Wall Street

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „SpaceX-Börsengang ist bereits jetzt ein Stück Börsengeschichte”

SpaceX ist am Freitag in New York an die Börse gegangen – und der Start an der Nasdaq hätte kaum spektakulärer laufen können. Das Unternehmen wurde auf einen Schlag über zwei Billionen Dollar wert. „Die Aktie war zu einem Kurs von 135 Dollar ausgegeben worden. Den ersten Handelstag schloss die Aktie dann am Freitag mit einem Plus von 19 Prozent bei rund 161 Dollar ab. Zwischenzeitlich lag sie sogar bei 176 Dollar”, sagt Manuel Koch. Der Chefredakteur von Inside Wirtschaft weiter: „Der größte Gewinner? Elon Musk. Durch seinen Anteil von rund 40 Prozent an SpaceX ist sein Vermögen weiter explodiert. Damit wird er zum ersten Menschen mit einem Vermögen von mehr als einer Billion Dollar – zumindest auf dem Papier. Der Börsengang brachte SpaceX außerdem 75 Milliarden Dollar ein. Fest steht: Der SpaceX-Börsengang ist bereits jetzt ein Stück Börsengeschichte.” Alle Details im Video von der New York Stock Exchange und auf https://inside-wirtschaft.de

Peter Tuchman (Einstein of Wall Street): “Technologies caused the real change”

Peter Tuchman has spent more than 41 years on the floor of the New York Stock Exchange. Today, the Einstein of Wall Street is a true Wall Street star, with 1.2 million followers on Instagram. But what has changed? “Technology caused the real change. There used to be 7,000 people on the floor. Once we got the first computer, there was no longer a need for so many people. But we are still the last human-based marketplace,” says Peter Tuchman. All details about the stock market rollercoaster in the interview with Inside Wirtschaft’s Manuel Koch from the New York Stock Exchange on Wall Street and on https://inside-wirtschaft.de

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „So habt ihr die New York Stock Exchange noch nie gesehen”

Die New York Stock Exchange ist das Finanzherz der Welt an der weltberühmten Wall Street. Aufs Parkett kommt aber kaum einer und hinter die Kulissen kann fast niemand schauen. Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch – der 2011 bis 2014 täglich live fürs deutsche Fernsehen vom Parkett der NYSE berichtet hat – nimmt euch mit. Alle Details im Video und mehr Infos auch auf https://inside-wirtschaft.de

Jessica Schwarzer: „Klumpenrisiko: 10 Unternehmen machen 40 Prozent des S&P 500 aus”

Die New York Stock Exchange ist das Finanzherz der Welt und der S&P 500 einer der wichtigsten US-Aktienindizes. Wer also einen ETF auf diesen Index kauft, investiert in die 500 größten börsennotierten US-Unternehmen. Ist das aber automatisch auch eine gute Risikostreuung? „500 Unternehmen klingt erst einmal wahnsinnig viel, aber wenn man mal genau hinschaut, machen die zehn größten Positionen etwa 40 Prozent des Index aus und stehen für 80 Prozent des Kurzpluses. Das heißt die anderen 490 machen des Rest aus. Das ist natürlich schon ein gewisses Klumpenrisiko. Und allein Nvidia macht acht Prozent Anteil aus. Man muss da schon genauer hinschauen”, sagt Jessica Schwarzer an der Wall Street. „Man setzt auf den ganzen amerikanischen Aktienmarkt, aber das Tech-Übergewicht ist schon massiv. Amazon wird ja dabei nicht mal als Tech-Unternehmen gezählt.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der New York Stock Exchange an der Wall Street und mehr Infos auch auf https://inside-wirtschaft.de

Peter Csaszar (Allianz): „Minimierung von finanziellen und rechtlichen Risiken”

