Vermögen

Robert Halver (Baader Bank): “Wir dürfen nicht zu einer Toilettenpapier-Ökonomie werden – Jahresendrally?”

Die Märkte haben zuletzt nervöser auf Corona-Nachrichten reagiert. Kann da noch eine Jahresendrally kommen? “Wenn man davon ausgeht, dass kein Lockdown kommt, dann wird es zwar vielleicht keine Höchststände geben, aber wir kriegen vielleicht sowas wie eine Jahresendrally”, sagt Robert Halver. Sind schlechte Corona-News also an den Börsen eingepreist? “Der Markt geht davon aus, dass es nicht mehr zu einem generellen Lockdown kommt. Eine flächendeckende Schließung würde für die Wirtschaft fatale Auswirkungen haben, wenn wir zu einer Toilettenpapier-Ökonomie werden. Wir brauchen bundeseinheitliche Regeln”, so der Experte der Baader Bank. Wie sollten sich Anleger durch diese Zeit manövrieren? “Dabei bleiben! Regelmäßige Aktien-Sparpläne lohnen sich, denn die Kurse sind nicht mehr so hoch. Und ich sehe nach wie vor keine Panik. Sollte es noch einmal Rücksetzer geben, kann man sich schon eimal seine Lieblinge aussuchen. Es gibt keine Alternative zum Aktienmarkt.”

Expertengipfel: Die große Schuldenbombe – so retten Sie Ihr Geld (Leukhardt, Pieper, Polleit, Wolff)

Wann explodiert die große Schuldenbombe? Die Börsen sind schon wieder fast auf Vor-Corona-Niveau. Ist die Krise also abgehakt? “Schauen Sie sich den politischen Unsinn an, den wir gerade erleben. Jetzt mit Corona werden Dinge offensichtlich. Wir können den Finger in die Wunde legen”, mahnt Rolf Pieper (Internationale Expertenmanufaktur). Wie also das Vermögen sicher anlegen? “Breit streuen, in kleinen Einheiten und in unterschiedlichen Ländern. Sie brauchen einen Plan B”, so Pieper im ausführlichen Interview. Auch Degussa-Chefvolkswirt Prof. Thorsten Polleit ist dieser Meinung: “Die großen Einheiten werden sich aufbrechen. Es wird eine Rezession geben. Man muss besser funktionierende kleine Einheiten etablieren.” Ernst Wolff ergänzt: “Die Währungen werden immer mehr an Wert verlieren. Aber mit Gold und Silber kann man auf jeden Fall sein Vermögen absichern.” Wie Anleger sich einen “Safe Basket” in Liechtenstein erstellen können, erklärt Tino Leukhardt: “Wir arbeiten analog und sicher.” Die Experten: Tino Leukhardt, Rolf Pieper, Thorsten Polleit und Ernst Wolff. Alle Infos hier im großen Expertengipfel und auf https://www.iem-experten.de

Inside MarketsX mit André Stagge: Kommt jetzt die Börsen-Rally? Empfehlungen: BMW, Daimler

In den letzten drei Monaten ist der Dax seitwärts gelaufen. Hätte sich ein Anleger seit Jahresanfang sein Depot nicht angeschaut, hätte er nicht einmal eine Veränderung bemerkt, obwohl die Börsen so heftig zur Corona-Krise eingebüßt hatten. “Das Wahljahr ist statistisch ein gutes Börsenjahr. Spannend sind die sechs Tage vor der Wahl. Da gibt es einen ordentlichen Schub nach oben. Auch die Monate nach der Wahl könnte es eine Rally geben”, sagt André Stagge. Bei Inside MarketsX erklärt der Portfoliomanager, was es mit der möglichen Erweiterung der Dax-Mitglieder auf sich hat und was dies für Anleger bedeutet. Manuel Koch schaut zudem wieder auf zwei Top-Empfehlungen der trading-house Börsenakademie: BMW und Daimler. Mehr Infos auf https://www.trading-house.de

Marc Friedrich: “Euro 2021 nah am Ende – Tech-Aktien short – Edelmetalle – Bitcoin interessantestes Investment”

“Der Euro ist nicht mehr wert, als die Baumwolle, auf die er gedruckt wurde. Ich könnte mir gut vorstellen, dass wir 2021 schon nah am Ende sind”, sagt Marc Friedrich. Was tun? “Ich würde auf jeden Fall mein Portfolio diversifizieren – nicht nur auf Aktien gehen -, sondern auch andere Vermögensstandbeine implementieren als Versicherung gegen den Wahnsinn der Notenbanken und Politik.” Bei den Tech-Aktien der Nasdaq ist der Bestseller-Autor short gegangen, aber optimistisch bei Edelmetallen. “Wir stehen ganz am Anfang einer langjährigen Edelmetallhausse. Gold, Silber und Platin werden in dieser Dekade wahrscheinlich die Aktienmärkte outperformen.” Noch optimistischer ist Friedrich nur noch für den Bitcoin: “Bitcoin ist das interessanteste Investment der nächsten Jahrzehnte. Es wird alles outperfomen. Ich empfehle in Tranchen einzusteigen. Vielleicht drei bis acht Prozent des Vermögens. Wir sehen in den nächsten Jahren die 42.000 Dollar.” Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf www.friedrich-partner.de

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