal unter Druck.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch mit Mr. Dax.

Börse Berlin 4U: Auswirkungen der Sanktionen gegen Russland

Russland führt Krieg gegen die Ukraine. Weltweit wurden daraufhin Sanktionen gegen Russland verhängt. Welche Auswirkungen hat das? In Börse Berlin 4U erklärt euch Daniel Jach alle Details. Mehr Infos findet ihr auch auf der Webseite der Börse Berlin: www.boerse-berlin.de

Börse Berlin 4U: Warum sind russische Wertpapiere an deutschen Börsen ausgesetzt?

Russische Wertpapiere werden zurzeit nicht an deutschen Börsen gehandelt. Das liegt nicht nur an den Sanktionen, sondern hat vor allem andere Gründe. In Börse Berlin 4U erklärt euch Daniel Jach alle Details. Mehr Infos findet ihr auch auf der Webseite der Börse Berlin: www.boerse-berlin.de

Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk: “Können uns 2.100 Dollar pro Unze Gold vorstellen”

Der Krieg in der Ukraine geht unvermittelt weiter – viele Rohstoffe sind dadurch noch teuerer geworden. Ob in Europa oder den USA: die Inflation galoppiert. “Die Ukraine und Russland sind große Exporteure von Agrar-Rohstoffen, Metallen und natürlich Öl und Gas. Die Rohstoffpreise werden wahrscheinlich so schnell nicht wieder fallen”, sagt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Gold war zu Beginn des Ukraine-Krieges über die Marke von 2.000 US-Dollar pro Feinunze gestiegen – allerdings war das bisher nicht nachhaltig. “Wir haben unseren Ausblick nach oben adjustiert. Wir können uns im nächsten Jahr auch 2.100 Dollar pro Unze vorstellen. Ich bin positiv von der Gold-Performance überrascht”, so der Experte der Deutschen Bank bei Manuel Koch im Interview an der Frankfurter Börse. Weitere Themen: Silber und Lithium. Mehr Infos auch auf https://www.xetra-gold.com

Robert Halver (Baader Bank): “Rez-flation ist auch ein Szenario – die Börse schaut positiv in die Zukunft”

Ungewisse Hoffnungen auf eine Entspannung im Ukraine-Krieg, Ängste um die Gasversorgung, eine hohe Inflation (7,3% im März) und eine deutlich nach unten korrigierte Wachstumsprognose für dieses Jahr (nur noch 1,8%) – die Unsicherheiten sind groß. Steckt zu viel Optimismus in den Kursen? “Ich glaube sogar, dass die 1,8% noch einmal ein Stück nach unten revidiert werden. Es ist durchaus möglich, dass wir vorübergehend in die Rezession gehen. Wir reden viel von Stagflation, aber in den Lehrbüchern gibt es gar nicht das Wort Rez-flation. Also Rezession mit Inflation. Das ist auch ein Szenario. Das hat die Börse einigermaßen geschluckt – denn wir gucken in die Zukunft”, sagt Robert Halver. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.

Max Wienke (XTB): “Wir sehen Signale einer Rezession”

Rezession? Stagflation? Die Wirtschaftsweisen erwarten für dieses Jahr wegen des Ukraine-Krieges nur noch ein Wachstum von 1,8 Prozent. Ursprünglich hatten sie nach Corona 4,6 Prozent erwartet. Ist das realistisch? “Die starke Anpassung nach unten ist gerechtfertigt. Die Zentralbanken haben auch mit dem hohen Inflationsdruck zu kämpfen. Außerdem gerät die Corona-Situation in China außer Kontrolle. Und am Anleihemark sehen wir ein Signal, das eine Rezession ankündigen könnte”, sagt Max Wienke. “Für die Öl- und Goldpreise bleiben die langfristigen Aufwärtstrends in Takt. Beim Euro/ Dollar sind wir bullisch unterwegs”, so der Marktanalyst. Alle Details im XTB Market Talk mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.xtb.com

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