Wie profitieren Unternehmen mit Sitz in Deutschland von der internationalen Ausrichtung der Allianz? „Deutsche Unternehmen mit Firmensitz auch im Ausland und Muttergesellschaften beruhen sich darauf, dass wir als Allianz internationale Deckungskonzepte anbieten können”, sagt Peter Csaszar. Der Inhaber einer Allianz-Agentur in Berlin und Frankfurt weiter: „Nehmen wir mal das Beispiel eines Maschinenbau-Unternehmens: Das installiert weltweit zahlreiche Anlagen. Dafür haben wir einen speziellen Sach-Versicherungsbereich. Hier geht es nicht nur um die Absicherung der Produkthaftung, sondern auch um Schäden in gewissen Rechtsgebieten und die Minimierung von finanziellen und rechtlichen Risiken.” Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der New York Stock Exchange an der Wall Street und auf https://vertretung.allianz.de/peter.csaszar

Chris Pampel (Deutsches Edelstein Kontor): „Sachwerte außerhalb des Finanzsystems”

Von Afrika bis zur Wall Street: Edelsteine gewinnen deutlich an Bedeutung. „Die aktuellen Rahmenbedingungen mit steigenden Inflationsraten, geopolitischen Unsicherheiten, politischer Instabilität weltweit führen dazu, dass Anleger nach einem sicheren Hafen suchen, um das Portfolio zu ergänzen. Wir wollen in diesen intransparenten Markt Transparenz reinbekommen und Anlegern mobile Sachwerte außerhalb des Finanzsystems anbieten”, so Chris Pampel. Der Edelsteinexperte vom Deutschen Edelstein Kontor weiter: „Wir haben gerade Behörden, Minen und Partner in Mosambik besucht. Das wird in dieser Zeit immer wichtiger, den Draht zu den Quellen zu haben, damit dem Anleger auch wirklich Sicherheit geboten werden kann, wenn es um nachhaltig abgebaute Edelsteine geht.” Eine große Nachfrage gibt es auch nach Fonds in diesem Bereich – auch das ist bald möglich. Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der New York Stock Exchange an der Wall Street und auf https://www.deutsches-edelstein-kontor.de

Andreas Stark (TradingFreaks): „KI-Tools – sehr viel Meinung, recht wenig Ahnung”

KI- und Tech-Aktien sind natürlich ganz wichtige Themen an der New York Stock Exchange. Läuft da eine gesunde Rally oder wird bald eine Blase platzen? „Wir haben aktuell sehr hohe Bewertungen. Im Vergleich zur Dotcom-Bubble verdienen die Unternehmen aber auch wirklich Geld. Google und Meta haben ja auch das Werbegeschäft – da kommen jedes Jahr Milliarden für die Investitionen rein. Ich gehe nicht von einer Blase aus”, sagt Andreas Stark von den TradingFreaks. Kommen jetzt trotz der hohen Inflation bald enorme Zinssenkungen und damit eine neue Rally? Und wie wichtig ist das Nutzen von KI-Tools fürs eigene Trading? Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der New York Stock Exchange und auf https://tradingfreaks.com

Startup-Gründer Fabian Fuchs: „In Deutschland hängen wir komplett hinterher”

In den USA sind 2025 über 230 Milliarden Dollar in junge Firmen geflossen. In Deutschland bekamen Startups nur 6,5 Milliarden Euro. Wie abgehängt ist Deutschland wirklich? „Die USA sind ganz starker Vorreiter, UK hat aufgeholt und Deutschland ist stark im Hintergrund und muss extrem viel aufholen. Das Investmentvolumen im Venture Capital 2025 ist in den USA 230 Milliarden US-Dollar gewesen. Eine riesen Summe! UK ist kleiner und hat weniger Einwohner als Deutschland. Dort haben wir eine Investitionssumme von 22 Milliarden Euro und in Deutschland sind wir nur bei 6,5 Milliarden Euro. Auch bei den Unicorns gibt es ein starkes Gefälle”, sagt Fabian Fuchs. Der Startup-Gründer und Investor – der selbst in Deutschland, Großbritannien und den USA gelebt und gearbeitet hat – weiter: „Du willst sehr gute Leute für ein Startup, aber gleichzeitig konkurrierst du mit großen Firmen wie Google oder Facebook, die sehr hohe Gehälter zahlen können. Und der Schlüssel dazu, liegt eigentlich in den Anreizen Mitarbeiter-Beteiligungen zu machen. Da sind die USA schon extrem smart. In Deutschland hängen wir komplett hinterher. Es gibt aber Überlegungen, das zu ändern. Ich habe selbst in den USA ein Unternehmen gegründet – das ging innerhalb von einer Stunden. In Deutschland dauert das mehrere Wochen. Stichwort Finanzamt, Steuernummer, IHK, Notar, Bank.” Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://inside-wirtschaft.de

