Wirtschaft

Arthur Brunner (ICF Bank): “Die EZB steht blank da und Märkte preisen schon eine Stagflation ein”

Die Inflation ist im Mai weiter gestiegen – um 7,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Energiepreise sind sogar um über 38 Prozent gestiegen. Werden die Notenbanken jetzt schneller handeln müssen, und zwar ohne die Wirtschaft in eine Rezession zu treiben? Und was bedeutet das für die Finanzmärkte? “Die EZB ist im Moment nicht handlungsfähig. Man hat es verpasst, in guten Zeiten den Leitzins anzupassen. Jetzt steht die EZB blank da, weil Inflation herrscht und die wirtschaftliche Situation in Europa bei weitem nicht so stabil ist wie in den USA. Die Märkte nehmen es schon vorweg, dass wir eine Stagflation einpreisen”, sagt Arthur Brunner von der ICF Bank. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch von der Frankfurter Börse.

Max Wienke (XTB): “Öl könnte noch weiter deutlich nach oben gehen”

Durch das Teil-Embargo gegen russisches Öl sind die Ölmärkte deutlich stärker in Bewegung. Was bedeutet das für die Finanzmärkte und welche Chancen gibt es für Anleger? “Ein Embargo wurde schon eingepreist. Öl ist kurzzeitig mal nach oben geschossen, dann aber gab es Gewinnmitnahmen. Wir haben charttechnisch eine gute Chance, diese Marke von 128 Dollar wieder zu erreichen. Danach könnte es sogar noch weiter deutlich nach oben gehen”, sagt Max Wienke. Der XTB-Marktanalyst schaut auf die genaue Charttechnik und erklärt mögliche Anlagestrategien. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse.

Börse Berlin 4U: Ist Russland bald zahlungsunfähig?

Ist Russland bald zahlungsunfähig? Das könnte nicht nur an den Folgen der Sanktionen liegen, sondern hat vor allem andere Gründe. In Börse Berlin 4U erklärt euch Daniel Jach alle Details. Mehr Infos findet ihr auch auf der Webseite der Börse Berlin: www.boerse-berlin.de

Christian Henke (IG): “Die Probleme von Anlegern – auf den Ausstieg kommt es an”

“Wir haben als Anleger im Grunde zwei Probleme: Wir können weder mit Verlusten noch mit Gewinnen umgehen. Verluste begrenzen heißt, man muss wissen, wo die eigene Schmerzgrenze liegt. Denn Verluste laufen lassen, geht irgendwann nicht gut. Und genauso muss man sich Gedanken machen, wann es Zeit ist, Gewinne zu realisieren”, sagt Christian Henke. Der Senior Marktanalyst analysiert im IG Trading Talk weiter: “Hin und her macht Taschen leer. Ich denke Privatanleger sollten es nicht übertreiben. Vielleicht so zehn Aktien im Depot – sonst verliert man sich.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.ig.com

Mr. Dax Dirk Müller: “Kettenreaktion einer weltweiten Wirtschaftskrise ist gar nicht abschätzbar”

“Wenn die Zinsen noch weiter massiv ansteigen, werden wir zwangsläufig weitere Kurseinbrüche sehen – vor allem in den USA und Europa. Ich halte US-Aktien etwa 25 bis 50 Prozent unter dem aktuellen Niveau für unvermeidlich. Die Kettenreaktion wie eine weltweite Wirtschaftskrise können wir noch gar nicht abschätzen”, sagt Dirk Müller von Cashkurs.com. Sollten Anleger denn jetzt in den Markt gehen? “Momentan sind gar keine Aktien interessant. Bis in den September, Oktober hinein sehe ich für die Aktienmärkte schwarz. Ich würde parken. Denn Sachwerte sind auch sehr teuer. Krypotwährungen sind eine reine spekulative Assetklasse. Es ist ein Anleger-Zockinstrument. Edelmetalle wie Gold sind tatsächlich interessanter. Da haben wir eine Stabilität gesehen. Ein ETF-Sparplan macht auf jeden Fall Sinn. Das werden noch richtig Kaufkurse.” Und politisch? “Seit Jahren geht es um die Weltherrschaft. Die Amerikaner haben jederzeit die Möglichkeit, den Chinesen den Stecker zu ziehen, in dem sie die Zinsen erhöhen. In China ist die Wirtschaft eh schon brutal unter Druck.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch mit Mr. Dax.

