Wirtschaft

Oliver Roth (Oddo BHF): „Ich sehe momentan keinen Crash, aber Pulver trocken halten“

Der Dax notiert wieder über 25.000 Punkten, doch geopolitische Krisen, steigende Zinsen und Inflationsängste sorgen für Unsicherheit. Oliver Roth von Oddo BHF erklärt, warum er trotz der Nähe zu den Höchstständen vorsichtig bleibt und welche Risiken er für die Börsen sieht. Auch die US-Staatsverschuldung und die Frage, ob europäische Aktien derzeit attraktiver sind als US-Titel, spielen eine Rolle. „Ich sehe momentan keinen Crash“, sagt Roth. Gleichzeitig rät er Anlegern, für mögliche Rücksetzer gewappnet zu sein: „Ich glaube, Anleger sollte Pulver trocken halten, bei einer Korrektur wieder nachkaufen.“ Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Prof. Max Otte: „Merz hat meine niedrigen Erwartungen grandios unterboten“

Deutschland steckt laut Prof. Max Otte mitten in der von ihm bereits 2023 prognostizierten wirtschaftlichen Abwärtsentwicklung. „Die Industriekerne brechen weg“, sagt der Ökonom, Buchautor und Fondsmanager. Besonders deutlich wird Otte bei Bundeskanzler Friedrich Merz: „Ich kenne Merz schon sehr lange. Ich hab nicht viel von ihm erwartet. Ich hatte sehr niedrige Erwartungen, aber er hat sie grandios unterboten.“ Otte spricht zudem über die wirtschaftliche Lage Deutschlands und die zunehmende politische Unzufriedenheit und die Frage, ob Deutschland in eine neue wirtschaftliche Phase eintritt. Außerdem geht es um den KI-Boom und die Börse: „Der KI-Trend ist real, aber wir sehen da mittlerweile auch eine Überbewertung.“ Otte erklärt auch, warum er derzeit weniger auf Big Tech und stärker auf Value-Aktien, Energie und andere günstig bewertete Bereiche setzt. Auch Gold spielt für ihn eine Rolle: „Ich würde keinem jetzt raten, da Vollgas reinzugehen. Wer’s hat, freut sich drüber.“ Im Gespräch geht es außerdem um Bargeld (sein aktuelles Buch: „Rettet unser Bargeld”), den digitalen Euro, ein mögliches Vermögensregister, Altersvorsorge und Ottes Einschätzung zum neuen Altersvorsorgedepot. Alle Details im Interview mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://inside-wirtschaft.de

Robert Halver (Baader Bank): „Unser Staat ist verfressen wie mein Köter“

Der DAX bewegt sich trotz Inflation, steigender Anleiherenditen und hoher Ölpreise weiter seitwärts. Für Robert Halver ist das kein Grund zur Panik: „Das ist jetzt keine Situation, wo man sagt, jetzt kriegen wir eine Schuldenkrise, das ist ganz schlimm.“ Der Kapitalmarktanalyst der Baader Bank sieht weiterhin Chancen an den Aktienmärkten – unter anderem bei Hightech, Infrastruktur, Energie und Minenwerten. Bei den hohen Anleiherenditen müsse man zudem die Inflation berücksichtigen: „Die wird weggefressen.“ Mit Blick auf den deutschen Staat findet Halver deutliche Worte: „Unser Staat ist verfressen wie mein Köter.“ Gemeint ist damit sein Hund Betty, wie er direkt hinterherschiebt. Auch die KI-Rally und den Wettlauf zwischen USA und China nimmt Halver unter die Lupe. Für Anleger hat er eine klare Empfehlung: „Bleiben Sie dem Aktienmarkt treu, mindestens regelmäßig mit Ansparplänen.“ Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

BörsenXperts: Fake-Broker, Herzschmerz und Deepfakes auf Social Media

Fake-Broker, Herzschmerz und Deepfakes – so erschleichen sich Betrüger euer Vertrauen auf Social Media. Henning Hünerbein erklärt euch alle Details. Mehr Börsenwissen für Einsteiger und Fortgeschrittene, weitere Videos und Podcasts findet ihr nur einen Klick entfernt auf der Webseite: https://boersenplatz.berlin. Wenn du kein Video mehr verpassen willst, abonniere unbedingt den YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@BörsenXperts/. Dort findest du alle Videos nach Staffeln gebündelt.

BörsenXperts: Warum wir auf Betrüger reinfallen?

Auf Social Media schaust du ein Video und jemand will dir weiß machen, wie man schnell reich werden kann. Eigentlich quatsch, aber trotzdem ist da ein Kribbeln? Warum wir auf Betrüger reinfallen? Henning Hünerbein erklärt euch alle Details. Mehr Börsenwissen für Einsteiger und Fortgeschrittene, weitere Videos und Podcasts findet ihr nur einen Klick entfernt auf der Webseite: https://boersenplatz.berlin. Wenn du kein Video mehr verpassen willst, abonniere unbedingt den YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@BörsenXperts/. Dort findest du alle Videos nach Staffeln gebündelt.