Sandra Navidi in Davos: „Das Trump-Forum – alle Zeichen stehen auf Konfrontation”

Die Weltelite trifft sich zum 56. Mal wieder beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Dieses Jahr ist auch US-Präsident Donald Trump mit großem Gefolge dabei. Regierungschefs, Konzernlenker und Wissenschaftler aus aller Welt tauschen sich aus. Das Motto: „Im Geiste des Dialogs“. „Es wird schwierig werden mit einem Dialog. Donald Trump geht es nicht wirklich darum, sich inhaltlich auseinander zu setzen. Er möchte den Ton vorgeben und alle Aufmerksamkeit dominieren. Die Medien haben das Weltwirtschaftsforum schon ins Trump-Forum umgetauft”, sagt Sandra Navidi. „In vielen Jahren war immer eine gewisse Notfallstimmung da. Es ist jetzt mein 19. Jahr hier in Davos. Ich glaube jetzt ist die Erkenntnis durchgedrungen, dass sich die Welt komplett neu formiert und viele Unternehmen ihre Lieferketten umstellen müssen. Es sieht doch stark danach aus, dass alle Zeichen auf Konfrontation stehen”, meint die Bestseller-Autorin und Geschäftsführerin von BeyondGlobal. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://inside-wirtschaft.de

Mehr zur wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Zukunft der USA erfahren Sie in Sandra Navidis Buch „Die DNA der USA: Wie tickt Amerika?”, das eine Nominierung für den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2023 der Frankfurter Buchmesse erhalten hat. Erhältlich auf Amazon: https://tinyurl.com/Navidi-USA

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Ich habe Klumpenrisiko und Rente an der Wand hängen”

Wir schauen auf die Börsen-Highlights 2025 – und zwar auf die persönlichen Highlights von Manuel Koch. Wie legt der Börsenexperte selbst an? „Mein Highlight waren die Edelmetalle und allen voran natürlich Gold. Ich bin seit vielen Jahren Gold-Fan. Es ist super gelaufen. Sollte man noch nachkaufen? Man kann auch über Finanzprodukte einen Sparplan abschließen und stückchenweise kaufen. Im nächsten Jahr moderiere ich auch noch den Gold-Podcast für Xetra-Gold – also wird das Thema auch bei mir eine große Rolle spielen. Mein wichtigstes Motto: Nicht zu viel Hin und Her! Ich zahle ganz langweilig meine fünf ETF-Sparpläne jeden Monat einfach ein. Diese sind nach unterschiedlichen Ländern, Währungen und Branchen aufgeteilt und sind breit gestreut. Dazu habe ich 15 Einzelaktien, die ich gut im Blick behalten kann. Darunter sind natürlich viele Tech-Unternehmen. Gold spielt mittlerweile eine größere Rolle in meinem Portfolio. Ich habe Krypto im Depot. Einen kleinen Teil des Vermögens kann man in Bitcoin anlegen. Ich sehe mehr Chancen als Risiken. Und Kunst”, sagt Manuel Koch. Der Chefredakteur von Inside Wirtschaft über Kunst weiter: „Ich habe mein Klumpenrisiko und meine Rente an der Wand hängen, wenn es gut läuft. Kunst ist aber nur etwas für Leute, die daran Spaß haben – dann macht es auch Sinn, über Investments zu sprechen. Die schönste Rendite ist die Freude.” Alle Details im Interview von Buchautorin & Finanzjournalistin Jessica Schwarzer an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

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