Max Wienke (XTB): “Neue Jahrestiefs möglich – Kleinanleger sind in Panik geraten”

Der Dax kämpft in dieser Woche weiter und die Bären lauern in Wartestellung. Inflations- und Rezessionsängste stehen weltweit im Fokus. Wie ist die aktuelle Lage an den Finanzmärkten? “Die Bären und Bullen zögern, aber von einer Entwarnung kann man nicht sprechen. Beim S&P500 haben wir in den USA den siebten Wochenrückgang in Folge gesehen. Sowas hatte man zuletzt 2001. Es kann noch einmal nach unten gehen, ich sehe aber auch eine gute Chance, dass wir den Großteil der Abwärtsbewegung hinter uns haben”, sagt Marktanalyst Max Wienke. “Wir haben ein fragiles Bild und Versuche der Bodenbildung. Wir sind aber weiter in einem kurzfristigen Abwärtstrend. Kleinanleger sind in Panik geraten. Wir könnten aber auch noch einmal neue Jahrestiefs erreichen.” Alle Details im XTB Market Talk mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.xtb.com

Bestseller-Autor Marc Friedrich: “Erst kommen die Schmerzen, dann das Geld – jetzt in Sachwerte investieren”

“Wir sind in einer Zeitenwende – es ist ein Zyklus der hohen Volatilität. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird weiter steigen. An der Börse muss man oft Schmerzensgeld zahlen. Erst kommen die Schmerzen, dann das Geld”, sagt Marc Friedrich. Worin würde der Finanzexperte jetzt investieren? “In Gold, Silber, Diamanten, Rohstoff-Aktien und dann ein breit gestreuter ETF. Ich würde zudem gerade vieles in cash halten, um dann antizyklisch einzusteigen.” Und wie steht es um den Bitcoin? “Tatsächlich würde ich jetzt in Tranchen beim Bitcoin einsteigen. Wir könnten aber noch in Richtung 15.000 Dollar fallen. Bitcoin ist für mich weiterhin die einzige Alternative zum jetzigen Geldsystem. Wir werden auch neue Höchststände in den nächsten Jahren sehen.” Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch von der Invest Messe in Stuttgart und auf https://www.friedrich-partner.de

Marc Kiewitz (ActivTrades) & Orkan Kuyas: “Jetzt auf Qualitäts-Aktien setzen wie…”

“Die Kunden handeln vermehrt, die Volatilität steigt und mehr Instrumente werden benutzt. Die Währungsmärkte, Indizes, Rohstoffe wie Gold, Öl und mehr und mehr Aktien werden immer beliebter. Auch Teilaktien sind bei ActivTrades sehr beliebt. Zudem haben wir viele Webinare und Live-Trading im Programm, um den Anlegern möglichst viel Wissen zu vermitteln”, sagt Marc Kiewitz von ActivTrades. “Wir haben einen Bärenmarkt. Als Profi hat man jetzt keine Marktmeinung. Da muss man auf die Charttechnik schauen. Und langsam könnte man jetzt einige Qualitäts-Aktien kaufen”, so der Profi-Trader Orkan Kuyas. Welche Aktien das sind? Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch von der Invest-Messe und auf https://www.activtrades.com/

Marvin Kosmala (Hauck Aufhäuser Lampe): “Milliarden auf Konten – jetzt gegen Inflation aktiv werden”

“Das Thema Inflation ist schon ein vorherrschendes Thema. Es ist umso wichtiger, eine Lösung für Kunden zu finden. Denn Deutschland ist die Sparnation Nummer eins und es liegen noch immer Milliarden an Kundengeldern einfach auf Sparbüchern. Da muss man aktiv werden und in ein breit diversifiziertes Portfolio wie Aktien, ETFs oder Gold anlegen”, sagt Marvin Kosmala. Der Relationshipmanager vom Digital Wealth Channel Zeedin bei Hauck Aufhäuser Lampe betont: “Zeedin ist eine digitale Vermögensverwaltung und hier kann man ab 25.000 Euro die Vorzüge einer Vermögensverwaltung genießen. Neben dem digitalen Aspekt sind wir aber auch als Berater da, um alle Fragen zu beantworten.” Mehr Infos auch auf https://www.hal-privatbank.com

Salah Bouhmidi (IG): “Der Abwärtstrend hat sich schon beschleunigt”

Der Dax hat auch wieder zum Wochenstart den Kampf um die Marke von 14.000 Punkte aufgenommen. “Die Volatilität ist relativ hoch und wir befinden uns gerade fundamental und charttechnisch an der wichtigen Unterstützungszone von 13.800 Punkten. Wir halten das aktuell, wobei sich der Abwärtstrend schon beschleunigt hat”, sagt Salah Bouhmidi. Der Head of Markets analysiert im IG Trading Talk von der Invest Messe in Stuttgart weiter: “Wir haben erste Indikatoren, dass wir einen Bärenmarkt einleiten. Zudem sehen wir eine Rotation in Value- und Rohstoff-Werte.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.ig.com

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