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Dieses Warnsignal erinnert gefährlich an 2021“

Deutsche Vermögensverwalter setzen so stark auf Aktien wie seit Ende 2021 nicht mehr. Eine Auswertung von mehr als 51.000 Depots zeigt: Die Aktienquote liegt inzwischen bei über 59 Prozent – gleichzeitig sind die Cashreserven mit nur 8,9 Prozent auf ein Rekordtief gefallen. Eine ähnliche Konstellation gab es Ende 2021, bevor Nasdaq und DAX deutlich einbrachen. Auffällig ist auch der wieder hohe Anteil von Tech-Aktien. Warum eine hohe Aktienquote und wenig Cash für die Börse gefährlich werden können, was heute anders ist als 2021 und ob Anleger mit einer Korrektur rechnen müssen? Alle Details im Video von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://inside-wirtschaft.de

Info: Dieses Video wurde mit AI erstellt.

Robert Halver (Baader Bank): „Deutschland braucht starke Banken – sonst sind wir fremdbestimmt“

Die mögliche Übernahme der Commerzbank durch UniCredit sorgt weiter für Streit. Für Robert Halver geht es dabei um mehr als einen Bankendeal: „Das ist eine Frage der finanziellen Souveränität.“ Der Kapitalmarktanalyst der Baader Bank kritisiert vor allem die deutsche Politik: „Die letzte große Reform in Deutschland war unter Schröder.“ Gleichzeitig hätten die deutschen Banken ihre Hausaufgaben gemacht und seien heute deutlich stabiler. Doch Deutschland müsse wieder attraktiver für Investoren werden. Denn: „Das Kapital geht dahin, wo die Rendite ist.“ Wenn Unternehmen und Anleger in die USA, nach Asien oder Osteuropa ausweichen, gefährde das langfristig Wachstum und Arbeitsplätze. Seine klare Forderung: Deutschland müsse erst wieder für Investitionen sorgen, „bevor wir verteilen können“. Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

David Döbele: „Was haben Zinsen eigentlich mit deiner Karriere zu tun?“

Was haben Zinsen mit deiner Karriere zu tun? Mehr als man denkt! Denn steigende oder fallende Zinsen beeinflussen Investitionen, Unternehmensbewertungen und damit auch Jobs. BWL-Influencer David Döbele erklärt: „Bei niedrigen Zinsen wird mehr investiert.“ Besonders betroffen sind kapitalintensive Branchen, Immobilien, Start-ups und Private Equity. Auch im Investment Banking verändern sich die Chancen: „Bei niedrigen Zinsen haben wir einen M&A-Boom.“ Steigen die Zinsen, gewinnen dagegen Restrukturierung und Krisenberatung an Bedeutung. Der Rat des Mitgründers von pumpkincareers an Studierende: Nicht versuchen, den Zinszyklus vorherzusagen, sondern verstehen, „wie deine Branche auf Zinsen reagiert“. Entscheidend seien am Ende die eigenen Fähigkeiten, Interessen und eine zukunftsfähige Branche. Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Nvidia oder nie wieder?“

Nvidia übertrifft erneut die Erwartungen der Wall Street: 96 Milliarden Dollar Umsatz und eine Prognose von 108 Milliarden Dollar für das nächste Quartal. Der KI-Boom läuft weiter – doch wie lange kann Nvidia dieses Tempo halten? „Die Erwartungen sind extrem hoch“, sagt Manuel Koch. Gleichzeitig sei Nvidia „auf der Überholspur“. Der Konzern profitiert vom massiven Ausbau der KI-Infrastruktur, doch Risiken bleiben: China, geopolitische Konflikte, Lieferengpässe und zunehmende Konkurrenz. Für den Inside Wirtschaft-Chefredakteur ist die entscheidende Frage: „Sind wir noch am Anfang – oder schon am Ende?“ Sein Fazit: „Nvidia oder nie wieder?“ Alle Details im Interview von David Döbele an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

Robert Halver (Baader Bank): „Der September ist kein Grund für große Börsenangst“

Der DAX startet schwächer in den September, gleichzeitig steigen Ölpreis und Anleiherenditen. Doch Robert Halver von der Baader Bank hält wenig davon, die Börsenschwäche einfach mit dem September zu erklären: „Das ist ein Ammenmärchen.“ Die eigentlichen Risiken sieht Halver bei Inflation, Ölpreis und vor allem der weltweiten Verschuldung. Seine drastische Einschätzung: „Die Verschuldung galoppiert, pervers galoppiert.“ Auch steigende Zinsen könnten für die Märkte zum Problem werden. Halver erwartet allerdings keinen neuen Crash wie 2008. Anleger sollten stattdessen auf Unternehmen mit „stabilen Cashflows“, starken Bilanzen und guten Zukunftsperspektiven setzen. Auch bei KI und Halbleitern sieht er weiterhin Chancen. Doch wie gefährlich werden steigende Renditen? Was passiert bei fünf Prozent für zehnjährige US-Staatsanleihen? Und bleibt die Börse trotz geopolitischer Risiken und hoher Schulden stabil? Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

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